Bad Kissingen: Deutsch-tschechische Seminarwoche vom 17. bis 22. November

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft und der Heiligenhof  –  die Bildungs- und Begegnungsstätte der Sudetendeutschen  –  laden für die Zeit vom 17. bis 22. November 2013 gemeinsam zur Seminarwoche mit zahlreichen Experten bzw. Referenten nach Bad Kissingen ein.

Die Kosten für die Seminarwoche einschließlich Übernachtung und Vollpension betragen 60 Euro im Doppelzimmer plus Kurtaxe sowie gegebenenfalls Einzelzimmerzuschlag.

Überzeugen Sie sich hier http://www.sudeten.de/cms/?download=13_Seminar_Wechselbeziehungen.pdf von einem ansprechenden Programm, das demnächst noch ergänzt wird.

Mail für Infos und Anmeldung: info@heiligenhof.de oder schuster@sudeten.de

Seminarleitung: Hildegard Schuster, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der Sudetendeutschen Landsmannschaft (Bundesverband).

Um die Archivierung von Seminarunterlagen zu erleichtern, wird empfohlen, einen USB-Stick (2 GB Fassungsvermögen) mitzubringen.

Auskunft und Anmeldung: Der Heiligenhof, Alte Euerdorfer Straße 1 in 97668 Bad Kissingen,
Telefon (09 71) 7 14 70, Fax 71 47 47


Pastor Rüß beklagt: Was gilt in der evangelischen Kirche noch als heilig?

Die evangelische Kirche trägt selbst erheblich dazu bei, dass die Protestanten in Europa im weltweiten Vergleich den schwächsten Glauben haben, so das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung.

Der Vorsitzende der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der „Nordkirche“, Pastor Ulrich Rüß, macht dafür eine jahrzehntelange Verweltlichung der Glaubenslehre, Ethik und Glaubenspraxis in der evangelischen Kirche verantwortlich. Sie gebe sich häufig „wie eine abgespeckte, quasi ‚Lightversion’ des christlichen Glaubens“ nach dem Motto „Glauben leicht gemacht“. kleines-rituale

Es gebe   –  so der evangelische Pfarrer aus Hamburg  – so gut wie keine Verbindlichkeiten in Lehre und Ethik mehr, schreibt er in der Zeitschrift der theologisch konservativen Vereinigung. Die ev. Kirche passe sich der Zeit an: „So gut wie nichts gilt mehr als heilig, weder die Bibel als Gottes Wort, noch die Sakramente, noch die Ehe.“

Synodenbeschlüsse der letzten Jahrzehnte und die jüngste Orientierungshilfe der EKD zu Ehe und Familie seien „traurige Zeichen dieser Entwicklung“, beklagt der evangelikale Pastor. Das umstrittene EKD-Papier rückt von der traditionellen Ehe als alleiniger Norm ab und vertritt ein erweitertes Familienbild einschließlich gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und sogenannter „Flickenteppich-Familien“.

Laut Rüß bewegt sich die Kirche weit weg von den Grundlagen der Reformation: „Luther wäre entsetzt angesichts dieser evangelischen Kirchenverhältnisse.“

An die Stelle der Rechtfertigung vor Gott sei die Rechtfertigung vor der Akzeptanz der Menschen getreten: „Der Kniefall vor der Vernunft fällt deutlich tiefer aus als die Ehrfurcht vor Gott und seinem Geheimnis.“ –  Als Folge davon „verdunste“ der Glaube.

Quelle: http://www.idea.de


„Das Fest der Faulenzer ist nun vorbei“

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: AT, Amos 6,1.4-7:

Weh den Sorglosen auf dem Zion und den Selbstsicheren auf dem Berg von Samaria.     Dr. Bernd F. Pelz
Ihr liegt auf Betten aus Elfenbein und faulenzt auf euren Polstern.
Zum Essen holt ihr euch Lämmer aus der Herde
und Mastkälber aus dem Stall.
Ihr grölt zum Klang der Harfe, ihr wollt Lieder erfinden wie David.
Ihr trinkt den Wein aus großen Humpen,
ihr salbt euch mit dem feinsten Öl
und sorgt euch nicht über den Untergang Josefs.
Darum müssen sie jetzt in die Verbannung, allen Verbannten voran.
Das Fest der Faulenzer ist nun vorbei.
 

Foto: Dr. Bernd F. Pelz