Jüdischer Historiker kritisiert juristische Verfolgung hochbetagter NS-Täter

Der deutsch-jüdische Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn hat sich gegen eine juristische Verfolgung von hochbetagten NS-Tätern ausgesprochen. Solche Prozesse seien bloßer „Aktionismus“, sagte er dem Deutschlandradio Kultur.

Die NS-Fahndungsstelle in Ludwigsburg hatte angekündigt, dass sie nach ihren Vorermittlungen 30 Verfahren gegen mutmaßliche Nazi-Verbrecher an die Staatsanwaltschaften abgeben will. Diese müssen dann entscheiden, ob sie Anklage erheben wollen. Den früheren Aufsehern des Konzentrationslagers Auschwitz wird Beihilfe zum Mord vorgeworfen.

„Neunzigjährige vor Gericht zu stellen bringt überhaupt nichts“, erklärte der Münchner Geschichtswisschaftler.  Man erreiche sehr viel mehr mit einer gesellschaftlichen Ächtung der Täter. Notwendig sei eine weitere historischen Aufarbeitung der NS-Verbrechen: „Darauf kommt es an.“

Quelle: n-tv


AfD sieht sich als familienfreundliche Partei

Die Alternative für Deutschland (AfD) versteht sich nicht nur als eurokritische, sondern auch als familienfreundliche Partei. Dies erklärte ein führendes Mitglied, die Bundestagskandidatin Beatrix von Storch (Berlin), gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

Wie die 42-jährige Rechtsanwältin sagte, definie­re die AfD Familie als „Keimzelle der Gesellschaft“. Für sie bestehe sie aus Vater, Mutter und Kindern. Von Storch: „Ich setze mich dafür ein, dass das Gender-Mainstreaming zugunsten eines Familien-Mainstreaming abgeschafft wird.“ 

Foto: M. Löhr, CDL

Foto: M. Löhr, CDL

Die Gender-Ideologie propagiert eine Gleichschaltung der Geschlechter, aber auch von Gruppen wie Homosexuellen oder Intersexuellen. Nach Worten von Storch  – einer geborenen Herzogin von Oldenburg  –  schöpft sie ihre Kraft aus dem christlichen Glauben. Er gebe ihr Orientierung in einer Welt, die jeden Wert infrage stelle. Der Glaube an Jesus Christus präge daher auch ihr Handeln.

So engagiere sie sich gegen „Sterbehilfe“ und verantworte in Deutschland die Europäische Bürgerinitiative „Einer von uns“ (one of us), die eine Million Unterschriften für den Schutz ungeborener Kinder sammeln will. Für sie als evangelische Christin ist die AfD gegenwärtig die bes­te Möglichkeit, diese ethischen Werte politisch umzusetzen. Einer der Sprecher der Partei, Konrad Adam (Oberursel), plädierte in diesem Zusammenhang für eine Begünstigung von kinderreichen Familien gegenüber kinderlosen Paaren bei Steuer und Rente.

Die AfD fordere ein steuerliches Familiensplitting und einen „gerechten Rentenbeitrag“. Nach Ansicht des Journalisten müssten Kinderlose höhere Beiträge als Kinderreiche zahlen, wenn sie die gleiche Rente beziehen wollten. Hierzu AfD-Sprecher Prof. Dr. Adam in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Von Kindern können derzeit nur diejenigen gut leben, die keine haben.“

Das von der Bundesregierung gegen den Widerstand der Opposition eingeführte Betreuungsgeld will die AfD behalten, zugleich aber sollte der Besuch von Kindertagesstätten kostenlos sein. Für Prof. Adam ist es „grotesk“, dass ein Studium gebührenfrei sei, aber ein Kita-Platz viel Geld koste.

Quelle: http://www.idea.de


Jordanischer König Abdullah: Rechtsschutz für Christen ist eine Verpflichtung

Der Schutz der Rechte von Christen vor den Konflikten mit religiösem Hintergrund, die den Nahen Osten erschüttern, „ist keine Frage der Höflichkeit, sondern eine Pflicht“, auch weil „arabische Christen eine Schlüsselrolle beim Aufbau der arabischen Gesellschaften gespielt haben“, sagte der jordanische König Abdullah II. den Teilnehmern der Konferenz „The Challenges of Arab Christians“, die vom 3. bis 4. September in Amman stattfindet und sich mit den Herausforderungen befasst, mit denen sich arabische Christen konfrontiert sehen. IMG_0748

In seiner Ansprache an über 70 Vertreter christlicher Kirchen und Gemeinschaften im Nahen Osten betonte er auch die Notwendigkeit eines Bündnisses zwischen Christen und Muslimen bei der Überwindung sektiererischer Tendenzen, die die Konflikte in der Region schüren und die „unseren Traditionen und unserem humanitären und kulturellen Erbe fremd sind“.

Christen und Muslime so König Abdullah weiter, sollten „Bemühungen um Zusammenarbeit koordinieren“ und dabei einen „gemeinsamen Verhaltenskodex zugrunde legen“, da die Isolierung von Anhängern verschiedener Religionen „das soziale Gefüge untergräbt“.

In diesem Zusammenhang betont der jordanische König, dass er „keine Mühe scheut“, wenn es darum geht, die Identität der arabischen Christen zu schützen: “Die arabischen Christen verstehen mehr als jeder andere den Islam und dessen wahren Werte“ und können diesen vor weit verbreiteten Vorurteilen in Schutz nehmen.

Quelle: Fidesdienst


Nordkorea: Folter und Zwangsarbeit unter dem Schutz Rot-Chinas

200.000 Arbeitsklaven in KZs und kommunistischer Personenkult

Vor 15 Jahren, am 5. September 1998, wurde der damals bereits verstorbene „große Führer“ Kim II-sung zum „ewigen Präsidenten“ Nordkoreas ausgerufen. Mit massiver Hilfe Stalins und der Sowjetunion etablierte er eine kommunistische Einparteien-Diktatur, die nach Einschätzung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), „heute die wohl härteste und gewalttätigste Diktatur der Erde“ ist. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Nach Angaben der IGFM wird die Zahl der Arbeitssklaven in den Lagern Nordkoreas auf rund 200.000 Menschen geschätzt. Eine graduelle Verbesserung der „desaströsen Menschenrechtssituation“ sei möglich  –  der Schlüssel für jede Veränderung liege aber bei Nordkoreas Schutzmacht China.

„Das Politbüro der Kommunistischen Partei Chinas deckt nach wie vor alle Verbrechen des kleinen Verbündeten“, kritisiert IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. Dabei sei Nordkorea wirtschaftlich völlig abhängig vom Wohlwollen der Machthaber in China.

„Peking hat Vorrang bei der Ausbeutung nordkoreanischer Bodenschätze und begünstigt aktiv die Führung des wohl grausamsten Folterstaates der Welt“, so die IGFM weiter. Europa solle in allen Gesprächen mit Peking unmissverständlich darauf drängen,  dass China seine Verantwortung wahrnimmt.

Der nordkoreanische Staat ist zu einem despotischen Familienunternehmen verkommen, in dem die Macht von einer Generation auf die nachfolgende übergeben wird. Eine kleine regimetreue Elite in Armee und Partei stützt die Herrscherfamilie und genießt ebenfalls ein luxuriöses Leben, während die einfache Bevölkerung hungert.

Der aktuelle Machthaber Kim Jong-un, ein Enkel des „Ewigen Präsidenten“, regiert das abgeschottete und heute bettelarme Nordkorea mit der gleichen Grausamkeit wie sein Vater und Großvater.

Jede tatsächliche oder vermeintliche Abweichung von der Linie der Partei wird nach Informationen der IGFM mit schwersten Sanktionen bestraft, vor allem mit willkürlicher Verhaftung, Folter und Deportation in Arbeitslager, in denen menschenverachtende Zustände herrschen. Da Verwandte der Gefangenen bis in die dritte Generation ebenfalls als schuldig gelten und in Lager gebracht werden, wüssten viele der Gefangenen nicht einmal, warum sie in den Lagern seien.

Winzigste „Vergehen“ würden mit größter Grausamkeit verfolgt, insbesondere Kritik am Regime und christlicher Glaube, so die IGFM weiter.

Weitere Infos zu Nord-Korea:
http://www.igfm.de/nordkorea/


SPD-Chef Sigmar Gabriel: Hausaufgaben gehören nicht ins Elternhaus…

Von Dr. Alexander Kissler

Sigmar Gabriel kann sich vorstellen, die Hausaufgaben abzuschaffen. Damit steht er symbolhaft für die Freiheitsaversion und Bildungsscheu der SPD…

Der fragliche Satz aus einem Interview vom zurückliegenden Wochenende lautet: Er, Sigmar Gabriel, befürworte, dass man die Hausaufgaben abschafft, denn „die Ungerechtigkeit beginnt doch damit, dass Eltern, die Akademiker sind, ihren Kindern bei der höheren Schulbildung einfacher helfen können als Eltern, die nicht studiert haben.“ Deshalb müsse das Bearbeiten von Aufgaben in der Schule stattfinden „und nicht im Elternhaus.“

Gabriel hält also wenig von seiner Kern- und Stammklientel. Arbeitern und Angestellten traut er nicht zu, ihren Kindern eine geistige Hilfe zu sein. Er überschätzt das Milieu, das er ablehnt, und beleidigt das Milieu, dem er entstammt. Für ihn beginnt offenbar, ganz wie weiland im wilhelminischen Bildungsbürgertum, der Mensch beim Doktor.

Quelle und Fortsetzung des Beitrags hier: http://www.cicero.de/berliner-republik/gabriel-will-hausaufgaben-abschaffen-wie-die-spd-bildung-diffamiert/55630/


EXODUS: Neuer Bibelfilm mit Starbesetzung

Pünktlich zu Weihnachten 2014 soll der Hollywoodstreifen „Exodus“ in die deutschen Kinos kommen. Jetzt wurde bekannt, welche Stars bei der Bibel-Verfilmung auf der Leinwand zu sehen sein werden:

Mit Sigourney Weaver (Alien), John Turturro (Transformers), Joel Edgerton (Der große Gatsby) und Aaron Paul (Breaking Bad) sollen bei der Bibel-Verfilmung „Exodus“, die das US-amerikanische Filmstudio 20th Century Fox derzeit plant, echte Stars vor der Kamera stehen.

Christian Bale, der bereits drei Mal in die Rolle des Batman schlüpfte, wird den Protagonisten Moses spielen. Der Streifen zeigt dessen Leben und den Auszug der Israeliten aus Ägypten.

Regie führt Ridley Scott, der bereits bei dem oscar-prämierten Monumentalfilm „Gladiator“ als Regisseur fungierte. Von Steve Zallian, Adam Cooper und Bill Collage stammt das Drehbuch.

Die Dreharbeiten werden im Oktober 2013 beginnen, Statisten-Castings laufen bereits. Der Regisseur Scott teilte mit, dass er für seinen Film 3000 arbeitslose Spanier rekrutiere, die israelische Sklaven spielen sollen.

Quelle: Christliches Medienmagazin PRO


Zum TV-Duell Merkel / Steinbrück: Die Familie wird kaltgestellt

Pressemitteilung des Verbands Familienarbeit:

Zum Fernseh-Schlagabtausch zwischen Kanzlerin Merkel und dem SPD-Kandidaten Steinbrück am 1.9. äußert sich Dr. Johannes Resch, der stellv. Vorsitzende des Verbandes Familienarbeit:

„Angesichts des schwindenden Wähleranteils von Jugendlichen und jungen Eltern versucht nicht einmal mehr die CDU, sich als Anwältin der Familie darzustellen. Die Interessen von Eltern, Kindern und Jugend spielten keine Rolle. Gemeinsam mit der SPD wird die Verstaatlichung der Kindererziehung im Auftrag der Wirtschafts- und Finanzinteressen betrieben. SDC11824

Es scheint nur noch um das Wohl von Rentnern und kinderlosen Erwerbstätigen zu gehen. Nur am Rande, quasi als lästige Nebensachen und deutlich negativ besetzt, wurden das ‚Betreuungsgeld‘ und die ‚Mütterrente‘ erwähnt.

Lediglich die demografiebedingten Verwerfungen bei Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung und beim Fachkräftemangel der Wirtschaft waren Thema. Dass all das vor allem Folge einer familienfeindlichen Politik ist, scheint beiden Kandidaten noch gar nicht klar geworden zu sein.“

„Transfer-Ausbeutung der Familien“

Versagt hätten allerdings auch die Journalistinnen und Journalisten. Sie hätten keinen Grund gesehen, die objektiv bestehenden familienpolitischen Defizite, die z. B. der Sozialrichter Jürgen Borchert als „Transferausbeutung der Familien“ bezeichnet, anzusprechen.

Dr. Resch weiter: „Die 2008 geäußerte Warnung des früheren Bundespräsidenten, Roman Herzog, vor der ‚Rentnerdemokratie‘ ist Wirklichkeit geworden. 20 Millionen berentete Wählerinnen und Wähler fordern Renten, die die schwindende Jugend nicht mehr bezahlen kann.

Als Lösung sollen aus jungen Eltern die letzten Erwerbsreserven herausgepresst werden, so dass sie ihre Kinder vernachlässigen müssen. Die daraus folgenden Erziehungsmängel werden dann wieder den Eltern angelastet und zum Vorwand für immer neue staatliche Gängelung benutzt. Der Staat kann aber die Eltern letztlich doch nicht ersetzen.

Die Milliarden für die Kinderkrippen fördern weder den Zusammenhalt der Familien noch die elterliche Erziehungskompetenz. Nur in den Händen der Eltern würde das Geld den zeitlichen Freiraum schaffen, ihr verfassungsrechtlich garantiertes Recht auf Erziehung ihrer Kinder auch wahrzunehmen.“

Schon 1984 bemerkte der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Wolfgang Zeidler: „Unser hochzivilisiertes Gemeinwesen hat nicht einmal den Instinkt eines Wolfsrudels“. Wölfe haben eine ausgeprägte Neigung, ihre Jungen und deren Mütter zu schützen.“