Libyen und Tunesien: besorgniserregende Lage nach dem „arabischen Frühling“

Die Nordafrikanische Bischofskonferenz (CERNA) traf sich vom 6. bis 9. Oktober 2013 in Rom. In ihrem Schluß-Statement äußert sie sich besorgt über die wackelige Sicherheitslage in Libyen.

„Sie hat dazu geführt, dass die Mehrheit der Ordensleute, die im Gesundheitswesen in Libyen gearbeitet haben, auf Drängen der Behörden das Land verlassen mussten“, so die Bischöfe.

Auch in Tunesien, wo nach monatelanger Regierungskrise jetzt ein sog. Expertenkabinett ans Ruder gekommen ist, stellen die Bischöfe „Unsicherheit und offene Fragen“ fest.

Immerhin sei die öffentliche Ordnung nicht in Gefahr; doch auch zwei Jahre nach den Wahlen habe das Land, das von „wachsenden wirtschaftlichen und sozialen Spannungen“ geprägt sei, noch keine neue Verfassung erhalten.

Quelle: Radio Vatikan



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