Medjugorje: Vicka gibt sich die Ehre…

Am 29. Juni dieses Jahres veranstaltete die bekannte Medjugorje-„Seherin“ Vicka eine Art Jugendtreffen in der italienischen Gemeinde Sestola; jedenfalls begann die fromme Freiluft-Veranstaltung mit rockigen Pop-Tönen.

Birgit KelleDanach folgten heruntergespulte Vortragsreden der Visionärin, wobei sie sich wie eine Primadonna verhielt und ständig Küßchen in die Menge und in Richtung jener Priester im Meßgewand verteilte, welche sich in einer Reihe hinter ihr befanden.

Zudem grinste und kicherte Vicka am laufenden Meter und winkte den Leuten zu, als ob sie „Lady Di“ höchstselbst wäre. Die folgende Aufzeichnung dokumentiert dies anschaulich: http://www.youtube.com/watch?v=vFLG9S5GuG4#

Etwa ab der Hälfte des Videos beginnt sie, ca. zehn Minunten lang mit der Erscheinungs-Maria zu sprechen. Dabei fällt auf, daß Vicka offenbar fast immer dasselbe Wort gegenüber der „Gospa“ ausspricht. Dies kann man leicht erkennen, wenn man ihre Mundbewegungen beobachtet.

Vielleicht kennt sich jemand mit der kroatischen Sprache aus und kann uns mitteilen, um welches Wort bzw. welche Worte es sich hierbei handelt.

Angesichts der andächtigen Zuschauerschar auch bei diesem Vicka-Auftritt wundert man sich, daß ihr überhaupt noch jemand ernsthaft zuhört  – aber dies ist wohl das eigentliche und einzige „Wunder“ von Medjugorje…

 


Katholikenforum solidarisiert sich mit dem Limburger Bischof

Pressemitteilung des „Forum deutscher Katholiken“ (FDK):

Gegen den Bischof von Limburg Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst läuft seit Monaten eine verschärfte Kampagne, die sich im Grunde nicht gegen behauptete äußerliche Gegebenheiten und/oder gemachte Fehler richtet, sondern gegen die kirchentreue theologische Einstellung des Bischofs und seine Pastoral, die in völliger Übereinstimmung mit Papst Franziskus steht.

Seine Gegner haben in Frankfurt eine Unterschriftenaktion gestartet, die letztlich darauf abzielt, diesen glaubens- und papsttreuen Bischof zu vertreiben. Dabei spielen viele persönliche Gründe eine Rolle.

Das Forum Deutscher Katholiken ruft die Gläubigen im Bistum Limburg und darüber hinaus in ganz Deutschland auf, durch eine hier an dieser Stelle zu leistende Unterschrift den Bischof zu unterstützen.

Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst verdient die Solidarität aller Katholiken.
Online können Sie diesen Aufruf hier unterzeichnen.

Für jene, die nicht online unterzeichnen können, hier der Aufruf und die Unterschriftenliste zum Herunterladen und Ausdrucken:
Aufruf zur Solidarität mit dem Limburger Bischof

Unterschriftenliste

Vorsitzender des FDK: Prof. Dr. Hubert Gindert


Grüne sinken in der Wählergunst

Gut drei Wochen vor der Bundestagswahl haben die Grünen an Zustimmung verloren. Die Partei verschlechterte sich in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL und des Stern im Vergleich zur Vorwoche um zwei Prozentpunkte auf elf Prozent. Dies ist ihr schlechtester Wert seit Oktober 2012. Verbessern konnte sich dagegen die Linkspartei, die auf zehn Prozent (plus zwei Punkte) stieg.

Stärkste Partei wurde die Union, die wie in der Vorwoche auf 41 Prozent kam. Ebenfalls unverändert blieb der Wert der SPD. Sie landete mit 22 Prozent auf Platz zwei.

Die FDP büßte einen Punkt ein und würde mit fünf Prozent den Sprung ins Parlament schaffen. Anders dagegen die Piraten: Sie stagnierten bei drei Prozent.

Die „AfD“ legt zu

Ebenfalls auf drei Prozent kam die Alternative für Deutschland (AfD). Die Euro-kritische Partei legte damit um einen Prozentpunkt in der Wählergunst zu. Laut Forsa-Chef Manfred Güllner habe der AfD die Diskussion über neue Hilfen für Griechenland genutzt. Ihr wahrer Wert könne am Wahlabend zudem noch etwas höher ausfallen, da sich die Wähler der AfD nicht klar bekennen würden, sagte Güllner dem Stern.

Die Verschlechterung der Grünen führte der Forsa-Chef darauf zurück, daß die Partei auf ihre Kernwählerschaft zurückgefallen sei. „Offenbar war es eine Fehlspekulation der Partei, daß sie neben den drei Gutmenschenthemen Umwelt, Frauen und Frieden noch die soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt ihres Wahlkampfes stellte. Davon profitiert die Linke, die dafür seit Langem trommelt und dieses Thema auch gekonnt plakatiert.“

Auch könnte die Diskussion über einen sogenannten Veggie-Day den Grünen geschadet haben, weil sie dadurch ihren Ruf als Bevormundungspartei befördert habe. 

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Bistum Regensburg: Nach Soforthilfe erneut kirchliche Unterstützung für Flut-Opfer

Jetzt erhielten 600 betroffene Familien je 2000 Euro

„Die Kirche ist in diesen Zeiten der großen Not bei den Menschen. Wir wollen den Menschen zeigen, dass sie nicht alleine sind. Wir versuchen, auch materiell zu helfen“, erklärte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer nachdem er im Juni nach Fischerdorf bei Deggendorf gereist war, um mit den Menschen zu sprechen, sich ihrer anzunehmen und mit ihnen zu beten. 

In einem ersten Schritt zahlte das Bistum eine Soforthilfe von je 300 Euro an alle Betroffenen aus. Die schnelle und unbürokratische Hilfe sollte in den ersten Tagen der Katastrophe dazu dienen, das Nötigste, wie beispielsweise Kleidung und Nahrung, besorgen zu können.

In einer zweiten Hilfswelle bekamen 600 Familien jeweils 2000 Euro Haushaltshilfe.

„Dieses Geld war für uns ein großer Segen“, sagte Michaela Baum. „Wir konnten uns davon wenigstens das für den Haushalt notwendige leisten“, erklärte sie.

Ihr Haus war mehrere Tage bis zur Decke des Erdgeschosses von den Fluten umspült. Ihr Mann Carsten packt nach seiner Schicht seither täglich an, um das Haus wieder in einen bewohnbaren Zustand zu bekommen. Bis auf den Rohbau musste das Einfamilienhaus zurückgebaut werden. Immer noch liegt Ölgeruch in der Luft.

„In den ersten drei Wochen hätte ich eigentlich nur weinen können“, sagt Carsten. Jetzt blickt die Familie mit den beiden kleinen Töchtern wieder etwas optimistischer in die Zukunft. Ihr Haus musste nicht komplett abgerissen werden. Ein wenig Glück im Unglück also. „Die Hilfsbereitschaft der Menschen war und ist immer noch unglaublich“, sagte Michaela Baum. Sie und alle anderen Hochwasseropfer hätten soviel Solidarität erfahren: „Wir sind dankbar dafür, auch für die schnelle Hilfe der Kirche.“   Voderholzer 1

Die Kirche und ihre Caritas  wollten möglichst schnell in einer zweiten Hilfswelle den Menschen die Spenden weitergeben. Beinahe alle Wohnungen und Häuser, auf Regensburger Bistumsseite hauptsächlich in den betroffenen Orten Fischerdorf, Siedlung Natternberg und Altholz, haben durch das Hochwasser besonders großen Schaden erlitten.

Ab dem dritten Kind weitere 500 Euro Hilfe

Die Diözese Regensburg zahlte an alle betroffenen Familien in diesen Gebieten je 2000 Euro. Ab dem dritten Kind wurden zusätzlich 500 Euro ausgezahlt. „Damit leisteten wir für viele Familien einen Beitrag, damit die für den Haushalt notwendigen Dinge beschafft werden können“, sagt der Regensburger Diözesan-Caritasdirektor Dr. Roland Batz.

Selbstverständlich war die finanzielle Zuwendung unabhängig von Konfession und Religionszugehörigkeit.

Gleichzeitig stehen den Betroffenen weiter die Notfallseelsorger und Sozialberater der Caritas sowie Seelsorger vor Ort zur Seite. Es wird auch die Möglichkeit geben, für Familien in Erholungsheimen der Caritas eine Woche auszuspannen, Abstand zu gewinnen oder sich mit Gleichgesinnten auszusprechen. Dies soll durch weitere Angebote begleitet werden.

Die Kirchenleitung von Regensburg wird auch dafür sorgen, dass die Angebote nachhaltig sind, über den Rest des Jahres und darüber hinaus.

Bischof dankt allen Helfern und Spendern

Bischof Rudolf Voderholzer dankt allen Spendern und Helfern, die in selbstloser Weise ihre Mitmenschen unterstützt haben:

„Für Ihre Spenden für die zahlreichen Flutopfer in unserer Region möchte ich ihnen allen mein Vergelt´s Gott aussprechen. Mein Dank gilt auch allen Helfern, die mit angepackt haben, die Häuser von Schlamm zu befreien, kaputten Hausrat zu entsorgen oder heimatlose Nachbarn aufgenommen haben. Hier wird die christliche Nächstenliebe konkret gelebt  –  und dafür möchte ich Ihnen allen recht herzlich danken!“
 
Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
Niedermünstergasse 2 – 93047 Regensburg
Fon: 0941/597-1061         Fax: 0941/597-1063
Email: jschoetz.medien@bistum-regensburg.de

Fotos: Abtei Weltenburg,  Bistum Regensburg


Syrien: Kloster warnt vor Militärschlag

Neugegründete Ordensgemeinschaft lehnt militärisches Eingreifen des Auslands ab

Mit Blick auf ein mögliches militärisches Eingreifen des Westens in Syrien lehnt die Klostergemeinschaft in Dair Mar Musa in einem Friedensappell „jede Form von Gewalt“ ab. Die 1982 von dem vor rund einem Monat in Syrien entführten Pater Dall’Oglio gegründete Klostergemeinschaft lebt nördlich von Damaskus und ist ökumenisch ausgerichtet.  

Die Mönche und Nonnen hatten am vergangenen 27. August zu einem Gebet für die Freilassung von Pater Dall’Oglio und den Frieden in Syrien eingeladen. „Es war ein Tag der Freude und der geistlichen Harmonie. Wir haben gebetet und unser Leben in die Hände Gottes gelegt, zu dem wir sagen: ‚Dein Wille geschehe’“, so der Leiter der Klostergemeinschaft, P. Jacques Mourad, gegenüber dem kath. „Fidesdienst“.

Zum bevorstehenden militärischen Eingreifen in Syrien sagt P. Mourad: „Wir befinden uns in einer Zeit großer Bedrängnis. Wir wünschen, dass die westlichen Länder angesichts der verheerenden Krise in Syrien eine gerechte Lösung finden. ‚Gerecht’ heißt jedoch, dass wir jede Form der Gewalt ablehnen, die Waffen zum Schweigen bringen …und die Rechte der Menschen respektieren und schützen“.

Schwester Houda Fadoul, die für die Ordensfrauen in Dair Mar Musa verantwortlich ist, bekräftigt: 

„Wir können ein militärisches Eingreifen ausländischer Kräfte nicht akzeptieren oder befürworten. Wir werden unsere Mission fortsetzen und zu Gott beten und junge Menschen zu Dialog und Frieden erziehen. Wir glauben dass das Gebet auch heute in diesem verheerenden Konflikt ein wirkkräftiges Mittel ist, wenn es darum geht, dem Bösen zu widerstehen –  und es ist allein das Gebet, das uns Hoffnung schenkt“.

Quelle: kath. Fidesdienst


Gottes Wort ist in den Gläubigen wirksam

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Thess 2,9-13:

Ihr erinnert euch, Brüder, wie wir uns gemüht und geplagt haben. Bei Tag und Nacht haben wir gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen, und haben euch so das Evangelium Gottes verkündet.  header_buch

Ihr seid Zeugen, und auch Gott ist Zeuge, wie gottgefällig, gerecht und untadelig wir uns euch, den Gläubigen, gegenüber verhalten haben. Ihr wisst auch, dass wir, wie ein Vater seine Kinder, jeden Einzelnen von euch ermahnt, ermutigt und beschworen haben zu leben, wie es Gottes würdig ist, der euch zu seinem Reich und zu seiner Herrlichkeit beruft.

Darum danken wir Gott unablässig dafür, dass ihr das Wort Gottes, das ihr durch unsere Verkündigung empfangen habt, nicht als Menschenwort, sondern  –  was es in Wahrheit ist  –  als Gottes Wort angenommen habt; und jetzt ist es in euch, den Gläubigen, wirksam.


Syrien: Kath. Bischof warnt vor Militäreinsatz

Der katholische Bischof von Aleppo und Präsident von Caritas Syrien, Antoine Audo, warnt im Gespräch mit Radio Vatikan eindringlich vor einem ausländischen Militäreinsatz in Syrien:

„Ein Militäreinsatz würde meiner Meinung nach einen Weltkrieg bedeuten. Dieses Risiko existiert! Die Sache ist nicht so einfach. Wir hoffen, dass der Friedensappell des Papstes einen wirklichen Dialog zwischen den Konflikt-Parteien fördern kann. (…)Wir hoffen, dass es eine internationale Kraft gibt, die helfen kann, dass es Dialog gibt statt Krieg.“

Die Lage vor Ort sei wirklich furchtbar, berichtet der Oberhirte:

„In Aleppo ist es am Schlimmsten! Alle sagen das, im Vergleich mit den anderen Gebieten des Landes. In Damaskus zum Beispiel kann man noch reisen, es gibt den Flughafen, man kann Richtung Libanon fliehen. In Aleppo hingehen kann man sich gar nicht mehr bewegen! Nur an der syrischen Küste ist es noch verhältnismäßig ruhig, viele Menschen aus Aleppo sind in diese Richtung geflohen.“

Quelle: http://de.radiovaticana.va/news/2013/08/26/syrien:_bischof_von_aleppo_warnt_vor_milit%C3%A4r-einsatz_/ted-722888