UNO-Sonderermittlerin sieht Aufständische als Täter für Giftgaseinsatz

Carla del Ponte, UNO-Sonderermittlerin in Syrien und frühere UNO-Chefanklägerin des Den Haager Menschenrechtsgerichtshofes,erhebt schwere Vorwürfe gegen die radikal-islamischen Aufständischen in Syrien.

Die UN-Juristin ist Mitglied der Kommission, die Menschenrechtsverletzungen in Syrien untersucht; sie erklärte kürzlich im Schweizer Fernsehsender RSI, sie gehe davon aus, daß nicht Präsident Assad  –  wie vielfach behauptet wurde  –  das Giftgas gegen die Bevölkerung in Syrien eingesetzt habe, sondern die sog. „Rebellen“.

Hierzu erklärte die Sonderermittlerin: „Gemäß unseren Ermittlungen liegen starke, wenn auch nicht unwiderlegbare Beweise dafür vor, dass die Seite der Opposition und nicht die Regierungstruppen Sarin eingesetzt hat.“


Nordkorea: Künstler wg. Besitz einer Bibel erschossen, Angehörige ins KZ verschleppt

Auf Befehl der kommunistischen Diktatur sind in der vorvergangenen Woche zwölf bekannte nordkoreanische Künstler erschossen worden. Einige von ihnen waren wegen verbotenem Bibelbesitz angeklagt. Schon allein der Besitz einer Heiligen Schrift wird in Nordkorea mit der Todesstrafe oder Arbeitslager für die gesamte Familie bestraft.

Wie die südkoreanische Zeitung „The Chosum Ilbo“ erst jetzt erfuhr, wurden die zwölf Angeklagten am 20. August vor den Augen ihrer Angehörigen erschossen, die daraufhin in ein Arbeitslager gebracht wurden.

Das kommunistisch regierte Nordkorea gilt als Land mit der schärfsten Christenverfolgung weltweit. Nach Schätzungen befinden sich etwa 70.000 der landesweit 400.000 Christen in KZ-Lagern.

Quelle: http://www.jesus.de


Evangelische Kirchenleitung kritisiert Feiertagsverbote in Berlin-Kreuzberg

„Beschluß ist gegen Religion in der Öffentlichkeit gerichtet“

Vor einem Herausdrängen der Religion aus dem öffentlichen Raum hat die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gewarnt. Hintergrund ist ein Beschluss des rot-grün geführten Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, wonach religiöse Feste nicht länger auf öffentlichen Plätzen stattfinden sollen.

So wurde im August eine Feier zum Abschluss des muslimischen Fastenmonats Ramadan erst genehmigt, nachdem sie in „Sommerfest“ umbenannt worden war. Ein Weihnachtsmarkt erhielt die Erlaubnis erst, nachdem er als „Winterfest“ bezeichnet wurde. imm012_10A

Der zuständige Bezirksstadtrat Peter Beckers (SPD) begründete den Beschluss damit, dass es ohnehin bereits zu viele Feste im Bezirk gebe  –  rund 150 jedes Jahr. Für mehr fehle der öffentliche Platz.

Wie der leitende Jurist der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Ulrich Seelemann, der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA sagte, ist die Aktion eindeutig gegen die Religion in der Öffentlichkeit gerichtet: „Wenn ein Sommerfest anstatt des Ramadans genehmigt werden kann, gibt es offensichtlich nicht zu viele Feste in Kreuzberg.“

Der Bezirksbeschluss zeige ein „völlig verfehltes Verständnis des Verhältnisses von Staat und Religionsgemeinschaften“. Deutschland sei kein laizistischer Staat. Vielmehr sei die Ausübung der Religion in der Öffentlichkeit durch das Grundgesetz und für die Evangelische Kirche durch den Kirchenvertrag mit dem Land Berlin geschützt. Sollten Kirchengemeinden von der Regelung betroffen sein, werde man rechtliche Schritte prüfen, so Seelemann.

Ev. Bischof: Feste weiter öffentlich feiern

Bischof Markus Dröge wandte sich ebenfalls gegen ein Verbot religiöser Feste: „Wir werden unsere Feste weiterhin offen und öffentlich feiern“, sagte er am 1. September in einer Predigt in der Hoffnungskirche in Berlin-Pankow:

„Wir werden weiter unsere Botschaft öffentlich ausrichten an alles Volk, so wie es sich die Bekennende Kirche in der Nazizeit erstritten hat, so wie es die evangelische Kirche in der DDR verteidigt hat und dadurch zur friedlichen Revolution beigetragen hat. So werden wir dieses Recht auch heute verteidigen, wenn die Religion zur Privatsache gemacht werden soll.“

Quelle: http://www.idea.de


Israel: Hamas-Bombenanschlag während der Festtage vereitelt

Der Allgemeine Sicherheitsdienst (SHABAK) hat in Zusammenarbeit mit den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (ZAHAL) und der Polizei einen in Jerusalem geplanten Anschlag während der jüdischen Neujahrs-Feiertage vereitelt. accumulator_default_img

Wie der Sicherheitsdienst am Sonntag bekanntgab, wurden die drei beteiligten Terroristen der Hamas, die den Anschlag planten, bereits im August verhaftet. Gegen den 23-jährigen Ahmad Rishak aus Shuafat und den 27-jährigen Ismail Abu Mfalfal aus Abu Dis wurde durch die Staatsanwaltschaft in Jerusalem Anklage erhoben.

Geplant war offenbar, während der bevorstehenden Hohen Feiertage im jüdischen Monat Tischri im Einkaufszentrum Mamilla in Jerusalem einen Sprengstoffanschlag zu verüben. Rishak und Mfalfal waren im Einkaufszentrum als Instandhaltungsarbeiter angestellt und sollten mithilfe ihrer israelischen Ausweise die Bombe nach Israel schmuggeln, um sie dann in einem Schrank im Einkaufszentrum als Geschenk getarnt zu deponieren.

Die Gruppe wurde von Hamdi Romana (22 J.) aus Ramallah angeführt, in dessen Haus bei einer Durchsuchung Sprengstoff und Anleitungen zum Bombenbau sichergestellt werden konnten. Während der Befragung gab Romana zu, mit drei weiteren Bewohnern Ramallahs im Kontakt gestanden zu haben, die ihn mit den notwendigen Chemikalien versorgten. Alle drei wurden festgenommen.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

 


Koptisch-katholische Kirchenführer gegen Militäreinsatz in Syrien

 „Niemand darf militärische Aktionen im Nahen Osten mit dem angeblichen Schutz der Menschenrechte rechtfertigen. Dies gilt ebenso für Syrien. Auch in dem schwierigen Momenten, die Ägypten erlebt, muss die Vereinnahmung  jener abgelehnt werden, welche unter dem Vorwand des Schutzes vor Gewalt zum Eingreifen auffordert“, erklärte der Sekretär des koptisch-katholischen Patriarchats von Alexandria, Pfarrer Hani Bakkhoum.

Auch in Ägypten werden Christen sich dem von Papst Franziskus für den 7. September angesetzten Tag des Gebets anschließen. Vom 20. September bis 15. Oktober wird sich der koptisch-katholische Patriarch Ibrahim I. Sidrak in Europa aufhalten, um dort über die Lage in Ägypten zu sprechen.

Während seiner Europareise wird der Kirchenführer die Schweiz, Frankreich, Österreich und Deutschland besuchen.

Quelle: Fidesdienst


Unionsfraktion verurteilt Angriff auf christliche Dörfer durch syrische Rebellen

Radikale Islamisten haben Presseberichten zufolge unter Beteiligung deutscher Staatsbürger christliche Dörfer in Nordsyrien angegriffen. Hierbei wurden Christen gezielt getötet und vertrieben.

Hierzu teilt der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder, mit:

„Sollten sich die Nachrichten bewahrheiten, hätte die Verfolgung der Christen im Nahen Osten eine neue Qualität erreicht. Dass deutsche Staatsbürger als Terror-Touristen an Verbrechen beteiligt sein sollen, muss uns alarmieren. Wir sorgen uns um die Zukunft der Christen in Syrien, einem Ursprungsland der Christenheit.

Die Gewalttaten wie die Angriffe vom 6. August dürfen nicht ungeahndet bleiben. Die deutschen Strafverfolgungsbehörden, die bereits aktiv geworden sind, müssen alles unternehmen, um die Täter zu überführen und ihrer gerechten Strafe zuführen. Die Türkei sollte die deutschen Behörden unterstützen. Dies darf man von einem Land erwarten, das in die EU will. Religiös motivierte Gewalt darf nirgendwo geduldet werden.

Die deutsche Regierung wirbt mit Nachdruck für eine Verhandlungslösung für den schrecklichen Bürgerkrieg in Syrien. Diese humanitäre Katastrophe hat schon mehr als 100.000 Menschen das Leben gekostet, Millionen Syrer sind auf der Flucht.

Keine Seite in diesem Konflikt nimmt Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Wir rufen alle Konfliktparteien dazu auf, die Gewalt zu beenden.“


Berlin-Kreuzberg verbannt religiöse Feste aus der Öffentlichkeit

B.Z.: „Bezirkspolitiker haben zu viel Glühwein getrunken“

In der größten Berliner Tageszeitung, der „B.Z.“ vom 30.8.2013, berichtet Gunnar Schupelius über ein offenbar seit dem 10. August geltendes Verbot religiöser Feste im Berliner Bezirk Kreuzberg, was konkret bedeutet, daß z.B. Weihnachtsmärkte untersagt sind.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Hierzu die B.Z.: „Das bestätigte der zuständige Stadtrat Peter Beckers (SPD) am Mittwoch im Bezirksparlament (BVV) in seiner Antwort auf eine mündliche Anfrage des CDU-Politiker Timur Husein.“

Geplant sei für die Zukunft, religiöse Feiern  –  seien sie christlich oder islamisch –  nur noch an einem bestimmten Festplatz zu genehmigen, der noch gesucht werde.

Der BZ-Redakteur äußert sich kritisch über diese Verbannung des Religiösen, was in einer dazugehörenden Online-Umfrage die Zustimmung von über 2/3 der Teilnehmer findet.

In der Print-Ausgabe der B.Z. heißt es hierzu im Titel: „Kreuzberg verbietet Weihnachten – Die Bezirkspolitiker habe wohl im August zu viel Glühwein getrunken.“

Zudem hat sich die Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg noch etwas weiteres einfallen lassen, wie Redakteur Schupelius berichtet:

„Erst vor wenigen Tagen hatte ich erfahren, dass die Ehrenmedaille des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg nicht mehr für Verdienste innerhalb einer Religionsgemeinschaft verliehen werden darf. So hatten es Grüne, Linke und Piraten beschlossen. SPD und CDU hatten sich dagegengestemmt, waren aber unterlegen.“

Laut BZ fragte SPD-Stadtrat Beckers scheinbar erstaunt zurück: „Warum müssten religiöse Feste in der Öffentlichkeit gefeiert werden?“

Der Journalist hakte unverdrossen nach: „Aber der Karneval der Kulturen, die Biermeile, das Straßenrennen auf dem Mehringdamm, die schwul-lesbischen Feste werden nicht angetastet?  –  Nein, die hätten eine lange Tradition im Bezirk.  –  Ich muss lachen: Eine lange Tradition haben Weihnachten und Ramadan erst recht.“