Anti-Familien-Politik der SPD will Kita-Pflicht für alle einführen

Von Birgit Kelle

In welche Richtung sich gerade die SPD-Familienpolitik orientiert, wird immer deutlicher: Kitapflicht für alle.

Ich erinnere mich an Diskussionen mit Politikern vor einigen Jahren, hitzige Debatten, weil ich darauf hinwies, der massive Kitaausbau, die zunehmende Verunglimpfung von Eltern, all dies laufe auf eine Kitapflicht hinaus.

Birgit Kelle

Birgit Kelle

Man hat es als Verschwörungstheorie abgetan, jetzt wird es offensichtlich. Der Standortvorteil eines intakten Elternhauses soll offenbar Stück für Stück demontiert werden, um alle Kinder gleich großzuziehen.

Warum die Beitragsfreiheit der Kitas nur ein erster Schritt ist, um das zu realisieren, lesen Sie in meinem Beitrag für das Familienportal A.T. Kearney.

Hierzu ein Ausschnitt: 
„Das Instrument, das man benötigt, ist der Bildungsauftrag der Krippen und Kitas, ohne diesen kommt man rechtlich nicht an den Eltern vorbei. Die „Lufthoheit über den Kinderbetten“, die SPD-Mann Olaf Scholz einst beschwor, ist als Kriegsgebiet nur zu erobern, wenn bereits die Krippe einen offiziellen Bildungsauftrag des Staates besitzt. Das hat die SPD schon im Jahr 2006 erkannt.

Unter dem schönen Titel „Prüfung der Verbindlichkeit frühkindlicher staatlicher Förderung“ hatte die damalige Berliner Justizsenatorin der SPD, Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit, in einem Gutachten ergründen lassen, ob man auch gegen den Willen der Eltern eine Kindergartenpflicht einführen kann.

Ergebnis: Man kann nicht, das Grundgesetz und sein Artikel 6, Absatz 2 steht ihnen im Weg. Denn dort ist dummerweise festgehalten, dass die Eltern in Erziehungsfragen in der Rangordnung vor dem Staat stehen.

Allerdings könnte man über die Bildung eine Hintertür finden. Weil der Staat das Bildungsmonopol besitzt. Daraus leitet sich ja auch die Schulpflicht ab. Könnte man also die Kitas zu Bildungseinrichtungen umdeuten, im Sinne von Schulen, dann hätte der Staat wieder das Sagen und könnte eine Kitapflicht daraus ableiten – auch gegen den Willen der Eltern.

Und natürlich muss man dafür die Kitas kostenfrei gestalten, denn  – ebenfalls wie bei der Schule – man könnte Eltern ansonsten nicht zwingen, ihre Kinder dorthin zu geben, wenn sie dafür Gebühren aufbringen müssen. Die Gebührenfreiheit der Kitas ist also einfach eine Vorstufe zur Krippenpflicht.“

Den ganzen Beitrag finden Sie hier: http://www.atkearney361grad.de/standortvorteil-elternhaus/

Inzwischen haben sich weitere Politiker in diese Richtung geäußert. Wie etwa der Berliner SPD-Fraktionschef Raed Saleh, der eine generelle Kitapflicht fordert: http://www.tagesspiegel.de/berlin/gastbeitrag-die-kita-muss-pflicht-sein/8603202.html


3 Kommentare on “Anti-Familien-Politik der SPD will Kita-Pflicht für alle einführen”

  1. akrozent sagt:

    Die CDU ist doch keinen Deut besser.

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  2. Arnold Blondel sagt:

    heel interessant….   Mit freundlichen Grüßen, Vriendelijke groeten.

    Arnold Blondel.

    Arnstadt

    paus Leo XIII „katholieken geboren zijn voor het gevecht“.

    Die Hoffnung nährt mich, sie nährt ja die halbe Welt und ich hab sie mein Lebtag zur Nachbarin gehabt, was wäre sonst aus mir geworden. Ludwig van Beethoven (1770–1827), Komponist  

    Dann wende ich das Geschick meines Volkes Israel. Sie bauen die verwüsteten Städte wieder auf und wohnen darin; sie legen Gärten an und essen die Früchte. Am 9,14 Gedanken: Es gibt so viele Wege des erfüllten Lebens, wie es Menschen gibt. Benedikt XVI. (*1927), Papst

    Het ongediscrimineerd doorvoeren van het non-discriminatiebeginsel op alle niveaus (in filosofische termen: de systematische ontkenning van de waarde van het beginsel van non-contradictie) betekent het einde van het denken en de legitimering van een weergaloos geweld tegen het individu.

    De angst onder modegevoelige westerlingen om voor ouderwets, achterlijk of reactionair te worden aangezien, belemmert een open en vrij debat, en zorgt voor een ‚wegkijken‘ van grote existentiële vraagstukken die onbehagelijk zijn voor het moderne levensgevoel.

    Vielmehr sei die „Menschheit selbst“ in Frage gestellt. Wenn man „versucht, die Dimension des letzten Geheimnisses zu unterdrücken“, besteht die Gefahr, einer „reduktionistischen und totalitären Sicht der menschlichen Person und der Natur der Gesellschaft“ zu verfallen. Benedikt XVI

    „de westerse beschaving lijkt de weg kwijt te zijn en vaart blind“ Benedikt XVI

    „De staat legt wegen aan, laat treinen rijden, verlicht ’s avonds de steden, maar berooft ons van onze vrijheid en bestuurt onze daden en ook onze gedachten.“ – Giovanno Guareschi

    Aus deinen Händen, Herr, rinnt meine Zeit, Tropfen für Tropfen. Mit jeder Morgenröte glänzt deine Ewigkeit mir durchs Fenster – spricht: „Fürchte dich nicht!“

    „Engels is zoiets als een fiche of muntje waarmee men roulette speelt. Je kunt er zeer primitieve transacties mee afhandelen, maar je kunt er niets mee zeggen.“ – Peter Sloterdijk

    „Moderne mensen worden niet door honger en liefde gedreven, maar door geilheid en vraatzucht“ – Nicolás, Gómez Dávila

    „Aanmatiging van de macht, vernedering en razernij die tot zelfstreven wordt: met deze termen laat de Global Economy zich als geheel karakteriseren.“ – Alain de Benoist

    „Geen enkel land heeft ooit zo veel schade aangericht met zo veel goede bedoelingen als de Amerikanen.“ – Graham Green

    „Wij hebben een inflatie van de vrije meningsuiting bereikt waarin de mening sneller in waarde afneemt dan dat ze kan worden gedrukt.“ – Ernst Jünger

    Es geht um die Grund-entscheidung, nicht Nutzen und Erwerb, Karriere und Erfolg als letztes Ziel meines Lebens anzusehen, sondern Wahrheit und Liebe als die eigentlichen Maßstäbe anzuerkennen. Benedikt XVI. (*1927, Papst seit 2005) 

    >________________________________

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  3. Uli sagt:

    Kinder bekommen durchschnittlich im Alter von 4 Jahren das Bedürfniss mit anderen gleichaltrigen Kindern zu spielen – so sagen es mir Erzieherinnen.

    Mit 3 Jahren kommen die meisten Kinder aus mir verständlichen Gründen in den Kindergarten
    (selbst 3 ist für manche noch etwas zu früh).

    Bringt man sein Kind in jüngeren Jahren in den Kindergarten oder speziell in die Kindertagesstätte, dann ist das ein ABGEBEN aus welchen Gründen auch immer.

    Der Mutter, dem Vater ermöglicht das ABGEBEN des KINDES ein paar Annehmlichkeiten.

    Eine Kintertagesstättenpflicht finde ich die die schlechteste Entwickliung überhaupt.

    WEnn man keine andere Wahl hat und arbeiten gehen muß, um die Familie zu ernähren, dann ist eine KITA ja sinnvoll – aber es darf nicht zu einer PFLICHT für jeden werden.

    Es wird auch keine Kindertagesstättenpflicht geben, das glaube ich nicht – genauso wenig wie eine Ganztagsschulpflicht.

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