Israel: Kind bei Terroranschlag verletzt

Die neun Jahre alte Noam wurde am Samstagabend bei einem Terroranschlag verletzt. Das israelische Mädchen spielte vor seinem Elternhaus in der Siedlung Psagot in der Nähe Ramallahs, als es aus kurzer Distanz angeschossen wurde.

Noam wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Shaare Zedek-Krankenhaus in Jerusalem eingeliefert und befindet sich mittlerweile offenbar in einem zwar ernsten, aber stabilen Zustand.

BILD: Die verletzte Noam auf dem Weg ins Krankenhaus (Foto: MFA)

Soldaten der ZAHAL (israelische Verteidigungsstreitkräfte) rückten auf der Suche nach dem Täter in das benachbarte Dorf al-Bireh vor, von wo die Schüsse vermutlich abgefeuert wurden. Sämtliche Häuser der Siedlung Psagot wurden ebenfalls durchsucht und die Bewohner angewiesen, die Häuser in den ersten Stunden nach dem Anschlag nicht zu verlassen.

Präsident Shimon Peres telefonierte am Sonntag mit dem Vater Noams und übermittelte seine Genesungswünsche. Das Staatsoberhaupt sagte:

„Jede terroristische Tat ist schockierend, aber besonders bedrückt es mich, wenn das Opfer ein unschuldiges kleines Mädchen ist. Wir warten alle auf die Ergebnisse der Sicherheitsuntersuchung und wünschen Noam eine schnelle und vollständige Genesung.“

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Tschernobyl: atomverseuchtes Gebiet verschafft Wölfen beste Lebensgrundlagen

Am 29. September 2013 strahlte 3-Sat eine informative Dokumentation von Klaus Feichtenberger aus der ORF-Reihe „Universum“ aus. 

Über ein Vierteljahrhundert nach der Katastrophe im sowjetischen Tschernobyl  – diese geschah am 26. April 1986   –  regieren heute Wölfe das radioaktiv verseuchte Niemandsland, jene Sperrzone in der Dreiländerecke zwischen Ukraine, Rußland und Weißrußland.    038_35

Die Wolf-Experten Christoph und Barbara Promberger besuchten das Gebiet 2009, um sich ein Bild zu verschaffen  –  und staunten über die große Anzahl Wölfe, die dort ideale Lebensbedingungen vorfinden.

Das Forschungsprojekt befaßte sich mit entsprechenden Fragen:

Wie viele Wölfe gibt es in dem Gebiet?   –  Wie kommen die Tiere mit der Radioaktivität zurecht?  –  Sind es Zuwanderer, die früher oder später in der Zone sterben  –  oder gibt es mittlerweile eine bodenständige Population?  –  Wenn ja: Ist sie gesund und stabil?

Wiegt die Abwesenheit des Menschen womöglich schwerer als die immer noch vorhandene radioaktive Verseuchung? 

Unsere Leserin Cordula Mohr (siehe Foto) hat sich diese aufschlußreiche Sendung angeschaut  – und berichtet Folgendes hierüber:

„Eine höchst interessante Reportage aus dem evakuierten Gebiet. Es ist keineswegs alles kaputt. Dort sind Natur und Wildnis zurückgekehrt. Man sichtet in dem Sperrbezirk eine Wolfspopulation, die schon seit Jahren von Professoren beobachtet wird. CORDULA MOHR

Dies deutet auf ein stabiles ökologisches Gleichgewicht hin. Die betäubten Wölfe weisen in ihrem Fell radioaktive Strahlung auf. Dennoch kommt es zu normalen Wolfswürfen. 

Zudem gibt in diesem Gebiet sogar Seeadler. Die Wissenschaftler wissen, daß das Vorkommen dieser Tiere ein vitales Ökosystem voraussetzt. Ähnliches gilt für Schwarzstorche, Comorane und viele weitere Vogelarten.

Dort existieren überdies urtümliche Eichenwälder. Vor der Reaktorkatastophe war das Land nur mit Getreidefeldern beackert worden. Man sprach seinerzeit von der Getreidekammer der UdSSR, angelegt bereits unter Diktator Stalin und bis zum Super-GAU 1986 dafür benutzt.

Mit dem Hubschrauber konnte man 1988 sehen, wie damals alles beackert worden war. Bewässerungskanäle gab es ebenfalls.

Auch die Biber-Population sorgte mittlerweile dafür, daß hier  –  wie einst vor Jahrhunderten   –  wieder ein natürliches Sumpfgebiet entstand. Auch Bisons und Wildpferde wurden in diese Gegend ausgewildert.

Es ist erstaunlich, wie die Natur sich ihr Gebiet gleichsam wieder holt. Die Experten sprechen von einer gewaltigen Dynamik und einem schnellen Tempo.

Welse schwammen im Kühlsee des Atomreaktors. Diese wurden von Adlern gefressen. Dort maß man sehr hohe Radioaktivität. Ein Mensch hätte nichts anfassen dürfen, doch den Tieren macht es offenbar nichts aus.

Die Forscher und das Kamerateam durften nur mit behördlicher Genehmigung ins Sperrgebiet. Die Expedition war zudem zeitlich begrenzt wegen der Strahlung.

Erwiesen ist mittlerweile ein Irrtum amerikanischer Forscher, die meinten, die Wölfe würden in diesem Gebiet schnell wieder sterben. Dies hat sich keineswegs bestätigt.

Vor der Atomkatastrophe 1986 gab es dort nur wenige Wölfe, zudem wurden sie stark gejagt. Nun sind sie zu einer beachtlichen Zahl angewachsen. Es gibt keine Hinweise auf Mutationen bzw. negative Erbveränderungen bei den Wölfen.

Diese aufschlußreiche Reportage war spannender als jeder Krimi.“


Indien: staatliche Stellen und radikale Hindus verfolgen Christengemeinden

Wie die „Evangelical Fellowship of India“ mitteilt, kam es in den vergangenen Monaten mehrfach zu Übergriffen auf Gebetstreffen kirchlicher Gemeinschaften, bei denen Pastoren mißhandelt und Gläubige festgenommen wurden.

Der 32-jährige Pastor Ramesh Salomon leitet seit acht Jahren eine Gemeinde, der 150 Gläubige angehören und besucht regelmäßig rund 60 Dörfer im Distrikt Mandya (Karnataka). Am 28. September hatte er sich mit Gläubigen in einer Hauskirche versammelt, als 20 radikale Hindus in die Wohnung eindrangen und sie verwüsteten.

Ebenfalls in der Nacht des 28. September wurde die Wohnung des 34-jährigen Pastors Aneef im Distrikt Tumkur in Brand gesteckt. Hinduistische Gruppen wollten verhindern, dass die Wohnung für Versammlungen der Gemeinde benutzt wird.

Am 29. September wurde der 39-jährige evangelische Pastor Hemachandra Hebal von gewaltbereiten Hindus zusammen mit den Gläubigen aus einer Kirche verjagt, wo er einer liturgischen Feier vorstand. Der Pastor und seine Frau wurden danach von der Polizei festgenommen und mußten eine Erklärung unterschreiben, in der sie bestätigten, daß sie künftig auf das Predigen verzichten werden.

Quelle: kath. Fidesdienst


„Gesellschaft für bedrohte Völker“ erinnert an sowjetische KZ-Lager in der ehem. „DDR“

Die „Gesellschaft für bedrohte Völker“ (GfbV) erinnerte jetzt in einer Pressemitteilung an ein besonders düsteres, unbewältigtes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte: an die sowjetischen „Speziallager“ in der ehemaligen „DDR“ und im Gulag, in denen mindestens 90.000 Menschen den Tod fanden.

Der internationale Menschenrechtsverband appellierte an Medien und Politik, sich der schonungslosen Aufklärung dieser Verbrechen zu widmen und so eine dringend notwendige Vergangenheitsbewältigung zu betreiben, damit gegenwärtigen Verbrechen gewehrt wird.

Generalsekretär Tilman Zülch erklärte dazu wörtlich:

„In den DDR-Konzentrationslagern von Bautzen, Buchenwald, Mühlberg, Torgau, Jamlitz, Ketschendorf und Sachsenhausen, die nach 1945 fortgeführt oder neu eingerichtet wurden, starben bis zu 70.000 Menschen durch Aushungern, Tuberkulose oder Misshandlungen. Viele wurden in den umliegenden Wäldern unter Ausschluss der Öffentlichkeit exekutiert. imagesCAQES0N8

Etwa 20.000 Einwohner der damaligen sowjetischen Besatzungszone starben nach ihrer Auslieferung im Archipel Gulag. Die SED hatte den Sowjets bis 1950 aller ihre politischen Gegner übergeben, ohne sich selbst die Hände zu beschmutzen. Tausende wurden in Untersuchungshaft erschlagen oder erschossen.

Unter den Opfern befanden sich viele schuldbeladene Nationalsozialisten. Inhaftiert wurden aber auch Zehntausende, die sich dem kommunistischen Regimes entgegenstellten: Großgrundbesitzer, Bauern, Angehörige des Bürgertums, Unternehmer, Intellektuelle, Studenten, Sozial- und Christdemokraten, Liberale, Theologen, marxistische Kritiker und sogar Widerstandskämpfer des 20. Juli oder des Kreisauer Kreises. 90-1140%20Das%20Denkmal%20fuer%20die%20Wolfskinder%20in%20Litauen

Von etwa 5000 inhaftierten Sozialdemokraten kamen 400 ums Leben. Wie in der Nazizeit wurde auch die religiöse Minderheit der Zeugen Jehovas kollektiv verfolgt. Noch im August 1956 waren 1.436 von ihnen in Haft.

Gleichzeitig stellten noch in den 50er Jahren ehemalige NSDAP-Mitglieder die „zweitgrößte Fraktion“ in der Volkskammer der „DDR“  –  und 1951 waren 174.928 ehemalige NSDAP-Mitglieder und Wehrmachtsoffiziere in der SED.

„Eine Schicht Leichen, eine Schicht Kalk, eine Schicht Leichen“, beschrieb ein ehem. Häftling im Beerdigungskommando eines Lagers das Verscharren der Leichen, denen wie bei den Nazis die Goldzähne ausgebrochen wurden.

Als die GfbV sich am 26. März 1990 an die neuen Abgeordneten der Volkskammer wandte, die Verbrechen der Vergangenheit nicht länger zu tabuisieren und Schuldige beim Namen zu nennen, fand ihr Offener Brief mit Angaben über die einzelnen Lager Eingang in die meisten Zeitungen der DDR und BRD. Viele überlebende Gefangene meldeten sich bei unserer Menschenrechtsorganisation.“


Vietnam setzt Christenverfolgung fort

Religionsführer aus dem kommunistisch regierten Vietnam fordern in einer gemeinsamen Petition die umgehende Freilassung von 14 katholischen und protestantischen Gläubigen, die sich derzeit aus politischen Gründen in Haft befinden.

Katholische, evangelische und buddhistische Religionsvertreter bitten in dem Schreiben an die Nationalversammlung und an internationale Einrichtungen, darunter der UN-Menschenrechtsrat, um „Gerechtigkeit und Achtung der Menschenrechte in Vietnam“ und um „größeres Augenmerk“.

In den vergangenen Monaten beklagten verschiedene Menschenrechtsverbände in Vietnam ein rabiates staatliches Vorgehen gegen Bürgerrechtler, die sich für Religionsfreiheit und Menschenrechte einsetzen.

Wie „Christian Solidarity Worldwide“ in einer Verlautbarung mitteilt, verbietet die sozialistische Regierung unterdessen auch öffentliche Kundgebungen von Katholiken, bei denen diese das Recht auf Grundbesitz einforderten und die Freilassung von politischen Häftlingen verlangten.

Quelle: Fidesdienst


Star-Regisseur Reynolds dreht Spielfilm über Auferstehung und Himmelfahrt Christi

Er drehte «Robin Hood» und «Waterworld». Doch Kevin Reynolds neuestes Projekt handelt von Christus. Der Titel heisst «Resurrection», also «Auferstehung».

Es schimmerte bereits durch, dass Reynolds den Streifen im «Gladiator»-Stil in die Kinos bringen will.

Laut Magazin «The Hollywood Reporter» spielt der Film in den ersten vierzig Tagen nach der Auferstehung. Erzählt wird er aus der Sicht eines römischen Zenturio. Dieser wird von Pontius Pilatus geschickt, um zu ergründen, ob der jüdische Messias tatsächlich noch am Leben ist. 0013

Sein Auftrag besteht darin, die Leiche Christi zu finden und so einem drohenden Aufstand in Jerusalem die Grundlage entziehen. 

Eine leichte Aufgabe  –  so meint der grimmige Hauptmann, denn er glaubt nicht an das Übernatürliche. 

Doch dann trifft er auf Apostel und andere biblische Persönlichkeiten  –  und die gesuchte Leiche bleibt verschwunden  – und noch viel Grösseres scheint im Gange zu sein.

Geplant ist, dass «Resurrection» zu Ostern 2015 in den Kinos anläuft.

Derzeit sind in Hollywood rund acht Filme mit biblischen Themen in Arbeit. Am 3. April 2014 soll «Noah» in den Kinos anlaufen, die Arche wird im Film von Russel Crowe gebaut.

Ausserdem dreht Ridley Scott den Monumentalfilm «Exodus», u.a. mit Christian Bale; geplanter Kinostart: 4. Dezember 2014.

Quelle: http://www.jesus.ch/n.php?nid=243277


Sendung VATICANO jede Woche in EWTN

Die Sender CNA und EWTN produzieren ein wöchentliches, halbstündiges Magazin namens VATICANO, das über aktuelle Ereignisse aus dem Vatikan berichtet.

Der katholische TV-Sender EWTN strahlt dieses Magazin jeden Samstag um 17.30 Uhr aus. Wiederholt wird VATICANO jeweils sonntags um 21.30 Uhr, montags um 11 Uhr sowie dienstags um 22 Uhr.

Das Programm von EWTN ist digital über den Satelliten Astra (Frequenz 12460 MHz) sowie regional im Kabel und als Live-Stream im Internet unter www.ewtn.de frei empfangbar.

Für iPhone, iPad und mobile Android-Geräte wie Smartphones oder Tablets gibt es eine kostenfreie EWTN-App.

Frühere Sendungen kann man über den EWTN-Youtube-Kanal ansehen: http://www.youtube.com/user/EWTNDeutschland/videos

 

Weitere Infos zu VATICANO: http://kath.net/news/42860