Berlin: Abtreibungsbefürworter randalieren mit blasphemischen Parolen

Ultralinke Proteste und Femen-Auftritt gegen den „Marsch fürs Leben“

Beim Berliner „Marsch fürs Leben“ am gestrigen Samstagnachmittag gaben über 4500 Menschen ein öffentlichkeitswirksames Zeugnis für Lebensrecht und Menschenwürde. Der Demonstrationszug war vor allem von Jugendlichen und Familien mit Kindern geprägt.
PICT0125

Wie seit Jahren üblich, hatten sich linksradikale Gruppen, extrem-feministische Initiativen und Aktivisten aus der schwulen Szene zusammengerottet, um durch Provokation und Randale ihren sog. „kreativen Protest“ kundzutun (siehe Foto).

Im Grunde wirkte die „Gegen-Demo“ mit ihren höchstens 200 Leuten aber lächerlich gegenüber unserem eindrucksvollen Schweigemarsch mit seinen über 4500 Teilnehmern. Meist liefen die lautstarken Abtreibungsbefürworter wie eine Art Wanderdüne neben unserem mächtigen Demonstrationszug her. PICT0132

Schon während unserer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt begannen die Störaktionen der Gegner.

Martin Lohmann, der Vorsitzende des BVL (Bundesverband Lebensrecht), rief den Protestlern zu, ihr wildes Treiben sei kein Zeichen von Vernunft: „Intelligente Menschen hören auf Argumente!“, erklärte er unter starkem Beifall der Lebensrechtler.

Außerdem ging Lohmann auf den Dauerspruch von der „Selbstbestimmung“ ein, den die Gegenseite ständig im Munde führte; er erklärte, Abtreibung sei keine Selbstbestimmung, sondern Fremdbestimmung gegen wehrlose Menschen, denen ihr Recht auf Leben verweigert werde. PICT0156

Zudem lassen sich Christen, so Lohmann weiter, gerne „bevormunden“, womit er eine weiteren Vorwurf der Linken aufgriff: „Natürlich lassen wir uns „bevormunden“  –  und zwar von Verstand, Geist und Herz!“

Das FOTO zeigt Polizisten, die eine Nebenstraße durch ihre Präsenz „absperren“, weil dort Linksradikale im Anmarsch waren.

Die Protestaktionen waren wie seit Jahren üblich von primitiven Sprüchen und unfairem Benehmen geprägt:

Den Lebensrechtlern, die mit tausend weißen Holzkreuzen durch die Innenstadt Berlins zogen, wurden von den Störern mehrere Kreuze entwendet; diese wurden auf den Kopf gestellt bzw. nach unten gehalten –  das ergibt symbolisch ein antichristliches Nerokreuz.

Vielfach wurden die Holzkreuze von Chaoten verächtlich auf den Boden geworfen, wie dieses Video schon in den ersten Film-Minuten belegt: http://www.youtube.com/watch?v=68UoZQv47pYPICT0130PICT0134

Da sich Linksradikale mehrfach hinterlistig in unsere Demo hineinschlichen, konnten sie uns Holzkreuze wegnehmen und unseren Schweigemarsch lautstark mit ihren dreisten Sprüchen stören.

Als wir über die Spreebrücke in Richtung evangelischer Dom zogen, sah ich selber ein weißes Holzkreuz im Wasser schwimmen, das von Randalierern in die Spree geworfen wurde. PICT0135

Sie brüllten „Nieder mit  Jesus!“

Die schriftlichen oder mündlichen Sprüche der linken Chaoten waren teils beleidigend („Schweine!“ –  „Rechtsradikale!“ – „Lebensschützer sind Kindesmißbraucher!“) oder dümmlich und Marke Asbach-Uralt: „Mein Bauch gehört mir!“  – „Ob Kinder oder keine, entscheiden wir alleine“  – „Eure Kinder werden so wie wir!“ etc.

Einige ihrer Parolen waren staats- bzw. religionsfeindlich: „Deutschland abtreiben“, „Deutschland verhüten“, „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“, „Gegen jede Religion – Ja zur Emanzipation“).

Mehrfach skandierte die wildgewordene Meute den gotteslästerlichen Spruch: „Nieder mit Jesus!“

„Wir sind die Perversen…“

Mitunter bewiesen die Randalierer auch schwarzen „Humor“, zB. mit ihrem ständigen ironischen Ruf: „Wir sind die Perversen, wir sind euch auf den Fersen!“   – oder: „Hätt´ Mama mich abgetrieben, wär ich euch erspart geblieben!“  – Zudem bezeichneten sich die Gegendemonstranten selber als Linksradikale mit ihrer Parole: „Kondome! Spirale! Linksradikale!“

Kein Wunder, daß viele Passanten buchstäblich mit offenem Mund vor lauter Erstaunen auf das auffällige Geschehen schauten: einerseits tausende von schweigenden Lebensrechtlern, andererseits eine Horde von Schreihälsen mit absonderlichen Parolen.

PICT0137

Die Polizei hatte ingesamt wohl ca. 50 Mannschaftswagen und tausende Beamte und Sicherheitskräfte im Einsatz, um uns friedlich demonstrierende Lebensrechtler vor den Randalierern zu schützen, die sich mehrfach Handgemenge mit der Polizei lieferten.

Viele Polizeiwagen zogen vor unserem Schweigemarsch her  –  siehe beide FOTOs: vor dem Reichstag und vor dem Brandenburger Tor.

Bereits in der ersten Phase des Schweigemarsches (Nähe Bundeskanzleramt) setzten sich ein halbes Dutzend sog. „Femen“ halbnackt  in Szene und schrien hysterisch herum; sie wurden von Polizeibeamten und Ordnern ziemlich schnell weggedrängt. Die Frauen hatten ihren nackten Oberkörper mit Parolen beschmiert (zB. „Mein Körper, mein Recht“, „Gott ist tot“).

Ein großer Teil der Polizisten schien bewaffnet. Es gab zu Beginn unserer Demonstration auch zwei Beamte „hoch zu Roß“ (siehe kleines Foto).

PICT0128Als wir den Schweigemarsch beendeten, begann unsere ökumenische Andacht auf dem weitläufigen Platz zwischen evangelischem Dom und antikem Museum. Wir hielten eine Schweigeminute „für die, die so laut sind“   –  denn der wilde Protest setzte sich fort:

Als der Gottesdienst schon angefangen hatte, begaben sich zwei Randalierer provokativ vor das Podest mit den Geistlichen und küßten sich demonstrativ. Die beiden Männer wurden bald von Ordnern abgedrängt.

In seiner Predigt erwähnte der evangelikale Theologe und Vorsitzende des Bibelbundes, Michael Kotsch, es sei aufschlußreich, daß die Gegenseite kein einziges Argument vorbringen könne, weshalb es angeblich richtig sei, ungeborene Kinder zu töten; stattdessen würde gegen das vermeintliche „Patriarchat“ protestiert oder sonstige Nebenkriegsschauplätze beschworen, die mit dem Abtreibungsthema als solchem nichts zu tun haben.PICT0101

Als Martin Lohmann (siehe Foto) sich abschließend im Namen aller Teilnehmer beim Sondereinsatzkommando der Polizei für den starken Schutz bedankte, den wir in den letzten Stunden erhalten hatten, brandete langanhaltender Beifall auf.

Wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb-online) gestern berichtete, haben sich Politiker rot-grüner Parteien mit den Gegendemonstranten solidarisiert:  

„Parlamentarier von SPD, Grünen und Linkspartei aus dem Bundestag und dem Berliner Abgeordnetenhaus unterstützten den Protest. Es müsse gewährleistet werden, dass Frauen ohne Schikanen und Ausüben von Druck ihr Selbstbestimmungsrecht wahrnehmen können, sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete Eva Högl.“

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Fotos: Felizitas Küble


Biblischer Ruf zu Fürbitte und Gebet für die Regierenden

Heutige liturgische Sonntags-Lesung der kath. Kirche: 1 Tim 2,1-8:

Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten, zu Fürbitte und Danksagung auf, und zwar für alle Menschen, für die Herrscher und für alle, die Macht ausüben, damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ungestört und ruhig leben können. header_buch

Das ist recht und gefällt Gott, unserem Retter; denn ER will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.

Denn: Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Christus Jesus,  der sich als Lösegeld hingegeben hat für alle, ein Zeugnis zur vorherbestimmten Zeit, als dessen Verkünder und Apostel ich eingesetzt wurde – ich sage die Wahrheit und lüge nicht -, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.

Ich will, dass die Männer überall beim Gebet ihre Hände in Reinheit erheben, frei von Zorn und Streit.


Der „Marsch für das Leben“ und seine BERLINER ERKLÄRUNG

„Berliner Erklärung“ vom 21.9.2013 zum Schutz menschlichen Lebens 

Angesichts zunehmender Gefährdung des ungeborenen menschlichen Lebens in Deutschland und Europa appelliert der Bundesverband Lebensrecht an Politik und Gesellschaft, das Recht auf Leben als oberstes Menschenrecht und elementare Grundlage unserer rechtsstaatlichen Ordnung strikt zu achten und wirksam
zu schützen. PICT0102

Jeder Mensch, ob geboren oder ungeboren, hat das Recht auf Leben und Achtung seiner Würde. Jeder Mensch ist gleich wertvoll, unabhängig vom Stand seiner Entwicklung, von Eigenschaften und Umständen.

FOTO: Zuhörende Lebensrechtler bei der Kundgebung am 21. September in Berlin

Die Schutzpflicht des Staates gilt jedem einzelnen Menschen. Dessen Menschenwürde und Lebensrecht ist unabhängig von der Entscheidung Dritter.

Deshalb fordern wir:
1. Die Rückkehr zum gesetzlichen Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) und ein Verbot genetischer Tests zum Zweck der tödlichen Selektion potenziell behinderter Menschen.
2. Das schwere Unrecht der Tötung ungeborener Kinder beim Namen zu nennen und der Propagierung eines angeblichen „Menschenrechts auf Abtreibung“ entgegenzutreten. nodstartbild_program_13_14
3. Die geltenden Abtreibungsgesetze und ihre Praxis einer gründlichen wie umfassenden Prüfung und Korrektur zu unterziehen. Mit dem flüchtigen Blick auf die offizielle Abtreibungsstatistik wird der Bundesgesetzgeber seiner Beobachtungs- und Korrekturpflicht nicht gerecht.
4. Die Finanzierung der Abtreibung durch den Staat zu unterlassen. In Deutschland werden die Kosten für über 90 Prozent aller „beratenen“ Abtreibungen in Höhe von jährlich mehr als 40 Millionen Euro aus den Haushalten der Länder bestritten.
5. Statt Hilfe zum Töten müssen Schwangere und Familien wirksame und nachhaltige Hilfe zum Leben mit ihren Kindern erfahren. Das bisher für die Finanzierung von Abtreibungen verwendete Geld muss hier zukunftswirksam eingesetzt werden.
6. Das Leiden von Frauen, Männern und Familien unter den Folgen einer Abtreibung darf nicht länger verdrängt und verharmlost werden, sondern muss enttabuisiert und vorurteilsfrei erforscht werden.
7. Dem erneuten Aufkommen von Sterbehilfe/Euthanasie muss Einhalt geboten werden. Jede organisierte Beihilfe zum Suizid, nicht nur die gewerbsmäßige, ist unter Strafe zu stellen. Eine Legalisierung bestimmter Formen der Beihilfe ist abzulehnen, die ärztliche Beihilfe standesrechtlich zu verbieten.

Wir rufen alle Menschen dazu auf, mit uns für eine Kultur des Lebens in Deutschland und Europa einzutreten und sich der Missachtung des Rechts ungeborener, kranker und alter Menschen auf Leben eindeutig entgegenzustellen.

Quelle: Bundesverband Lebensrecht


Bistum Regensburg veranstaltete „Schöpfungstag“ im Bayerischen Wald

Leitwort „Heimat Wald“ mit ökumenischer Andacht

Seit 2005 veranstaltet das Bistum Regensburg jährlich einen Schöpfungstag. Die Natur gemeinsam erleben, sich der eigenen Verantwortung gegenüber der Schöpfung Gottes bewußt werden und Ideen für umweltfreundliches Handeln entwickeln  – dies steht dabei im Mittelpunkt. Ökumenische Vesper in Waldlichtung

Das Thema „Heimat Wald“ war das Motto für die diesjährige Veranstaltung am Samstag, den 14. September. Das Organisationsteam unter Leitung der diözesanen Umweltbeauftragten Beate Eichinger entschied, daß der Schöpfungstag im Naturpark Bayerischer Wald stattfindet.

Ein geeigneter Ort war schnell gefunden: Das „Haus zur Wildnis“ in Ludwigsthal bei Zwiesel.

Gleichzeitig bildete der Tag den Rahmen für die bayernweit zentrale Vesper (siehe Foto), die von Domkapitular Peter Hubbauer, dem evang. Regionalbischof Hans-Martin Weiss, Domkapitular Manfred Ertl (Bistum Passau) und vom orthodoxen Erzpriester Apostolos Malamoussis gefeiert wurde. Pilzführung Schöpfungstag 2013

Nach einer kurzen Einführung durch die Verantwortlichen des Nationalparks konnten die Teilnehmer aus einer vielfältigen Palette von Führungen, Vorträgen und Themenwanderungen auswählen und damit den ganzen Tag gestalten.

Pilzführungen, Schnitzeljagd, Bibelgarten-Infos etc.

So gab es z.B. eine Hinführung zum Bibelgarten in Schweinhütt oder eine professionell geführte Waldwanderung mit dem Titel: „Fadenwesen – fabelhafte Pilzwelt“ (siehe Foto). 

Bei einer digitalen Schnitzeljagd konnten die Gäste mit GPS-Gerät die Umgebung erkunden; die Schätze des Waldes entdeckte man in der Wanderung „Alt und reich – vom Zauber alter Wälder“.  –  In einem Vortrag informierte Dr. Jörg Müller über Nutzung und Wildnis des Waldes. Waldführung Schöpfungstag 2013

350 Kilometer Wanderwege  erstrecken sich durch den Nationalpark. Heinrich Holzer, Mykologe und Forscher im Nationalpark, führte die Besucher durch den Wald und brachte ihnen den Kreislauf der Natur näher.

„Dieser Tag hat uns ausgesprochen gut gefallen“, erklärte Heinz Steigmüller aus Strahlfeld, denn die vielen Informationen würden ansprechend vermitteln, was Gottes Schöpfung für den Menschen bedeute.  

Reinhard Schwenk faßte die Eindrücke des Tages kurzerhand zusammen: „Das war Bibel zum Anfassen. Und dieser Tag hat mich darin bestärkt, meine Vorsätze zu einer ökologischen Lebensweise wieder ernsthafter umzusetzen.“

Quelle (Text/Fotos): Presseamt des Bistums Regensburg


Der HERR hebt den Schwachen aus dem Staub empor!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:

Psalm 113 (112),1-2.4-9:

Lobet, ihr Knechte des HERRN,
lobt den Namen des HERRN!
Der Name des HERRN sei gepriesen
von nun an bis in Ewigkeit.

Der HERR ist erhaben über alle Völker,
seine Herrlichkeit überragt die Himmel.
Wer gleicht dem HERRN, unserm Gott,
im Himmel und auf Erden,

ihm, der in der Höhe thront,
der hinabschaut in die Tiefe,
der den Schwachen aus dem Staub emporhebt
und den Armen erhöht, der im Schmutz liegt?

ER gibt ihm einen Sitz bei den Edlen,
bei den Edlen seines Volkes.
Die Frau, die kinderlos war, läßt ER im Hause wohnen;
sie wird Mutter und freut sich an ihren Kindern.


BILD-Zeitung und Presseagenturen fälschen Zahlenangaben vom „Marsch für das Leben“

Pressemitteilung des BVL (Bundesverband Lebensrecht):

Nach der (üblicherweise zurückhaltenden) polizeilichen Schätzung haben mehr als 4500 Menschen am Marsch für das Leben am Samstag in Berlin teilgenommen.

Diese Zahl übersteigt damit deutlich die bereits hohe Zahl der Teilnehmer im vergangenen Jahr (3000 Teilnehmer). PICT0129

Der BVL-Vorsitzende Martin Lohmann konnte diese Zahl noch während der Veranstaltung verkünden und freute sich mit allen Teilnehmern über diesen unübersehbaren Aufbruch der Lebensrechtsbewegung in Deutschland:

„Jedes Jahr werden wir mehr. Die Jüngeren unter uns beweisen: Gerade unter jungen Menschen wächst die Sensibilität für das Leben. Das macht Mut!“

Den Teilnehmern aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland rief er zu: „Bringt im nächsten Jahr alle noch jemanden mit nach Berlin!  –  Wir sehen uns am 20. September 2014!“

Erstaunt registrierte man beim BVL auch in diesem Jahr, daß manche Medien beim Thema Lebensschutz offenbar gerne weitaus niedrigere Zahlen melden.

Zu den Medien, die offensichtliche Fehlmeldungen brachten, die nicht mit den polizeilichen Schätzungen übereinstimmen, gehören u.a.:

Katholische Nachrichtenagentur KNA (Meldung von 15.45 Uhr): 1000 Teilnehmer
Evangelischer Pressedienst epd (Meldung vom 21.9.2013): 1000 Teilnehmer
Deutsche Presse-Agentur dpa (Meldung vom 21.9.2013): 2000 Teilnehmer
BILD Berlin (Meldung von 16.45 Uhr): 1800 Teilnehmer
Katholische Presse-Agentur KAP (Meldung vom 21.9.2013): 1000 Teilnehmer

„Man fragt sich, ob dies Absicht ist oder journalistische Inkompetenz“, meinte Martin Lohmann. „In manchen Fällen wiederholt sich dieser ‚Fehler’ gegen die Lebensschützer jährlich. Wenn es um das Leben geht, scheinen manche Kollegen jede Sorgfalt reflexartig zu verlieren. Warum eigentlich?“

Foto: Felizitas Küble


Riesen-Erfolg: Über 4500 Teilnehmer beim „Marsch für das Leben“ in Berlin

Presse-Erklärung des BVL (Bundesverband Lebensrecht):

Mehr als 4500 Teilnehmer nahmen am Samstag, dem 21. September, beim Marsch für das Leben in Berlin teil, also noch wesentlich mehr als im Vorjahr, als 3000 Lebensrechtler gezählt wurden. Der BVL-Vorsitzende Martin Lohmann erklärt hierzu:  PICT0133

„Die Pro-Life-Bewegung in Deutschland ist im Aufbruch. Auch und gerade unter jüngeren Menschen wächst die Sensibilität für das Leben. Dies belegen die zahlreichen jugendlichen Teilnehmer beim diesjährigen Schweigemarsch – ein eindrucksvolles und friedliches Zeugnis für das Leben!“

Der Marsch begann um 13 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt. Martin Lohmann betonte dabei:

„Wir sind für den Frieden, aber gegen jede Gewalt! Wir sind für wirkliche Selbstbestimmung, für Freiheit, für echte Humanität, für Toleranz, für die Schöpfung. Gemeinsam mit Albert Schweitzer sagen wir: „Ohne Ehrfurcht vor dem Leben hat die Menschheit keine Zukunft.“

Bei der Kundgebung legte eine Frau, die eines ihrer Kinder abgetrieben hatte, Zeugnis ab: „Sofort nachdem der Eingriff beendet war, wusste ich, dass ich mein Kind getötet hatte.“

Eine vom Down-Syndrom betroffene junge Frau äußerte: „Ich bin froh, dass ich auf der Welt bin und lebe!“ 

Beim Bühnenprogramm konnte Hedwig von Beverfoerde, Koordinatorin der Europäischen Bürgerinitiative „One of us“ in Deutschland, verkünden: „Vergangene Woche haben das europäische Quorum von einer Million Unterstützer erreicht! In Deutschland alleine haben mehr als 92.000 Bürgerinnen und Bürger unterschrieben. Das macht Mut!“ 

Martin Lohmann (siehe Foto) unterstrich zum Abschluss des Marsches: PICT0101

„Auch in diesem Jahr ist der Marsch für das Leben ohne große Komplikationen verlaufen. Die Proteste gegen unsere Freiheitsbewegung sind letztlich nur eine starke Bestätigung dafür, dass wir einen Friedensmarsches nötig haben. Wir sagen Ja zum menschlichen Leben, zur Würde jedes einzelnen Menschen, von Anfang an bis zu seinem natürlichen Ende! Wir wollen keinen Suizid auf Wunsch, keinen verordneten oder vorgeschriebenen Selbstmord im Alter oder bei Krankheit. Wir sind für das Leben aller Menschen!

Denen, die unter Verweis auf den eigenen Körper dafür plädieren, ohne Bevormundung leben und lieben zu wollen, rufen wir zu: Wir lassen uns gerne „bevormunden“ von Geist, Herz und Verstand!  . Wir wissen, dass wir mehr sind als nur unser Körper! Verantwortung und Freiheit haben etwas mit Geist, Herz und Verstand zu tun. Das ist gelebte Freiheit!“

Der Marsch ging im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes vor dem Berliner Dom zu Ende. Hierbei spendete Dr. Hans-Jörg Voigt, Bischof der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) den Teilnehmern seinen bischöflichen Segen.

Fotos: Felizitas Küble