Heutige Papst-Predigt betont unsere Wachsamkeit gegenüber dem Teufel

In der Predigt der heutigen hl. Messe im Pilgerhaus Santa Marta unterstrich Papst Franziskus, daß man dem Sieg Jesu über das Schlechte nicht „zur Hälfte“ nachfolgen könne. Man dürfe die Wahrheit im Kampf gegen den Teufel nicht verwischen oder relativieren.

Foto: Radio Vatikan

Foto: Radio Vatikan

Er bezog sich in seinen Ausführungen auf das heutige Evangelium nach Lukas (Lk 11,14-26) und bemängelte, daß Christus heute häufig auf einen „Heiler“ reduziert werde, den man nicht allzu ernst nehmen müsse.

„Es gibt einige Priester, die sagen, wenn sie dieses Textstück aus dem Evangelium lesen: ‚Jesus hat jemanden von einer psychischen Krankheit geheilt.‘ –  Es stimmt, dass man in jener Zeit Epilepsie mit Besessenheit vom Teufel verwechselte; aber es stimmt auch, dass es den Teufel gibt! Und wir haben nicht das Recht, die Sache zu vereinfachen, als ob wir sagen würden: ‚Nein! Der Teufel erscheint auf der ersten Seite der Bibel und endet auf der letzten Seite der Bibel mit dem Sieg Gottes über den Teufel!“

Der Pontifex erklärte weiter:

„Wir können uns die Frage stellen: Bin ich wachsam über mich selbst, mein Herz, meine Gedanken, meine Gefühle?  – Hüte ich den Schatz der Gnade?  –  Bewahre ich die Anwesenheit des Heiligen Geistes in mir? 

Oder lasse ich mich gehen und glaube daran, dass es schon gut gehen wird? Aber wenn du nicht achtgibst, dann kommt derjenige, der stärker ist als du.

Der heilige Petrus hat gesagt: „Der Teufel ist wie ein wilder Löwe, der umherschleicht und uns einkreist.“  –  So ist es. ‚Aber Pater, Sie sind ein bisschen antik, Sie erschrecken uns mit solchen Dingen…‘   –   Nein, nicht ich! Es ist das Evangelium! Und das sind keine Lügen: es ist das Wort Gottes!

Bitten wir den HERRN um die Gnade, diese Dinge ernst zu nehmen. ER ist gekommen, um für unsere Rettung zu kämpfen. ER hat den Teufel besiegt! Bitte machen wir keine Geschäfte mit dem Teufel!   –  Nicht relativieren, wachsam sein –  und dies immer mit Jesus!“

Quelle und vollständiger Bericht von Maike Sternberg-Schmitz siehe hier: ZENIT.org



Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s