Erfolgsmeldung: ONE OF US schaffte jetzt über 100.000 Unterschriften in Deutschland

Bürgerbegehren EINER VON UNS europaweit 1 Million Unterzeichner

Das europäische Bürgerbegehren One of us bzw.  „Einer von uns“, das sich gegen EU-Fördergelder für die Embryonenforschung und das Klonen wendet, hat die Marke von 100.000 Unterschriften in Deutschland überschritten.  borMedia1802201

Am 30. September betrugt die Unterstützerzahl 103.879.  – Innerhalb der EU sammelte die Initiative bisher 1.165.603 Unterschriften. Bereits Mitte September war die Marke von einer Million geschafft. Damit hat das Bürgerbegehren sein Ziel erreicht, dass sich die EU-Kommission mit seinem Anliegen befassen muss.

 „Einer von uns“ will erreichen, dass die EU die Finanzierung sämtlicher Aktivitäten beendet, die zur Tötung menschlichen Lebens im Anfangsstadium führen. Das geschieht etwa bei den Forschungen an embryonalen Stammzellen. Die Initiative fordert ferner den Stopp von EU-Geldern für Abtreibung als Mittel der Bevölkerungskontrolle und der Familienplanung. Foto: Blog "Freie Welt"

Wie die nationale Koordinatorin der Bürgerinitiative, Hedwig von Beverfoerde (siehe Foto), auf Anfrage der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA mitteilte, sind etwa 60 Prozent der Unterstützer in Deutschland Katholiken und rund 40 Prozent Protestanten.

24 der 27 katholischen Diözesanbischöfe hätten sich öffentlich hinter die Aktion gestellt, aber kein evangelischer Bischof. Allerdings habe sich eine Vielzahl landes- und freikirchlicher Gemeinden beteiligt, darunter Baptisten, Lutheraner, Methodisten, charismatische und pfingstkirchliche Christen.

Unterstützt wird die Petition unter anderen von Papst Franziskus, seinem Vorgänger Benedikt XVI., dem Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), der stellv. CDU-Bundesvorsitzenden Julia Klöckner und dem Philosophen Robert Spaemann.

Die Leiter rufen weiter dazu auf, das Bürgerbegehren online zu unterzeichnen (www.1-von-uns.de). Die Aktion endet am 1. November.

Quelle: http://www.idea.de


Regensburg: Lichterprozession durch die Altstadt am kommenden Freitag

Das gemeinsame Rosenkranzgebet unter dem Leitwort „Maria – Königin des Friedens“ beginnt in diesem Jahr am Freitag, den 4. Oktober 2013, um 19 Uhr im Dom St. Peter. borMedia1850801

Die anschließende Lichterprozession führt von der altehrwürdigen Kathedrale durch die Regensburger Altstadt hin zum Gnadenbild der Schutzmantelmadonna in der Dominikanerkirche St. Blasius. Dort endet die Feier gegen 21 Uhr.

Bischof Rudolf Voderholzer lädt alle Gläubigen  –  vor allem aus den Regensburger Pfarreien  –  sehr herzlich zu dieser zentralen Marienfeier ein. Vor Beginn des Rosenkranzgebetes wird Bischof Rudolf am Westportal des Doms einen Werbebus für den Katholikentag 2014 segnen.

Organisatorische Hinweise:

Für die Marienfeier wird ein Liedheft erstellt. Das Gotteslob muss nicht eigens mitgebracht werden. Kerzen für die Prozession werden vor der Feier im Eingangsbereich des Doms zum Preis von 1 Euro verkauft.

Alle Ministranten sind eingeladen, in ihren liturgischen Gewändern an der Marienfeier teilzunehmen. Für sie sind im Dom Plätze im nördlichen Querhaus unter der Orgel reserviert. Für Ordensleute sind Plätze im südlichen Querhaus vorgesehen. Mit ihnen sind auch alle Verbände und kirchlichen Vereine eingeladen, sich mit ihren Bannern an der Marienfeier zu beteiligen. Die Aufstellung erfolgt an den Außenwänden der Seitenschiffe.


Quelle (Text/Foto):
Bischöfliche Presseabteilung, Niedermünstergasse 1 in 93047 Regensburg
Tel. 0941-597 1061 / Fax 0941-597 1063
mailto:sekretariat.medien@bistum-regensburg.de
http://www.bistum-regensburg.de



Analyse der Bundestagswahl: Stimmungslage der Nation zeigt Sehnsucht nach Sicherheit

Mathias von Gersdorff

In seinem Buch „Machtwechsel“ beschreibt Prof. Arnulf Baring den „seismographischen Charakter von Bundespräsidentenwahlen“.

Für die Jahre 1949 bis 1979 hätten diese eine große atmosphärische Bedeutung gehabt. Diese Wahlen seien ein Barometer für die Stimmungslage der Nation. Bei der Kandidatensuche würden bewußt oder unbewußt die Grundströmungen in der Bevölkerung eine große Rolle spielen. 

M. von Gersdorff

M. von Gersdorff

Vieles spricht dafür, daß etwa dreißig Jahre nach Erscheinen von „Machtwechsel“ diese Einschätzung immer noch zutrifft, doch eher, um zu erklären, wieso die letzten beiden Bundespräsidenten beim Volk „nicht angekommen“ sind.

Nach dem Rücktritt Horst Köhlers wurde Christian Wulff rein aus machtpolitischen Überlegungen heraus am 3. Juni 2010 gewählt. Ob er das Amt des Bundespräsidenten ausfüllen konnte oder nicht, spielte bei der Kandidatenwahl kaum eine Rolle. Viele hielten damals den Gegenkandidaten, Joachim Gauck, für den besseren.

Mit Wulff zog zudem eine „Patchwork-Familie“ auf Schloß Bellevue ein. Unter diesen Umständen konnte Wulff als Bundespräsident gar nicht wirklich ernst genommen werden.

Nach Wulffs Rücktritt folgte am 18. März 2013 nun Joachim Gauck. Doch auch er blieb bis heute eine blasse Figur. Eine Symbiose zwischen Amt und Person ist nicht erfolgt, parteiübergreifende Identifikationsfigur ist er bis heute nicht geworden.

Auch er brachte unregelmäßige Familienverhältnisse nach Schloß Bellevue. Der verheiratete Man lebt mit einer Lebensgefährtin zusammen.

Zum Zeitpunkt der Wahl meinten wohl viele Politiker, Eheverhältnisse seien in unseren Tagen unwichtig. Das stimmt aber nicht. Der Familienreport 2012 des Bundesfamilienministeriums berichtet, daß sich drei Viertel aller jungen Deutschen eine Familie wünschen. Für 80 Prozent gehört Familie zum persönlichen Glück dazu.

Sehnsucht nach Familie und Stabilität

Die Sehnsucht nach Familie geht einher mit der Sehnsucht nach Stabilität, klaren Verhältnissen und Verläßlichkeit. Die Deutschen sind ein Volk mit einem besonders stark ausgeprägten  –  fast pathologischen  –  Sicherheitsbedürfnis.

Dieses Bedürfnis ist aufgrund von Eurokrise, Globalisierung und schwieriger zu planender Zukunft in den letzten Jahren immer größer geworden. Ein in „wilder Ehe“ lebender Bundespräsident konnte den Deutschen da kaum eine kuschelige Geborgenheit vermitteln.

Angela Merkel, deren politischer Instinkt oft unterschätzt wird, hat das offenbar erkannt und Forderungen innerhalb der Union nach Gleichstellung von Homo-Paaren und nach Adoptionsrecht durch Kristina Schröder, Matthias Zimmer und andere schnell und unmißverständlich mehrmals eine Absage erteilt. Zuletzt tat sie das zu Beginn des Frühjahrs 2013, also in einer Zeit, in der sich die Parteien thematisch für den Wahlkampf positionierten. Die Union sollte beim Thema Ehe und Familie nicht zerstritten im Wahlkampf auftreten.

Tendenziell konservative Atmosphäre

Bemerkenswert ist, daß auch SPD und Grüne diese Themen kaum während des Wahlkampfes aufgriffen, obwohl diese Parteien sogar eine Öffnung des Ehegesetzes für homosexuelle Paare befürworten. Die diversen Vereine von Homosexuellen haben sich ebenfalls zurückgehalten.

Sicherlich hatte das mit den gigantischen Demonstrationen in Frankreich gegen die Homo-Ehe zu tun. Obwohl die Politiker ein solches Ausmaß hierzulande nicht zu befürchten hatten, wollten sie offenbar nicht den Wahlkampf mit derart polemischen und polarisierenden Themen belasten.

Auch zeigte die enorme Polemik gegen das „Orientierungspapier“ der EKD zur Familie, daß sich gegenwärtig das Interesse für gesellschaftsrevolutionäre Themen in Grenzen hält.

In dieser tendenziell konservativen Atmosphäre konnten die Grünen nur verlieren. In einer Zeit, in der die Menschen Sicherheit und Geborgenheit suchen, kamen die Grünen wie ein schriller Haufen daher, der mit irrsinnigen politischen Forderungen eine neue Republik ausrufen wollte.

Die Pädophilie-Debatte zeigte dann nicht nur den moralischen Sumpf dieser Partei, sondern wie weit ideologische Verblendung führen kann. Die Grünen wurden als starrsinnige Fanatiker empfunden, die keine Skrupel bei der Durchsetzung ihrer verkorksten Ideen kennen.

Merkel verkörpert „preußische Sekundärtugenden“

Der absolute Kontrast dazu war Angela Merkel. Manche werfen ihr vor, sie sei die vollendete Pragmatikerin. Doch möglicherweise mögen sie gerade deshalb so viele Deutsche, wie die Meinungsumfragen zeigen.

Merkel verkörpert für diese Menschen die „preußischen Sekundärtugenden“. Viele wollen, daß sich Politiker schlicht als „Diener des Staates“ beweisen. Jedenfalls schafften es Angela Merkel und die Union, sich als Garanten für Sicherheit und Stabilität zu präsentieren.

Welche politische Linie wird die Union unter diesen Bedingungen in den nächsten Jahren wählen?  – Die Christdemokraten verdanken ihren Wahlerfolg vor allem den Kirchenmitgliedern: 52 Prozent der Katholiken und 42 Prozent der Evangelischen haben Union gewählt. Falls die Union nicht gegen ihre eigene Basis regieren will, darf sie das nicht aus dem Auge verlieren.

Christliche Prinzipien in der Politik

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26. September 2012 widmete der Rolle des Christentums in Politik und Gesellschaft eine umfangreiche Analyse auf der Basis von Umfrageergebnissen des Instituts für Demoskopie Allensbach. Die Ergebnisse zeigen, daß das Christentum für die Mehrheit der Deutschen großen Einfluß haben sollte  – auch für Menschen, die sich nicht als Christen empfinden!

Die Tatsache, daß sich kontinuierlich dauerhaft viele Menschen von der Kirche abwenden, hat somit nicht im selben Maße zu einer Laisierung der politischen und kulturellen Ansichten geführt. „So wird auch der Gedanke, Politik auf christliche Prinzipien zu stützen, heute stärker akzeptiert, als man angesichts des Bedeutungsverlusts des Glaubens annehmen könnte“, urteilte die FAZ.

Insofern befindet sich die Union aufgrund der Koalitionsmöglichkeiten in einer sensiblen Situation. Falls sie sich dem Druck beugt, das „C“ weiter zu demolieren, könnte sie schnell ähnliches erleben wie zuletzt die FDP oder die Grünen.

Erstveröffentlichung des Beitrags in der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT


Veranstaltungskonzept des Regensburger Katholikentags im Mai/Juni 2014

Die zentralen Veranstaltungsorte beim Katholikentag sind nun festgelegt. Am 28. Mai 2014 wird der Katholikentag am Regensburger Domplatz offiziell eröffnet.

Die feierliche Eröffnung geht über in den Abend der Begegnung: ein großes Willkommensfest mit Musik und kulturellen Beiträgen zwischen Bahnhof und Donau, Bismarckplatz und Altem Kornmarkt.

Gemälde: Evita Gründler

REGENSBURG:  Gemälde von Evita Gründler

Hier präsentiert die gastgebende Diözese Regensburg, was sie zwischen Hof an der Saale und Eggenfelden, zwischen Neustadt an der Donau und Cham im Bayerischen Wald zu bieten hat.

Zu den über tausend Einzelveranstaltungen zwischen 28. Mai und 1. Juni 2014 erwarten die Veranstalter viele zehntausend Teilnehmer. „Es wird ein Katholikentag der kurzen Wege. Wir werden praktisch alle großen Räume rund um die Regensburger Innenstadt, einschließlich der Kirchen, nutzen“, so Martin Stauch, Geschäftsführer des Katholikentags und Leiter der Geschäftsstelle:

„Der zweite Veranstaltungsschwerpunkt ist das Areal von Universität und technischer Hochschule mit Hörsälen und Grünflächen. Hier werden der Gottesdienst zum Hochfest Christi Himmelfahrt und der Hauptgottesdienst am Sonntag stattfinden. Drei der neun Zentren des Katholikentags gestalten dort ihr Programm.“

Das Pressezentrum für über 1000 akkreditierte Journalisten zieht ins Diözesanzentrum Obermünster. In Stadtamhof und auf den Wöhrd-Inseln präsentieren sich in einer Zeltstadt unter freiem Himmel über 300 christliche Organisationen und Initiativen.

Buntes Programm von Donnerstag bis Samstag findet auf den Bühnen an Bismarckplatz, Haidplatz, Kohlenmarkt und Neupfarrplatz statt.

99. Deutscher Katholikentag Regensburg 2014 e.V.
Im Gewerbepark C 55 in 93059 Regensburg
Telefon: 0941.584 390 0  / Fax: 0941.584 390 111
www.katholikentag.de
newsletter@katholikentag.de
V.i.S.d.P.: Theodor Bolzenius  /  Redaktion: Silke Jäger


„Wahlpannen“ auch in Essen: Nachzählung ergab 90 weitere Stimmen für CDU

Aus der Nachzählung in der NRW-Großstadt Essen ergab sich ebenfalls ein verändertes Wahlergebnis, wie die WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) bzw. deren Online-Portal „Der Westen“ gestern Abend berichtete.

Unter dem Titel „Wahlkrimi: Hauer (CDU) gewinnt „Thriller-Wahlkreis“ laut Neuauszählung mit 93 Stimmen Vorsprung“ schreibt die  –  der SPD nahestehende  –  Zeitung Folgendes über Unregelmäßigkeiten bei der Bundestagswahl in der Ruhrstadt: Walberberg-DSC_0311-2-2-3

„Der Essener Wahlkrimi ist beendet: Auch aus der Neuauszählung der Stimmen im Bundestagswahlkreis Essen III (120) geht CDU-Kandidat Matthias Hauer als Sieger hervor…Das Wahlamt aber hatte bei der Überprüfung Fehler festgestellt…

Der CDU-Kandidat, der am Wahlabend nach einem stundenlangen Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Auszählung drei Stimmen Vorsprung auf Petra Hinz (SPD) hatte, geht auch aus der Neuauszählung als Sieger hervor: Demnach erhielt er 93 Erststimmen mehr als die Kandidatin der Sozialdemokraten.

„Am Wochenende hatten 400 Freiwillige, überwiegend Mitarbeiter der Stadt, alle 149.407 Erst- und Zweitstimmen in der Messe Essen noch einmal ausgezählt, darunter auch Briefwahlstimmen und Stimmzettel, die in einem Aufzug in der Universität vergessen und dort am Freitag gefunden worden waren.“
Grafik: Dr. Bernd F. Pelz

Nürnberg: Evangelikale Preisverleihung geht an Lutz Scheufler

Die Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern (KSBB) wird am Sonntag, den 6. Oktober 2013, um 14:30 Uhr den Walter-Künneth-Preises an den Evangelisten Lutz Scheufler verleihen. s2dlogo

Der Stehempfang beginnt bereits um 14 Uhr. Nach der Auszeichnung gibt es um 16 Uhr einen kleinen Imbiß.

Tagungsort ist das evangelische Haus „eckstein“ (Burgstr. 1–3 in 90403 Nürnberg).

Die Laudatio (Preisrede, Würdigung) hält der Philosoph Prof. Dr. Harald Seubert.

Scheufler wurde bundesweit bekannt, nachdem die evangelische Kirchenleitung Sachsens dem Evangelisten zum 31. März 2013 gekündigt hatte. Der Anlaß: er weigerte sich, eine Erklärung des Evangelisationsteams Sachsen zurückzunehmen.

Darin wurde erklärt,  kirchenleitende Gremien  –   somit der ev. Landesbischof Jochen Bohl sowie die Landessynode  –  seien nicht länger als geistliche Leitung der sächsischen Landeskirche anzusehen. Begründet wurde diese Äußerung mit der Entscheidung der Kirchenleitung, evangelische Pfarrhäuser in Einzelfällen für homosexuelle Partner zu öffnen.

Das treue Festhalten Scheuflers am Zeugnis der Bibel trotz persönlicher Nachteile verdiene Hochachtung, betonte der Vorsitzende der KSBB-Initiative, Andreas Späth, die Wahl des Preisträgers.

Die nicht dotierte Auszeichnung ist nach dem theologisch konservativen Erlanger Theologieprofessor Walter Künneth benannt.

Webseite der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern: www.ksbb-bayern.de
Kontakt: ksbb-bayern@gmx.net
Postfach 1131 in 91502 Ansbach
Tel.: 09871-444-956
Fax: 09871-444-954

Berlin: Klage ausländischer Schuljungen wegen Nichtversetzung zurückgewiesen

Schüler ausländischer Herkunft können nicht beanspruchen, daß ihre Klasse einen bestimmten Anteil von Deutschen aufweist. Dies geht aus einem Urteil des Berliner Verwaltungsgerichtes vom vergangenen Donnerstag hervor. 

Foto: K. RuprechtDie Richter lehnten damit die Klage von drei türkischen und arabischen Jugendlichen ab, die für ihre schlechten Schulleistungen den zu hohen Ausländeranteil in ihrer Klasse verantwortlich gemacht hatten.

63 Prozent der Schüler in der Klasse der Kläger hatten nichtdeutsche Wurzeln. In einer Parallelklasse habe der Ausländeranteil jedoch nur 13 Prozent betragen. Nach Ansicht der klagenden Jugendlichen seien sie damit diskriminiert worden und hätten trotz ihrer schlechten Schulnoten versetzt werden müssen. Ihre Leistungen wurden zuvor in sechs beziehungsweise neun Fächern mit „mangelhaft“ bewertet.

Die Richter urteilten, Schulen mit einem hohen Einwandereranteil seien nicht verpflichtet, deutsche Schüler gleichmäßig auf die Klassen zu verteilen. Vielmehr seien die schlechten schulischen Leistungen der Kläger für ihre Nichtversetzung verantwortlich.

In Berlin gibt es immer wieder Streit um die Zusammensetzung der Klassen auf Schulen mit hohem Ausländeranteil. Viele deutsche Eltern weigerten sich in der Vergangenheit, ihre Kinder auf derartige Schulen zu schicken.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de