Obama: Der Friedensnobelpreisträger ruft zum Krieg und keiner geht hin…

Meuterei der US-Militärs zwang Obama zum Rückzug

US-Präsident Barack Obama musste den geplanten Militärschlag gegen Syrien offenbar wegen einer Meuterei in der US-Militärführung abblasen. Die Soldaten konnten keine Strategie des Präsidenten erkennen  – und äußerten massive Bedenken gegen die Aktion. Noch nie haben die Soldaten in Amerika einem Präsidenten derart offen die Gefolgschaft verweigert.

Die Washington Post berichtet, dass von Vier-Sterne-Generälen bis zu einfachen Soldaten kaum einer den Nutzen der von Obama vorangetriebenen Militär-Aktion erkennen konnte.

Die Zeitung schildert, dass den Militärs vor allem eine klare Strategie fehlt, was nach den geplanten Militärschlägen geschehen solle. Viele US-Soldaten haben schlechte Erfahrungen mit den Einsätzen im Irak und in Afghanistan gemacht. Zunächst wurden ihnen heroische Ziele versprochen. Doch kaum waren die Interventionen im Gang, wurden die Truppen in stets neue Abenteuer geschickt. Die Ankündigungen zum Rückzug aus den Kampfzonen waren widersprüchlich und zogen sich in die Länge.

Im Falle Syriens ist es Obama nicht gelungen, die Streitkräfte vom Sinn einer militärischen Operation zu überzeugen.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/01/historische-blamage-meuterei-der-us-militaers-zwang-obama-zum-rueckzug/:


Syrien/Vatikan: Dramatischer Friedens-Appell des Papstes am 1. September

Gebetstag am 7.9. für Frieden weltweit und in Syrien

Am heutigen Sonntag wandte sich Papst Franziskus mit einem besonderen Friedens-Aufruf an die Kriegsparteien in Syrien und an die Verantwortungsträger in aller Welt. Das Oberhaupt der katholischen Kirche verurteilte scharf den Gebrauch chemischer Waffen und erinnerte an das unbestechliche Urteil Gottes, vor dem es keine Flucht gäbe.

Franzikus rief für die ganze katholische Kirche am kommenden Samstag, den 7. September, einen Gebets- und Fastentag für den Frieden in Syrien, den Nahen Osten und auf der ganzen Welt aus. Franziskus lud alle Menschen guten Willens ein, sich dieser Initiative anzuschließen. 1_0_692224

Für den 7.9. rief der Papst dazu auf, sich mit ihm auf dem Petersplatz zu versammeln, um von 19 Uhr bis 24 Uhr für den Frieden zu beten. Die Menschheit brauche Gesten des Friedens. Franziskus rief alle Teilkirchen der Welt auf, sich an jenem Tag mit besonderen liturgischen Feiern zu beteiligen.

Hier folgt die vollständige Ansprache des Pontifex in der offiziellen Übersetzung:

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Heute, liebe Brüder und Schwestern, möchte ich mir den Schrei zu eigen machen, der von jedem Winkel der Erde, von jedem Volk, aus dem Herzen eines jeden und von der einen großen Menschheitsfamilie mit immer größerer Ängstlichkeit aufsteigt. Es ist der Schrei nach Frieden.

Es ist der Schrei, der laut ruft: Wir wollen eine friedliche Welt; wir wollen Männer und Frauen des Friedens sein; wir wollen, dass in dieser unserer Weltgemeinschaft, die durch Spaltungen und Konflikte zerrissen ist, der Friede aufbreche und nie wieder Krieg sei! Nie wieder Krieg! Der Friede ist ein zu kostbares Gut, als dass er nicht gefördert und geschützt werden müsste.

Mit leidvoller Sorge verfolge ich die vielen Konfliktsituationen auf dieser unserer Erde. Doch in diesen Tagen geht mir besonders schmerzlich ans Herz, was in Syrien passiert. Ich ängstige mich angesichts der dramatischen Entwicklungen, die bevorstehen.

Ich erhebe einen nachdrücklichen Friedensappell, einen Appell, der aus meiner tiefsten Seele kommt!

Wie viel Leid, wie viel Zerstörung, wie viel Kummer hat der Gebrauch der Waffen in diesem gepeinigten Land und insbesondere unter der wehrlosen Zivilbevölkerung verursacht. Wie viel Qualen ruft er weiter hervor!

„Es gibt ein Urteil Gottes über unsere Taten!“

Machen wir uns bewusst: Wie viele Kinder können nicht mehr das Licht der Zukunft erblicken! Mit besonderer Schärfe verurteile ich den Gebrauch chemischer Waffen: Ich sage euch, ich habe noch ständig jene schrecklichen Bilder der vergangenen Tage in meiner Erinnerung und in meinem Herzen! Es gibt ein Urteil Gottes und auch ein Urteil der Geschichte über unsere Taten, dem man nicht entrinnen kann! Niemals wird der Gebrauch der Gewalt zum Frieden führen. Krieg weckt Krieg, Gewalt weckt Gewalt!

Foto: P. Lukas S.Mit all meiner Kraft rufe ich die Konfliktparteien auf, der Stimme des eigenen Gewissens zu folgen, sich nicht in egoistische Interessen zu verschließen, sondern den Anderen als Bruder zu betrachten und mit Mut und Entschiedenheit den Weg der Kontakte und der Verhandlungen zu beschreiten, um die blinde Konfrontation zu überwinden.

Ebenso nachdrücklich rufe ich auch die Internationale Gemeinschaft auf, jede Anstrengung zu unternehmen, um ohne weiteren Aufschub eindeutige Initiativen für den Frieden in jenem Land voranzubringen; Initiativen, die sich auf den Dialog und die Verhandlung zum Wohl der gesamten syrischen Bevölkerung stützen.

Keine Anstrengung werde unterlassen, um humanitäre Hilfe für die Opfer dieses furchtbaren Konfliktes zu gewährleisten, besonders für die Evakuierten im Land und die Flüchtlinge in den Nachbarstaaten. Es werde sichergestellt, dass die Helfer, die sich um die Linderung der Leiden der Bevölkerung bemühen, die nötige Unterstützung leisten können.

Was können wir für den Frieden in der Welt tun? Wie Papst Johannes XXIII. einmal sagte, ist allen die Aufgabe gestellt, in Gerechtigkeit und Liebe neue Wege des menschlichen Miteinanders zu finden (vgl. Pacem in terris [11. April 1963]: AAS 55[1963], 301-302).

Eine Kette des Einsatzes für den Frieden möge alle Männer und Frauen guten Willens verbinden! Diese ernste und eindringliche Einladung richte ich an die katholische Kirche in der ganzen Welt, und ich weite sie auch auf alle Christen anderer Konfessionen, auf die Männer und Frauen der verschiedenen Religionen und auf jene Brüder und Schwestern, die nicht glauben, aus: Der Frieden ist ein Gut, das alle Grenzen überwindet, weil es eben ein Gut der ganzen Menschheit ist.

Nochmals rufe ich mit lauter Stimme: Es ist nicht die Kultur der Auseinandersetzung, nicht die Kultur des Konfliktes, die das Zusammenleben in den Völkern und unter den Völkern aufbaut, sondern diese: die Kultur der Begegnung, die Kultur des Dialogs: Das ist der einzige Weg zum Frieden. Marienstatt-DSC_0111-3

Der Schrei nach Frieden erhebe sich laut, auf dass er die Herzen aller erreiche; auf dass alle die Waffen niederlegen und sich leiten lassen von der Sehnsucht nach Frieden.

Deshalb, liebe Brüder und Schwestern, habe ich beschlossen, für die gesamte Kirche am kommenden 7. September, Vigil des Festes der Geburt Marias, der Königin des Friedens, einen Tag des Fastens und Betens für den Frieden in Syrien, im Nahen Osten und in der ganzen Welt anzusetzen.

Ich lade ebenso die Brüder und Schwestern aller christlicher Konfessionen, die Mitglieder der anderen Religionen und die Menschen guten Willens dazu ein, sich dieser Initiative in einer Weise, die ihnen geeignet erscheint, anzuschließen.

Am 7. September werden wir uns hier auf dem Petersplatz von 19.00 Uhr bis 24.00 Uhr im Gebet und im Geist der Buße versammeln, um von Gott diese große Gabe für die geliebte syrische Nation und für alle Situationen von Konflikten und Gewalt in der Welt zu erbitten. Die Menschheit hat es nötig, Gesten des Friedens zu sehen und Worte der Hoffnung und des Friedens zu hören! Ich rufe alle Teilkirchen auf, dass sie nicht nur diesen Tag des Fastens begehen, sondern auch eine liturgische Feier in dieser Intention organisieren.

Bitten wir Maria, uns zu helfen, der Gewaltanwendung, dem Konflikt und dem Krieg mit der Kraft des Dialogs, der Versöhnung und der Liebe zu begegnen. Sie ist unsere Mutter. Sie möge uns helfen, den Frieden zu finden. Wir alle sind ihre Kinder.

Hilf uns Maria, auch diesen schwierigen Moment zu überwinden und uns dafür einzusetzen, jeden Tag und in jeder Umgebung eine authentische Kultur der Begegnung und des Friedens aufzubauen.

Maria, Königin des Friedens, bitte für uns!


Familienbewegte Initiativen gründeten ein Bündnis „Rettet die Familie“

Stellungnahme der „Aktion Familienschutz“:

Der 1. August 2013 dürfte für die ehemalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und ihre Amtsvorgängerin Renate Schmidt ein Freudentag gewesen sein. Von nun an hat jedes Kind ab dem 1. Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf staatliche Fremdbetreuung. IMG_1421

Der Bürgermeister einer süddeutschen Gemeinde  in einem kenntnisreichen und mutigen Interview ermöglicht uns einen Blick hinter die Kulissen des Krippenausbauwahnsinns. Er erklärt darin u.a., daß der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz letztlich sogar für jedes Kind gelte, „wenn es der Entwicklung des Kindes dient oder wenn die Eltern arbeitssuchend sind – sprich, auch wenn es der Entwicklung des Kindes nicht dient, sondern nur dem Geldbeutel der Familie und der Produktion.“

Ernüchtert von der Macht, mit der man in Familien einzugreifen versucht, resümiert er:

„Egal wie man zu Kinderkrippen steht, meiner Meinung nach wurden die Bürger hier klassisch verschaukelt. Die Motivation war für mein Dafürhalten hier alles andere als christdemokratisch, sprich christlich, sondern ideologisch-sozialistisch, wie Marx und Engels unter Ziff. 8 ihrer Grundsätze des Kommunismus zum Ablauf der Revolution schreiben: „Erziehung sämtlicher Kinder, von dem Augenblicke an, wo sie der ersten mütterlichen Pflege entbehren können, in Nationalanstalten und auf Nationalkosten. Erziehung und Fabrikation zusammen.“ –  Heute wird uns das unter dem Allheilmittel „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ verkauft.“

Lesen Sie hier das ganze Interview „Für Eurorettung und Krippen spielt Geld keine Rolle“auf www.freiewelt.net.

Mit dem Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz und dem Ausbau der Betreuungsplätze auf inzwischen mehr als 813.000 Plätze ist für die Kollektivierungsbeauftragten die Sache aber noch längst nicht erledigt.

Schon gibt es wieder Versuche, eine allgemeine Kita-Pflicht in Deutschland salonfähig zu machen. Erst kürzlich forderte der Berliner SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh, den Besuch einer Kita spätestens ab dem 3. Lebensjahr verpflichtend zu machen.

Auch in der CDU ist man da nicht mehr abgeneigt. Lesen Sie hier und hier mehr dazu.

Um unsere Schlagkraft zu erhöhen, hat sich die Initiative Familienschutz mit Frau2000plus, dem Verband Familienarbeit, dem Aktionsbündnis Familie u.v.m. zu dem Bündnis „Rettet die Familie“ zusammengeschlossen. Gemeinsam kämpfen wir gegen die Diskriminierung der Eltern durch den Gesetzgeber, die die Existenzfähigkeit der Familie bedroht. Erfahren Sie hier mehr.


Gebet des Psalmisten: „Vom Mutterleib an habe ich mich auf dich gestützt“

Psalm 71 (70),1-2.3-4a.5-6ab.15ab.17:

HERR, ich suche Zuflucht bei dir.
Laß mich doch niemals scheitern!
Reiß mich heraus und rette mich in deiner Gerechtigkeit,
wende dein Ohr mir zu und hilf mir!

Sei mir ein sicherer Hort, zu dem ich allzeit kommen darf.
Du hast mir versprochen zu helfen;
denn du bist mein Fels und meine Burg.
Mein Gott, rette mich aus der Hand des Frevlers!

media-388245-4HERR, mein Gott, du bist meine Zuversicht,
meine Hoffnung von Jugend auf.
Vom Mutterleib an stütze ich mich auf dich,
dir gilt mein Lobpreis allezeit.

Mein Mund soll von deiner Gerechtigkeit künden,
von deinen Wohltaten sprechen den ganzen Tag;
denn ich kann sie nicht zählen.
Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf,
und noch heute verkünde ich dein wunderbares Walten.


Christus, der Mittler eines neuen Bundes

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Hebräer 12,22-24:

Ihr seid zum Berg Zion hinzugetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Seelen der schon vollendeten Gerechten, zu Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes  –  und zum Blut der Besprengung, das mächtiger ruft als das Blut Abels.


Birgit Kelle und ihr keckes neues Buch: „Dann mach doch die Bluse zu!“

Buchvorstellung des Adeo-Verlags:

In Deutschland wird heftig diskutiert: über den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz, Frauenquote, Sexismus, und seit der kürzlich veröffentlichten Studie, die „Emma“ in Auftrag gab, auch wieder über die Gleichstellung von Mann und Frau. 

In ihrem Buch „Dann mach doch die Bluse zu. Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn“, das am vergangenen Freitag im Adeo-Verlag erscheint, macht sich die Publizistin Birgit Kelle stark für all jene Frauen, die zu Hause bleiben und unsere Kinder erziehen  – und sie verdeutlicht dabei, dass der Alt-Feminismus à la Schwarzer die Mehrheit der Frauen nicht vertritt und daß die heutige Familienpolitik das Gros der Familien benachteiligt.

HIER finden Sie ein interessantes Video mit Birgit Kelle zu ihrem Buch: http://youtu.be/8ksfBB9NDNs

BUCH-Daten: Dann mach doch die Bluse zu, ISBN: 9783942208093, gebunden, mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 17,99 EUR
Adeo Verlag: http://www.adeo-verlag.de/index.php?id=details0&sku=814209

Das Buch kann auch bei uns bestellt werden (portofreie Zusendung): Tel. 0251-616768 / Mail: felizitas.kueble@web.de


Augsburg: Katholischer Glaubenskongreß verabschiedet Erklärung zum Genderwahn

Der zur Zeit in Augsburg veranstaltete Kongreß „Freude am Glauben“ des „Forum Deutscher Katholiken“ hat am gestrigen Samstag, den 32.8.2013, eine kritische Resolution zu Gender-Mainstreaming verabschiedet; hier der volle Wortlaut:

GENDER: eine Bedrohung für Familie, Gesellschaft und Kultur

Gender Mainstreaming ist eine politische Strategie der Vereinten Nationen (UN), der Europäischen Union (EU), vieler Regierungen und globaler Organisationen. Seit 1999 ist Gender Mainstreaming Leitprinzip und Querschnittsaufgabe der Politik, ohne dass es je eine öffentliche Debatte im Parlament gegeben hätte.

Das neue Fach „Gender-Studies“ hat sich an den Universitäten fest etabliert und fordert von der heutigen akademischen Nachwuchsgeneration zunehmend ideologische Gefolgschaft. 

Foto: L. Börger

 

Der politisch instrumentalisierte Kunstbegriff „Gender“ soll das „soziale“ Geschlecht bezeichnen, welches mit dem biologischen Geschlecht übereinstimmen kann oder auch nicht. Durch die „Dekonstruktion“ und „Vervielfältigung“ der vorgegebenen bipolaren Geschlechterordnung soll die „Geschlechterhierachie“, also die tatsächliche oder vermeintliche Herrschaft des Mannes über die Frau, durch gesellschaftsverändernde Strategien gebrochen werden.

Darüber hinaus soll jede „sexuelle Identität“ (lesbisch, schwul, bi- und transsexuell) als gleichwertig akzeptiert und rechtlich mit der Heterosexualität gleichgestellt werden.

Das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur rückwirkenden Ausweitung des Ehegattensplittings auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften und die sogenannte „Orientierungshilfe“ der EKD zeigen, wie weit der zersetzende Einfluss dieser Ideologie bereits in die Gesellschaft eingedrungen ist.

Der im Grundgesetz vorgeschriebene „besondere staatliche Schutz von Ehe und Familie“ (Art.6,2) ist nicht mehr gegeben. Jede moralische Unterscheidung wird als „Diskriminierung“ angeklagt und zunehmend durch neu erfundene strafrechtliche Tatbestände wie „Homophobie“ und „Hassrede“ juristisch geahndet.

Die Teilnehmer des Kongresses Freude am Glauben sehen in der Politik des Gender Mainstreaming eine Bedrohung für Familie, Gesellschaft und Kultur, welche mit der Verpflichtung des Staates zur Förderung des Gemeinwohls nicht vereinbar ist. Die Familie wird dadurch weiter geschwächt, die demographische Krise verstärkt und die Lebensgrundlagen der kommenden Generationen untergraben.

Durch die Eliminierung des Leitbildes von Ehe und Familie und die aktive Sexualisierung der Kinder und Jugendlichen durch die obligatorische Sexualpädagogik in Kindergarten und Schule werden die Glaubensweitergabe und die Erziehung zu einer christlichen Lebensführung überaus erschwert, wenn nicht unmöglich gemacht.

Wir fordern, dass die staatliche Förderung von Gender-Mainstreaming und die Indoktrination der Kinder und Jugendlichen beendet wird und sich insbesondere die Kirchen der Auflösung von Ehe und Familie mit allen Mitteln widersetzen.


Je größer du bist, umso mehr bescheide dich!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:  Jesus Sirach 3,17-18.20.28-29:

Mein Sohn, bei all deinem Tun bleibe bescheiden,
und du wirst mehr geliebt werden als einer, der Gaben verteilt.  
Dr. Bernd F. Pelz

Dr. Bernd F. Pelz


Je größer du bist, um so mehr bescheide dich,
dann wirst du Gnade finden bei Gott.
Denn groß ist die Macht Gottes,
und von den Demütigen wird ER verherrlicht.
 
Für die Wunde des Übermütigen gibt es keine Heilung,
denn ein giftiges Kraut hat in ihm seine Wurzeln.
Ein weises Herz versteht die Sinnsprüche,
ein Ohr, das auf die Weisheit hört, bereitet Freude.

Skandal: Berliner CDU-Senator Mario Czaja gratuliert Abtreibungszentrum „Balance“

FPZ tötet Ungeborene und agitiert gegen Lebensrechtler

Das Berliner „Familienplanungszentrum Balance“ (FPZ) ist eine  – wie man auf deren Webseite nachlesen kann –  vor allem von „Pro familia“ gegründete Organisation, die sich neben Beratungstätigkeit auch dem Abtreibungsgeschäft widmet und vorgeburtliche Kindestötungen unter seinem Dach durchführt. 

So heißt es dort in der Rubrik „Angebote“ wörtlich: Wir bieten die Durchführung des operativen oder medikamentösen Schwangerschaftsabbruches in unserem Haus an.“

Zum „Selbstverständnis“ dieses Tötungszentrums gehört es offenbar auch, gegen Lebensrechtler zu agitieren, die sich für den Schutz ungeborener Kinder einimages (2)setzen.

So hat das FPZ für den 18. September zu einer Podiumsdiskussion  eingeladen.  –  Bezeichnender Titel dieser Tagung: „Ist die sexuelle Selbstbestimmung in Gefahr? Der neue Einfluß christlicher Fundamentalisten!“

Zur „sexuellen Selbstbestimmung“ gehört demzufolge auch die Vernichtung von wehrlosen Babys im Mutterleib, also die FREMDBESTIMMUNG gegen Menschen vor ihrer Geburt. An der erwähnten Podiumsdiskussion nehmen zudem der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) sowie FDZ-Mitgründer „Pro Familia“ teil, außerdem die atheistische Bruno-Giordano-Stiftung.

Zusammenrottung gegen den „Marsch für das Leben“

Die Veranstaltung findet drei Tage vor dem „Marsch für das Leben“ (siehe Foto) in Berlin statt, der am 21. September vom BVL (Bundesverband Lebensrecht) durchgeführt wird. Offenbar geht es bei der FPZ-Tagung darum, wie man die Lebensrechtler-Demonstration möglichst „kreativ“ bzw. rechtswidrig stören kann.

Alle Jahre wieder wird der friedliche Marsch von höchst unfriedlichen linksextremen Randalierern heimgesucht, so daß meist eine massive Polizeipräsenz zum Schutz der Demonstrationsfreiheit christlicher Lebensrechtler erforderlich ist.

Foto: BVL

Foto: BVL

Auf der Startseite von BALANCE heißt es eindeutig: 

„Anlässlich der jährlichen Aktivitäten der Abtreibungsgegner_innen (selbst ernannten Lebensschützer_innen), die jährlich einen Marsch für das Leben in Berlin und anderen Städten organisieren (dieses Jahr am 21.09.2013 in Berlin), hat sich ein breites Bündnis unterschiedlicher Organisationen zusammen gefunden, um mit kreativen Aktionen den Protest am 21.9.2013, 13 Uhr am Brandenburger Tor öffentlich zu machen und ein Zeichen für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung zu setzen.“

In diesem Sinne bzw. Unsinne verabschiedete das Balance-Zentrum aktuell eine sog. Bündniserklärung.

Totale Abtreibungsfreiheit bis zum 9. Monat gefordert

Getragen wird diese Pro-Abtreibungs-Resolution von einem „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“, zu dem ausdrücklich auch „Die Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten der Berliner Bezirke“ gehören, also staatliche Stellen.

Die erwähnte „Bündniserklärung“ verlangt in ihrem fünf-fachen Forderungskatalog auch die „Streichung des § 218 aus dem Strafgesetzbuch“ – und damit die totale Freigabe der Abtreibung bis zum 9. Monat einschließlich!

Die Resolution ruft zur „Kundgebung für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung“ am 21. September auf, denn es sei an der Zeit, „reaktionären Weltanschauungen entgegenzutreten“.

Da JA zum Lebensrecht aller Menschen ist also eine „reaktionäre“, eine rückschrittliche Weltanschauung aus Sicht dieses „Bündnisses“, das die Ermordung wehrloser Babys im Mutterleib offenbar für „fortschrittlich“ hält.

Als wären diese Zusammenhänge und Zusammenrottungen zu Lasten des Lebensrechts nicht schon grausig und verheerend genug, erdreistete sich der Berliner CDU-Senator für „Gesundheit und Soziales“, Mario Czaja, dem Balance-Abtreibungszentrum zu seinem 20-jährigen Bestehen auch noch ein warmes Grußwort zukommen zu lassen.

Auf deren Webseite ist das Schreiben des christdemokratischen Senators (in Berlin besteht eine  Große Koalition von SPD und CDU) vom 23. August 2012 in der Rubrik  „Über uns gleich eingangs veröffentlicht.

Nachträglicher HINWEIS vom 5.9.2013: Das erwähnte Grußwort wurde dort inzwischen gelöscht…!

Die Gratulation beginnt mit den Worten:

„Zum 20jährigen Bestehen spreche ich dem Vorstand und dem Team des Familienplanungszentrum – BALANCE meine herzlichen Glückwünsche aus und danke Ihnen für Ihr großes Engagement, mit dem Sie über zwei Jahrzehnte das FPZ BALANCE als unverzichtbaren Anlaufpunkt zum Thema Sexualität und Schwangerschaft für Ihre Klientinnen und Klienten etabliert haben.

„Sie haben sich neuen Problemlagen angepaßt“

Seit zwanzig Jahren bietet das FPZ BALANCE Beratung und Versorgung im Bereich von Familienplanung und Sexualität im Rahmen eines integrativen Konzepts an. Dabei haben Sie Ihr Leistungsspektrum kontinuierlich erweitert und an neue Problemlagen angepasst.“

Vorgeburtliche Kindstötung als „Erweiterung“ des Leistungsspektrums“? Abtreibung als „Anpassung“ an „neue Problemlagen“? Oder wir dürfen wir diese Ausdrücke verstehen?!

Sodann heißt es: „Die gezielte Ansprache zu Sexualität, Partnerschaft, Empfängnisverhütung und Schwangerschaft und zugleich die damit verbundenen medizinischen Leistungen zielgruppengerecht zu erbringen, ist eine ganz besondere Leistung Ihrer Einrichtung.“

Ist die Vernichtung menschlichen Lebens eine „medizinische Leistung“?

Außerdem würdigt der Herr Senator folgendes: „Dabei bilden einerseits Fragen der physischen, psychischen und sexuellen Gewalt gegenüber Frauen und andererseits Geschlechterbeziehungen im Sinne von gesellschaftlich zugewiesenen Geschlechterrollen wichtige Bezugspunkte Ihrer Arbeit.“

Das Balance-Zentrum wendet die schlimmste Form physischer Gewalt gegen ungeborene Kinder an, nämlich deren Ermordung.  Abtreibung ist zugleich psychische Gewalt gegen Frauen, denn auf Dauer zeigt sich immer wieder: „Das zweite Opfer einer Abtreibung ist immer die Frau“  – auch wenn sie zugleich Täterin ist.

Abschließend schreibt der christdemokratische Politiker:  „Für die zukünftige tägliche Arbeit wünsche ich Ihnen viel Kraft und gutes Gelingen und freue mich auf Anregungen zur Diskussion.“

Gottlob erspart er uns „Gottes Segen“ zum systematischen Tötungsgeschäft dieser Abtreibungsambulanz, der er gleichwohl „gutes Gelingen“ wünscht  –  etwa beim weiteren Vernichten wehrloser Babys im Mutterleib ?!

Das geradezu makabre Glückwunschschreiben des Senators ist ein  unglaublicher, aber leider wahrer Skandal, zumal für einen christdemokratischen Politiker.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster