Handwerksverband kritisiert EEG und fordert klaren energiepolitischen Kurs

Stromschwankungen und Stromausfälle drohen, wenn weitere Kraftwerke abgeschaltet werden, warnt ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 17. 8.2013.  

Der Handwerksvertreter stellt klar: „Strom aus Erneuerbaren Energien allein fließt nicht verlässlich. Das birgt für die Wirtschaft, und damit auch für das Handwerk, ein großes Gefahrenpotential – Stromausfälle und Stromschwankungen gefährden die Produktion.“

Auf die Frage, ob der steigende Strompreis für das Handwerk bedrohlich sei, erklärt der Generalsekretär:

„Allerdings. Die Preisentwicklung ist doch abenteuerlich. Auf der einen Seite fällt der Preis an der Strombörse ins Bodenlose, auf der anderen Seite müssen die Verbraucher wie Betriebe immer mehr dafür zahlen. 40 Prozent der Stromkosten sind heute bereits Abgaben und Steuern. Und die Umlage zur Förderung Erneuerbarer Energie steigt weiter, treibt die Preise.

Die Bundesländer und der Bund müssen diese Entwicklung unverzüglich gemeinsam stoppen. Das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energie (EEG) muss sofort nach der Wahl grundsätzlich korrigiert werden.“

Quelle: http://www.zdh.de/presse/interviews/handwerk-abschaltung-von-kraftwerken-birgt-gefahrenpotenzial.html



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