Hessen führt landesweiten Gedenktag für die Heimatvertriebenen ein

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat jetzt angekündigt, daß das Land einen eigenen Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation einführt, wie dies in Bayern bereits der Fall ist.

Der Gedenktag soll  –  beginnend ab dem Jahr 2014  –  jährlich am zweiten Sonntag im September stattfinden.

„Ein eigener Gedenktag für die Vertriebenen, Flüchtlinge und Deportierten ist 68 Jahre nach Kriegsende überfällig und angemessen, denn Vertreibung ist und bleibt Unrecht. Wir wollen zu Verantwortung und Versöhnung mahnen und zugleich die Erinnerung an das Schicksal der Betroffenen und deren Angehörigen wachhalten sowie den großen Anteil der Vertriebenen am Wiederaufbau Hessens würdigen. Mit dem landesweiten Gedenktag setzen wir ein sichtbares Zeichen für mehr Völkerverständigung und gegen das Vergessen“, erklärte Volker Bouffier.

Diese Entscheidung hat die Landesregierung aus CDU und FDP getroffen. Der Bund der Vertriebenen (BdV) begrüßte den Beschluß: http://www.bund-der-vertriebenen.de/presse/index.php3?id=1385

Quellen: Hessische Staatskanzlei in Wiesbaden / BdV


One Comment on “Hessen führt landesweiten Gedenktag für die Heimatvertriebenen ein”

  1. Manfred Blank sagt:

    Wird an diesem Gedenktag auch der Juden gedacht, die bis 1938 aus Deutschland unter Zurücklassung ihrer gesamten Habe vertrieben wurden?

    Gefällt mir


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