UNO-Generalsekretär gesteht Diskriminierung Israels bei den Vereinten Nationen ein

Israel protestiert gegen Haß-Camps der Hamas in Gaza

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon hat sich am vergangenen Freitag in Jerusalem mit Ministerpräsident Binyamin Netanyahu getroffen. Am Nachmittag sprach Ban Ki-moon im UN-Hauptquarter mit israelischen Studenten.

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu sagte zu Beginn des Treffens:

„Herr Generalsekretär, ich weiß, dass Sie wie ich auf einen erfolgreichen Verlauf des Friedensprozesses hoffen. Sie wissen auch, dass es derzeit das Wichtigste ist, die beteiligten Seiten auf den Frieden einzustimmen. Darum bin ich sicher, dass Sie dem Missbrauch der UNRWA-Camps in Gaza nachgehen, die angeblich Friedens-Camps sind, in denen aber palästinensischen Kindern Hass gegen Israel eingeimpft wird. Es ist schwer, die nächste Generation für den Frieden vorzubereiten, wenn Kindern beigebracht wird, dass Juden von Schweinen und Affen abstammen und dass der jüdische Staat kein Existenzrecht hat. Ich vertraue darauf, dass Sie diesen Missbrauch der Ziele und Grundlagen der Vereinten Nationen beenden werden.”

Was den israelisch-palästinensischen Konflikt angehe, sei das Kernproblem die fehlende Anerkennung Israels und nicht, wie oft behauptet würde, die israelischen Siedlungen.

„Der Konflikt begann noch vor der Errichtung einer einzigen Siedlung und nachdem wir alle Siedlungen in Gaza geräumt haben, gingen die Angriffe dennoch weiter. Ich denke, es ist wichtig zu verstehen, dass die neuen Wohnungen, die wir in Gilo oder Ramot oder anderen jüdischen Vierteln Jerusalems bauen, Teil einer zukünftigen Friedenslandkarte Israels sein werden – das ist allen Beteiligten, auch der palästinensischen Verhandlungsgruppe klar. Die eigentliche Frage ist, wie ein demilitarisierter palästinensischer Staat dazu gebracht werden kann, den einen jüdischen Staat anzuerkennen.“

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bedanke sich für die Gastfreundschaft und erklärte:

„Mein Besuch fällt in eine entscheidende Zeit für den Friedensprozess im Mittleren Osten, den Sie mutig und weise wieder aufgenommen haben. Ich bin hier, um Sie der vollen Unterstützung meiner selbst, der Vereinten Nationen und des Nahost-Quartetts zu versichern. Es ist ermutigend, dass Israel und die Palästinenser wieder direkte Verhandlungen aufgenommen haben, aber diese Verhandlungen haben nur eine Aussicht auf Erfolg, wenn sie ernsthaft geführt werden. […]

Für Israel ist es an der Zeit, ein vollständig respektiertes Mitglied der internationalen Gemeinschaft zu werden.

Diesbezüglich würde ich eine konstruktivere Beziehung zwischen Israel und dem UN-Menschenrechtsrat begrüßen. Ich denke, dass Herr Ministerpräsident Netanyahu erkennt: solange es keinen Frieden mit den nächsten Nachbarn, den Palästinensern, gibt, wird Israel nie sein ganzes inneres und äußeres Potential umsetzen können. Der Ministerpräsident weiß, dass die Besatzung palästinensischen Lands keine langfristige Lösung für die Herausforderungen Israels in der Region darstellt.

Ich bin hier, um alle politischen Führer zu drängen, dem Weg des Friedens weiter zu folgen, sich zum gemeinsamen Weg zu bekennen und 2013 zu einem entscheidenden Jahr für den israelisch-palästinensischen Frieden und den Frieden in der Region zu machen.“

Während seines Treffens mit israelischen Studenten am Nachmittag beantwortete der Generalsekretär die Frage eines Studenten zur Diskriminierung Israels innerhalb der UN. Er räumte ein, dass es eine unausgewogene Haltung gegenüber Israel und seiner Regierung gebe  –  dies sei eine „unglückliche Situation“. Der jüdische Staat sei ein Mitglied der UN und sollte daher gleich wie die anderen 192 Mitgliedsstaaten behandelt werden. Leider sei Israel wegen des Konflikts im Mittleren Osten kritisiert und manchmal diskriminiert worden.

Zum Friedensprozess befragt, sagte er, die Verträge von Oslo seien nie umgesetzt worden und blieben ein Stück Papier. „Diesmal erwarte ich echten Frieden“, sagte Ban Ki-moon. „Das israelische und das palästinensische Volk sind Nachbarn und haben keine andere Wahl als in Harmonie und Frieden Seite an Seite zu leben.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Garbsen: Nach Brandstiftern wird ermittelt – Belohnung von 15.000 Euro ausgesetzt

Stadtbewohner durch ausländische Jugendbanden verunsichert

Die Brandstiftung, die eine evangelische Kirche in Garbsen bei Hannover am 30. Juli fast völlig zerstört hat, verunsichert noch immer die Bevölkerung der rund 60.000 Einwohner zählenden Stadt. Die Täter, die an der Willehadi-Kirche einen Schaden von rund einer Million Euro angerichtet haben, sind trotz einer Belohnung von 15.000 Euro noch nicht ermittelt.

Doch schon seit längerer Zeit klagen viele Einwohner über zwei rivalisierende Banden von Jugendlichen ausländischer Herkunft. Sie stehen im Verdacht, für mehr als 30 weitere kleinere Brände seit Jahresbeginn verantwortlich zu sein.

Nach dem Kirchenbrand sollen junge Muslime, meist türkisch-arabischer Herkunft, mit Hurra-Rufen an der schwer beschädigten Kirche vorbeigefahren sein. Andererseits haben dort muslimische Verbände eine Mahnwache unter dem Motto „Nein zu Gewalt – wir halten zusammen“ ausgerichtet.

Der frühere Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Pfarrer Christoph Morgner, lebt im Ruhestand in Garbsen. Er sagte auf Anfrage der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA, man müsse im Fall der Brandstiftung die Ermittlungen abwarten. Unabhängig davon fühlten sich aber viele Garbsener Bürger von den Jugendbanden bedroht und verunsichert.

Es gelte dabei auch zu bedenken, dass der Islam ein anderes Verhältnis zur Gewalt habe als das Christentum mit dem von Jesus Christus ausgesprochenen Gebot der Feindesliebe. Für Christen sei religiös motivierte Gewalt in ihrer Geschichte eine Schande. Morgner verwies auf Untersuchungen in Deutschland, wonach die Gewaltbereitschaft junger Muslime mit dem Grad ihrer Religiosität wachse; bei jungen Christen sei es umgekehrt: Je frömmer sie seien, desto weniger neigten sie zur Gewaltanwendung.

Quelle: http://www.idea.de


CDU/CSU-Fraktion: Schutz der Christen in Ägypten ist vorrangig

In den vergangenen Tagen wurden in Ägypten an rund 40 Plätzen gleichzeitig Anschläge gegen Christen verübt. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder:

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion verurteilt die massiven und gezielten Angriffe auf Christen und christliche Einrichtungen in Ägypten. Die islamistischen Muslimbrüder haben nach dem Sturz Mursis eine pogromähnliche Stimmung im Land erzeugt, bei der bislang mindestens 38 Kirchen zerstört und 23 weitere Gotteshäuser massiv beschädigt worden sind.

Foto: K. Ruprecht

Foto: K. Ruprecht

Die Angriffe der Islamisten erfolgten mittels Brandsätzen und Übergriffen auf Gläubige während des Gebets. Nach Darstellung von Menschenrechtsgruppen gab es auch Vergewaltigungen von Nonnen. Im Ergebnis dieser Exzesse verlassen immer mehr koptische Christen Ägypten.

Die ägyptischen Sicherheitskräfte sind dazu verpflichtet, Leib und Leben der christlichen Minderheit in Ägypten zu schützen. Die Zukunft Ägyptens wird sich auch in der Frage entscheiden, wie die Religionsfreiheit gewährleistet ist. Wenn sich die gegenwärtige Welle der Gewalt gegen Christen fortsetzt, wird auch die CDU/CSU-Bundestagsfraktion weitere Konsequenzen fordern. Dabei geht es um den Schutz fundamentaler Rechte als Grundlage für das friedliche Zusammenleben aller Menschen in Ägypten.

Das Thema Religionsfreiheit ist seit Jahren ein wichtiges Anliegen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und besonders ihres Vorsitzenden Volker Kauder. Deshalb sehen wir mit großer Besorgnis, dass sich die Lage der Christen in Nordafrika, dem Nahen oder dem Mittleren Osten nach dem Sturz der autoritären Regime zum Schlechteren entwickelt. Hier wird weiterhin einen Schwerpunkt der politischen Arbeit liegen. Der Wunsch der Menschen nach Freiheit und gesicherter Existenz, der eine treibende Kraft für die Umbrüche war, darf nicht in Radikalismus oder gar Chaos und Gewalt enden.“


Terror in Ägypten: Kirchen in Brand gesetzt, Nonnen vergewaltigt

Gewalttätige Muslimbrüder terrorisieren in Ägypten die christliche Minderheit in bisher nicht gekanntem Ausmaß. Der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) liegen bisher Berichte über die teilweise oder völlige Zerstörung von 56 Kirchen vor.

Anhänger der Freiheits- und Gerechtigkeitspartei brachen dabei frühere „quasi-Tabus“ der Muslimbrüder: Sie warfen Brandsätze und Molotov-Cocktails auf christliche Kirchen, griffen Gläubige während des Gebetes an und vergewaltigten in der Provinz Beni Suef drei Nonnen. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin sieht die christlichen Kopten als „Sündenböcke und leichte Opfer“ für den Sturz Mursis. „Wer Kirchen niederbrennt ist ein Terrorist und muss als solcher bekämpft werden“, so Lessenthin weiter.

Der Zorn über den Machtverlust und die Enttäuschung über das Versagen der Regierung Mursi entlade sich nun an den vermeintlichen Vertretern des „christlichen Auslandes“, dass die Militärführung unterstütze. Dass die ägyptischen Christen bereits unter dem Regime von General Mubarak Bürger zweiter Klassen waren und auf das Verhalten des Militärs praktisch keinen Einfluss ausüben könnten, werde von den Islamisten völlig ausgeblendet.

Die IGFM fordert von Armee und Polizei dringend wirkungsvollen Schutz gegen die gewaltsamen Attacken der radikalen Muslimbrüder. Die Sicherheitskräfte müssten schnellstens handeln, um die koptische Minderheit vor dem Schlimmsten zu bewahren. Das Militär habe in einigen Fällen Kirchen erfolgreich verteidigt – in zahlreichen anderen Fällen fehlte ein Schutz durch die Sicherheitskräfte aber praktisch völlig, so die IGFM.

Medhat Klada, der Vorsitzende des koptischen Dachverbandes European Union of Coptic Organizations for Human Rights (EUCOHR) berichtete, dass Verteidigungsminister Fattah al-Sisi versprochen habe, dass die zerstörten Kirchen wieder aufgebaut würden. Dennoch sei durch die Terrorakte der Muslimbrüder Jahrhunderte altes Kulturgut unwiderruflich zerstört worden.

Auslöser der jüngsten Ausschreitungen der vergangenen Woche war die Räumung von zwei Protestcamps der Mursi-Anhänger durch Sicherheitskräfte. Nach aktuellen Schätzungen des ägyptischen Gesundheitsministeriums wurden dabei bisher 578 Menschen ermordet und rund 4000 verletzt.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Ägypten unter:
http://www.igfm.de/laender/aegypten/


Allyson Felix sprintert zur Ehre Gottes

Mit 16 Olympia- und WM-Medaillen ist Allyson Felix aus Kalifornien eine herausragende Sportlerin an der Leichtathletik-WM in Moskau. Die US-Amerikanerin bekennt: „Der Glaube ist der Grund, warum ich laufe. Das Sprinten ist ein Geschenk Gottes, und es ist an mir, ihn durch das Rennen zu ehren.“

Die 27-Jährige reiste mit drei Olympia-Gold-Medaillen aus London (2012) an  –  sowie einmal Gold und zweimal Silber aus Peking (2008) und Athen (2004).

Zudem holte sie acht Mal WM-Gold sowie je einmal Silber und Bronze. Dazu schaffte sie bei den US-Trials als erste Athletin in der Geschichte der US-Meisterschaften den Hattrick über die ganze Bahn und holte die Titel über 100, 200 und 400 Meter.

Die Spitzensportlerin erklärte, der Ruhm gebühre nicht ihr: „Ich möchte, dass alles, was ich tue, Gott widerspiegelt, sei es auf der Laufbahn oder privat. Der Glaube an Jesus Christus schenkt mir tiefen Frieden und Sinn. Das möchte ich nicht für mich behalten.“

Gott sei das Wichtigste in ihrem Leben, erklärt die evangelische Christin und erläutert: „Ich bin auch durch schwierige Phasen gegangen und habe Entscheidungen getroffen, die falsch waren. Auch jetzt gehe ich immer wieder durch Höhen und Tiefen. Aber es ist mein Ziel, Jesus jeden Tag ein bisschen ähnlicher zu werden – auch wenn das nicht leicht ist. Mein Ziel ist es, Gott zu verherrlichen. Mein Glaube hilft mir ausserdem, nicht unter Leistungsdruck zu kommen. Denn ich weiss, es geht im Leben nicht darum, Goldmedaillen zu gewinnen. Es geht um das Ganze, es geht um Gott.“

Webseite: Allyson Felix

Quelle: http://www.jesus.ch/magazin/people/241168-gott_laesst_uns_nie_im_stich.html

Foto: Facebook


Gott setzt Richter als Retter für die Israeliten ein in der Zeit des Abfalls

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Buch der Richter 2,11-19:

In jenen Tagen taten die Israeliten, was dem HERRN missfiel, und dienten den Baalsgöttern. Sie verließen den HERRN, den Gott ihrer Väter, der sie aus Ägypten herausgeführt hatte, und liefen anderen Göttern nach, den Göttern der Völker, die rings um sie wohnen. Sie warfen sich vor ihnen nieder und erzürnten dadurch den HERRN.

Als sie den HERRN verließen und dem Baal und der Astarte-Göttin dienten, entbrannte der Zorn des HERRN gegen Israel. Er gab sie in die Gewalt von Räubern, die sie ausplünderten, und lieferte sie der Gewalt ihrer Feinde ringsum aus, so daß sie ihren Feinden keinen Widerstand mehr leisten konnten. Sooft sie auch in den Krieg zogen, war die Hand des HERRN gegen sie, und sie hatten kein Glück, wie der HERR gesagt und ihnen geschworen hatte. So gerieten sie in große Not.

Der HERR aber setzte Richter ein, die sie aus der Gewalt der Räuber befreiten. Doch sie gehorchten auch ihren Richtern nicht, sondern gaben sich anderen Göttern hin und warfen sich vor ihnen nieder. Rasch wichen sie von dem Weg ab, den ihre Väter, den Geboten des HERRN gehorsam, gegangen waren. 

Wenn aber der HERR bei ihnen Richter einsetzte, dann war ER mit dem Richter und rettete die Israeliten aus der Gewalt ihrer Feinde, solange der Richter lebte; denn der HERR hatte Mitleid mit ihnen, wenn sie über ihre Feinde und Unterdrücker klagten.

Sobald aber der Richter gestorben war, wurden sie rückfällig und trieben es noch schlimmer als ihre Väter, liefen anderen Göttern nach, dienten ihnen und warfen sich vor ihnen nieder. Sie ließen nicht ab von ihrem bösen Treiben und von ihrem störrischen Verhalten.