Pakistan: 81 Tote bei Anschlag auf Kirche

Am vergangenen Sonntag wurden 81 Menschen bei einem radikal-islamischen Anschlag auf eine christliche Kirche im Nordwesten Pakistans ermordet.

Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder:

„Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag verurteilt den heimtückischen Anschlag einer Taliban-Gruppierung auf die Besucher eines Sonntagsgottesdienstes in Peschawar. Die schreckliche Tat, durch die 81 Menschen getötet und 130 verletzt wurden, bringt unsagbares Leid über die Opfer und ihrer Familien. Ihnen gilt unser Mitgefühl. Der Anschlag ist der bisher folgenschwerste Angriff auf eine Kirche in Pakistan.

Ich fordere die pakistanischen Behörden dazu auf, die Drahtzieher des Anschlags so schnell wie möglich zur Verantwortung zu ziehen. Sie muss endlich Schritte umsetzen, um Angehörige von Minderheitsreligionen wie Christen und Schiiten, wirksam vor Verfolgung und Gewalt zu schützen.

Viel zu oft werden diese Opfer von hasserfüllten Extremisten der Mehrheitsreligion. Sie leiden aber auch an Benachteiligung und Bedrängnis und können ihren Glauben nicht frei leben. Oft ist schon ein offenes Bekenntnis zum Christentum lebensgefährlich.

Gewaltbereiter religiöser Fanatismus darf nicht toleriert oder hingenommen werden. Anschläge wie dieser auf die älteste Kirche in Peschawar sind eine blutige Mahnung.

Gleichzeitig ist eine Einschränkung der Religionsfreiheit ein schwerwiegender Verstoß gegen die Menschenrechte und die Würde des Einzelnen. Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag tritt für die Religionsfreiheit hier und weltweit ein.“


Wie der Limburger Bischof einem sterbenden Priester half

Häufig wird gegen den Limburger Bischof Tebartz-van Elst angeführt, er sei ein Relikt aus einer anderen Ära und ganz anders als Papst Franziskus. Der sei ja bescheiden, nah bei den Menschen etc., wohingegen Tebartz-van Elst das alles nicht, sondern das glatte Gegenteil sei. bischof

Schaun wir mal, ob das immer so stimmt. So erklärte Papst Franziskus bei einer Audienz für die Priester seiner Diözese:

„Wir Bischöfe“, habe der Papst gesagt, „müssen den Priestern nahe sein, wir müssen sie lieben, die Priester sind für uns die Nächsten. Die Nächsten des Bischofs sind die Priester.“

Von Christus wissen wir, wer mit dem Nächsten gemeint ist. Derjenige, der für einen Menschen da ist, besonders in der Not, der nicht nach sich, sondern nach ihm fragt.

Neulich berichtete mir ein Bekannter, der als pastoraler Mitarbeiter in einer Pfarrei des Bistums gearbeitet hat, vom Sterben eines alten Priesters. Und wer hat alles stehen und liegen lassen und kam, um dem alten Mann auf seiner letzten Reise zu begleiten?  – Sein Bischof Tebartz-van Elst.

Das sich der Bischof gerade des Problems der Einsamkeit seiner Priester bewusst ist, zeigt auch eine neue Tradition in Limburg. So lädt der Bischof an Ostern die Priester der Umgebung in Limburg zum gemeinsamen Essen und Beisammensein ins Priesterseminar. Begründung: Da schieben sich manche Priester am Ostersonntag eine Pizza in den Ofen und setzen sich davor.

Wer ist hier der Nächste dieser Priester?  – Der Bischof!

Quelle: http://demut-jetzt.blogspot.de/2013/09/tebartz-van-elst-bischof-nach-den.html