GEDICHT zum Rosenkranz-Monat OKTOBER

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Der HERR befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Psalm 91 (90),1-2.3-4.5-6.10-11:

Wer im Schutz des Höchsten wohnt und ruht im Schatten des Allmächtigen,
der sagt zum HERRN: „Du bist für mich Zuflucht und Burg, mein Gott, dem ich vertraue.“
ER rettet dich aus der Schlinge des Jägers und aus allem Verderben.
ER beschirmt dich mit seinen Flügeln, unter seinen Schwingen findest du Zuflucht,
 
Schild und Schutz ist dir seine Treue.
Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten,
noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt,
nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die wütet am Mittag.
Dir begegnet kein Unheil, kein Unglück naht deinem Zelt.
Denn ER befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen.

Rußland verteidigt Gesetz zur Begrenzung der Homosex-Werbung vor dem Europarat

Duma-Präsident erinnert an traditionelle Familienwerte

Das im Westen vielfach kritisierte russische Gesetz gegen Schwulen-Propaganda unter Minderjährigen entspricht laut Duma-Chef Sergej Naryschkin den völkerrechtlichen Normen.

„Es stimmt, dass die russische Gesellschaft in ihren Überzeugungen zum Teil konservativ ist. Sie bewahrt ihre moralischen, christlichen und orthodoxen Werte, darunter auch die traditionellen Familienwerte“, sagte der Parlamentspräsident am gestrigen Dienstag in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats (PACE).

Er fügte hinzu: „Das ist zulässig und entspricht den fundamentalen internationalen Dokumenten.“  –  Als Beispiel verwies der Duma-Vorsitzende auf Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention. Auch die UN-Kinderrechtskonvention spreche von „gebührender Beachtung der Bedeutung der Traditionen und kulturellen Werte jedes Volkes für den Schutz und die harmonische Entwicklung des Kindes“.

Zudem habe der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte mehrmals darauf verwiesen, dass es keine einheitliche Konzeption von Moral gebe, die von allen Staaten anerkannt sei, sagte Naryschkin: „Deshalb entspricht unser Gesetz voll und ganz allen internationalen Verpflichtungen Russlands, aber auch unseren Traditionen, kulturellen und moralischen Werten.

Quelle: http://de.rian.ru/politics/20131001/266989162.html


CDL erfreut über EU-weiten Erfolg des Bürgerbegehrens EINER VON UNS

„Schon einen Monat vor Ablauf der Frist hat das erfolgreiche Bürgerbegehren EINER VON UNS in Deutschland über 100.000 und europaweit weit mehr als 1 Million Unterzeichner“, freut sich die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr (siehe Foto): borMedia1802201

„Das europäische Bürgerbegehren One of us bzw. „Einer von uns“, das die CDL aktiv unterstützt, richtet sich gegen zwei Aktivitäten, die bisher durch die EU unterstützt werden:

Die direkte EU-Finanzierung von Organisationen, die Abtreibung als Mittel der Familien- und Bevölkerungsplanung fördern oder zumindest nicht ausschließen. Dies soll zukünftig nicht mehr mit EU-Steuermittel aktiv gefördert werden. Die dazu vorgesehenen Haushaltsmittel könnten eingefroren werden oder in den Reservehaushalt der Europäischen Kommission zurückfließen.

Das Gleiche wird für Forschungsprojekte gefordert, bei denen menschliche Embryonen für die Gewinnung von Stammzellen verzweckt und getötet werden. _DSC4662

Der frühzeitige EU-weite Erfolg von EINER VON UNS ist gerade jetzt ein wichtiges Beispiel dafür, wie Bürger der Mitgliedsstaaten konkret Einfluss auf die Gesetzgebung der EU nehmen können und sehr wohl bereit sind, dies auch tun, wenn es um wirklich wichtige Anliegen wie das Grundrecht auf Leben für alle geht.

Der erfreuliche Mobilisierungserfolg ermuntert uns gemeinsam mit unseren deutschen und europäischen Organisatoren sehr, auch in Zukunft aktiv und überzeugend für das Lebensrecht jedes Ungeborenen politisch einzutreten und das Schweigen darüber immer wieder zu durchbrechen. Dies gilt auch gegenüber der neu zu bildenden Bundesregierung ebenso wie gegenüber dem EU-Parlament und der EU- Kommission.

Die deutsche Unterstützerzahl betrug am 30. Sept. 103.879, EU-weit sammelte die Initiative bisher 1.165.603 Unterschriften. Damit ist es erst das zweite EU-Bürgerbegehren überhaupt, das seinen Erfolg europaweit schon erreicht hat, was nicht nur in Brüssel aufmerksam beobachtet wird.

Das gemeinsame und bleibende Ziel ist weiterhin, die Steuerfinanzierung sämtlicher Aktivitäten zu beenden, die auf der Tötung menschlichen Lebens im Anfangsstadium gerichtet sind.

Die inzwischen breite und überkonfessionelle Unterstützung dieses Bürgerbegehrens unterstreicht und bestätigt, daß das Recht auf Leben und die Ablehnung der staatlichen Förderung von Abtreibungen und verbrauchender Embryonenforschung keine gesellschaftspolitischen „Rand- oder Konsensthemen“ geworden sind, wie dies häufiger behauptet wird, sondern diese Anliegen im Gegenteil, wie ökologische Anliegen auch, einen wachsenden bürgerlichen und politischen Mobilisierungscharakter entwickeln können.

Wer das Bürgerbegehren noch unterzeichnen will, hat dazu bis zum letzten Abgabetermin am 1. November 2013 Gelegenheit, online oder per Unterschriftenliste (www.1-von-uns.de).“

Die Christdemokraten für das Leben (CDL) sind eine Initiative in der CDU/CSU mit 5000 Mitgliedern, darunter zahlreiche Bundestags-, Landtags- und Europa-Abgeordnete sowie Kommunalpolitiker.

Internet: www.cdl-online.de


Geschichte, Symbolik und Bedeutung der „Schutzmantel-Madonna“

Das traditionelle Rosenkranzgebet unter dem Leitwort „Maria – Königin des Friedens“ beginnt in diesem Jahr am Freitag, 4. Oktober 2013 um 19 Uhr im Dom St. Peter zu Regensburg. xrosenkranz2013_flyer-web-1_jpg_pagespeed_ic_xUJw_26bcX

Die anschließende Lichterprozession führt von der altehrwürdigen Kathedrale durch die Regensburger Altstadt hin zum Gnadenbild der Schutzmantelmadonna in die Dominikanerkirche St. Blasius. Dort endet die Feier gegen 21 Uhr. 

Vom Typus der Schutzmangelmadonna   –  Von Dr. Friedrich Fuchs

Der Typus der Schutzmantelmadonna ist unter den Marienbildern eine sehr spezielle Variante. Die Wurzeln für das Motiv des schützenden Mantels liegen im juristisch-symbolischen Bereich. Die Adoption oder öffentliche Legitimierung eines Kindes durch den Vater erfolgte, indem er es unter seinen Mantel nahm. Auch Verfolgte konnten unter dem Mantel vorzugsweise hochgestellter Frauen Zuflucht finden.

Im 13. und 14. Jahrhundert übertrug die fromme Legendenbildung dieses Mantelschutzrecht auf die Gottesmutter Maria, welche die ganze Welt unter ihrem Mantel birgt.

Und dies gilt nicht nur für die Schutzbefohlenen auf Erden, sondern auch für die im Himmel, wie es im Bericht von einer Vision eines Zisterziensermönchs heißt. Dieser war zunächst sehr verwundert, als er im Himmel keinen seiner Mitbrüder vorfand, bis Maria ihren Mantel lüftete, wo alle Getreuen versammelt waren.

Von den Zisterziensern ging die Verehrung der Schutzmantelmadonna auch auf andere Orden über und spielte vornehmlich bei den Dominikanern eine große Rolle. Mit der aufblühenden Marienverehrung im Spätmittelalter erhielt das Thema alsbald auch in der allgemeinen Glaubenspraxis weite Verbreitung. imm018_17A

Die Entwicklung unterscheidet zwei Darstellungstypen, wobei die in einen weit ausgebreiteten Mantel gehüllte Madonna einmal mit, einmal ohne Jesuskind erscheint. In den Bildern ohne Jesuskind gilt Maria als aktive Beschützerin der Menschen, aber weniger vor Unglück auf Erden, denn vielmehr als Fürbitterin beim himmlischen Gericht.

Ist auch das Jesuskind zugegen, dann steht ihre Rolle als Gottesmutter und damit als Vermittlerin zum Erlösungswerk durch den Opfertod Christi im Vordergrund.

Maria als „Mater omnium“

In jedem Falle tritt Maria als „Mater omnium“ (aller Mutter) auf. Die Schutzbefohlenen unter ihrem Mantel können Einzelpersonen, Familien oder andere Gruppen sein. Ab dem 15. Jahrhundert ist es häufig „die ganze Menschheit“, wobei Vertreter aller gesellschaftlichen Stände vorgeführt werden.

Dies ist auch bei der Schutzmantelmadonna der Regensburger Dominikanerkirche der Fall.

Die vorzügliche Holzfigur mit alter Farbfassung ist um 1460/70 entstanden. Die anmutige, mädchenhaft schlanke Gestalt birgt in ihrem schalenförmig geöffneten Mantel dicht gedrängte Figürchen oder Brustbilder von geistlichen und weltlichen Repräsentanten. Die „gute Seite“, das heißt zur Rechten Mariens, gehört der Geistlichkeit. Dargestellt sind ein Papst, ein Kardinal, ein Bischof, andere Kleriker sowie Mönche und Nonnen. Gegenüber erscheinen Kaiser, König und Herzog sowie Bürgerinnen und Bürger.

Der ursprüngliche Platz dieses kostbaren Marienbildes in der Dominikanerkirche ist nicht bekannt. 1950 wurde die Schutzmantelmadonna in einem neuen Schrein am nördlichen Pfeiler des Eingangs zum Hauptchor neu aufgestellt und dient seither als Bekrönung des Sakramentsaltars der Marianischen Männerkongregation.

Quelle (Text und 1. Foto): Bischöfliches Presseamt Regensburg


Kuba: Kommunist Castro läßt vierzig christliche „Damen in Weiß“ verhaften

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, ließ Raúl Castro am 29. September 2013 in mehreren Teilen Kubas insgesamt 40 Mitglieder der Bürgerrechtsbewegung „Damen in Weiß“ verhaften, 26 Bürgerrechtlerinnen wurden dabei brutal zusammengeschlagen. Fokus-menschenrechte-IGFM_2_02

Die IGFM verurteilt das immer aggressivere Vorgehen des Castro-Regimes gegen die gewaltlose Frauengruppe und ruft die internationale Gemeinschaft zu Solidarität mit den „Damen in Weiß“ auf, die jeden Sonntag in Protestmärschen die Freilassung aller politischen Gefangenen und die Einhaltung der Menschenrechte auf Kuba fordern.

Wie die Sprecherin der „Damen in Weiß“, Berta Soler, der IGFM berichtete, wurden alleine in Colón (Provinz Matanzas) 16 Aktivistinnen geschlagen und festgenommen. Sieben Damen versammelten sich im Haus von Caridad Burunate Gómez, während Gruppen regierungstreuer Schläger 10 Stunden lang Steine, Eier und andere Objekte gegen die Hausmauer warfen. Am Tatort wurde außerdem eine Spritze mit einer unbekannten Flüssigkeit gefunden. Immer wieder berichten kubanische Menschenrechtsverteidiger der IGFM, dass Oppositionellen bei Protestmärschen unbekannte Flüssigkeiten injiziert werden.

In Santa Clara, Hauptstadt der Provinz Villa Clara in Zentralkuba, wurden sieben „Damen in Weiß“ auf dem Weg zur Sonntagsmesse von paramilitärischen Gruppen angegriffen. Einer „Dame in Weiß“, Sandra R. Gattorno, wurde dabei der Arm gebrochen.

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin kritisiert, dass das Castro-Regime mit grausamer Härte wehrlose Frauen angreift, die nichts weiter tun, als schweigend in Protestmärschen fundamentale Menschenrechte einzufordern.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba:
http://www.igfm.de/laender/kuba/


Die Fünf-Prozent-Klausel ist zu hoch und verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz

Dr. Michael Efler (Vorstandssprecher von „Mehr Demokratie eV“):

Einerseits wird zur Wahl aufgerufen, andererseits wandern dann 6,8 Millionen Stimmen in den Papierkorb. 15,7 Prozent der abgegebenen und gültigen Stimmen sind bei der Bundestagswahl am 22. September nicht gewertet worden. Das ist eindeutig zu viel!

Wer eine Partei gewählt hat, die unter fünf Prozent lag, dessen Stimme bleibt stumm und wird bei der Verteilung der Sitze nicht berücksichtigt. Die Stimmen der Wählerinnen und Wähler von Union, SPD, Linkspartei und Grünen dagegen schon. Das ist ungerecht, verstößt gegen den Grundsatz der Gleichheit. 42252-3x2-teaser190x127

Das motiviert keineswegs, an der nächsten Wahl teilzunehmen. Die Fünf-Prozent-Hürde ist zu hoch. Sie muss gesenkt werden!

Unterstützen Sie bitte unseren Aufruf: https://www.mehr-demokratie.de/wahlrecht-aufruf.html

Zusätzlich ist über die Einführung einer Ersatzstimme zu beraten. Mit dieser können Wählende bestimmen, welche Partei berücksichtigt werden soll, wenn die mit der Zweitstimme gewählte Partei die Hürde nicht überwindet. Wer also beispielsweise mit seiner Zweitstimme die FDP gewählt hat, könnte mit seiner Ersatzstimme die CDU ankreuzen.

Eines ist auf jeden Fall klar: Die Abgeordneten des 18. Deutschen Bundestages müssen handeln und diesen Missstand beheben!

Wir fordern sie deswegen auf, eine Ersatzstimme einzuführen und/oder die Fünf-Prozent-Hürde zu senken.

Kontaktadresse:
Mehr Demokratie e.V.
Dr. Michael Efler
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4 in 10405 Berlin
E-Mail: email@mehr-demokratie.de  / Telefon: (030) 42082370

Weitere „Pannen“: In Hamburg wurden 87 AfD-Stimmen zunächst nicht mitgerechnet

Die Landeswahlleitung in Hamburg hat Fehler bei der Stimmenauszählung für die Bundestagswahl eingeräumt. In zwei Wahlbezirken seien bei der „gesetzlich vorgesehenen Nachprüfung“ Fehler entdeckt worden, sagte ein Sprecher der Berliner Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT (JF). Die Ergebnisse seien korrigiert worden.

Nach Informationen der JF handelt es sich dabei vor allem um Stimmen, die der Alternative für Deutschland (AfD) zufallen. In einem E-Mail-Wechsel zwischen der Wahlleitung und einem AfD-Mitglied schreibt die Behörde: „Es handelte sich um Übertragungsfehler bei der telefonischen Durchgabe des Ergebnisses (‘Schnellmeldung’ der Wahlhelferinnen und Wahlhelfer)“.  –  Etwa 87 Stimmen wurden der Partei deswegen im Nachhinein zuerkannt. timthumb

Die AfD hatte den Landeswahlleiter zuvor darauf aufmerksam gemacht, daß die Partei in mehreren Stimmbezirken null Prozent an Zweitstimmen erhalten hatte, obwohl sie sowohl im Landesdurchschnitt 4,1 Prozent erreicht und auch in den entsprechenden Wahlkreisen höhere Werte erzielt hatte. In den betreffenden Wahllokalen hatten dafür andere Kleinparteien deutlich höhere Werte als im Durchschnitt.

In Hamburg hatte es zuvor bereits Probleme bei der Auswertung der Briefwahlen gegeben. In einer Mitteilung schrieb die Stadt: „Die Überprüfung hat ergeben, daß die Zahl der Briefwähler infolge der fehlerhaften Abfrage der Datenbank um rund 70.000 zu niedrig angegeben wurde.“  – Dieser statistische Fehler habe jedoch keinen Einfluß auf das Wahlergebnis gehabt.

Auch in anderen Bundesländern kam es zu Problemen:

• In Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen beschwerten sich Wähler, daß sie die beantragten Briefwahlunterlagen nie erhalten hätten.

• In Köln dagegen erhielten mehrere Bürger ihre Briefwahlunterlagen gleich doppelt. Bei von der Stadt veröffentlichten Resultaten wurden die Briefwähler zu Beginn nicht erfaßt.

• In Oberhausen erhielten zahlreiche Briefwähler veraltete Unterlagen. Nach Angaben der Stadtverwaltung hatte eine Mitarbeiterin die Unterlagen von 2009 verschickt.

• Im Wahlkreis Bochum I wurden die Stimmen von 600 Briefwählern für ungültig erklärt. Diese hatten fälschlicherweise die Stimmzettel aus dem Wahlkreis Herne/Bochum II bekommen.

• In sieben Hamburger Bezirksämtern fehlten den Behörden die roten Briefwahlumschläge. Viele Wähler erhielten ihren Wahlzettel erst am Freitag vor der Bundestagswahl.

• In Würzburg verschickte die Stadt zu dünne Wahlbenachrichtigungskarten. Die Post konnte das zu kleine Format erst verspätet zustellen. Für Briefwähler wurde es knapp.

• In Frankfurt tauchten in zwei Wahllokalen 31 Stimmen für die AfD auf, die im vorläufigen Ergebnis für die gleichzeitig zur Bundestagswahl abgehaltene Landtagswahl nicht berücksichtigt worden waren.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

Wahlpannen auch in Bremen: dort waren scheinbare Zwischenergebnisse am Wahl-Nachmittag im Internet: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bundestagswahl-panne-bremen-stellt-fiktives-zwischenergebnis-ins-netz-a-651606.html

Chaos in Essen: http://www.derwesten.de/staedte/essen/pannen-ueber-pannen-bei-der-bundestagswahl-id8498501.html

 


Syrien: Christen in Sednaya von radikal-islamischen Aufständischen bedroht

Nach Maalula ist nun Sednaya an der Reihe. Das Dorf im Norden der syrischen Hauptstadt Damaskus ist wegen seines besonderen historischen, kulturellen und religiösen Erbes weithin bekannt. Es gibt hier verschiedene Klöster und zahlreiche Christen, die noch aramäisch sprechen, also die Sprache Christi.Kreuzkuppel

Wie Beobachter dem Fidesdienst berichten, wird das Dorf von radikalen Aufständischen aus Yabroud und aus den libanesischen Bergen bedroht, welche die Zivilbevölkerung mit ihren Angriffen in Angst und Schrecken versetzten. 

Vorgestern starb bei einem Übergriff erneut ein einheimischer Christ, ein weiterer wurde verletzt.

„Das ist Banditentum, doch es geht auch um die Rache an Christen“, erklärt ein einheimischer Ordensmann aus Sednaya, „es handelt sich um gezielte Angriffe, die Angst unter Einwohnern verbreiten und diese zur Flucht bewegen soll. Die Einwohner von Sednaya befürchten heute, dass ihnen dasselbe Schicksal blüht, wir den Menschen in Maalula“.

Die Bewohner von Maalula haben sich unterdessen in einem Komitee mit Sitz in Damaskus zusammengeschlossen.

„Wir appellieren an die internationale Staatengemeinschaft“, so ein Vertreter des Komitees: „Niemand hilft uns, radikale Islamisten gehen immer skrupelloser vor. Wir fühlen uns wehrlos. Niemand tut etwas gegen diese Menschenrechtsverstöße: wir fordern ein Eingreifen der Menschenrechtskommission in Genf.

Quelle: Fidesdienst

Foto: Petrusbruderschaft


Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten!

Heutige liturgische Evangelienlesung der kath. Kirche: Mt 18,1-5.10:

In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte?
Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sprach zu ihnen: P1000853

Wahrlich, das sage ich euch:
Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder,
könnt ihr nicht ins Himmelreich gelangen.
Wer so klein sein kann wie dieses Kind,
der ist im Himmelreich der Größte.
Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt,
der nimmt mich auf.
Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten!
Denn ich sage euch:
Ihre Engel im Himmel sehen allzeit
das Angesicht meines himmlischen Vaters.