„Marsch fürs Leben“: Medien korrigieren falsche Zahlenangaben

Presse-Erklärung des BVL (Bundesverband Lebensrecht):

Der Bundesverband Lebensrecht hat am Montag den zurückliegenden Marsch für das Leben am Samstag in Berlin resümiert. Mit einem herzlichen Dankeschön an die teilnehmenden Lebensrechtler und an die Polizei hat sich der BVL-Vorsitzende Martin Lohmann zu Wort gemeldet. PICT0131

Er sei „begeistert“ vom diesjährigen Friedensmarsch, an dem mehr als 4500 Menschen aus allen Generationen und verschiedenen Konfessionen teilnahmen:

„Besonders dankbar bin ich der Polizei, die einen harten und guten Job gemacht hat, um uns vor hässlichen Angriffen und niveaulosen Störern zu schützen. Wir alle konnten uns sicher fühlen dank des leider notwendigen Polizeieinsatzes!“

Lohmann weiter: „Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt allen Helfern und Ordnern, die mit viel Umsicht wesentlich zum Gelingen dieses Marsches beigetragen haben.“

Einen eigenen Dank richtet Lohmann an die Medien: „Den Medien danke ich ebenfalls, besonders jenen, die fair und korrekt über uns zu berichteten. Nennen will ich hier u.a. den Deutschlandfunk, den Nachrichtendienst IDEA, die Online-Portale Kath.net und Medrum sowie Radio Vatikan.

Und ich danke der KNA, die ihre Falschmeldung korrigierte und später ebenfalls richtig berichtete. Allen Medienvertretern, die sauber journalistisch arbeiteten und entsprechend über das gute Anliegen der Lebensschützer berichten, sage ich auch als Kollege Danke.“

Foto: Felizitas Küble


One Comment on “„Marsch fürs Leben“: Medien korrigieren falsche Zahlenangaben”

  1. Lucia sagt:

    Es war die 1. Demo meines langen Lebens. Just als ich mich mit meinen Freundinnen zum Treffpunkt Kanzleramt aufmachte, schaltete das nasskalte Grauwetter um: Es begann ein sonniger Tag, so warm, dass ich mich unterwegs aus meiner vorsorglichen Zwiebelkleidung ausschälen musste.
    Die Atmosphäre unter den Teilnehmenden war familiär, obwohl man sich nicht kannte. Lag es
    an unserer göttlichen Zielsetzung? Positiver als „für das Leben“ geht doch nicht. Ich fühlte mich in einer besonderen Gemeinschaft, herausgerufen aus der Normalität. Lag das an der herbstlichen Sonne oder an unserer gemeinsamen göttlichen Mitte? Ich war mir des höchsten Wertes voll bewusst, für den ich auf die Straße ging. Dabei fiel mir immer wieder auf, dass ich gegen vorherige Erwartungen keine Angst hatte. Die vielen Leute, die am Rand standen und ihre Parolen gegen uns schrieen, empfand ich eher als akustische Verstärkung unserer schweigsamen christlichen Selbst-Darstellung. Wie viele Stars in spe geben sich Mühe, unangenehm aufzufallen, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu erregen! Mich erheiterte diese ungewollt positive Wirkung ihrer negativen Absicht. Vor allem für Kinder und Jugendliche schien das eine Mordsgaudi zu sein. Wann darf man denn in unserer Gesellschaft so lange so laut schreien? Das tut doch gut! Eine junge Frau hatte sich dabei nackt ausgezogen, so dass ich mich nach ihr umschaute: Sie konnte sich das wirklich leisten und wäre sogar ohne die bunte Bemalung ein hübscher Anblick gewesen!
    Ziemlich bedenklich wurde es aber, als kurz vor dem Berliner Dom ein paar düster gekleidete Chaoten sich in unsere Prozession eingemischt und direkt hinter mir in eine Auseinandersetzung mit der Polizei verwickelt hatten. „O je!“ dachte ich, „Jetzt wird´s brenzlich!“ Aber meine erwartete Angst blieb weiterhin aus. Und dann sah ich, wie ein geradezu mächtiger Polizist, der nach Bodybuilding aussah, sich ganz locker einen von den Störern packte, ihn lautstark maßregelte und mit einer unglaublichen Durchsetzungskraft herausbeförderte! Fand ich toll. Besser als im Krimi.
    Am Berliner Dom angekommen, hatte ich doch schon ein bisschen Plattfüße. Aber ich fand
    ganz vorn, direkt vor den Rednern, einen Platz auf einer winzigen Mauer mit technischen
    Geräten o.ä. und durfte auf meinem Anorak sitzen bleiben. Auf der riesigen Treppe in einiger Entfernung gegenüber hatten hunderte von Menschen einen Sitzplatz gefunden. Das
    war mir zu weit weg. Viele saßen vor dem Dom auf dem Rasen. Es wurde wieder gebetet, gesungen, das Tedeum „Großer Gott…“ sogar 2 mal, dazwischen Ansprachen. Als die Musik aussetzte, bemerkte ich, dass Herr Lohmann eine wirklich gute Singstimme hat. Das ist für mich keine Äußerlichkeit, sondern Hinweis auf eine Mentalität.

    Natürlich werde ich im nächsten Jahr wieder mitmachen und will dann, dem Aufruf entspre-
    chend, einen neuen Teilnehmer mitbringen. Vor allem aber hoffe ich, dass ich auch beim
    nächsten „Marsch für das Leben“ wieder so überzeugt und von meinem höchsten Wertbewusstsein so erfüllt bin, dass für Angst kein Platz mehr in meiner Seele ist.

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