Ägypten: Zerstörung einer koptischen Kirche

Diese erschütternden Bilder zeigen den jetzigen Zustand der koptischen Kirche St. Theodorus in Minia (Mittelägypten) nach dem Brandanschlag durch Islamisten.

Fotos: Sami Wahib sami wahib (12)sami wahib (3)sami wahib (5)


Regensburg: Bischof betete im Dom mit 800 Gläubigen für Syrien

„Fasten und beten für den Frieden in Syrien, im Nahen Osten und in der ganzen Welt“, so lautete der Aufruf von Papst Franziskus an alle Menschen für den Samstagabend. Im gesamten Bistum folgten die Gläubigen dieser Bitte. So auch in der Schottenkirche St. Jakob in Regensburg. 1 Bischof Rudolf entzündet Friedenskerze

Auch der Sonntagsgottesdienst im Dom St. Peter stand im Zeichen des Gebets für den Frieden. Bischof Rudolf Voderholzer hatte alle Gläubigen zur Mitfeier aufgerufen. Für den aus Syrien stammenden Jacques Ora, Student am Regensburger Priesterseminar, und seine drei Cousinen Rita, Silvana und Marie war dies ein besonderer Tag, denn sie haben die Gebetsfeier mitgestaltet.

Jacques Ora ministrierte, seine Cousinen lasen die Fürbitten und trugen ein großes Friedenslicht vor den Altar. Bischof Voderholzer entzündete sie und lud alle Gläubigen zum Gebet ein. Die Kerze  – mit dem Wort „Frieden“ in verschiedenen Sprachen unserer Erde verziert –  wird in den nächsten Tagen im Dom vor der Altarinsel verbleiben.

Die musikalische Gestaltung des Pontifikalamtes oblag den Regensburger Domspatzen und dem Männergesangsverein Kasel bei Trier, der ehem. Pfarrei von Bischof Rudolf, der den 35 Mann starken Chor besonders begrüßte. 2 Fürbitten Silvana und Marie aus Syrien

Wenn in einem Land unerträgliche Zustände herrschen und die Weltengemeinschaft eine Intervention von außen erwäge, sei dies nicht von Grund auf verwerflich, erklärte Bischof Dr. Voderholzer und erinnerte an die militärische Befreiung Deutschlands von der NS-Diktatur.

Gleichzeitig lenkte er aber auch den Blick auf beide Irakkriege. Trotz der eindringlichen Warnung von Papst Johannes Paul II. waren die USA damals nicht von einem militärischen Eingreifen abzubringen. Dies ziehe stets zahllose Opfer, Zerstörung und die Vernichtung des Christentums mit sich. Für Außenstehende, so der Bischof, sei auch die Situation in Syrien sehr unübersichtlich  –  und er schlug eine internationale Friedenskonferenz als sinnvolle Lösung vor.

Mit mehr als 800 Menschen war der Regensburger Dom St. Peter an diesem Morgen vollbesetzt. „Ein wichtiges und wertvolles Zeichen für die Menschen in Syrien“, beschreibt Jacques Ora seine Eindrücke nach dem Gottesdienst. 

Quelle (Text/Fotos): Bischöfliches Presseamt Regensburg


Berlin: Marsch fürs Leben am 21. September

Martin Lohmann erklärt zum Marsch für das Leben in Berlin am kommenden Samstag: „Es ist nicht immer bequem und passend, wenn an den Grundsatz erinnert wird: Du sollst nicht töten.  – Doch eine Gesellschaft, die den Lebensschutz verdrängt oder auch nur vergessen möchte, hört auf, eine menschliche und menschenwürdige Gesellschaft zu sein.“

Foto: BVLMit diesen Worten lud Lohmann, Vorsitzender des Bundesverbands Lebensrecht (BVL), zum diesjährigen Marsch für das Leben ein; er fügte hinzu:

„Wir hoffen auf ein großes und starkes Zeichen für das Leben in Berlin. Seit Jahren steigen die Teilnehmerzahlen. Die Pro-Life-Bewegung in Deutschland ist im Aufbruch. Auch und gerade unter jüngeren Menschen wächst die Sensibilität für das Leben. Das macht Mut!“

Diesmal lädt der BVL für den 21. September 2013, also einen Tag vor der Bundestagswahl in die Bundeshauptstadt ein:

„Der 21. September passt besonders gut, denn wir möchten darauf hinweisen, dass gerade Politiker eine große Verantwortung für das Leben haben und ihrem Gewissen verpflichtet sind, Schaden von den Menschen abzuhalten und Sicherheit zu schaffen“, so Lohmann.

Der Marsch beginnt am 21. September 2013 um 13 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt. Für 15.30 Uhr ist ein ökumenischer Gottesdienst vorgesehen. 

Quelle (Text/Foto): BVL


„Unsere Tage zu zählen, lehre uns!“

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:

Psalm 90 (89),3-6.12-14.17:

Du läßt die Menschen zurückkehren zum Staub
und sprichst: „Kommt wieder, ihr Menschen!“
Denn tausend Jahre sind für dich wie der Tag,
der gestern vergangen ist,
wie eine Wache in der Nacht.
Von Jahr zu Jahr säest du die Menschen aus;
sie gleichen dem sprossenden Gras.

Am Morgen grünt es und blüht,
am Abend wird es geschnitten und welkt.
Unsere Tage zu zählen, lehre uns!
Dann gewinnen wir ein weises Herz.
HERR, wende dich uns doch endlich zu!
Hab Mitleid mit deinen Knechten!

Sättige uns am Morgen mit deiner Huld!
Dann wollen wir jubeln und uns freuen all unsere Tage.
Es komme über uns die Güte des HERRN, unsres Gottes.
Laß das Werk unserer Hände gedeihen,
ja, laß gedeihen das Werk unserer Hände!


Papst kritisiert Erscheinungssucht: „Wer eine Offenbarung sucht, der lese das Evangelium!“

Bei seiner gestrigen Predigt am Samstag, den 7. September, ging Papst Franziskus im vatikanischen Gästehaus auch auf jene Gläubigen ein, die sich auf „Privatoffenbarungen“, Erscheinungen und sonstige übersinnliche Phänomene fixieren.

Er erklärte zu jenen, die „hinter Privatoffenbarungen her sind“, es handle sich hierbei eigentlich um „Christen ohne Christus“; sie suchten „seltene und besondere Botschaften“, während doch die Offenbarung Gottes mit dem Neuen Testament abgeschlossen sei. 

In jenen Gläubigen stellte Papst Franziskus das Verlangen fest, „zum Spektakel einer „Offenbarung“ zu gelangen und etwas Neues zu spüren“. Er ermahnte sie, das Evangelium zur Hand zu nehmen und zu beachten: „Christus ist der Mittelpunkt, der HERR, wie ER selbst sagt.“

Quelle: http://www.vatican.va/holy_father/francesco/cotidie/2013/ge/papa-francesco_20130907_meditazioni-47_ge.html

 

 

 

 


125 Persönlichkeiten aus Kirche und Politik fordern: EKD-Papier zurücknehmen!

Wachsenden Zulauf findet eine Initiative um den badischen Pfarrer Hans-Gerd Krabbe, die eine Rücknahme des sog. „Familienpapiers“ der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland) fordert, weil diese (Des-)“Orientierungshilfe“ sich mehr am Zeitgeist als an der Heiligen Schrift orientiert.

Nach ihren Angaben haben sich in der Zeit vom 15. bis 31. August dieses Jahres 125 Persönlichkeiten aus Kirche, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in ganz Deutschland hinter den „Offenen Brief: Zehn Fragen an den Rat der EKD“ gestellt. 1529 - Kopie (2)

Darin äußern sie die Erwartung, dass die EKD die „Orientierungshilfe“ mittelfristig durch eine neue Erklärung ersetzt. Sie solle „die Kontinuität mit der biblisch-reformatorischen Theologie“ wahren und „vom unaufgebbaren Leitbild von Ehe und Familie im herkömmlichen Sinne wertschätzend“ ausgehen.

Zu den Unterzeichnern gehören Albrecht Fürst zu Castell-Castell, Christian Fürst zu Bentheim und Steinfurt, der ehem. Präsident der Württembergischen Landessynode, Horst Neugart, Altbischof Prof. Ulrich Wilckens, der frühere ZDF-Produktionsdirektor Prof. Albrecht Ziemer, der Wirtschaftsmathematiker Prof. Frederik Herzberg sowie die Theologieprofessoren Ulrich Eibach und Rainer Riesner.

Noch bis zum 15. September können sich weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens an der Protestaktion beteiligen. Infos vom Initiator Pfr. Krabbe hier: http://ekiachern.de/gemeinde/zur-diskussion/

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA


„Wer begreift, was der HERR will?“

Heutige Sonntagslesung der kath. Kirche: Weisheit 9,13-18:

Welcher Mensch kann Gottes Plan erkennen,                                   
Dr. Bernd F. Pelz
oder wer begreift, was der HERR will?                                                                    
Unsicher sind die Berechnungen der Sterblichen
und hinfällig unsere Gedanken;
denn der vergängliche Leib beschwert die Seele,
und das irdische Zelt belastet den um vieles besorgten Geist.
Wir erraten kaum, was auf der Erde vorgeht,
und finden nur mit Mühe, was doch auf der Hand liegt;
wer kann dann ergründen, was im Himmel ist?
Wer hat je deinen Plan erkannt,
wenn du ihm nicht Weisheit gegeben
und deinen heiligen Geist aus der Höhe gesandt hast?
So wurden die Pfade der Erdenbewohner gerade gemacht,
und die Menschen haben gelernt, was dir gefällt.
 
Foto: Dr. Bernd F. Pelz