Kolumbien: Linksextreme Guerillakämpfer verjagen katholische Priester

Wie Bischof Luis A. Mora von Mocoa-Sibundoy (Kolumbien) in einem Interview mit einem Radiosender mitteilte, sollen Guerillakämpfer einige seiner Priester aus der Region Putumayo verjagt haben. Besonders betroffen seien Priester, die in ländlichen Gebieten in Puerto Guzman und Puerto Leguizamo tätig sind.

Wie aus einer Verlautbarung von Radio Carcol hervorgeht, mußten insgesamt sechs Priester die Region in den vergangenen Wochen verlassen, da sie von den marxistisch-revolutionären Untergrundkämpfern attackiert wurden.

Bischof Mora bat die Regierung der Region und die Sicherheitskräfte um notwendige Schutzmaßnahmen für Geistliche in ländlichen Regionen.

Quelle: Fidesdienst


Medienverwirrspiel um Limburger Bischof

Bekanntlich können Interessierte das wegen seiner hohen Kosten umstrittene Diözesane Zentrum in der Bischofsstadt Limburg schon seit Wochen besichtigen.

Wir haben heute einen unserer evangelischen Autoren, einen kompetenten Finanzexperten gefragt, welche Eindrücke er bei seiner kürzlichen Besichtigung gewonnen hat; seine Antwort: Limburg-Dom-DSC_0613-2

„Was ich zu sehen bekam, erschien mir nicht übertrieben. Ich empfand den Bau für einen Ort wie Limburg als angemessen.“ 

Ähnliche Stellungnahmen erfuhren wir auch von anderer Seite.

Hier sehen Sie das Eingangstor zum Bischofshaus  – rechts: interessierte Bürger.

Unabhängig davon und unabhängig von der Beurteilung bischöflicher Fehler usw hat jedermann ein Recht auf Fairneß und rechtsstaatlichen Umgang  – das gilt ebenso für den Limburger Oberhirten, natürlich auch angesichts aktueller Meldungen:

Bekanntlich hat die Staatsanwaltschaft Hamburg jetzt einen Strafbefehl gegen den Bischof beantragt.

Wie in Medien zuweilen ein irreführender Eindruck vermittelt wird, zeigt heute das Beispiel nicht etwa der BILD-Zeitung, von der ohnehin wenig Seriöses zu erwarten ist, sondern des „Manager-Magazins“; dieses titelt nämlich: „Strafbefehl gegen Bischof Tebartz van Elst“: http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/wegen-meineids-strafbefehl-gegen-bischof-tebartz-van-elst-a-927110.html

Ebenso unkorrekt die Überschrift der grün-alternativen Zeitung „taz“ aus Berlin: http://www.taz.de/Umstrittener-Limburger-Bischof/!125263/

So wird per Titel suggeriert, es sei ein Strafbefehl erlassen worden bzw. ein solcher bereits erfolgt  – in Wirklichkeit wurde er lediglich beantragt. Ob das Hamburger Gericht dem Antrag stattgibt, muß erst abgewartet werden. e5359dc532c2210a4bd1e232bbe4825c

Aber Vorverurteilung liegt etlichen Presseleuten mehr am Herzen als rechtsstaatliche Prinzpien, vor allem, wenn es um reißerische Schlagzeilen geht.

Jochen Riebel beleidigt den Bischof

Reichlich gewöhnungsbedürftig erscheint zudem das Auftreten des früheren hessischen LandesmInisters Jochen Riebel:

In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Rhein-Main-Ausgabe, S. 33) vom 9.10.2013 wurde ein Interview mit dem Vermögensverwaltungsrats-Mitglied des Limburger Bistums veröffentlicht. Der FAZ-Titel entspricht wörtlich einer geradezu beleidigenden Aussage dieses Ex-Politikers über den Bischof:

„Er ist entweder ein raffinierter Betrüger oder krank.“

Auf die FAZ-Frage betr. der FinanzierungsproblematikHätten Sie nicht genauer nachfragen müssen?„, antwortete der feine Herr recht merkwürdig:

Der Vermögensverwaltungsrat hat keine Nachforschungspflicht, sondern der Bischof hat die Pflicht, uns alles vorzulegen, was nötig ist.“

Dann stellt sich wohl die Frage, wozu Kontrollgremien überhaupt existieren: zum Skatspielen?

Reichlich seltsam äußerte sich auch der Vorsitzende der Dt. Bischofskonferenz. In Bezug auf den beantragten Strafbefehl gegen Tebartz van Elst wurde der em. Erzbischof Zollitsch gefragt, ob ein Bischof vor diesem Hintergrund denn im Amt bleiben könne.

Seine Antwort:  „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich damit weiterleben könnte.“

Wie bitte? Würde er etwa Hand an sich legen? Aktive „Sterbehilfe“ beantragen  –  oder wie?!

Recht merkwürdig erscheint uns auch folgende Meldung des Hamburger Abendblatts, wir zitieren wörtlich::

„Neun Anzeigen seien wegen des Vorwurfs der Untreue im Zusammenhang mit der Bischofsresidenz eingegangen, sagte der Sprecher der Limburger Staatsanwaltschaft, Hans-Joachim Herrchen, dem Evangelischen Pressedienst. Fünf der neun Anzeigen seien anonym, würden aber genauso wie die anderen behandelt.

Wie bitte?! – Die anonymen (!) Anzeigen werden „genauso wie die anderen“ behandelt?  – Soll das ein schräger Scherz sein?! Leben wir noch in einem Rechtsstaat oder wird hier eine unfaire Hexenjagd veranstaltet, für welche damals anonyme Anzeigen gang und gäbe waren!

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Fotos oben: Dr. Bernd F. Pelz
FAZ-Kopie: Christoph Nehring

ERGÄNZUNGS-Info vom 11.10.2013: 

Hier folgen drei kompetente Leserbriefe aus der heutigen FAZ, die kritische Nachfragen betr. der zuständigen Limburger Kontrollgremien stellen: FAZ v. 11.10.13  Kritik an Kontrollgremien


Pakistan: Malala Yousafzai – der Name des 16-jährigen mutigen Mädchens ist Symbol

Das pakistanische Mädchen Malala Yousafzai setzte sich bereits im Alter von elf Jahren für die Bildung von Mädchen und gegen die Unterdrückung von Frauen durch die radikal-islamischen Taliban ein und bezahlte dafür beinahe mit ihrem Leben.

Am Weltmädchentag der Vereinten Nationen erklärt die Menschenrechts-Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto): Foto_(2)

„Malala Yousafzai ist das Symbol für den ungebrochenen Willen der Mädchen und Frauen geworden, die trotz der Schreckensherrschaft der Taliban den Kampf gegen ihre Unterdrückung, für Bildung führen und damit den steinigen Weg für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fortsetzen. Malala musste dafür beinahe mit ihrem jungen Leben bezahlen.

Die heute 16-Jährige ist zum Vorbild für viele Mädchen und Frauen weltweit geworden. Die Arbeitsgruppe Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag schlug Malala Yousafzai für die Nominierung für den Friedensnobelpreis 2013 vor. Am Weltmädchentag gebührt ihr wiederholt unsere besondere Aufmerksamkeit.

Bereits im Alter von elf Jahren informierte die Schülerin aus dem pakistanischen Swat-Tal, das 2009 von den Taliban kontrolliert und als deren Rückzugsraum benutzt wurde, die Weltöffentlichkeit mit ihrem BBC-Blog-Tagebuch über die Gewalt der Islamisten. Über 150 Schulen sollen allein im Jahr davor durch sie zerstört worden sein. Sie verbreiteten Angst und Schrecken. Malala aber schwieg nicht.

Bei einem Attentat, zu dem sich die Taliban Medienberichten zufolge und unter Berufung auf die Scharia bekannten, wurde sie lebensgefährlich durch Schüsse in Kopf und Hals verletzt. Das liegt nun ein Jahr zurück. Notoperationen in Peschawar und die Weiterbehandlung in Birmingham retteten dem mutigen Mädchen das Leben.

Malala engagiert sich weiter für die Bildungsteilhabe der Mädchen und damit für eine der wichtigsten Forderungen des seit 2012 nun jährlich stattfindenden internationalen Weltmädchentages der Vereinten Nationen. Bildung ist der Schlüssel für die Verwirklichung des langfristigen Ziels gleicher Chancen für Mädchen wie auch für Jungen, vor allem in islamischen Ländern.“


Passau: „Pro Familia“ muß dem Freistaat Bayern 16.000 Euro zurückerstatten

Der Verein „Pro Familia“ in Passau muss 16.000 Euro Fördergelder an den Freistaat Bayern zurückzahlen, weil der Betrag zweckentfremdet wurde. Das hat das Verwaltungsgericht in Regensburg am Donnerstag, den 10.12.2013, entschieden.

Die frühere Geschäftsführerin des Vereins war neben ihrer Tätigkeit für Pro Familia auch Stadträtin der Grünen. In den Jahren 2007 und 2008 hatte die frühere Geschäftsführerin des Vereins neben ihrer Tätigkeit für Pro Familia auch für ihre Partei und den Stadtrat gearbeitet. Weil sie dies auch während ihrer Arbeitszeit tat, war ihr schließlich gekündigt worden. Dabei soll sie mindestens 30 Fehltage angehäuft haben.

Deswegen und wegen weiterer Unregelmäßigkeiten bei der Verwendung der öffentlichen Förderung hatte der Freistaat Bayern eine Rückzahlung der Zuschüsse gefordert.

Dagegen hatte Pro Familia vor dem Verwaltungsgericht geklagt und jetzt verloren.

Quelle und Fortsetzung hier:  http://www.br.de/nachrichten/niederbayern/pro-familia-muss-foerdergelder-zurueckzahlen-100.html


„Was der HERR von dir fordert…“

„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“ (AT, Micha 6,8)

Gott geht es um Gehorsam, Liebe und Demut. Ist das noch zeitgemäß? Selbstverwirklichung, Selbstbestimmung und Selbstgerechtigkeit zeichnen Menschen heute aus. Und als Folge ist dann auch bald Selbstherrlichkeit zu erkennen.

Gott möchte unseren Blick wenden, und zwar auf uns selbst, allerdings im Lichte seines Geistes. Dann können wir erkennen, dass wir uns um uns selbst drehen anstatt um Gott, sein Wort, seinen Willen und seine Schöpfung.

Gott hat einen Plan mit jedem Menschen. Wir sind mit eingeplant,  unserem Nächsten in Liebe und Freundlichkeit zu begegnen, ihn auf Gott und seinen Willen hinzuweisen.

ES IST DIR GESAGT, MENSCH, WAS GUT IST, stellt der Prophet Micha fest.

Gott hat eine Forderung, der ich mich nicht einfach entziehen kann  – und wenn doch, dann hat das Folgen für mich.

Besser ist es, mit Gott im Einklang zu leben, sich der Führung Christi anzuvertrauen und vom Heiligen Geist durch den Alltag geleitet zu werden. Bei Jesus findet das unruhige und  verzagte Herz Ruhe und Frieden.

Gedanken unseres Autors Gerhard A. Schäfer,  evangelischer Prediger aus Wingst


Vietnam: Kommunistische Diktatur verhaftete evangelische Pastoren und Bürgerrechtler

In vier verschiedenen vietnamesischen Arbeitslagern sind 63 protestantische Pastoren und Religionsvertreter inhaftiert. Sie sind zu Haftstrafen von 5 bis 18 Jahren verurteilt und leben unter schwierigen Bedingungen, wobei sie oft 14 Stunden am Tag arbeiten müssen und nur sehr eingeschränkte medizinische Versorgung erhalten.

Dies teilte jetzt die Organisation „International Christian Concern“ (ICC) mit Sitz in Washington mit:

Foto: E. Gründler

Foto: E. Gründler

„Fast alle Inhaftierten“, so ICC in einer Verlautbarung, „sind Mitglieder der ethnischen Minderheiten aus den Hochebenen in Zentralvietnam“. Als solche sind diese Christen „größerer Diskriminierung und Unterdrückung ausgesetzt, als die meisten anderen vietnamesischen Bürger“.

Der Franziskaner-Pater Nguyen Van Si, Theologe und Rektor des Kollegs „St. Antonio“ in Rom, erklärte gegenüber dem Fidesdienst, er halte die in dem Bericht veröffentlichten Daten für „höchst glaubwürdig“:

„Es gibt immer noch eine Einschränkung und Begrenzung der Ausdrucks- und Gewissensfreiheit: wer Meinungen vertritt, die sich von der der Regierung unterscheiden, wird bestraft. Dies ist bedauernswert, vor allem weil von den willkürlichen Festnahmen oft Jugendliche betroffen sind, die sich für Menschenrechte einsetzen.

Darunter leiden vor allem auch ethnische Minderheiten, die auch als sog. „Montagnards“ (Bergbewohner) bekannt sind, und immer noch als Gefahr für die Stabilität des Landes betrachtet werden. Bei den meisten handelt es sich um protestantische Christen. Ich wünsche diesen Brüdern und Schwestern mehr Augenmerk“.

Hintergrund:

Nach Angeben des ICC überwacht die vietnamesische Regierung religiöse Einrichtungen auf den Hochebenen besonders streng. Viele der 63 inhaftierten Religionsvertreter befinden sich seit 2004 in Haft, als die vietnamesischen Behörden mit der Unterdrückung von Bürgern begann, die gegen die sich gegen die illegale Beschlagnahme von Grundstücken und Verstöße gegen die Religionsfreiheit wehrten.

In der Provinz Binh Phuoc hält die Regierung an der Demolierung von 116 Kapellen der Gläubigen aus dem Volk der „Stieng“ fest, die sich offiziell im Besitz der „Evangelischen Kirche Südvietnams“ befinden und bei den Behörden gemeldet sind.

Die Regierung befürchtet, dass unter den Minderheiten eine Unabhängigkeitsbewegung entstehen könnte. In den vergangenen Jahren wurden Hunderte Menschen wegen „Gefährdung der nationalen Sicherheit“ oder „illegaler Aktivitäten“ festgenommen.

Quelle: katholischer Fidesdienst


Der HERR kennt den Weg der Gerechten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 1,1-4.6:

Selig der Mann,
der nicht dem Rat der Frevler folgt,
nicht auf dem Weg der Sünder geht,
nicht im Kreis der Spötter sitzt,

sondern Freude hat an der Weisung des HERRN,
über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.
Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist,
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
und dessen Blätter nicht welken.
Alles, was er tut, wird ihm gelingen.

Nicht so die Frevler:
Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten,
der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.