Indien: staatliche Stellen und radikale Hindus verfolgen Christengemeinden

Wie die „Evangelical Fellowship of India“ mitteilt, kam es in den vergangenen Monaten mehrfach zu Übergriffen auf Gebetstreffen kirchlicher Gemeinschaften, bei denen Pastoren mißhandelt und Gläubige festgenommen wurden.

Der 32-jährige Pastor Ramesh Salomon leitet seit acht Jahren eine Gemeinde, der 150 Gläubige angehören und besucht regelmäßig rund 60 Dörfer im Distrikt Mandya (Karnataka). Am 28. September hatte er sich mit Gläubigen in einer Hauskirche versammelt, als 20 radikale Hindus in die Wohnung eindrangen und sie verwüsteten.

Ebenfalls in der Nacht des 28. September wurde die Wohnung des 34-jährigen Pastors Aneef im Distrikt Tumkur in Brand gesteckt. Hinduistische Gruppen wollten verhindern, dass die Wohnung für Versammlungen der Gemeinde benutzt wird.

Am 29. September wurde der 39-jährige evangelische Pastor Hemachandra Hebal von gewaltbereiten Hindus zusammen mit den Gläubigen aus einer Kirche verjagt, wo er einer liturgischen Feier vorstand. Der Pastor und seine Frau wurden danach von der Polizei festgenommen und mußten eine Erklärung unterschreiben, in der sie bestätigten, daß sie künftig auf das Predigen verzichten werden.

Quelle: kath. Fidesdienst



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