Pfingstlerische Hillsong-Bewegung: Gottesdienste als „unglaubliche Party“…

Die sog. „Hillsong“-Kirche gehört zur evangelischen Pfingstbewegung; sie wurde in Australien gegründet und hat weltweit zahlreiche Ableger, auch in Deutschland, zB. in Berlin und Konstanz. 

Die „Gottesdienste“ der Hillsonger sind besonders intensiv  auf junge Gläubige zugeschnitten und von charismatischen „Lobpreis“-Bands mit lautstarken Rockrythmen geprägt.

Passend für diese emotionale Spiritualität, die sich auf Event-Erlebnisse und heiße Musik fixiert, ist das folgende Zeugnis einer Anhängerin aus Sydney (Australien), veröffentlicht auf einer deutschen Hillsong-Webseite:

„Ich lebe zur Zeit in Sydney wo, wie ihr vermutlich wisst, die Hillsong-Hauptgemeinde ist. Dass ich diese Gemeinde gefunden habe, war das beste, was mir passieren konnte.

Vorbei sind die stocksteifen Gottesdienste in den üblichen Kirchen. Hier wird der Gottesdienst einfach zu einer unglaublich unvergesslichen Party. Es ist ein absolutes Fest. Jung und alt treffen aufeinander und einen freundlicheren Umgang untereinander kann man sich nicht vorstellen.

Die Predigten sind der Hammer, ganz zu schweigen von der Musik, die einen einfach nur zum Mitsingen und Tanzen einlädt.“


6 Kommentare on “Pfingstlerische Hillsong-Bewegung: Gottesdienste als „unglaubliche Party“…”

  1. Hl. Stephanus sagt:

    Hillsong lieferte 2016 Bühnenskandale:

    Gary Clarke, der Senior Pastor der Londoner Hillsong Church, und Diego Simila, Jugendpastor von Hillsong New York, haben sich bei einer Londoner bzw. einer N.Y.er Frauenkonferenz als „Naked Cowboy“ ver-/entkleidet auf der Bühne präsentiert. Als „Naked Cowboy“ trugen die Pastoren nur Unterwäsche, Cowboy-Stiefel und Cowboyhut. Um vorzutäuschen, dass sie ganz nackt seien, hängten sie sich eine E-Gitarre um. Die Frauen im Publikum begannen zu kreischen.

    Brian Houston, der „Papst“ der Hillsong-Church in Australien, manövrierte seine Kirche damals, 2016, ungeschickt aus dem Erklärungsnotstand.

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  2. Dorner Ulrike sagt:

    Ich finde, dass die Musik bei den MEHR-Konferenzen unerträglich schrecklich ist. Wie das 11.000 Menschen aushalten, ist mir unerklärlich.
    Hillsong hingegen hat mich durch den Hit „What A Beautiful Name“ (auf Youtube durch eine namenlose Sängerin interpretiert) im Sturm erobert. Wenn man musikalisch ist, erlebt man in der kath. Kirche jeden Sonntagsgottesdienst Folter pur. Seit Jahren habe ich deswegen eine Wüstenzeit beschert bekommen. Schade für die kath. Kirche, dass sie keine Hillsong-Songs übernimmt, wie mir scheint.
    Von Geldmacherei kann ich nichts entdecken, denn jeder kann diese Lieder leicht nachspielen und nachsingen, wenn er sich im Internet die Noten downloadet.
    Ich möchte gerne eine Hillsong-Church in Dtl., CH oder Frankreich mal selbst erleben. Wäre froh, wenn sie auch nach Wien kommen würde.

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    • Dorner Ulrike sagt:

      Naiver Irrtum meinerseits: Bei Hillsong gibt es keine namenlosen Interpretinnen, ganz im Gegenteil. Die Hillsong-Sängerin, die mich so geflasht hat, heißt Brooke Ligertwood, der Song stammt von ihr (und ihrem Ehemann), und sie hat dafür vor 3 Wochen den Grammy 2018 (Sparte: Contemporary Spiritual Music) erhalten.

      Die Gratis-Podcasts mit Hillsong-Predigten hingegen sprechen mich überhaupt nicht an.

      Und … m.M. nach hätte die Führungselite der Hillsong-Church ruhig ein dickes fettes Schmerzensgeld an das Missbrauchsopfer zahlen und den Täter aus der Church ausschließen sollen, auch wenn es sich dabei um den Vater des Hillsong-Oberhirten gehandelt hat.

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  3. Dalahad sagt:

    Hillsong = Familie = Connect Group= Hillsong ist total verrückt= nicht normal=Liebe zu Jesus=Gott=Kreuz gleich Liebe

    Ich finde die Hillsong Church super! Das sind alles sehr sehr nette Menschen mit unterschiedlicher Herkunft! Man wird sehr freundlich aufgenommen jeder ist wilkommen! Ich habe das Gefühl das es bessere Menschen sind und das die Gemeinde einen sehr zum positiven verändert! Der Lobpreis ist der Hammer! Soviele junge Leute die gläubig sind! Es passieren immer wieder Dinge im meinem Leben welche ich mit Gott in verbindung bringe!

    Ich kann die Hillsong Gemeinde jedem empfehlen der keine Lust mehr hat öde und traurige Gottesdienste zu besuchen!

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  4. Mia sagt:

    Hillsong ist nicht nur Party! Hillsong lebt ein radikales Christsein, dass nicht nur bauchpinselt, sondern sich hingibt, wie JESUS sich für uns hingegeben hat. Genau deshalb können Hillsong-Menschen auch in andere Gemeinden gehen. Denn GOTT ist in jeder Gemeinde der Gleiche, auch wenn der Glaube in unterschiedlichen Stilrichtungen gelebt und gefeiert wird.
    Die katholische Kirche könnte aber noch mal überprüfen, ob das Tanzverbot tatsächlich ein biblisches Fundament hat…
    P.S.: ich bin nicht in einer Hillsong-Gemeinde, aber Familienmitglieder und von ihrer Hingabe kann ich mir ne dicke Scheibe abschneiden!

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  5. Imrahil sagt:

    Ich sehe hier zwei Probleme.

    Erstens, daß es überhaupt Protestanten sind.

    Zweitens, wenn wir das mal ins Katholische übersetzen: ob jemand wohl bereit ist, auch wieder in einen normalen Gottesdienst zu gehen, auch wenn er einem nicht gefällt… wenn er zum Beispiel wieder umziehen muß. Aber: das ist eine offene Frage, keine rhetorische.

    Im übrigen ist an heißer Lobpreismusik, Rock-Rhythmen, hammermäßigen Predigten (wenn sie das denn sind) und vom positiven katholisch-liturgischen Gesetz abgesehen am Tanzen nichts auszusetzen.

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