Medienverwirrspiel um Limburger Bischof

Bekanntlich können Interessierte das wegen seiner hohen Kosten umstrittene Diözesane Zentrum in der Bischofsstadt Limburg schon seit Wochen besichtigen.

Wir haben heute einen unserer evangelischen Autoren, einen kompetenten Finanzexperten gefragt, welche Eindrücke er bei seiner kürzlichen Besichtigung gewonnen hat; seine Antwort: Limburg-Dom-DSC_0613-2

„Was ich zu sehen bekam, erschien mir nicht übertrieben. Ich empfand den Bau für einen Ort wie Limburg als angemessen.“ 

Ähnliche Stellungnahmen erfuhren wir auch von anderer Seite.

Hier sehen Sie das Eingangstor zum Bischofshaus  – rechts: interessierte Bürger.

Unabhängig davon und unabhängig von der Beurteilung bischöflicher Fehler usw hat jedermann ein Recht auf Fairneß und rechtsstaatlichen Umgang  – das gilt ebenso für den Limburger Oberhirten, natürlich auch angesichts aktueller Meldungen:

Bekanntlich hat die Staatsanwaltschaft Hamburg jetzt einen Strafbefehl gegen den Bischof beantragt.

Wie in Medien zuweilen ein irreführender Eindruck vermittelt wird, zeigt heute das Beispiel nicht etwa der BILD-Zeitung, von der ohnehin wenig Seriöses zu erwarten ist, sondern des „Manager-Magazins“; dieses titelt nämlich: „Strafbefehl gegen Bischof Tebartz van Elst“: http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/wegen-meineids-strafbefehl-gegen-bischof-tebartz-van-elst-a-927110.html

Ebenso unkorrekt die Überschrift der grün-alternativen Zeitung „taz“ aus Berlin: http://www.taz.de/Umstrittener-Limburger-Bischof/!125263/

So wird per Titel suggeriert, es sei ein Strafbefehl erlassen worden bzw. ein solcher bereits erfolgt  – in Wirklichkeit wurde er lediglich beantragt. Ob das Hamburger Gericht dem Antrag stattgibt, muß erst abgewartet werden. e5359dc532c2210a4bd1e232bbe4825c

Aber Vorverurteilung liegt etlichen Presseleuten mehr am Herzen als rechtsstaatliche Prinzpien, vor allem, wenn es um reißerische Schlagzeilen geht.

Jochen Riebel beleidigt den Bischof

Reichlich gewöhnungsbedürftig erscheint zudem das Auftreten des früheren hessischen LandesmInisters Jochen Riebel:

In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Rhein-Main-Ausgabe, S. 33) vom 9.10.2013 wurde ein Interview mit dem Vermögensverwaltungsrats-Mitglied des Limburger Bistums veröffentlicht. Der FAZ-Titel entspricht wörtlich einer geradezu beleidigenden Aussage dieses Ex-Politikers über den Bischof:

„Er ist entweder ein raffinierter Betrüger oder krank.“

Auf die FAZ-Frage betr. der FinanzierungsproblematikHätten Sie nicht genauer nachfragen müssen?„, antwortete der feine Herr recht merkwürdig:

Der Vermögensverwaltungsrat hat keine Nachforschungspflicht, sondern der Bischof hat die Pflicht, uns alles vorzulegen, was nötig ist.“

Dann stellt sich wohl die Frage, wozu Kontrollgremien überhaupt existieren: zum Skatspielen?

Reichlich seltsam äußerte sich auch der Vorsitzende der Dt. Bischofskonferenz. In Bezug auf den beantragten Strafbefehl gegen Tebartz van Elst wurde der em. Erzbischof Zollitsch gefragt, ob ein Bischof vor diesem Hintergrund denn im Amt bleiben könne.

Seine Antwort:  „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich damit weiterleben könnte.“

Wie bitte? Würde er etwa Hand an sich legen? Aktive „Sterbehilfe“ beantragen  –  oder wie?!

Recht merkwürdig erscheint uns auch folgende Meldung des Hamburger Abendblatts, wir zitieren wörtlich::

„Neun Anzeigen seien wegen des Vorwurfs der Untreue im Zusammenhang mit der Bischofsresidenz eingegangen, sagte der Sprecher der Limburger Staatsanwaltschaft, Hans-Joachim Herrchen, dem Evangelischen Pressedienst. Fünf der neun Anzeigen seien anonym, würden aber genauso wie die anderen behandelt.

Wie bitte?! – Die anonymen (!) Anzeigen werden „genauso wie die anderen“ behandelt?  – Soll das ein schräger Scherz sein?! Leben wir noch in einem Rechtsstaat oder wird hier eine unfaire Hexenjagd veranstaltet, für welche damals anonyme Anzeigen gang und gäbe waren!

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Fotos oben: Dr. Bernd F. Pelz
FAZ-Kopie: Christoph Nehring

ERGÄNZUNGS-Info vom 11.10.2013: 

Hier folgen drei kompetente Leserbriefe aus der heutigen FAZ, die kritische Nachfragen betr. der zuständigen Limburger Kontrollgremien stellen: FAZ v. 11.10.13  Kritik an Kontrollgremien


44 Kommentare on “Medienverwirrspiel um Limburger Bischof”

  1. stoppoker sagt:

    Frau Küble!

    Kriechen Sie Ihrer Kirche hinterher, ich warte derweil auf den Untergang der Kirche, indem immer mehr wegsterben bzw. austreten.

    Hierzu ein Zitat :

    „Religionen sind mir keinen Pfennig wert. Ich erziehe auch meine Kinder nicht in der jüdischen Tradition. Ich glaube nicht an Gott und finde ohnehin alle Religionen dumm.“

    – Woody Allen in einem Interview mit NZZ am Sonntag, 22. Juli 2012

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  2. stoppoker sagt:

    Monarchie in beiden Kirchen abschaffen!
    Strukturen und Finanzen transparent offenlegen!
    Strikte Trennung von Staat und Kirche!
    Keine Dienstleistung mehr staatlicher Seite für den Kirchensteuereinzug!
    Wer Mitglied im Verein Katholische Kirche oder Evangelische Kirche
    oder sonst irgendeinen Verein sein will der kann seinen Jahresbeitrag überweisen!
    Was hat der Staat damit zu schaffen?

    Wann wird das endlich mal realisiert?

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  3. Manfred Blank sagt:

    Vielleicht interessant, wenn man es im Zusammenhang mit der Finanzierung des Prunkbaus sieht:

    Staatsleistungen sind finanzielle Zuwendungen des Staates an die Kirchen. Zu den Staatsleistungen zählen alle Zuwendungen, die auf Gesetz, Vertrag oder besonderen Rechtstiteln beruhen und ihren Ursprung im Wesentlichen im 19. Jahrhundert haben. Bei den Staatsleistungen infolge der Säkularisierung handelt es sich heute unter anderem um Zahlungen (Dotationen) für den Personal- und Sachbedarf der Diözesanleitungen, für die Ausbildung, Besoldung und Versorgung der Geistlichen, aber auch anderer Kirchenbediensteter. Hinzu kommen Staatsleistungen für den Bauunterhalt kirchlicher Gebäude, soweit sie kirchlichen Zwecken dienen.

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    • Guten Tag,
      vielleicht auch interessant, mal zu erwähnen, daß es sich bei diesen sog. „Staatsleistungen“ nicht etwa um gnädige Zuschüsse oder großzügige „Zuwendungen“ handelt, sondern um E n t s c h ä d i g u n g s – Zahlungen aufgrund von staatlichem geraubtem (!) Kirchengut zur Zeit der Säkularisierung.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Manfred Blank sagt:

        Da wollen wir jetzt aber mal – wenn schon frühere Jahrhunderte bemüht werden – gnädig darüber hinwegsehen, was sich die Kirche im Laufe der Jahrhunderte zusammengeraubt hat………..

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      • Guten Tag,
        „gnädig“? – Einfach eine Retourkutsche drauflos – ohne Beweise!
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • stoppoker sagt:

        Schon mal auf die Idee gekommen das diese Entschädigungen von 1803 längst bezahlt sind und zwar zigfach, zusätzlich durch Zinserträge und Wertsteigerungen ist der Wert nocheinmal x-fach in die Höhe gegangen. Ich möchte als Nicht-Kirchenmitglied keine Kirche finanzieren. Nicht nur über die Kirchensteuer wird sie finanziert sondern zu einem erheblichen Teil aus Subventionen. In ca. 10 Jahren wird der Prozentanteil der Kirchenmitglieder unter 50% fallen, dann ist es nicht mehr so leicht zu rechtfertigen das die gesamte Gesellschaft die Kirchen finanzieren. Da freu ich mich schon drauf! Auf die Zukunft!

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      • Guten Tag,
        blühender Unsinn, die Entschädigungen sind noch lange nicht abgegolten – solche Märchen erzählen nichtmal die Grünen. Entschädigungen sind keine „Subventionen“, lassen Sie doch diese dümmliche Nebelwerferei.
        Möchten Sie als vorlautes Nicht-Kirchenmitglied an den arbeitsfreien christlichen Feiertagen wie heute lieber arbeiten? Nur zu! Oder nehmen Leute Ihres inkonsequenten Schlages diesen Vorteil gerne an?!
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  4. guenter sagt:

    Die bischöflichen Besoldung trägt der Steuerzahler, Bischöfe werden also beispielsweise auch von mir finanziert und wie Beamte besoldet, B6 und aufwärts. Was würde man wohl über einen ähnlich bezahlten Bundesbankdirektor oder Ministerialdirigenten oder Universitätsprofessor sagen, der sich eine derartige Luxusherberge einrichtet, bezahlt von Geldern, die er selbst mit Sicherheit nicht erarbeitet hat, sondern die ihm von einer Institution zur Verfügung gestellt werden?

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    • Guten Tag,
      nehmen Sie bitte zur Kenntnis, daß ein Ministerialdirigent das Geld des Steuerzahlers verwaltet und ggf. verschwendet, ein Bischof aber allenfalls das der freiwilligen Kirchensteuerzahler; im Falle Limburg handelte es sich bei den Ausgaben des Diözesanzentrums (darunter keineswegs eine Privat(eigentums)wohnung des Bischofs, sondern eine Dienstwohnung – auch für seine Nachfolger im Amte) außerdem zu ca. 80% um Vermögen des „bischöflichen Stuhles“ – das war nämlich jene „Institution“, welche für die Kosten aufkam.
      Folglich handelt es sich bei diesem Bauprojekt um eine innerkirchliche Angelegenheit, auch finanziell betrachtet – ja?
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • guenter sagt:

        Das hatte ich in meinem Beispiel erwähnt – „bezahlt von Geldern, die er selbst mit Sicherheit nicht erarbeitet hat, sondern die ihm von einer Institution zur Verfügung gestellt werden?“
        Wenn ich Ihren Stil pflegen würde, würde ich fragen: „Zu dumm zum Lesen, was?“

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      • Guten Tag,
        jene „Institution“, die ihm aber das meiste Geld „zur Verfügung stellte“, ist aber nicht der Kirchensteuerzahler (Sie hatten doch das Vergleichsbeispiel mit dem Staatsbeamten gebracht – und genau das hinkt gewaltig!), sondern ist der Bischöfliche Stuhl, dem er derzeit vorsteht.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • guenter sagt:

        Wo wohnt er denn privat?

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      • Guten Tag,
        vielleicht hilft ein Beispiel weiter: ein Pfarrer wohnt normalerweise im Pfarramt, das sowohl seine Dienstwohnung wie sein persönlicher Aufenthaltsraum ist. Diese Dienstwohnung steht danach seinem Amtsnachfolger zur Verfügung. Offenbar liegt es nicht jedem, diesen geläufigen Sachverhalt mal auf den Bischof samt Dienstwohnung zu übertragen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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    • guenter sagt:

      Das mit der Dienstwohnung haben wir jetzt verstanden. Der Bischof hat damit also zumindest finanziell im Privateinkommen deutliche Vorteile gegenüber entsprechend besoldeten Beamten, die idR keine Dienstwohnung und keinen Dienstwagen und schon garkeinen Chauffeur haben. Ok, nur die Besoldung stammt aus Steuergeldern, der Rest vermutlich aus einer Mischung aus Kirchensteuern, gespendetem und vor ein paar Jahrhunderten auch geklautem/ geraubtem Kirchenvermögen. Nochmal, was passiert einem entsprechenden Beamten, wenn er ihm anvertrautes Geld, egal, wo es herkommt, verjubelt? Richtig, er landet wegen Untreue im Knast, wenn die Haftstrafe länger als 2 Jahre ist, wird er gefeuert. Und einem Bischof soll nichts passieren? Das ist schlecht zu vermitteln.

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      • Guten Tag,
        wo bleibt denn Ihre Rücktrittsforderung an den allseits hochverehrten Herrn Wowereit aufgrund des Desasters mit dem Berliner Flughafen, wo es um „verjubelte“ MILLIARDEN geht – und zwar auf Steuerzahlerkosten, nicht aus staatseigenem Rücklage-Vermögen!
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • guenter sagt:

        Rücktrittsforderungen an Wowereit gab es ja wohl fast endlos – Wowereit ist im übrigen Wahlbeamter, den muss man ja nicht wiederwählen. Bischöfe sind Lebenszeitbedienstete.

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      • Guten Tag,
        es gab aber keinerlei Medienkampagne hinsichtlich Rücktrittsforderungen, schon gar keine monatelangen Attacken wie beim Limburger Bischof.
        Politiker werden allgemein gewählt, was nichts daran ändert, daß schon etliche zurücktreten mußten, selbst wegen weitaus geringerer Anlässe, zB. der fürs Bundesland erfolgreiche CDU-Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Lothar Späth.
        Bei Herrn Wowereit ist man aber seitens der Journalistenzunft ersichtlich „großzügiger“ – oder?!
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • guenter sagt:

        Könnte das daran liegen, dass man von einem Bischof erwartet, dass er als Moralinstanz auftritt – das ist schließlich sein Beruf -, von einem Politiker jedoch nicht? Frau Kässmann ist wegen ein paar Punkten in Flensburg zurückgetreten …

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      • Guten Tag,
        könnte es sein, daß besoffen bei Rot über die Straße fahren Menschenleben gefährdet, teures Bauen jedoch nicht?
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • guenter sagt:

        Menschenleben gefährden – das gilt für das Autofahren generell, auch nüchtern.
        Unser Rechtssystem sieht aber nun einmal für den einen Tatbestand Punkte in Flensburg vor, für den anderen – derzeit für TvE noch unbewiesenen – sofortige Entlassung für Beamte, bei falscher eidesstattlicher Erklärung (wovon die Staatsanwaltschaft im Falle TvE überzeugt ist) hohe Geld- und Haftstrafen. WOllen wir jetzt zugunsten von TvE unser Rechtssystem ändern?

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      • Guten Tag,
        wie Sie selber schreiben, ist der von Ihnen erwähnte Vorwurf gegen den Limburger Bischof unbewiesen.
        Also warten Sie doch ab, ob es zu einer Beweislage kommt.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  5. Dorrotee sagt:

    Nun ja,ich finde die hohen Baukosten hätte man durch bessere Planung in den Gremien normal halten können. Wieso werden solche Leute nicht zur Rechenschaft gezogen? Der einzelne Bischof kann doch heutzutage gar nicht mehr alleine finanziell walten und schalten.
    Ob eine Absetzungskampagne gegen lhn läuft? Von langer Hand geplant?
    Ich las in einer Zeitung, dass der Bischof gesagt haben soll:“Ich habe von solch hohen Kosten nichts gewusst.“ – Wusste die rechte Hand nicht, was die linke tut?

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  6. Ester sagt:

    Naja hier hätten wir einen Kommentar, der meines Erachtens die Sache auf den Punkt bringt
    http://die-echte-csu.blogspot.de/2013/10/bischof-tebartz-van-elst.html.
    Das ganze und besonders die Schlagzeilen sind sowas von dermaßen widerlich und wenn ich der Bischof Tebartz wäre, täte ich mir einem Rolls Royse mitsamt Chauffeur zulegen und jeden Tag im feinsten Lokal am Platze speisen, sowie mir meine Schuhe bei Prada (wohin ich immer natürlich im Privatjet fliegen täte) handanfertigen lassen und überhaupt den Leuten mal vormachen, was so richtig Prunk und Protz ist.
    Die Gegner täten dann alle vor Wut platzen und es wäre endlich Ruhe.

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    • Jesus sagt:

      seit ihr irre ????????????????

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      • Ester sagt:

        Lieber Jesus, Millionen Leute spielen jede Woche Lotto, weil sie genau das haben wollen.
        Und die Berichte über Leute. die wirklich, wirklich reich sind, werden von noch mehr Leuten regelmäßig gelesen.
        Dazu werden selbst in ganz armen Ländern (Pakistan z.B) und den Slums von Südamerika am allerliebsten amerikanische Soaps geguggt, wo die Protagonisten mal eben mit dem Privatjet zum Frühstücken nach Tiffany fliegen und zum Abendessen dann wieder in Dallas (wo immer das ist) ist.
        Schlussfolgerung, eine arme Kirche der Amen interessiert niemanden wirklich.
        Dazu hat der Herr Jesus Christus den Judas Iskariot, der gegen die Verschwendung (die übrigens im Gegensatz zu Geiz und Neid nicht zu den Quellsünden gehört) gemotzt hat, zurechtgewiesen.
        Und schon im AT, als König David sich einen Kopf gemacht hat, dass er im Palast, die Bundeslade jedoch im Zelt wohnt, hat der HERR zu ihm gesagt „Mach dir keinen Kopf“.

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  7. Ester sagt:

    Ich möchte hier mal ganz wertneutral zu bedenken geben, dass Geiz und Neid sehr wohl Quellsünden sind, Verschwendung jedoch nicht zu selbigen gehört.

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  8. Uli sagt:

    Grüß Gott,

    wenn 3 Millionen EURO für diese Baumaßnahmen geplant waren und es nun doch 31 Millionen Euro sind, dann liegt da schon eine größere Differenz vor.

    Bei der Elbphilharmonie in Hamburg ist der Unterschied sicher noch größer (oder?)

    Der Bischof ist doch auch schon mal augefallen wegen sehr hoher Reisekosten.

    Gerade leidet sein RUF tatsächlich etwas, berechtigt oder unberechtigt.

    Könnte Papst Franziskus diesen Bischof nicht mal nach ROM holen, ihn dort für eine
    gewisse ZEIT in dem KLOSTER leben lassen, nicht als Strafe sondern als CHANCE.

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  9. Manfred Blank sagt:

    Der Bau ist nicht übertrieben? Klar, ich baue mir auch eine Badewanne für 13.000 Euro ein……..

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    • Guten Tag,
      liegt Ihnen die Rechnungskopie betr. der bischöflichen Badewanne vor – oder nur Behauptungen aus der Medienküche?
      Mußten Sie sich an den Kosten beteiligen – oder inwiefern besteht näheres Interesse?
      Zudem geht es hier im Artikel nicht darum, ob die bischöfl. Wanne golden, silbern oder metallig schimmert, sondern vielmehr darum, rechtsstaatliche Prinzipien zu beachten, die ganz badewannenunabhängig sind, nämlich daß lediglich ein ANTRAG auf Strafbefehl vorliegt – und selbst wenn es einen Strafbefehl gäbe, wäre auch dies durchaus keine Verurteilung, geschweige rechtskräftig; vielmehr käme es dann bei Widerspruch des Bischofs erstmal zu einer Hauptverhandlung.
      Das ABC des Rechtsstaats scheint in unserer „Mediendemokratie“ nicht mehr geläufig.
      Da aber alle vor dem Gesetz gleich sind, gelten rechtliche Grundsätze „sogar“ für Bischöfe.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  10. Kassandra sagt:

    Ist es nicht seltsam, daß Personen, die sich gegenüber den Bestimmern der öffentlichen Meinung durch nicht genehmes Verhalten oder Sprechen unbeliebt gemacht haben, medial
    „hingerichtet“ werden???? Es gibt ja schon einige Beispiele in den letzten Jahren.

    Auf der anderen Seite gibt es doch viele Leute, die viel mehr „Dreck am Stecken “ haben und trotzdem hochgeehrt sind.

    Wem ist der Bischof auf die Füße getreten???????????????

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    • Guten Tag,
      der Limburger Bischof hat sich gewiß bei etlichen Kreisen – etwa linkskatholischen Reformgruppen – unbeliebt gemacht, allein schon deshalb, weil er da und dort noch klar katholische Standpunkte vertritt, zB. betr. Ehe und Familie, auch hinsichtlich seiner klaren Position gegen kirchl. Homo-Segnungen:
      http://predigtgarten.blogspot.de/2008/09/danke-herr-bischof.html
      Ginge es wirklich um die hohen Kosten des Bistums-Gebäudekomplexes, dann müßten sich die Medien doch mal für die 40 Millionen superteure Sanierung im Bistum Rottenburg-Stuttgart interessieren (ebenfalls Bischofshaus etc) – kein Hahn kräht danach. Und warum nicht?
      Weil der dortige Bischof Fürst zum linksliberalen Spektrum gehört? Oder woran liegts wohl sonst?
      Hier haben wir schon vor fünf Wochen darüber berichtet:
      https://charismatismus.wordpress.com/2013/09/06/medien-und-doppelmoral-causa-limburg-im-vergleich-zur-causa-rottenburg/
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Johann Kotter sagt:

        Sehr geehrte Frau Küble,

        Soweit ich dies jetzt im Internet nachlesen konnte, arbeitet im 40 Millionen Euro – Bau der Diözese Rottenburg das komplette Ordinariat, inklusive z.B. 130 Büroräumen. Auch war der Bau von vornherein bereits mit 36,5 Mio € veranschlagt. Bitte googeln Sie da einfach „Rottenburg Neubau Ordinariat“.
        In den Räumen in Limburg leben und arbeiten der Bischof, 2 Ordensschwestern, der Büroleiter des Bischofs, sein Sekretär und Fahrer sowie 3 Sekretärinnen.
        Dies alles nur zu Ihrer Info.
        Seit Jahren sammle ich für die Caritas und bin nun sehr froh, dass die Herbstsammlung schon vorbei ist in Bayern und ich mir keine dummen Sprüche hierzu anhören musste.

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      • Guten Tag,
        also bescheiden wirkt das Rottenburger Gebäude nicht gerade, auch nicht sonderlich platzsparend,
        hier ein Beispielfoto: http://www.tagblatt.de/Home/bilder/bilder-lokales_mmid,5340.html#307590
        Sodann haben Sie bei den von Ihnen aufgelisteten „Räumen in Limburg“ nicht mitgerechnet:
        Die Kapelle, das Diözesanbüro (das übrigens in einem Fachwerkbau aus dem 15. Jahrhundert untergebracht ist, der teuer saniert werden mußte), das Bistums-Musem mit dem Domschatz, zudem Konferenzräume und das separate Nonnenhaus.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  11. Der beantragte Strafbefehlt hat soweit ich weiß nichts mit dem Bau zu tun, sondern mit der Falschaussage an Eides statt.

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    • Guten Tag,
      das darf wohl als bekannt vorausgesetzt werden, zumal im Artikel auch gar nicht behauptet wird, der beantragte Strafbefehl beziehe sich auf den Bau. Es geht um eine korrekte Berichterstattung (Unterschied zwischen „Antrag“ und „Erlaß“!).
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble
      PS: Ob es sich tatsächlich um einen Meineid handelt, entscheidet nicht die Staatsanwaltschaft, sondern das Gericht; folglich ist die Causa derzeit durchaus offen. Klar?

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      • Oh, eine Rechthaberin! Eine Antwort werde ich nicht lesen.

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      • Barbarella sagt:

        @ Monika Lobinger: oh, eine Ignorantin und Rechthaberin!
        Warum sind Sie nicht in der Lage, eine anderslautende Meinung zu respektieren? Nein, Sie stampfen wie ein trotziges Kind auf: Nein: Eine Antwort les ich nicht!

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      • OStR Peter Rösch sagt:

        @Barbarella
        Doch, ich lese die Antworten schon. Mich interessiert, wes Geistes Kinder derzeit Morgenluft wittern.

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