Rechtsstreit um Homo-Flugblatt: Staatsanwaltschaft entlastet CM-Partei

In einem Rechtsstreit zwischen homosexuellen Aktivisten und der Klein-Partei „Christliche Mitte“ (CM) setzte sich das Recht auf Meinungsfreiheit durch: Die Staatsanwaltschaft Münster hat ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingestellt.

Eine Internetseite für Homosexuelle hatte Strafanzeige gegen die CM gestellt. Anlass war ein von der Parteivorsitzenden Adelgunde Mertensacker herausgebrachtes Flugblatt, in dem es unter anderem heißt: „Homos haben mehr als sechs Millionen Aids-Tote zu verantworten, die sie ihrer widernatürlichen Lustbefriedigung geopfert haben.“   –  Bei der sog. homosexuellen Liebe handle es sich um einen „egozentrischen Missbrauch des Partners“. Therapeutische Erfolge von Psychologen und Seelsorgern sowie Publikationen der „Ex-Gay-Bewegung“ seien ein Beleg dafür, daß Homosexualität „heilbar“ sei.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, diese Äußerungen seien wegen des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung „gerechtfertigt“. Mit ihren Thesen gegen Homosexualität greife Mertensacker auch nicht die Würde des Einzelnen an, sondern ziele „in teils aggressiver, teils polemischer Form auf diese von ihrer Partei negativ beurteilte sexuelle Orientierung“.

Der Staatsanwaltschaft Münster zufolge handelt es sich bei den Äußerungen nicht um Volksverhetzung, „weil die Angehörigen des homosexuellen Bevölkerungsteils in Deutschland nicht im unverzichtbaren Kernbereich ihrer Persönlichkeit getroffen werden“.

Quelle: Kultur und Medien online, IDEA, kath.net


Dr. Penner an Erzbischof Zollitsch wg. AfD

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim Hochstetten

OFFENER BRIEF an Erzbischof Dr. Robert Zollitsch

Sehr geehrter Herr Dr. Zollitsch,

„Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, hofft, daß die Alternative für Deutschland (AfD) nicht in den Bundestag einzieht. ‚Unsere Zukunft liegt in Europa und nicht in der Rückkehr in die Nationalstaaten‘, sagte er dem Badischen Tagblatt.“ (http://www.jungefreiheit.de/?id=154&print=1&type=98&tx_ttnews%5Btt_news%5D=92454&no_cache=1)

Ihre Äußerung zeigt, daß Sie die Probleme nicht verstanden haben, um die es heute geht. Die EU besteht aus Nationalstaaten, die sich zu einem Staatenbund zusammengeschlossen haben, der durch Verträge abgesichert ist. Diese europäischen Verträge enthalten die „No-Bail-Out“-Klausel, welche einen Schuldentransfer und eine Schuldenunion verhindern soll.  be2004_38_551

Unter rigoroser Mißachtung der europäischen Verträge hat Frau Dr. Merkel einen Schuldentransfer durchgesetzt.

Wir wollen nicht die Diktatur eines sozialistischen Bundesstaates. Sie sollten aus der katholischen Soziallehre den Begriff der Subsidiarität kennen, die von der EU-Kommission unterdrückt wird.

Die Schuldenpolitik von Frau Dr. Merkel hat dazu geführt, daß der deutsche Berg an Staatsschulden unter ihrer Regierung um über 1 Billion Euro angewachsen ist. Der Wegfall der flexiblen Wechselkurse hat zum wirtschaftlichen Niedergang Südeuropas geführt.

Der deutschen Schuldentransfer kommt nicht der notleidenden südeuropäischen Bevölkerung zugute, sondern korrupten Banken und ihren reichen Kunden. Die Menschen wissen das. Bei Besuchen in Athen brauchte Adenauer zum persönlichen Schutz sieben Polizisten, Frau Merkel siebentausend.

Im September stimmen wir über die großen Lügen der Angela Merkel ab:Sinn-Buch

– Ohne Euro gibt es kein Europa
– Der wichtigste Pflanzennährstoff Kohlendioxid schädigt das Klima
– Der verfassungswidrige Islam gehört zu Deutschland

Wenn Sie das Buch „Verspielt nicht eure Zukunft!“ eines unserer renommiertesten Nationalökonomen, Professor Hans-Werner Sinn, lesen würden,  könnten Sie erkennen, daß die Alternative für Deutschland die einzige wählbare Partei mit Chancen ist (laut Wahl-O-Meter jetzt 10,6%).  

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner

Hier gehts zum Sinn-Buch: http://www.amazon.de/Verspielt-nicht-eure-Zukunft-Hans-Werner/dp/3868814868

ANTWORT der AfD-Kandidatin Beatrix von Storch an Erzbischof Zollitsch siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2013/08/10/beatrix-von-storch-antwortet-erzbischof-zollitsch/

 

 


Israel: Vorbildliche Behinderten-Fördereinrichtung berät die UNO

Beit Issie Shapiro berät die Vereinten Nationen zum Umgang mit Behinderten. Die israelische Einrichtung in Ra’anana nimmt eine Vorreiterrolle in der Entwicklung neuer Therapieformen ein.

Ihre vorbildliche Arbeit brachte der Fördereinrichtung für Kinder mit Behinderungen einen Beraterstatus des Wirtschafts- und Sozialrates der Vereinten Nationen (ECOSOC) ein, als eine von nur zwölf israelischen Organisationen.

In den Worten des Geschäftsführers von Beit Issie Shapiro, Jean Judes, besteht dadurch die Chance, „der Welt das Beste zu geben, was Israel zu bieten hat“.

BILD: Vorreiter im Bereich Hydrotherapie: das Beit Issie Shapiro (Foto: MFA)

Judes sagte: „Die UN wird oft dafür kritisiert, anti-israelische Tendenzen zu haben, aber das Thema Behinderungen bringt wundersame Koalitionen hervor. Wir arbeiten beispielsweise intensiv in der arabisch-israelischen Gesellschaft und werden von Eltern und Fachleuten um Hilfe gebeten. Wir glauben, dass alle Kinder das Recht auf passende Angebote und die Teilhabe an der Gemeinschaft haben – egal, wo sie leben.“

Besondere Pionierarbeit leistet das Beit Issie Shapiro schon seit über 30 Jahren und gehörte zu den ersten Einrichtungen, die sich auf Hydrotherapie (Wasserheilkunde) und das aus Holland kommende Snoezelen zur Verbesserung der sensitiven Wahrnehmung spezialisierten.

Zudem gibt es im Stadtpark von Ra’anana einen Park Chaverim (Freundschaftspark), der speziell auf die Bedürfnisse von Kindern mit Behinderungen ausgerichtet ist.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Studie: Vaterschaft wirkt positiv auf Männer

Laut einer neuen Studie wirkt es sich positiv auf einen Mann aus, wenn er Vater wird bzw. ist, berichtet „USA Today“:

Foto: M. Löhr, CDL

Foto: M. Löhr, CDL

„Wir haben herausgefunden, dass eine Vaterschaft mentale Gesundheit und Wohlbefinden schenkt und sogar die körperliche Gesundheit beeinflusst“, berichtet David DeGarmo, Wissenschaftler am Oregon Social Learning Center.

Prof. DeGarmo leitete bereits 2010 eine Studie, durch die er herausfand, dass Väter, wenn sie sich vermehrt mit ihren Kindern beschäftigen, „gesünder sind, weniger trinken und weniger schädliche Substanzen zu sich nehmen.“

Neuere Studien haben ergeben, dass Männer durch die Vaterschaft „nicht so egoistisch sondern freigebiger sind und sich mehr um andere kümmern“, erklärt Richard Settersten, Professor für menschliche Entwicklung und Familienwissenschaften an der „Oregon State University“: „Es kann sie veranlassen, verantwortlicher und reifer zu werden und insbesondere weniger Risiken einzugehen.“ 

Dies bestätigt auch eine kleinere Studie der Universität Zürich, durch die man herausfand, dass Männer mit Kindern weniger Testosteron und geringeren Sensationsbedarf haben, berichtet „USA Today“.

Quelle: Livenet / Religion Today / http://www.jesus.ch/n.php?nid=240850


FAZ wertet Mini-CSD unnötig auf

Mathias von Gersdorff

In ihrem Regionalteil vom 5. August 2013 berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“  über den „Christopher Street Day“ (CSD) in Wiesbaden, der am vergangenen Samstag stattfand.

M. von Gersdorff

M. von Gersdorff

Der Nachricht wird etwas über ein Viertel der Seite gewidmet, zwei Drittel davon nimmt ein Foto mit sieben seltsam bemalten Menschen ein. Die Stil ist keineswegs objektiv, wie man es von der FAZ sonst gewohnt ist, sondern nimmt offen Stellung zugunsten der Homosexuellen-Veranstaltung, die zumindest theoretisch eine politische Intention hat.

Im Artikel erfährt man, dass an der Parade einige hundert Personen beteiligt haben  –  eine lächerliche Zahl. Wiesbaden, die Landeshauptstadt Hessens, hat fast 300.000 Einwohner und befindet sich inmitten eines Ballungsgebietes. Normalerweise schreibt die FAZ so gut wie nie über Demonstrationen in Frankfurt oder sonstwo in Hessen, an der so wenige teilnehmen.

Die FAZ berichtet über die Ansprache, welche die Kulturdezernentin Wiesbandens, Rose-Lore Scholz (CDU), gehalten hat: (Sie) „forderte die rechtliche Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe zwischen Mann und Frau. Damit schloss sie sich den Forderungen des vor zwei Jahren gegründeten Vereins „Warmes Wiesbaden“ an, der nach eigenen Angaben 45 Mitglieder hat.“

Es ist ein Skandal, dass die FAZ die Bedeutung dieser lächerlichen Veranstaltung derart übertreibt. Dann darf sie sich nicht wundern, wenn die Auflage rapide sinkt  –  allein um 6 Prozent in den letzten 12 Monaten.

Ebenso befremdlich ist die Tatsache, dass Bundesfamilienministerin Kristina Schröder die Schirmherrschaft für das absurde Spektakel übernommen hat. Allerdings war sie nicht anwesend, sondern wurde von der erwähnten Rose-Lore Scholz vertreten.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist katholischer Schriftsteller und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“


Gratwanderung für Eltern: Zwischen „Loslassen“ der Kinder und Leichtsinn

Von Birgit Kelle

Seit einigen Monaten schreibe ich auf dem Portal „361 Grad- Die Neuerfindung der Familie“ eine Kolumne zu Familienthemen.

Birgit Kelle

Birgit Kelle

Jetzt hab ich mich über einen Beitrag dort geärgert  –  und aus der Sicht eine Mutter geantwortet. Thema des Artikels war die „Überbehütung“ von Kindern, die sogenannten „Helikopter-Eltern“, die ihre Kinder nicht loslassen, nicht ziehen lassen können und sie angeblich ständig überwachen und damit einengen.

Als Mutter stelle ich fest: Es ist nur ein schmaler Grat zwischen Loslassen und Leichtsinn und auch die Gesellschaft ist nicht zimperlich mit der Bewertung „Vernachlässigung“ zur Hand, wenn man Kindern ihre Freiheit lässt. Lässt man sie ihnen wiederum nicht, dann ist man also „Helikopter-Mutter“.

Grund genug also, das Thema einmal genauer zu beleuchten:

„Die Sorge um den eigenen Nachwuchs kann einen innerhalb von Minuten um Jahre altern lassen. Wenn ein Kleinkind auf einem Volksfest oder im Schwimmbad in der Menge verschwindet, und man es nicht mehr sieht. Wenn sie nicht anrufen, obwohl sie es versprochen haben. Wenn sie nicht pünktlich daheim sind, und man sich fragt, wo sie sind. Wenn sie aus der Schule nicht heimkommen und sich irgendwo verzetteln.

Es  gehören starke Nerven dazu, das auszuhalten als Eltern…Und ich werde mir als Mutter nicht vorschreiben lassen, was zu viel und was zu sehr ist. Es sind meine Kinder, meine Verantwortung, ich trage sie im Fall der Fälle und nicht ein Therapeut oder Entwicklungspsychologe, der gut reden hat  –  es ist ja nicht sein Kind.“

Den ganzen Beitrag finden Sie hier:  http://www.atkearney361grad.de/zwischen-loslassen-und-leichtsinn/

BIRGIT KELLE ist Familienmutter, Publizistin und Vorsitzende des Vereins „Frau 2000plus“

Kontakt: birgit.kelle@frau2000plus.net
Web: www.frau2000plus.net

Christi Verheißung an Petrus: „Auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen“

Heutige Evangelienlesung der kath. Kirche: Mt 16,13-23:

In jener Zeit als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn?
Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elias, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.
Da sprach er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?

Foto: P. Lukas S.Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!

Jesus sprach zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona (Sohn des Jona); denn nicht Fleisch und Blut haben dir das geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel.
Ich aber sage dir: Du bist Petrus, der Fels –  und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.
Dir werde ich die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein –  und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.

Dann befahl er den Jüngern, niemandem zu sagen, daß er der Messias sei. Von da an begann Jesus, seinen Jüngern zu erklären, er müsse nach Jerusalem gehen und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten vieles erleiden; er werde getötet werden, aber am dritten Tag werde er auferstehen.

Da nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm Vorwürfe; er sagte: Das soll Gott verhüten, HERR! Das darf nicht mit dir geschehen!
Jesus aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Weg von mir, Widersacher! Du wirst mir zum Ärgernis, denn du hältst es nicht mit Gott, sondern mit den Menschen.

Foto: P. Lukas Steinebrunner