Hildesheim: Peter Hahne erinnerte in der Michaelis-Kirche an die Zehn Gebote

Die Gesellschaft leidet unter einem Verlust grundlegender Werte und einem Mangel an Zukunftskonzepten. Daher verfallen Politik und Kirchen zunehmend in Aktionismus.

Das beklagte der bekannte Fernsehjournalist und Buchautor Peter Hahne am 17. September in einem Vortrag in der mehr als 1000-jährigen Hildesheimer St. Michaelis-Kirche.

Dr. Bernd F. Pelz

Dr. Bernd F. Pelz

Laut Hahne zielen politische Entwürfe etwa zum Bevölkerungswandel, Bildungsnotstand oder Fachkräftemangel zu kurz. Ferner zeugten die zunehmenden gesetzlichen Regelungen in allen Lebensbereichen von einem Verlust ehemals allgemeingültiger Werte.

So sei die Begrenzung unverhältnismäßig hoher Managergehältern nur nötig, weil nicht mehr allen Menschen klar sei: „Das gehört sich nicht!“

Dem daraus entstehenden Vertrauensverlust stellte Hahne christliche Grundüberzeugungen wie die Zehn Gebote gegenüber. Sie seien nicht rückwärtsgewandt, sondern könnten Orientierung geben.

Der Regionalbischof des Sprengels Hildesheim-Göttingen, Landessuperintendent Eckhard Gorka, dankte Hahne im Namen der Michaelis-Stiftung. Sie hat den Zweck, Maßnahmen zum Erhalt der Kirche sicherzustellen. Dafür legten die rund 600 Besucher des Vortrags von Hahne 1.450 Euro zusammen.

Erbaut wurde die Kirche von 1010 bis 1022 unter Bischof Bernward von Hildesheim. Zusammen mit dem katholischen Hildesheimer Dom ist steht sie seit 1985 auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO.

Quelle: http://www.idea.de


Syrien: Katholischer Bischof appelliert an Obama: „Lassen Sie uns in Ruhe!“

Der melkitisch-katholische Erzbischof von Bosra und Hauran in Syrien, Nicolas Antiba, hat an den Westen appelliert, Pläne für eine militärische Intervention endgültig aufzugeben.

Im Gespräch mit KIRCHE IN NOT erklärte Antiba, die syrische Krise verschlimmere sich durch die „aus dem Ausland in das Land strömenden Kämpfer und Waffen“. Diese seien „wie ein Krebsgeschwür” für das Land.

Der Erzbischof befürchtet, dass sich die Lage immer weiter verschlechtern werde, wenn weiterhin Waffen in das Land gebracht würden. „Hier kämpfen nicht Syrer gegen Syrer – diejenigen, die sich an den Kämpfen beteiligen, sind Nicht-Syrer”, sagte Erzbischof Antiba.

Er wandte sich in einem Appell direkt an Präsident Obama: „Sie sprechen immer vom Frieden – bitte lassen Sie uns in Ruhe und setzen Sie Ihre Ideen für den Frieden in die Praxis um!“

Quelle: Kath. Hilfsorganisation „Kirche in Not“


Deutscher Familienverband fordert ein von den Eltern ausgeübtes Wahlrecht der Kinder ab der Geburt

Presse-Erklärung des Dt. Familienverbands:

Kinder sind unsere Zukunft. Obwohl sie ein Fünftel unserer Gesellschaft ausmachen, werden ihre Stimmen bei der Bundestagswahl erneut ohne Gehör bleiben, kritisiert der Präsident des Deutschen Familienverbandes (DFV), Dr. Klaus Zeh. IMG_1421

Damit sich das in Zukunft endlich ändert, brauchen wir ein Wahlrecht von Geburt an, das von den Eltern treuhänderisch ausgeübt wird. Denn solange Kinder an der Wahlurne nicht vorkommen, werden Familien bei politischen Entscheidungen den Kürzeren ziehen.

Ironischerweise muss aber die junge Generation die heutigen Entscheidungen, die an ihnen vorbei getroffen werden, ausbaden. Dieser Zustand ist unerträglich und muss von der kommenden Bundesregierung endlich angepackt werden, fordert Dr. Zeh.

Um das Wahlrecht von Geburt an Wirklichkeit werden zu lassen, muss Artikel 38 Absatz 2 des Grundgesetzes geändert werden. Bisher ist in Deutschland nämlich erst wahlberechtigt, wer das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat.

Ein allgemeines Wahlrecht von Geburt an aber ist nicht nur im Interesse der Familien, sondern es wirkt nachhaltig und im Interesse der ganzen Gesellschaft, begründet der DFV-Präsident seine Forderung. Bis ihre Kinder alt genug sind, sollten die Eltern das Wahlrecht treuhänderisch und stellvertretend ausüben – wie sie es in unzähligen anderen Lebensbereichen längst tun. Kinder dürfen heute zwar Immobilien und Aktien kaufen, Geld anlegen und Steuern zahlen – ihr politischer Einfluss aber ist bisher gleich null.

Zu den Unterstützern des Familienwahlrechts gehören u.a. Alt-Bundespräsident Roman Herzog, der frühere Verfassungsrechtler Paul Kirchhof sowie die Bundestagsvizepräsidenten Hermann Otto Solms und Wolfgang Thierse. Kindern endlich eine Stimme zu geben ist auch das Anliegen der ehem. Bundesfamilienministerin und früheren DFV-Präsidentin Renate Schmidt.

 


WiWo: Von „Verschwörungtheorien“ zu den „offensichtlichen Wahlpannen“…

Unregelmäßigkeiten auch in der Ruhrstadt Essen

Nachdem die „Wirtschaftswoche“-online sich hinsichtlich der Beschwerden über Merkwürdigkeiten bei der Bundestagswahl zunächst über AfD-Wähler mokierte, würden diese doch „Verschwörungstheorien“ verbreiten, klingt der heutige Wiwo-Bericht vom 26.9. schon ganz anders. wiwo

Unter dem Titel „Petition für Neuwahlen wegen Wahlpannen“ werden einige jener massiven Fehler aufgelistet, die bislang bekanntgeworden sind, darunter natürlich auch die Causa Hamburg und Bochum (wir hatten hierüber Anfang der Woche berichtet).

Der WiWo-Artikel beginnt mit den vielsagenden Worten: „Einige Anhänger der AfD witterten gleich nach der Auszählung der Stimmen den Wahlbetrug. Mittlerweile gibt es eine Online-Petition für Neuwahlen. Neben den Verschwörungstheorien mehren sich aber auch die offensichtlichen Wahlpannen.“

Zudem schreibt das Wirtschaftsblatt:

Mittlerweile gibt es eine Petition im Internet, deren Urheber Neuwahlen fordert. Der Grund: Wahlmanipulation. „Wir fordern Neuwahlen für die Bundestagswahl 2013″ heißt es in der am 24. September von Marcel Hofbauer eingerichteten Unterschriftenliste.“

Auch diese Petition  – sie verfügt derzeit über 7555 Online-Unterschriften –  wird in unserem CHRISTLICHEN FORUM bereits erwähnt und verlinkt.

„Sind das jetzt alles Verrückte…?“

Mittlerweile kommt man auch bei der „Wirtschaftswoche“ ins Grübeln: „Aber sind das jetzt alles Verrückte und Verschwörungstheoretiker?“

Wohl eher nicht, immerhin heißt es weiter:

„Doch ganz falsch scheinen die Anschuldigungen der AfD-Fans nicht zu sein: So berichtete die 57-jährige AfD-Kandidatin Martina Härting, dass ihr in einem Wahllokal in Meppen (Niedersachsen) Unregelmäßigkeiten zu Ungunsten der AfD aufgefallen seien. „Wir hatten uns entschlossen, ein Wahllokal in einer Stichprobe durch einen Wahlbeobachter zu kontrollieren“, sagte sie gegenüber einer Lokalzeitung. „Dort stellte unser AfD-Mitglied fest, dass 16 Zweitstimmern für die AfD und damit etwa die Hälfte nicht berücksichtigt wurden.“

Auch die Causa Meppen sowie die mehr als kuriosen Vorgänge in Bochum (welche die WiWo ebenfalls auflistet) sind Lesern des CHRISTLICHEN FORUM seit Tagen bekannt.

Die WiWo zählt sodann einige der massivsten „Pannen“ auf, vor allem die zunächst „verschwundenen“ 100.000 Briefwahlunterlagen von Hamburg. Zudem seien dort bei der Verkündung des vorläufigen Endergebnisses neun Wahllokale noch gar nicht ausgezählt worden etc.

Sodann berichtet die WiWo über denkwürdige Pannen aus der Ruhrstadt Essen:

„In Essen in Nordrhein-Westfalen wird derzeit geprüft, ob noch einmal gezählt werden muss: Weil ein Wahllokal im Wahlkreis 120 Essen-Süd und -West zu spät öffnete, seien viele potenzielle Wähler verärgert wieder nach Hause gegangen. So berichtet jedenfalls die Zeitung WAZ. Da der Wahlkreis mit nur drei Stimmen an Matthias Hauer von der CDU ging, hätten die verhinderten Wähler durchaus das Zünglein an der Waage gewesen sein können, so Wolfgang Arnz, Beisitzer des Wahlvorstands“.


Die Gebeugten krönt der HERR mit Sieg

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 149 (148),1ff:

Sing’t dem HERRN ein neues Lied!
Sein Lob erschalle in der Gemeinde der Frommen.
Israel soll sich über seinen Schöpfer freuen,
die Kinder Zions über ihren König jauchzen.

Seinen Namen sollen sie loben beim Reigentanz,
ihm spielen auf Pauken und Harfen.
Der HERR hat an seinem Volk Gefallen,
die Gebeugten krönt er mit Sieg.


Serie der Merkwürdigkeiten setzt sich fort: Wahlpanne auch in Wiesmoor

Wie die OZI (Ostfriesenzeitung) am gestrigen 25. September online berichtete, kam es auch in Wiesmoor zu Unregelmäßigkeiten beim Verlauf der Bundestagswahl. Das Blatt berichtet hierzu:

„Die Stadt Wiesmoor hat bei der Bundestagswahl am Sonntag die Stimmen von 751 Wählern aus dem Bezirk Mitte-West nicht an den Landkreis Aurich weitergegeben. Der Kreis leitete den fehlerhaften Datensatz wenig später an die Landeswahlleitung weiter. Die Panne flog am Montag zwar auf  –  doch bis Dienstagnachmittag hatte der Landkreis die Landeswahlleitung noch nicht informiert.

Auf den Ausgang der Wahl habe der Patzer voraussichtlich keine Auswirkungen, sagte am Dienstag die stellv. Landeswahlleiterin Bettina Meyer. Sie erfuhr erst durch die OZ-Anfrage von dem Fehler.“

Beachtenswert ist also auch, daß die zuständige Wahlleitung erst durch diese Regionalzeitung Kenntnis von dieser „Panne“ erhielt.

Die Ostfriesenzeitung schreibt weiter:

„Die Wiesmoorer Panne hat allerdings dazu geführt, dass die Wahlbeteiligung offiziell niedriger angegeben wurde, als sie es tatsächlich war – im Wahlkreis, besonders aber in der Stadt Wiesmoor. Dort lag sie nicht, wie bislang gedacht, bei schlappen 61,5 Prozent, sondern bei 68,4 Prozent.“

Quelle: http://www.oz-online.de/-news/artikel/115974/Wahlpanne-in-Wiesmoor-751-Waehler-vergessen


CDU in Hamburg beanstandet „massive Fehler bei der Auszählung zur Bundestagswahl und zum Volksentscheid“

Pressemitteilung der Hamburger CDU vom 25.9.2013:

Bei der Stimmauszählung zur Bundestagswahl und zum Volksentscheid ist es offenbar zu zahlreichen Fehlern gekommen. Etliche Hamburgerinnen und Hamburger berichteten von nicht zugestellten Wahlunterlagen oder möglicherweise unvollständigen Listen in den Wahllokalen. Walberberg-DSC_0311-2-2-3

Darüber hinaus kam es bei der Auszählung der Stimmen zu einer Pannenserie: Mehrere Wahllokale mussten die Auszählung wiederholen, massenweise wurden Briefwahlstimmen falsch zugeordnet. Der Vorgang ist peinlich für die Stadt und alle politisch Verantwortlichen.

Der Landesvorstand der CDU Hamburg hat deshalb auf seiner Sitzung am 24. September einen 4-Punkte-Plan beschlossen, um solche Fehler künftig zu vermeiden:

1. Sofortige Einrichtung einer Bürger-Hotline sowie eines E-Mail-Accounts, an die sich Bürger mit Fragen und Anmerkungen zum Wahlverlauf wenden können.

2. Jeder Hinweis zur Auszählung vom vergangenen Sonntag muss dokumentiert und bearbeitet werden.

3. Es muss ein umfassender Bericht über die Durchführung der Wahl und des Volksentscheides den Bezirken sowie der Bürgerschaft vorgelegt werden. Darin muss auch geklärt werden, wie es zur systematischen Falschzuordnung bei den Briefwahlstimmen gekommen ist.

4. Eine Nachzählung soll in berechtigten Fällen durchgeführt werden.

Dazu erklärt Marcus Weinberg:

„Die Probleme bei der Stimmenauszählung werfen eine Reihe von Fragen auf. Viele verunsicherte und besorgte Hamburgerinnen und Hamburger haben sich an uns gewandt und sind irritiert. Wahlen sollen das Vertrauen in die Politik stärken und nicht durch Ungereimtheiten mindern. Sind die Bezirksämter mit der Schulung und Koordination der Wahlhelfer überfordert? Wirkt sich die finanzielle Schlinge um den Hals der Bezirksämter durch die fehlerhafte Durchführung von Aufgaben aus?

Hamburg hat als letztes Bundesland die Ergebnisse an den Bundeswahlleiter gemeldet. Besonders verwunderlich ist, dass zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal alle Wahllokale mit der Stimmenauszählung fertig waren. Wir wundern uns, weshalb der Senat bisher keine Reaktion darauf zeigt und diesen Vorfall ignoriert. Fakt ist: Solche Ungereimtheiten bei der Stimmenauszählung dürfen sich auf keinen Fall wiederholen.“

Quelle: http://www.cduhamburg.de/aktuelles/artikel/massive-fehler-bei-der-auszaehlung-zur-bundestagswahl-und-volksentscheid-warum-reagiert-der-spd/

Grafik: Dr. Bernd F. Pelz


Übliche „Monatsbotschaft“ und neues Mirakel in Medjugorje: Leuchtende Madonna

Von Felizitas Küble

Gestern wußte der „Medjugorje-Newsletter“ außer der immer gleichen Platte mit der „Monatsbotschaft der Muttergottes“ mal etwas Anderes zu vermelden, was in Medju-Kreisen bereits für verzückte Stimmung sorgt  – wir zitieren wörtlich: media-377708-2

„News aus Medjugorje:
Im Elternhaus der Seherin Vicka („blaues Haus“ am Erscheinungsberg) leuchtet seit Montag Abend, 23.09.2013, eine Muttergottes Statue. Mehr dazu ist auf unserer Hauptseite veröffentlicht.“

Immerhin ist es diesmal kein „Sonnenwunder“ oder sonstige mirakulöse Wolken- und Himmelszeichen, die in diverse „Wunderbilder“ hinein-interpretiert werden, sondern eine Strahle-Statue, deren Leuchten nur bei Dunkelheit zu sehen ist. Auch die Medjugorje-Hauptvisionärin Vicka hat sich zu dieser „Wundermadonna“ bekannt.

Auch die jüngste Monatsbotschaft aus diesem kirchlich nicht anerkannten „Erscheinungsort“ in Bosnien-Herzegowina bietet wieder ganz frische Erkennnisse…

Die an die „Seherin“ Marija Pavlovic-Lunetti gerichtete „Offenbarung“ der Himmelsmutter, die  –  laut Medju-Mitteilung  – „in besonderer Weise an die ganze Welt gerichtet ist“, lautet wie folgt und ist von jener „besonderen“ Intelligenz geprägt, die in Medju seit über 32 Jahren gang und gäbe ist:

„Liebe Kinder! Auch heute rufe ich euch zum Gebet auf. Euer Verhältnis mit dem Gebet möge alltäglich sein. Das Gebet wirkt Wunder in euch und durch euch. Deshalb, meine lieben Kinder, möge das Gebet euch Freude sein. Dann wird euer Verhältnis zum Leben tiefer und offener sein und ihr werdet begreifen, dass das Leben eine Gabe für jeden von euch ist. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“

Presse-Bericht zum neuen „Wunder“ siehe auch hier: http://diepresse.com/home/panorama/religion/1457068/Angeblich-neues-Wunder-in-Medjugorje-

WEITERE INFOS hierzu, die mittlerweile dazukamen:
http://blog.gwup.net/2013/09/29/leuchtende-madonnen-solved/
http://www.croatiantimes.com/news/General_News/2013-09-24/34594/Virgin_Mary_that_spreads_light_excites_thousands_in_Medjugorje

Der Prophet Haggai animiert zum Bau des Tempels in Jerusalem

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: AT, Haggai 1,1-8:

Im zweiten Jahr des Königs Darius erging am ersten Tag des sechsten Monats das Wort des HERR durch den Propheten Haggai an den Statthalter von Juda, Serubbabel, den Sohn Schealtiëls, und an den Hohenpriester Jeschua, den Sohn des Jozadak:  kt2012-p1110153

So spricht der HERR der Heerscharen: Dieses Volk sagt: Noch ist die Zeit nicht gekommen, das Haus des Herrn aufzubauen.

Ist etwa die Zeit gekommen, dass ihr in euren getäfelten Häusern wohnt, während dieses Haus in Trümmern liegt? Überlegt doch, wie es euch geht. Ihr sät viel und erntet wenig; ihr esst und werdet nicht satt; ihr trinkt, aber zum Betrinken reicht es euch nicht; ihr zieht Kleider an, aber sie halten nicht warm und wer etwas verdient, verdient es für einen löcherigen Beutel.

So spricht der HERR der Heerscharen: Überlegt also, wie es euch geht.
Schafft Holz aus dem Gebirge herbei und baut den Tempel wieder auf! Das würde mir gefallen und mich ehren, spricht der HERR.