Menschenrechtsorganisation warnt den Westen vor weiterer Unterstützung der syrischen „Rebellen“

„Islamisten führen Krieg gegen Kurden, Christen und andere Minderheiten“

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Bundesregierung am heutigen Montag dringend dazu aufgefordert, die islamistische syrische Opposition nicht zu unterstützen:

„Die Politik der von den islamistischen Muslimbrüdern kontrollierten Syrischen Nationalen Koalition darf auf keinen Fall mit deutschen Steuergeldern mitfinanziert werden, denn deren bewaffnete Verbände führen einen offenen Krieg gegen Kurden, Christen und andere Minderheiten“, erklärte der Präsident der GfbV-International, Tilman Zülch, in einem Brief an Außenminister Guido Westerwelle.

„Auch diplomatische Unterstützung darf es nicht geben, solange kurdische und christliche Zivilisten oder religiöse Würdenträger Opfer von Überfällen, Entführungen und Geiselnahmen werden, die die Islamisten zu verantworten haben.“ imm012_10A

Die Bundesregierung will ein „Verbindungsbüro“ der syrischen islamistischen Opposition in Berlin finanzieren. Darüber wurde bisher weder die deutsche Öffentlichkeit noch die Opposition ausreichend informiert, kritisierte die GfbV.

Angriffe der Islamisten haben unter Kurden und anderen Minderheiten bereits viele Opfer gefordert. So stürmten am 31. Juli der syrische Al-Kaida-Zweig al Nusra-Front und andere islamistische Brigaden der sog. „freien syrischen Armee“ die beiden kurdischen Siedlungen Til Hasil und Til Aran etwa 30 Kilometer südöstlich von Aleppo.

Bei dem Angriff sollen nach Angaben eines kurdischen Politikers aus der Region die Islamisten mindestens 70 Kurden, vor allem Frauen und Kinder, erschossen haben. Mindestens 700 Kurden sollen verschleppt worden sein oder gelten als vermisst, Tausende Menschen sind geflohen. Häuser der Kurden seien geplündert und das Vieh geraubt worden. Die beiden Orte liegen außerhalb des von Kurden kontrollierten Gebiets in Syrien.

Bereits vor einigen Tagen sollen Kämpfer der syrischen islamistischen Opposition vier alawitische Dörfer im Norden der syrischen Mittelmeerprovinz Latakiya an der Grenze zur Türkei überfallen und 150 Alawiten ermordet haben.

Von den beiden christlichen Bischöfen, die am 22. April 2013 von einer bewaffneten islamistischen Gruppe entführt wurden, fehlt bis heute jede Spur. Ibrahim Hanna, Bischof der syrisch-orthodoxen Kirche von Aleppo, und Bischof Boulos Yazigi von der griechisch-orthodoxen wurden in der Nähe von Aleppo verschleppt. Ihr Fahrer, ein Diakon, wurde von den Entführern bei dem Überfall erschossen.

Quelle: Pressemitteilung der GfbV


Katastrophe für Simbabwe: Wiederwahl des kommunistischen Diktators Mugabe

Massive Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Wahlen in Simbabwe begleiten den überwältigenden Wahlsieg von Präsident Robert Mugabe. Pfarrer Stefan Hippler war lange Jahre Pfarrer der deutschen Gemeinde in Kapstadt und arbeitet seit 2009 dort in einem HIV-Zentrum.

Dem „Kölner Domradio“ berichtet er, was für Folgen die Entwicklung in Simbabwe auch für die Nachbarländer hat:

„In Südafrika leben Millionen Flüchtlinge aus Simbabwe, jene Menschen, die gegen Mugabe sind und deshalb ausgewanderten. Und bei denen ist natürlich Frust angesagt. Sie sind sehr enttäuscht. Man hatte gehofft, dass Mugabe diesmal nicht gewinnt. Jetzt gab es zwar Meldungen über Wahlfälschungen und andere Unregelmäßigkeiten. Aber sein Sieg ist so hoch ausgefallen, dass man davon ausgehen kann: Viele Menschen haben ihn wirklich gewählt!“

Mugabes Sieg ist ein Rätsel für Beobachter

Ein Wahlausgang, den sich die Beteiligten und Nachbarn nicht wirklich erklären können, so Pfarrer Hippler:

„Es ist ein Rätsel; alle, die sich mit Simbabwe beschäftigen, fragen sich: Wie kann es sein, dass Robert Mugabe zum siebten Mal in Folge gewonnen hat? Ein Stück weit liegt es wohl auch daran, dass sein Wahlgegner in der Vergangenheit mit Mugabe koaliert hatte. In dieser Zeit ging es auch ein wenig bergauf mit dem Land. Und wer hat dafür in Simbabwe Kredit erhalten? Mugabe! Es ist eine Katastrophe für das Land.

Sicherlich werden wir jetzt Veränderungen der Verfassung leben. Dann hat Mugabe ja bereits angedroht, dass mehr Fabriken verstaatlicht werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich MDC-Präsident Morgan Tsvangirai wirklich nicht an einer neuen Regierung beteiligt. Damit die Menschen sehen, wohin es führt, wenn man Robert Mugabe wählt.“

Quelle: http://de.radiovaticana.va/news/2013/08/05/pr%C3%A4sidentschaftswahl:_%E2%80%9Ekatastrophe_f%C3%BCr_simbabwe/ted-717162

 


Junger pakistanischer Christ ist „Gefangener des Monats“

Als „Gefangenen des Monats August“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die evangelische Nachrichtenagentur IDEA den pakistanischen Christen Sajjad Masih Gill (siehe Foto) benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. gill_masih_sajjad_gdm_pr13_a683fe4e11

Ein Gericht im islamisch-pakistanischen Gojra (Provinz Punjab) hatte den 28-Jährigen am 13. Juli wegen angeblicher „Blasphemie“ zu lebenslanger Haft verurteilt. Er gehört zur evangelischen Freikirche der Adventisten.

Mehrere islamische Religionsvertreter beschuldigen ihn, „blasphemische“ Inhalte per SMS von seinem Mobiltelefon verschickt zu haben.

Die IGFM bezeichnet Anklage und Urteil gegen den jungen Christen als höchst fragwürdig. Es gebe keine Beweise dafür, dass von dem beschlagnahmten Mobiltelefon lästerliche Botschaften versandt wurden. Sajjid Masih beteuert seine Unschuld.

Nach Angaben von Menschenrechtlern werden die Blasphemie-Gesetze in Pakistan  –  sie richten sich gegen die Beleidigung des Islam und seines Propheten Mohammed – immer wieder dazu mißbraucht, um gegen religiöse Minderheiten wie die Christen vorzugehen.

Die IGFM und IDEA rufen dazu auf, beim neuen pakistanischen Staatspräsidenten Mamnoon Hussain gegen das offenkundig haltlose Urteil zu protestieren. 

Quelle: http://www.idea.de


Ministerpräsident Netanyahu zu den Aussagen des iranischen Präsidenten Rohani

 

     Israel warnt vor iranischem Atomprogramm

  Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat während der gestrigen Sitzung des Kabinetts seine Kritik an der Aussage des neuen iranischen Präsidenten Hassan Rohani bekräftigt.

  Präsident Rohani hatte am Freitag gesagt, dass Israel „eine Wunde am Körper der islamischen Welt“ sei, die „entfernt“ werden müsse.  

Netanyahu erklärte: „Der iranische Präsident wurde ausgetauscht, aber die Ziele des Regimes sind die gleichen geblieben. Der Iran beabsichtigt die Entwicklung nuklearer Technik und nuklearer Waffen, um den Staat Israel zu zerstören. Dies stellt nicht nur eine Gefährdung für uns und den Mittleren Osten dar, sondern für die ganze Welt  – und wir sind entschlossen, dies zu verhindern.“

Bereits am Freitag hatte der Ministerpräsident gesagt: „Die Aussage Rohanis sollte die Welt aufrütteln und ihr die Illusion nehmen, dass sich seit den Wahlen im Iran etwas verändert hat. Einem Land, das dem Staat Israel mit Zerstörung droht, sollte nicht erlaubt werden, Massenvernichtungswaffen zu besitzen.“

Quelle: Israelisches Außenministerium, 4.8.2013


Zeitgeist oder Gottes Geist ? – Evangelische Klarstellung zum EKD-Familienpapier

Von Jörgen Bauer

Zeitgeist und Heiliger Geist schließen sich nach biblischen Zeugnis gegenseitig aus. Insbesondere im NT wird streng zwischen dem Geist der Welt und dem Geist Gottes geschieden. Nicht alleine Jesus nimmt hier ein scharfe Trennung vor. Unter anderem lesen wir bei Jakobus: “Ihr Abtrünnigen, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt, Feindschaft mit Gott ist?” (Jak 4,4)  slider3-640x360

Die Bibel ist ein sehr realistisches Buch und schildet ungeschminkt menschliches Verhalten –  und auch Gottes Gerichtshandeln. Der Mensch wird als (erlösungsbedürftiger) Rebell gegen Gottbeschrieben, der von Anfang an nicht nach Gott als der Quelle des Lebens fragt, sondern tut, was ihm gefällt, was sich bis zum heutigen Tage stets nachteilig auswirkt.

Patchwork-Familie Abrahams mit negativen Folgen

Die ganz und gar nicht unproblematische “Patchworkfamilie” des Abraham, die im EKD-Papier als positives Beispiel für die angeblich schon immer bestehenden vielfältigen Lebensformen erwähnt wird, ist tatsächlich die Folge des Unglaubens Abrahams, der Gottes Zusage auf einen eigenen Nachkommen “nachhelfen” wollte. DieFolgen sind bis heute in dem Konflikt zwischen den Nachkommen Ismails (Araber) und den Nachkommen Isaaks (Israel) zu spüren (vgl. 1 Mose 16 ff.).

Die Anpassung an den Zeitgeist hat eine lange Tradition. Es begann schon mit dem Götzendienst im Alten Israel, mit dem man sich an die kanaanitische Umwelt anpasste  –  und das setzt sich bis heute fort, in der “Reichskirche” des Dritten Reichs, in der “Kirche im Sozialismus” und jetzt in der “Orientierungshilfe” der EKD, die, wenn man genau hinsieht, ihre “Erkenntnisse”  –   ebenso wie der gängige Zeitgeist  –  aus den verkappten marxistischen Lehren der “Frankfurter Schule” zieht, in der es um die Gleichmacherei in allen Lebensbereichen und um die Nivellierung aller Unterschiede geht.

Die Bibel als Wort Gottes lehrt uns etwas ganz anderes: Es gibt Dinge, die sind richtig  –  und es gibt Dinge, die sind falsch  –  und dazwischen gibt es nichts. Das Wort Gottes wird hier mit einem Felsen verglichen, auf dem man sicher baut. Und dazu gehört die göttliche Schöpfungsordnung, wozu auch die Ehe zwischen Mann und Frau, samt den daraus hervorgehenden Kindern , als ursprüngliche und unverbrüchliche Ordnung gehört  –  und wo es nichts zu relativieren und gleichzuschalten gibt.

Wieder einmal geht man daran, die Welt verbessern und einen neuen Menschtyp schaffen zu wollen. Wie die Erfahrung zeigt, können solche Versuche immer nur in Katastrophen enden. Der Geist Gottes vernebelt hier nicht, sondern schenkt Klarheit und wirkliche Erkenntnis.   
JÖRGEN BAUER, 89520 Heidenheim, Am Jagdschlössle 15


Israel: 38 Verletzte durch arabischen Terror

Die israelische Armee und der Inlandsgeheimdienst Shin Bet haben ihren Monatsbericht für Juli veröffentlicht. Demnach wurden allein in diesem Monat 38 Israelis durch Terror-Attacken verletzt: accumulator_default_img

Unter den Verletzten ist ein Kleinkind, das eine Kopfverletzung erlitt, als Araber in der Nähe der Jerusalemer Altstadt Steine auf eine jüdische Familie schleuderten. Dort wurde zudem, ebenfalls durch Steinwürfe, ein achtjähriger jüdischer Junge verletzt. Ein Baby zog sich Verletzungen zu, als ein Bus mit Steinen beworfen wurde, der zur Klagemauer unterwegs war.

Zu den Verletzten zählen zudem drei Beamte der Grenzpolizei – sie waren in der palästinensischen Stadt Abu Dis, als dort ein Sprengkörper explodierte. Ein ultraorthodoxer Mann erlitt mittelschwere Verletzungen, als ihn ein Araber in Jerusalem niederstach.

In Hebron konnten Sicherheitskräfte den Messerangriff einer Araberin gerade noch verhindern. In der Region Hebron wurde ein Mann festgenommen, der Materialien zum Bombenbau in seinem Wagen transportierte. Den Behördenangaben zufolge gab es im Juli mindestens 55 Brandbomben-Anschläge, zumeist gegen Omnibusse oder jüdische Autos von Privatpersonen in Judäa und Samaria.

Quelle: http://www.israelheute.com


Kuba: “Damen in Weiß” bitten kath. Erzbischof um Schutz vor gewaltsamen Angriffen

IGFM: Terror gegen Bürgerrechtlerinnen muß aufhören

Die Mitglieder der Bürgerrechtsbewegung „Damen in Weiß“ wandten sich am vergangenen Wochenende in einem Brief an Dionisio G. Ibáñez, den Erzbischof von Santiago de Cuba, und baten ihn, sich bei den kubanischen Behörden für ihren Schutz einzusetzen.

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) kritisiert, kam es an den vergangenen drei Sonntagen in Cárdenas und Colón (Provinz Matanzas) zu gewaltsamen Übergriffen auf Mitglieder der Bürgerrechtsbewegung. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Am gestrigen Sonntag forderte Pfarrer Rolando Lauzurique die christlich geprägten „Damen in Weiß“ nach Ende der hl. Messe auf, die Immaculata-Kirche in Cárdenas (Provinz Matanzas) zu verlassen. Der Grund dafür seien die anhaltenden Schikanen des kommunistischen Castro-Regimes, „Er sagte, er müsse aufgrund der Mobs, der vor der Kirche auf uns wartet, die Tore schließen“, so Ramos Herrería.

Am 28. Juli wurde Leticia R. Herrería mit über 20 weiteren „Damen in Weiß“ von paramilitärischen Trupps und von Angehörigen der Staatssicherheit überfallen. Durch die Schläge erlitten die Bürgerrechtlerinnen Rippenbrüche sowie Hand- und Kopfverletzungen. Ramos Herrería wurde ins Gesicht, auf den Mund, den Rücken und die Extremitäten sowie in den Bauch geschlagen.

Eine Polizistin bedrohte sie mit den Worten: „Ich werde Dich erschießen, sobald ich den Befehl dazu erhalte“.

Wie der Leiter des unabhängigen Pressezentrums „Hablemos Press“, Roberto Pérez, berichtet, wurden im vergangenen Juli 255 Kubaner aus politischen Gründen verhaftet; es handle sich dabei hauptsächlich um Regimekritiker und Menschenrechtsaktive. Neben diesen Kurzzeitverhaftungen gebe es in Kuba momentan 65 politische Gefangene, so Pérez gegenüber der IGFM. 

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba:
http://www.igfm.de/laender/kuba/