Bibel ade? – Erstes schwules Paar in einer evangelischen Kirche „getraut“

In Hessen ist erstmals in Deutschland ein homosexuelles Paar kirchlich getraut worden. In Seligenstadt bei Frankfurt am Main erhielten die beiden schwulen Männer am vergangenen Samstag den Segen der evangelischen Kirche.

„Jeder Schritt in Richtung Normalität ist für Homosexuelle ein richtiger Schritt“, begründete der Sprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Stephan Krebs, die Entscheidung laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa.

Die Bibel spreche sich zwar in einzelnen Passagen des Alten und Neuen Testaments klar gegen Homosexualität aus, doch sei das Wort Gottes zu einer bestimmten Zeit entstanden und daher nicht mehr uneingeschränkt gültig, interpretierte Krebs. Er sei davon überzeugt, daß sich Jesus heutzutage für gleichgeschlechtliche Paare einsetzen würde, wenn diese „Verantwortung übernehmen und auf Dauer beieinander sein wollen“.

Erst im Juni hatte die Synode der EKHN (Evangelische Kirche von Hessen-Nassau) die Segnung homosexueller Paare mit der traditionellen Trauung von Mann und Frau weitgehend gleichgestellt.

Quelle: http://www.idea.de


11 Kommentare on “Bibel ade? – Erstes schwules Paar in einer evangelischen Kirche „getraut“”

  1. Lucia sagt:

    Ich verstehe im Grunde genommen nicht, warum homosexuelle Paare ihre Beziehung überhaupt mit der Ehe gleichsetzen wollen. Eine zielgerichtete Sexualität, die von Natur aus im Dienst des Nachwuchses steht, ist nun mal etwas Anderes als eine Sexualität, die für sich selber dasteht und von Natur aus nicht auf Nachwuchs abzielt, die diese Möglichkeit nun mal nicht hergibt. Damit sage ich nichts gegen die Qualität der Liebe zwischen homosexuellen Partnern. Aber auch wenn diese Liebe vielleicht größer ist als die Liebe mancher Ehepartner, bleibt sie doch unfruchtbar. Der homosexuelle Partner, der die weibliche Rolle spielt, ist nun mal keine Frau. Warum kann man mit dieser Realität nicht leben? Warum fühlt sich der Homo-
    sexuelle benachteiligt und schielt nach dem natürlichen Vorteil der echten Ehe? Hat er viel-leicht Minderwertigkeitsgefühle aufgrund seiner Art der Beziehung? Wenn die Homosexualität wirklich seine natürliche Veranlagung ist, warum nimmt er sich damit nicht an, sondern will so sein wie Andere?

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  2. ralros sagt:

    Oje…wieder mal „meine Region“…und es war doch gar nicht so lange her, da war die Angela in Seligenstadt 😉

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    • Ralf sagt:

      Die beiden waren gar nicht aus Hessen, sondern aus Bayern, dort haben sie aber keine Erlaubnis bekommen. Die beiden kommen aus „Hösbach“ Landkreis Aschaffenburg…also noch näher bei mir…sie sind heute groß in der Zeitung des Regional-Radios „Primavera“ abgebildet, also „verrate“ ich hier nichts. 😉 Im Internet steht aber nichts, wobei man die „Online-Ausgabe“ aufrufen kann und dort kann man es groß lesen, fast eine volle Seite hat man ihnen gewidmet. Naja, die Prima-Sonntag ist ein „Käseblatt“ 🙂

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  3. Armin sagt:

    Leider sind die 9 Fremden Sünden, aufgrund der am Boden liegenden Katechese und Religionsunterrichtes vielen unbekannt, daher versuche ich diesen Mangel auszugleichen hier.

    Die neun fremden Sünden

    1. Zur Sünde raten
    2. andere sündigen heißen
    3. in die Sünde anderer einwilligen
    4. andere zur Sünde reizen
    5. die Sünde anderer loben
    6. zur Sünde stillschweigen
    7. die Sünde nicht strafen
    8. zur Sünde helfen
    9. die Sünde anderer verteidigen.

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

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  4. Es ist eine fatale Aussge von Ihm. Denn was Gott gesagt hat, wird sich bis in alle Ewigkeit nicht ändern.Er findet Mann mit Mann, Frau mit Frau als Sünde. Man wird diese Menschen nicht diskrimieren, sondern das, was sie tun. Herr Krebs hätte sich einfach an das halten sollen, was Jesus der Frau am Brunnen gesagt hat: Gehe hin und sündige nicht mehr. – Es ist traurig, dass er das Wort Gottes ins Abseits gestellt hat. Ich möchte nicht in seiner Haut stecken, wenn er eines Tages vorm Richterstuhl Jesu steht.

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    • Glücklicherweise gibt es heute mehr Menschen, die sich ihre Liebe nicht von jenseitigen Drohkulissen zerstören lassen. Als Christ wünsche ich diesem gleichgeschlechtlich liebenden Hochzeitspaar alles Glück dieser Welt. Auch wenn ich selber nicht so leben wollte. Aber eben dieses Unterscheidungsvermögen gehört auch zum Christlichsein.

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  5. Armin sagt:

    Wie es scheint, hat Gott der Herr viele seiner geliebten Kinder umsonst vor den Früchten der Unzucht gewarnt, und dementsprechend ist ja auch der Zustand des Volkes.

    Römer 1. 21-32 Denn sie haben Gott erkannt, ihn aber nicht als Gott verehrt und ihm nicht gedankt. Sie verfielen in ihrem Denken der Nichtigkeit, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Sie behaupteten Weise zu sein, und wurden zu Toren. Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit Bildern, die einen vergänglichen Menschen und fliegende, vierfüßige und kriechende Tiere darstellen. Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus, so dass sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehren. Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen ist er in Ewigkeit. Amen. Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung. Und da sie sich weigerten, Gott anzuerkennen, lieferte Gott sie einen verworfenen Denken aus so dass sie tun, was sich nicht gehört: sie sind voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden und treiben üble Nachrede, sie hassen Gott , sind überheblich, hochmütig und prahlerisch, erfinderisch im Bösen und Ungehorsam gegen die Eltern, sie sind unverständig und haltlos, ohne Liebe und Erbarmen. Sie erkennen dass Gottes Rechtsordnung bestimmt: wer so handelt verdient den Tod. Trotzdem tun sie es nicht nur selber, sondern stimmen bereitwillig auch denen zu, die so handeln.

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

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  6. Herzliche Wünsche zur Trauung des Hochzeitspaares.

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