CDL gratuliert der Bundeskanzlerin und wünscht stärkeres christliches Profil

Im Namen des Bundesvorstandes der Christdemokraten für das Leben gratuliert die CDL-Vorsitzende Mechthild Löhr (siehe Foto) der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zu ihrem herausragenden Wahlsieg, der den Unionsparteien die höchste Wählerzustimmung seit 20 Jahren ermöglicht hat: _DSC4662

 „Ihr hohes nationales wie internationales Renommèe und ihre Glaubwürdigkeit basieren auf ihrer besonderen Sachkompetenz und ihrem uneingeschränkten, beeindruckenden persönlichen Einsatz für die Belange des Landes und der Union. Damit unterscheidet sie sich in deutlicher Weise von zahlreichen ihrer politischen Gegner und wurde dafür ausdrücklich mit der breiten Unterstützung durch die Wählerschaft überzeugend belohnt.

Das große Vertrauen, das viele Menschen damit der CDU und ihrer Vorsitzenden entgegengebracht haben, stellt eine besondere Herausforderung für die Union und ihre Politik dar.

Wir freuen uns ganz besonders, daß es auch Hubert Hüppe, dem langjährigen stellv. Bundesvorsitzenden der CDL und derzeitigem Behindertenbeauftragten der Bundesregierung sowie anderen CDL-Mitgliedern wieder gelungen ist, in den Bundestag einzuziehen. Ihnen allen gratulieren wir herzlich.

Wir hoffen und setzen uns weiterhin dafür ein, daß das herausragende Ergebnis die Unionsparteien in der nächsten Legislaturperiode neu motiviert, ihrem christlich orientierten Profil insbesondere im Lebensschutz, im Eintreten für das Lebensrecht der Ungeborenen und in der Familienpolitik deutlicher als bisher als wichtigem Anliegen tatsächlich und nachvollziehbar Ausdruck zu geben.

Dem christlichen Bekenntnis müssen, wenn es glaubwürdig sein will, auch politische Taten folgen, die insbesondere dem Schutz der Menschen- und Grundrechte, insbesondere des Rechtes auf Leben, ohne jede Einschränkung Vorrang geben.

Dazu erhoffen wir uns nun neue Initiativen des Gesetzgebers und werden diese auch weiterhin nachdrücklich einfordern. „

 


Christa Meves und Rebecca Kiessling sprechen am 5. Oktober in München

Die bayerischen Landesverbände der christlichen Parteien AUF und PBC laden am Samstag, 5. Oktober, zu einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung  nach München ein. untitled –  Beginn: 10,30 Uhr.

Die Veranstaltung im Hansa-Haus steht unter dem Motto: „Es ist noch nicht zu spät. Neue Wege in eine lebenswerte Zukunft“.

Hauptredner sind die Jugend-Psychotherapeutin und Bestseller-Autorin Christa Meves, die international bekannte amerikanische Lebensrechtlerin Rebecca Kiessling  sowie der Journalist Michael Ragg.

Der Eintritt ist frei.  –  Wegen des großen Interesses wird eine Platzreservierung angeraten unter info@auf-partei.de, Fax: 0 83 85 / 9 24 83 29 oder Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37.

Das Hansa-Haus (Brienner Straße 39) ist zu Fuß 10 bis 15 Min. von Hauptbahnhof entfernt, ist mit der U2, Haltestelle Königsplatz oder der U1 bis zum Stiglmaierplatz erreichbar.

Christa Meves gehört mit etwa sechs Millionen verkauften Büchern zu den meistgelesenen christlichen Autoren im deutschen Sprachraum. Mit ihren Büchern und Vorträgen hat sie zwei Generationen christlicher Familien geprägt.

Rebecca Kiessling ist Mutter von vier Kindern, erfolgreiche Familienanwältin und gehört zu den bekanntesten Pro-Life-Sprecherinnen weltweit. Nachdem sie als Baby adoptiert worden war, erfuhr sie mit achtzehn Jahren, dass sie nach einer brutalen Vergewaltigung ihrer leiblichen Mutter geboren wurde.

Seitdem setzt sie sich für das Lebensrecht jedes Menschen ohne Ausnahme ein. „Mein Wert“, sagt Rebecca Kiessling, „liegt nicht darin, wie ich gezeugt wurde, wer mich aufgezogen hat, was andere Leute von meinem Leben halten und noch nicht einmal darin, was ich aus meinem leben mache. Ich bin kein Produkt einer Vergewaltigung, sondern ein Kind Gottes.“

AUF-Partei und PBC verstehen sich als Parteien,  in denen sich Christen aller Konfessionen jenseits des Links-Rechts-Schemas für eine Politik nach christlichen Wertmaßstäben einsetzen. Sie verfügen über eine Reihe kommunaler Mandate in den meisten Bundesländern und arbeiten auf eine Fusion hin.



Union verdankt Erfolg dem Kirchenvolk

Zum Erfolg der Unionsparteien bei der Bundestagswahl am 22. September haben wesentlich Katholiken im Westen Deutschlands und Protestanten im Osten beigetragen. Das ermittelte das Forschungsinstitut infratest dimap im Auftrag der ARD. be2004_38_551

In der alten Bundesrepublik votierten 52 Prozent der Katholiken für die C-Parteien, in den neuen Bundesländern 44 Prozent. Dort stimmten 48 Prozent der Evangelischen für die Christdemokraten, im Westen waren es 40 Prozent. Von Konfessionslosen bzw. Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften bekamen die Unionsparteien im Westen 30 und im Osten 32 Prozent.

Die SPD schnitt in Westdeutschland überdurchschnittlich gut bei Protestanten (31 Prozent) und Nicht-Kirchenmitgliedern (29 Prozent) ab. Im Osten erhielt sie von diesen beiden Gruppen jeweils 19 Prozent. Auch die Grünen lagen bei den westdeutschen Evangelischen und Konfessionslosen mit 9 bzw. 13 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Die FDP kam nur bei den westdeutschen Katholiken auf über 5 Prozent.

Quelle: http://www.idea.de

 


Pakistan: 81 Tote bei Anschlag auf Kirche

Am vergangenen Sonntag wurden 81 Menschen bei einem radikal-islamischen Anschlag auf eine christliche Kirche im Nordwesten Pakistans ermordet.

Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder:

„Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag verurteilt den heimtückischen Anschlag einer Taliban-Gruppierung auf die Besucher eines Sonntagsgottesdienstes in Peschawar. Die schreckliche Tat, durch die 81 Menschen getötet und 130 verletzt wurden, bringt unsagbares Leid über die Opfer und ihrer Familien. Ihnen gilt unser Mitgefühl. Der Anschlag ist der bisher folgenschwerste Angriff auf eine Kirche in Pakistan.

Ich fordere die pakistanischen Behörden dazu auf, die Drahtzieher des Anschlags so schnell wie möglich zur Verantwortung zu ziehen. Sie muss endlich Schritte umsetzen, um Angehörige von Minderheitsreligionen wie Christen und Schiiten, wirksam vor Verfolgung und Gewalt zu schützen.

Viel zu oft werden diese Opfer von hasserfüllten Extremisten der Mehrheitsreligion. Sie leiden aber auch an Benachteiligung und Bedrängnis und können ihren Glauben nicht frei leben. Oft ist schon ein offenes Bekenntnis zum Christentum lebensgefährlich.

Gewaltbereiter religiöser Fanatismus darf nicht toleriert oder hingenommen werden. Anschläge wie dieser auf die älteste Kirche in Peschawar sind eine blutige Mahnung.

Gleichzeitig ist eine Einschränkung der Religionsfreiheit ein schwerwiegender Verstoß gegen die Menschenrechte und die Würde des Einzelnen. Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag tritt für die Religionsfreiheit hier und weltweit ein.“


Wie der Limburger Bischof einem sterbenden Priester half

Häufig wird gegen den Limburger Bischof Tebartz-van Elst angeführt, er sei ein Relikt aus einer anderen Ära und ganz anders als Papst Franziskus. Der sei ja bescheiden, nah bei den Menschen etc., wohingegen Tebartz-van Elst das alles nicht, sondern das glatte Gegenteil sei. bischof

Schaun wir mal, ob das immer so stimmt. So erklärte Papst Franziskus bei einer Audienz für die Priester seiner Diözese:

„Wir Bischöfe“, habe der Papst gesagt, „müssen den Priestern nahe sein, wir müssen sie lieben, die Priester sind für uns die Nächsten. Die Nächsten des Bischofs sind die Priester.“

Von Christus wissen wir, wer mit dem Nächsten gemeint ist. Derjenige, der für einen Menschen da ist, besonders in der Not, der nicht nach sich, sondern nach ihm fragt.

Neulich berichtete mir ein Bekannter, der als pastoraler Mitarbeiter in einer Pfarrei des Bistums gearbeitet hat, vom Sterben eines alten Priesters. Und wer hat alles stehen und liegen lassen und kam, um dem alten Mann auf seiner letzten Reise zu begleiten?  – Sein Bischof Tebartz-van Elst.

Das sich der Bischof gerade des Problems der Einsamkeit seiner Priester bewusst ist, zeigt auch eine neue Tradition in Limburg. So lädt der Bischof an Ostern die Priester der Umgebung in Limburg zum gemeinsamen Essen und Beisammensein ins Priesterseminar. Begründung: Da schieben sich manche Priester am Ostersonntag eine Pizza in den Ofen und setzen sich davor.

Wer ist hier der Nächste dieser Priester?  – Der Bischof!

Quelle: http://demut-jetzt.blogspot.de/2013/09/tebartz-van-elst-bischof-nach-den.html