Kein Vorrang für „erneuerbare“ Energien: „Das EEG muß abgeschafft werden!“

Stellungnahme des FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler:

Die Strompreise schwingen sich in immer neue Höhen und nun auch zum Wahlkampfthema auf. Doch mehr als 80 Prozent der Deutschen unterstützen weiterhin die Energiewende. Ich nehme an, dass mindestens ebenso viele Deutsche über die gestiegenen Stromkosten maulen. Diese Selbstwidersprüchlichkeit verdient offene Worte.

Wegen der Energiewende wurden die Kernkraftwerke als günstigste Stromerzeugungsart abgeschaltet und die Gasverstromung verteuert. 0000001313_3

Wer die Energiewende befürwortet, darf sich über steigende Strompreise nicht wundern oder gar ärgern. In aller Deutlichkeit muss auch gesagt werden, dass sich an den Strompreisen nichts ändern würde, wenn es keine Ausnahmen bei den Netzentgelten gäbe:

Die  –  inzwischen verkleinerten  –  Ausnahmebereiche bei der Belastung von Großabnehmern und Golfplätzen mit Netzentgelten haben keinen maßgeblichen Einfluss auf die Stromkosten. Das Problem steigender Stromkosten lässt sich nicht durch eine gleichmäßigere Verteilung der Kosten zwischen Privatabnehmern und Industrie lösen.

Grundsätzlichere Lösungen müssen her. Die Kosten können nicht länger sinnvoll gedeckelt und nicht besser umverteilt werden, sondern das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) muss komplett abgeschafft werden. Diese Forderung habe ich bereits an anderer Stelle erhoben (hier und hier und hier).

Es darf keinen Vorrang für „erneuerbare Energien“ mehr geben. Die Vorrangpolitik muss weg! weblog-1000x288

Quelle und Fortsetzung des Beitrags von Frank Schäffler hier: http://www.frank-schaeffler.de/marktwirtschaftliche-energiepolitik-jetzt/


5 Kommentare on “Kein Vorrang für „erneuerbare“ Energien: „Das EEG muß abgeschafft werden!“”

  1. Ester sagt:

    Klar und Leute, die eh soviel Geld haben, dass sie nicht wissen wohin damit, denen ist es egal, während Leute die auf den Cent guggen müssen, noch ein Problem mehr haben!
    Ich finde das Gerede von dem Druck, den gestiegene Energiekosten auf die Innovation neuer, rein hypothetischer Technologien ausüben wird, zynisch.
    DIN Menschheit unserer Tage hat gewaltige Macht in den Händen, vielleicht sollten wir das tun, was hohe Zeit ist, uns um die ewigen Dinge kümmern, anstatt auf künftige Technologien zu spekulieren.

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  2. heureka47 sagt:

    „Ich nehme an, dass mindestens ebenso viele Deutsche über die gestiegenen Stromkosten maulen. Diese Selbstwidersprüchlichkeit verdient offene Worte.“

    Errare humanum est.
    Auch Herr Schäffler also kann sich irren.
    „Annehmen“ heißt so viel wie „akzeptieren“, „zulassen“.
    Ich vermute jedoch, daß es sich bei dem „Annehmen“ von Herrn Schäffler um eine reine Vermutung, um eine (Ein-)Schätzung / Mein-ung, handelt – nicht auf Fakten gründend.

    Also keine wirkliche „Selbstwidersprüchlichkeit“ in der Sache, allenfalls – vermutlich – eine solche innerhalb von Herrn Schäffler.

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  3. Die Energiekosten müssen so stark steigen, daß es für eine zukünftige Industrie lohnenswert wird, neue Technologien zu entwickeln, deren Qualität zu einem wesentlichen Teil an ihrer Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit gemessen wird. So läßt sich sinnvollerweise die Wirtschaft beleben, s. Ernst – Ulrich von Weizsäcker.

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