Kein Vorrang für „erneuerbare“ Energien: „Das EEG muß abgeschafft werden!“

Stellungnahme des FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler:

Die Strompreise schwingen sich in immer neue Höhen und nun auch zum Wahlkampfthema auf. Doch mehr als 80 Prozent der Deutschen unterstützen weiterhin die Energiewende. Ich nehme an, dass mindestens ebenso viele Deutsche über die gestiegenen Stromkosten maulen. Diese Selbstwidersprüchlichkeit verdient offene Worte.

Wegen der Energiewende wurden die Kernkraftwerke als günstigste Stromerzeugungsart abgeschaltet und die Gasverstromung verteuert. 0000001313_3

Wer die Energiewende befürwortet, darf sich über steigende Strompreise nicht wundern oder gar ärgern. In aller Deutlichkeit muss auch gesagt werden, dass sich an den Strompreisen nichts ändern würde, wenn es keine Ausnahmen bei den Netzentgelten gäbe:

Die  –  inzwischen verkleinerten  –  Ausnahmebereiche bei der Belastung von Großabnehmern und Golfplätzen mit Netzentgelten haben keinen maßgeblichen Einfluss auf die Stromkosten. Das Problem steigender Stromkosten lässt sich nicht durch eine gleichmäßigere Verteilung der Kosten zwischen Privatabnehmern und Industrie lösen.

Grundsätzlichere Lösungen müssen her. Die Kosten können nicht länger sinnvoll gedeckelt und nicht besser umverteilt werden, sondern das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) muss komplett abgeschafft werden. Diese Forderung habe ich bereits an anderer Stelle erhoben (hier und hier und hier).

Es darf keinen Vorrang für „erneuerbare Energien“ mehr geben. Die Vorrangpolitik muss weg! weblog-1000x288

Quelle und Fortsetzung des Beitrags von Frank Schäffler hier: http://www.frank-schaeffler.de/marktwirtschaftliche-energiepolitik-jetzt/


Ägypten: Dutzende von Kirchen zerstört oder schwer beschädigt

In Ägypten sind bei den gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Anhängern des gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi am 14. August mindestens 27 Kirchen zerstört oder schwer beschädigt worden.

Die Angriffe richteten sich nicht allein gegen koptisch-orthodoxe Gotteshäuser; auch drei katholische, zwei evangelische sowie jeweils eine baptistische, eine adventistische und eine griechisch-orthodoxe Kirche wurden in Mitleidenschaft gezogen. Hinzu kommen von Christen betriebene Schulen, Apotheken, Läden und ein Nilschiff, das einer evangelischen Kirche in Minia gehört. Marienstatt-DSC_0111-3

Das berichtet die christliche Zeitung Watani (Kairo). Bei den Tätern handelt es sich vornehmlich um radikale Muslime, die Christen beschuldigen, Mursis Sturz durch das Militär am 3. Juli zu befürworten. 

Die koptisch-christliche Kirche verurteilte in einer Stellungnahme die „wiederholten Anschläge auf ägyptische Christen, ihre Kirchen, ihr Eigentum und ihre Lebensgrundlagen“. Genauso abzulehnen seien Angriffe auf Polizisten und andere Zivilisten. Die altorientalische koptische Kirche rief die Regierung und ihre Streitkräfte auf, die Einheit Ägyptens zu verteidigen.

An die Muslime richtet die Kirche die Aufforderung, sich gegen die Angriffe auf Gottesdienststätten zu richten. Man müsse gemeinsam das Vaterland gegen Terrorismus und Gewalt verteidigen.

In Ägypten bilden die schätzungsweise bis zu zehn Millionen orthodoxen Kopten die größte Kirche. Hinzu kommen etwa 300.000 Mitglieder der koptisch-evangelischen Kirche, 200.000 Katholiken, zusammen mehr als 100.000 Mitglieder von Pfingstgemeinden, Brüdergemeinden und anglikanischen Gemeinden sowie 40.000 Griechisch-Orthodoxe. Die übrigen der rund 83 Millionen Einwohner sind Muslime.

Quelle: http://www.idea.de


Eslohe: Staatliche Zwangsmaßnahmen gegen Eltern eines Kindes, das Sexkunde ablehnt

Von Mathias Ebert

Melitta wohnt mit ihren Eltern bei Meschede, sie hat 7 Geschwister und besucht die 4. Klasse der Grundschule in Eslohe/Reiste. Von den Lehrern dieser Schule wird sie stets wegen ihres auffallend positiven Verhaltens gelobt. Als jedoch der Sexualkundeunterricht in ihrer Grundschule eingeführt wird, verlässt Melitta M. den Unterricht, da sie sich bei diesem Thema nicht mehr wohl fühlt.

Dass ihr Verhalten nur nachvollziehbar ist, zeigen übrigens die jüngsten Vorfälle aus Borken, wo am 27.6.2013 acht Schüler der 6. Schulklasse kollabierten, als man ihnen Abbildungen von Geschlechtsorganen vorlegte.

Foto: K. Ruprecht

Foto: K. Ruprecht

Melitta wurde schließlich, nach einem Gespräch mit der Schulleitung, von der Rektorin und einer weiteren Lehrerin, gewaltsam ins Klassenzimmer gezogen und musste wegen ihres Widerstandes den Rest der Stunde im Lehrerzimmer absitzen.

In Anbetracht der Tatsache, dass wir an deutschen Schulen mittlerweile Alternativ-Unterricht für konfessionslose Kinder und an vielen Schulen sogar Islamunterricht für muslimische Schüler anbieten, um möglichst tolerant zu wirken, ist diese intolerante und von unseren Gesetzgebern vorgegebene Vorgehensweise nicht nachvollziehbar.

Schlimmer noch: Da dem Schulamt nämlich die Stunde im Lehrerzimmer sowie eine weitere Sexualkundestunde als Fehlstunden gemeldet wurden, kam die Maschinerie der Behörden in Gang: Nach einem Bußgeldbescheid mit folgender Zahlungsverweigerung von Melittas Eltern folgte eine Anklage vor Gericht, dann der Besuch des Gerichtsvollziehers und schließlich die Weiterleitung ans Oberlandesgericht, wo sich die Eltern nicht mehr selber verteidigen durften.

Nach einer weiteren, letztmaligen Zahlungsaufforderung, wurde Melittas Vater Eugen M. Schließlich mitgeteilt, dass sowohl ihm, als auch seiner Ehefrau Luise, für einen Tag Erzwingungshaft angeordnet wird und sie sich bitte freiwillig bei der zuständigen Justizvollzugsanstalt melden mögen.

Da Eugen M. von seiner Unschuld überzeugt war, kam er dem nicht nach und wurde daraufhin von Justizvollzugsbeamten abgeführt und schließlich inhaftiert. Seine schwangere Ehefrau Luise bekam das gleiche Urteil und es bleibt abzuwarten, wie die Behörden, aufgrund ihrer Schwangerschaft weiter verfahren werden.

QUELLE und weitere Infos mit Video hier: http://www.youtube.com/watch?v=G6NhAhiIZB8
 

Bistum Augsburg: 18.000 Gläubige bei Lichterprozession in Maria Vesperbild

Presse-Information der Wallfahrtsleitung von „Maria Vesperbild“:

Voller Dankbarkeit blickt die Wallfahrtsdirektion auf einen großartigen Wallfahrtstag in Maria Vesperbild zurück. Bei herrlichem Wetter fanden unzählige Menschen den Weg nach Maria Vesperbild. 15August2013__MV_I_362_01

Den ganzen Tag über war das Wallfahrtsgelände übervoll, am Morgen wurden in jeder Messe die Kräuterbuschen feierlich gesegnet.

Das Pontifikalamt mit der Lichterprozession, an der ca. 18.000 Menschen teilnahmen, war dann der Höhepunkt dieses großen Tages.

Die eindringliche Predigt des deutschen Familienbischofs finden Sie hier dokumentiert: www.maria-vesperbild.de/index.php?id=886

Eine Bilderserie mit interessanten Eindrücken bietet die „Augsburger Allgemeine“: www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/Mariae-Himmelfahrt-in-Maria-Vesperbild-id26649921.html

Unser Wallfahrtspriester Christoph Banacki hat wieder eine schöne Bildergalerie zusammengestellt: www.maria-vesperbild.de/index.php?id=885

Hier finden Sie Bilder vom Aufbau des Blumenteppichs: www.facebook.com/media/set/?set=a.575848939148996.1073741826.146704055396822&type=3

Quelle (Text/Foto): Maria Vesperbild

 


Medien lieferten verzerrtes Bild der Predigt von Erzbischof Gänswein

Wir waren in Freiburg und hörten dort der Predigt des Kurien-Erzbischofs Georg Gänswein zu.(…) Allerdings fand sich heute in der Zeitung ein Bericht, vor dem man nur kopfschüttelnd sitzt:

Der erstaunte Leser erfährt einen einzigen Satz aus der Predigt, nämlich dass Gänswein gesagt habe, „heute stehe das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens eher im Weg herum“  –  und wird dann weiter informiert, dass der Erzbischof für eine zeitgemäßere Sichtweise auf Maria Himmelfahrt geworben habe. Buchübergabe an Papst Benedikt XVI_ copyright_ L`Osservatore Romano_2

Die oben verlinkte Meldung findet sich mittlerweile auch noch in anderen süddeutschen Zeitungen, was den Verdacht bestätigt, den ich schon lange hege, dass Journalismus hauptsächlich im Abschreiben besteht.

Man sieht hier wunderschön, wie die Medien an der Volksverdummung arbeiten. Fakt ist, dass Erzbischof Gänswein den Satz „Heute steht das Dogma von der Aufnahme Mariens in den Himmel eher im Weg herum“ wirklich gesagt hat.

Aber er hat damit eine Situationsbeschreibung geliefert: damals 1950 war das katholische Volk begeistert, die Kirche hat in einer Zeit der Betonung des Leibes, in einer Kühnheit den Leib gelobt, wie es kein Nichtgläubiger je wagen wird, sagte der Erzbischof, um dann festzustellen, dass heute, gerade im Blick auf die Ökumene das Dogma eher im Weg herumzustehen scheint. Dann hat er erklärt, dass das Dogma aber gut, richtig, wichtig und wahr ist.

Quelle mit Video der Gänswein-Predigt siehe hier: http://beiboot-petri.blogspot.de/2013/08/medien-oder-wie-man-die-wahrheit-so.html


Josua: „Ich aber und mein Haus – wir wollen dem HERRN dienen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Buch Josua 24,14-29:

In jenen Tagen sprach Josua zum Volk: Fürchtet den HERRN und dient ihm in vollkommener Treue. Schafft die Götter fort, denen eure Väter jenseits des Stroms und in Ägypten gedient haben  –  und dient dem HERRN!  Wenn es euch aber nicht gefällt, dem HERRN zu dienen, dann entscheidet euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter jenseits des Stroms dienten, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt.

Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen.  media-358103-2

Das Volk antwortete: Das sei uns fern, dass wir den HERRN verlassen und anderen Göttern dienen.  Denn der HERR, unser Gott, war es, der uns und unsere Väter aus dem Sklavenhaus Ägypten herausgeführt hat und der vor unseren Augen alle die großen Wunder getan hat. ER hat uns beschützt auf dem ganzen Weg, den wir gegangen sind, und unter allen Völkern, durch deren Gebiet wir gezogen sind. Der HERR hat alle Völker vertrieben, auch die Amoriter, die vor uns im Land wohnten. Auch wir wollen dem HERRN dienen; denn ER ist unser Gott.

Da sprach Josua zum Volk: Ihr seid nicht imstande, dem HERRN zu dienen, denn ER ist ein heiliger Gott, ein eifersüchtiger Gott; ER wird euch eure Frevel und eure Sünden nicht verzeihen.  Wenn ihr den HERRN verlasst und fremden Göttern dient, dann wird ER sich von euch abwenden, wird Unglück über euch bringen und euch ein Ende bereiten, obwohl ER euch zuvor Gutes getan hat.

Das Volk aber sagte zu Josua: Nein, wir wollen dem HERRN dienen.

Josua antwortete dem Volk: Ihr seid Zeugen gegen euch selbst, dass ihr euch für den HERRN und für seinen Dienst entschieden habt.

Sie antworteten: Das sind wir.

Josua weiter: Schafft also jetzt die fremden Götter ab, die noch bei euch sind, und neigt eure Herzen dem HERRN zu, dem Gott Israels!

Das Volk sprach zu Josua: Dem HERRN, unserem Gott, wollen wir dienen und auf seine Stimme hören.

So schloß Josua an jenem Tag einen Bund für das Volk und gab dem Volk Gesetz und Recht in Sichem.  Josua schrieb alle diese Worte in das Buch des Gesetzes Gottes und er nahm einen großen Stein und stellte ihn in Sichem unter der Eiche auf, die im Heiligtum des HERRN steht.

Dabei sprach er zu dem ganzen Volke: Seht her, dieser Stein wird ein Zeuge sein gegen uns; denn er hat alle Worte des HERRN gehört, die er zu uns gesprochen hat. Er soll ein Zeuge sein gegen euch, damit ihr euren Gott nicht verleugnet.

Dann entließ Josua das Volk, einen jeden in seinen Erbbesitz.  Nach diesen Ereignissen starb Josua, der Sohn Nuns, der Knecht des HERRN, im Alter von hundertzehn Jahren.