Sexunterricht in der Grundschule führt zu seelischer Gefährdung von Kindern

Von Christa Meves

Der Mainstreamblätterwald hallt z. Z. von umfänglichen Recherchen wider, die darlegen, dass in der Partei der Grünen die Neigung zur Befürwortung der Pädophilie und die Bemühung um das Verschwinden des Paragraphen 176 nicht etwa nur ein kleiner, wieder aufgegebener Fehlweg sei, wie Claudia Roth es nachdrücklich behauptet.[1]

Recherchen zum Herausfinden der Wahrheit im Hinblick auf einen gesetzwidrigen Fehlweg sind gewiss eine notwendige Bemühung, um weiteren Fehlentwicklungen vorzubeugen; denn auf dem Boden von Kindsmissbrauch baut sich nur allzu häufig bei den Verführten später eine Blockade der Sexualität und damit Heiratscheu oder das entgegengesetzte Extrem: eine Sexualsucht auf, die dem Kinderschändertum bereits Tür und Tor geöffnet hat. untitled

Und nicht allein der einzelne bekannt gewordene spektakuläre Fall sollte hier verantwortliche Gremien vorbeugend aktivieren. Es besteht doch letztlich sogar ein Zusammenhang mit der weltweit florierenden Kinderschänderindustrie[2], die  – durch das Internet enorm erleichtert –  immer mehr pornosüchtige Männer anzieht und über Facebook liebeshungrige Mädchen anzulocken vermag.

Für die Menschheit ist dieses vernetzte Verbrechertum die schändlichste Eiterbeule aller Eiterbeulen. Hier werden Kinder aller Altersstufen geraubt, gekauft meist pornografisch missbraucht, als Ware angeboten und schließlich getötet. Und der Bedarf an Männern, die sich per Pornografie dieser Schändlichkeit bedienen, steigert sich von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Angesichts dieser Situation war das Ausbleiben der Empörung über die Auswüchse im Sexualkundeunterricht der Grundschule ein unbegreifliches Versäumnis; denn er nimmt in zunehmendem Maße pornografischen Charakter an[3], und er bedeutet in all seinen Details über Perversionen und Verhütungsarten eine gänzlich unverantwortbare Verfrühung.

Denn in allen Bereichen, in denen die Gefahr einer Sucht besteht, gilt es, den Anfängen zu wehren, da später Befreiung aus der Gefangenschaft der Sucht kaum mehr gegeben ist.[4] Das Versäumnis ist 40 Jahre alt, es beruht auf der Ideologie von der befreiten Sexualität[5] und auf Unwissenheit über Sexualpathologie bei den Akteuren der Kultusministerkonferenzen durch die vergangenen Jahrzehnte hindurch.

Die Gegebenheit, dass jedes Kind bereits seit seiner Fötalzeit mit Sexualhormonen ausgestattet ist[6], hat bei den jungen Revolutionären von 1969 zu der Vorstellung geführt, dann müsse das Kind auch vom Kleinkindalter ab dazu gebracht werden, seine Sexualität zu aktivieren.

In den Kommunen der 70er Jahre wurde das vielfältig praktiziert und trotz der üblichen pädophilen Aktivitäten dort niemals gerichtlich geahndet (s. Cohn Bendit, Odenwaldschule etc.)[7].

Der obligatorische Sexualkundeunterricht in der Grundschule beruht auf dieser Fehlvorstellung; denn obgleich durch das altersbedingte niedrige Level der Sexualhormone in dieser Phase gesunde Kinder kein Interesse an sexueller Betätigung haben, werden sie geradezu mit Gewalt dazu angeregt, dafür Interesse zu entwickeln. Pornografische übertreibende, verfrühende Akzente mit gänzlich unangemessenen geschmacklosen Materialien und Illustrationen bedeuten Züchtung pathologischer Formen der Sexualentwicklung im einzelnen Kind.

Buchtitel der Aktion "Kinder in Gefahr"

Buchtitel zum Thema

Und um das Unmaß des Unguten im Sexualkundeunterricht der Grundschule voll zu machen, gilt es neuerdings darüber hinaus nun auch noch als fortschrittlich, die Kinder zu lehren, dass ihre geschlechtliche Identität gar nicht festgelegt sei, sondern dass sie sich von der Pubertät ab dafür auch anders, nämlich homosexuell oder transsexuell entscheiden könnten.[8]

Diese schulische Vorbereitung zum Gendermenschen hat dankenswerterweise jüngst die Soziologin Gabriele Kuby mit umfänglichen Recherchen in ihrem Buch „Die globale sexuelle Revolution“ vor uns ausgebreitet.

Glücklicherweise mehren sich die Auswüchse z. Z. in solchen Extremen, dass endlich wenigstens in einigen Mainstream-Printmedien der Missstand unangemessener pornografischer Trends im Grundschulunterricht kritisch aufgegriffen wird und eine zunehmend größere Zahl von Eltern die Initiative ergreift[9].

In NRW hat eine Familie ihre 8-jährige Tochter so nachhaltig vom Sexualkundeunterricht ferngehalten, bis der Vater dafür eine 24-stündige Freiheitsstrafe auf sich genommen und damit eine Bürgerinitiative erwirkt hat[10].

Befremden zumindest über veröffentlichte Schulbuchseiten rührt sich vielerorts hierzulande, aber nicht nur bei uns. Mächtige Gegenströmungen zeigen sich in der Schweiz, in Österreich und geradezu avantgardistisch in Kroatien.[11] Dort steht die Forderung nach einer Abschaffung des obligatorischen Sexualkundeunterrichts in der Schule auf dem Plan. 

Hämisch über die Bemühungen der Grünen, sich von der Pädophilie reinzuwaschen, die Hände zu reiben, bleibt unnachdenkliche Heuchelei, solange die seelische Gefährdung von Kindern durch obligatorischen Sexualkundeunterricht nicht als eine Wurzel zu traurigen, ja oft sogar schändlichen Fehlentwicklungen im Erwachsenenalter erkannt und ausgeräumt wird. Schule hat die Pflicht, Kindern zu gesunder geistiger Ausgestaltung zu verhelfen. Sie führt sich ad absurdum, wenn sie Kinder verdirbt.


[1] http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-08/gruene-fdp-paedophilie-legalisierung
[2]Pierk, C.H.: Bittere Realität Menschenhandel, Die Tagespost, 22. Mai 2013, Nr. 61, S. 3;
[3]http://www.welt.de/politik/deutschland/article115526137/So-schoen-ist-dass-es-schoener-nicht-werden-kann.html
Hollstein, M.: Wenn sich der Staat in Rechte der Eltern einmischt…, Komma, Nr. 104-105-2013, S. 7ff.
[4] Stark, R.: Sexuelle Sucht – eine klinische Diagnose?,  Psychotherapeutenjournal, 2- 2013, S.138ff.
[5] Kentler, H.: Sexualerziehung, Hamburg 1970; Meves, C.: Manipulierte Maßlosigkeit, Freiburg 1971
[6] Elliot, L.: Wie verschieden sind sie? Berlin 2010
[7] http://m.heise.de/tp/artikel/39/39164/1.html?from-classic=1
[8] Kuby, G.: Die globale sexuelle Revolution, Kisslegg 2012, S. 167
[9] Hollstein, M.: Zu drastisch: Sexerziehung per Bilderbuch, Die Welt, 24. April 2013, S. 6
[10] https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=G6NhAhiIZB8#at=127&html5=1
[11] Hauswirth, M.:Ein Kind ist kein sexuelles Wesen, BAZ, 21.8.2013, S. 2; http://www.kath.net/news/39145Laun, A.:Kirche heute, Juli 2013, S. 14

10 Kommentare on “Sexunterricht in der Grundschule führt zu seelischer Gefährdung von Kindern”

  1. […] Meves: Sexualunterricht in der Grundschule führt zu seelischer Gefährdung von Kindern WEITER Gute Nachricht: „taz“ macht 616.766 Euro Verlust. Auflage und Abos sinken […]

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  2. ASGL sagt:

    „Sexualunterricht in der Grundschule führt zu seelischer Gefährdung von Kindern“ ha ha ha ja klar und RTL ist Bildungs TV ! Ihr habt den Knall echt nicht gehört oder ? Was ist an harmloser Sexualkunde gefährlich ? Religion und die Bibel sind Schwachsinn,aber Sexualkunde schadet keinem Kind. Auch Kinder haben eine Sexualität,aber das scheint ihr Hinterwälder immer noch nicht verstanden zu haben.Leute lasst euch behandeln !

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    • Guten Tag,
      es geht bei der Kritik an der ZWANGS-Sexualkunde in der Grundschule
      1. um das natürliche, zudem im GG ausdrücklich bestätigte Elternrecht auf Erziehung, das durchaus nicht der Staat besitzt
      2. um die Religionsfreiheit (die sogar für Christen gilt, stellen Sie sich das mal vor!)
      3. um das Recht der Kinder auf eine ungestörte psychosexuelle Entwicklung, auf die nicht von außen her eingegriffen wird.
      Aber mit solchen Punkten sind Sie offenbar überfordert, wie Ihre Proletensprache und das primitive Geschreibsel befürchten läßt.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • ASGL sagt:

        1. Es besteht Schulpflicht und zum Unterricht gehört nun mal Sexualkunde,die Eltern die Sexualkunde ablehnen werden ihre Kinder dann auch kaum aufklären oder wenn erst mit 21
        2. Staat und Religion sind getrennt und was hat Aufklärung mit Religion zu tun ?
        3. Wie kann die SK den Kindern schaden ? Immer noch nicht verstanden, der Mensch ist ab der Geburt ein Sexuelles Wesen. Kinder machen Doktorspiele,Selbstbefriedigung und verlieben sich, alles völlig normal !

        Überfordert lol im Gegenteil ich denke selber und verlasse mich nicht auf ein uraltes Buch oder Aberglauben von Gott,Engeln oder anderen Fantasiewesen. SK gibt es seit langem und kein Kind hat einen Schaden davon bekommen. Selbst 6jährige lesen Bravo und in Kinderserien wie „Die Pfefferkörner“ wird das Thema Sex angesprochen, selbst auf dem Kika gibt eine Aufklärungssendung für Kinder. Heute scheint es in Mode zu sein in allem eine Gefahr für Kinder zu sehen, die Welt da draußen ist ja sooooooooo gefährlich !

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      • Guten Tag,
        gerade jene Eltern, welche die Aufklärung nicht der Schule überlassen möchten, wollen ihre Kinder logischerweise selber aufklären. Religionsfreiheit bedeutet sehr wohl, daß christliche Eltern ihr ohnehin grundgesetzlich garantiertes Erziehungsrecht auch in diesem Bereich der Sexualaufklärung wahrnehmen können, mit Trennung von Staat und Religion hat dies doch erst insofern zu tun, als der Staat sich nicht in die Erziehungsaufgaben der Eltern einzumischen hat, wozu selbstverständlich auch die religiöse und ethische Erziehung gehört. Was dabei herauskommt, wenn man Kinder „ab der Geburt als sexuelles Wesen“ definiert, ist aus den rotgrünen Kinderschänder-Sumpfblüten der 68er Bewegung erkennbar, die genau jene These zur Rechtfertigung von freiem Sex mit Kindern heranzogen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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    • roxsi sagt:

      Doch, Ihnen hat es, wie man ihren schwachsinnigen Argumenten entnehmen kann, deutlich geschadet. Leider merken Sie das gar nicht mehr, weil Sie offensichtlich vom Zeitungeist verbogen sind.

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  3. Ulrike sagt:

    Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell und in Bezug auf den Sexualkundeunterricht finde ich es auch sinnvoller, wenn die Teilnahme freiwillig ist ev. nachmittags. In den hoeheren Klassen wissen Lehrer oft weniger als die Schuelerinnen.

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  4. Christoph Rebner sagt:

    Wurzeln liegen nicht in „Kommunen“ sondern Finanzmacht.

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  5. Arnold sagt:

    Gibt es wirklich nur immer mehr pornosüchtige Männer ?????? Dies ist nicht die ganze Wahrheit!
    Es bleibt für mich noch immer eine offene Frage ob es sich nur um pornosüchtige Männer handeln muss! Ich weiß, es gibt leider auch viele pornosüchtige Frauen! Vielleicht wäre es in der Sache der Gleichberechtigung eine Notwendigkeit von pornosüchtige Menschen ins Allgemeine zu sprechen und schreiben! Solches aussagen ist für mich eine Beleidigung.und nicht die ganze Wahrheit. Trotzdem bin ich sehr Froh, das solche skandalösen Sachen immer mehr geklärt worden können. Ich bin 100% einverstanden mit der These : Sexunterricht in der Grundschule führt zu seelischer Gefährdung von Kindern!

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    • Christoph Rebner sagt:

      Geprellte, denen das Glück vorenthalten wird, nennt man Süchtige. Eigentlich diskriminierend, denn sie sind Opfer. Dann haben Sie ganz recht, lieber Arnold!

      Chris

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