Wien: Skandalöse Zustände in Abtreibungs-Klinik beschäftigt österreichische Politik

Dank der gestrigen Berichterstattung fand der Skandal um die rumänische Abtreibungsärztin Dr. Mihaela R. Eingang in die österreichische Wahlkampf-Innenpolitik. Wie bereits berichtet, herrschten in der bekannten Wiener Spezialklinik für Billig-Abtreibungen unvorstellbare hygienische Zustände.

Seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts (!) gab es immer wieder Anzeigen des (mittlerweile verstorbenen) Pornojägers Martin Humer, seines deutschen Nachfolgers Günter Annen und des bekannten österreichischen Lebensrechtlers Dr. Josef Preßlmayer  –  aber nichts geschah. media-388245-4

Dr. Preßlmayer wurde übrigens vom österreichischen Gesundsheitsministerium der Berufstitel „Gesundheitspsychologe“ aberkannt. Dazu findet findet Mitte September 2013 in Wien eine Berufungsverhandlung statt.

Innenpolitisch bedeutsamer aber ist, daß am 6. August aus dem Parlament bekannt wurde, daß mittlerweile eine parlamentarische Anfrage in der Nationalratskanzlei liegt:  Der Abgeordnete Stefan Markowitz (vom neuen Parlamentsklub Team Stronach) und Kollegen wollen vom Gesundheitsminister wissen, wieso nie etwas unternommen wurde, obwohl bekannt war, daß es immer wieder zu folgenschweren Vorfällen in der großen Abtreibungsklinik kam.

Die Wiener Patientenanwältin Sigrid Pilz erklärte nun im ORF: „Die Gebärmutter wurde durchstoßen. Die Patientinnen haben schwere Blutungen erlitten. Manchen mussten innere Organe entnommen werden. Sie sind für ihr Leben gezeichnet.“

Auf die parlamentarische Anfrage hin muß der Gesundheitsminister auch die Frage beantworten, welche Entschädigung die schwer verletzten Opfer bekamen.



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