Dr. Püttmann übt harsche Kritik an Verteidigern des Limburger Bischofs

Kommentar von Felizitas Küble

Unter dem Titel „So nicht, werte Glaubensbrüder!“ befaßt sich der katholische Publizist Dr. Andreas Püttmann am heutigen Dienstag (15.10.) im Debatten-Magazin „The European“ mit den Fürsprechern und Anhängern des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst, wobei er vor allem Teile der katholischen Bloggerszene im Visier hat.

Dem von ihm kritisch beleuchteten „Unterstützermilieu“ schreibt er zB. folgendes ins Stammbuch: 

Foto: Hans Martin Schmidt

Foto: Hans Martin Schmidt

„Mitverantwortung trägt auch sein Unterstützermilieu: paradoxerweise meist sittenstrenge Verfechter eines konservativen Ordo-Katholizismus, denen aber im geistigen Gefängnis ihrer Parteilichkeit, Selbstreferenzialität und Lagermilitanz die normativen Sicherungen durchbrannten. Ihre Devise: „Right or wrong – my bishop!“ (…)

Nicht nur Tebartz-van Elst, sondern auch seine totalapologetischen Anhänger haben sich in diesen Wochen um ihre Glaubwürdigkeit gebracht.“

Püttmanns Beschwerden mögen vereinzelt berechtigt sein; auf einigen kath. Webseiten gab es vielleicht einen gewissen kirchenfrommen Übereifer bei dem Bemühen, den angegriffenen Oberhirten gleichsam um jeden Preis in Schutz zu nehmen.

Rechtfertigt diese Einschätzung aber einen derart rabiaten Rundumschlag, in welchem sich der Autor geradezu in Rage schreibt und zuweilen selber jenem unsachlichen Schwarz-Weiß-Denken verfällt, das er anderen wortreich ankreidet?!

Hierzu einige Beispiele aus seinem rigiden Beschwerde-Artikel:

1. Dr. Püttmann schreibt:

„Dass Tebartz-van Elst sich später zusätzlich als verschwenderischer Bauherr bloßstellen lassen musste und zuletzt wiederum als Mann, der ein „taktisches Verhältnis zur Wahrheit“ selbst gegenüber eigenen Beratern pflegte  –  ja nach glaubhaftem Zeugnis gar andere zu Vertuschung und Unwahrheit angestiftet haben soll – kam nur noch als eine Art Versagens-Overkill zum längst ausreichenden Rücktrittsgrund hinzu…“

Der Verfasser bietet scharfe Anschuldigungen („Anstiftung zu Vertuschung und Unwahrheit“), ohne diese freilich zu beweisen. Sollte er mit dem „glaubhaften Zeugnis“ etwa den Sprecher des Vermögensverwaltungsrats (Jochen Riebel) meinen, so hätte man gerne gewußt, warum er dessen beleidigende Attacken auf den Bischof („entweder krank oder ein raffinierter Betrüger“), die immerhin tagelang die Schlagzeilen bestimmten, nicht ebenfalls kritisch unter die Lupe nimmt.

Entsprechen derlei Verunglimpfungen etwa einer fairen Streitkultur? Was haben solch wüste Entgleisungen noch mit Sachkritik zu tun?  – Gilt das skeptische Auge des Dr. Püttmann vor allem den Bischofs-Verteidigern?

2. Sodann behauptet der Verfasser, wenn der Bischof, „statt sich an Amt und Würden festzuklammern, in Demut selbst zu Boden gegangen, gäbe es keine „Hatz““, dann würde sich nach dessen Einsicht, Reue, Buße etc. „der Sturm der Entrüstung in der öffentlichen Meinung gewiss legen.“  – Dr. Püttmann fügt hinzu: „Aber nichts davon hat Tebartz bisher überzeugend geleistet.“

„Nichts“ davon?  – Kennt er etwa den stellenweise selbstkritischen öffentlichen Brief des Bischofs vom 31. August nicht?   –  Hat er die bald danach erfolgte „Bitte um Verzeihung“ ebenfalls verpaßt?

Hat sich der Pressewirbel denn infolgedessen gelegt oder auch nur gemäßigt? – Das Gegenteil ist bekanntlich eingetreten; das wilde Kesseltreiben vieler Medien nahm an polemischer Stärke erheblich zu.

Inzwischen flaut es zwar etwas ab, weil einem Teil der Journaille wohl die Puste ausging, zumal sich der Attackierte weit weg in Rom befindet und sich im Volke mittlerweile Überdruß an dem „fröhlichen Jagdtreiben“ breitmacht, dessen unfaire Schattenseiten immer deutlicher werden.

3. Zudem wirft Püttmann den von ihm kritisierten Tebartz-Verteidigern vor, sie seien praktisch gesehen „Relativierer“:

„Durch ihre Rabulistik wird im Handumdrehen eine Lüge zum „Versprecher“, eine Bischofsresidenz zum „diözesanen Zentrum“, ein kostenunbekümmerter Änderungswunsch zum Handwerkerversäumnis, authentische Empörung zur „Hetze“, ein Beratergremium zum eigentlich verantwortlichen Aufsichtsrat und eine Designer-Badewanne zum Bobby-Car.“

Warum sollte die dortige Gebäude-Ansammlung nicht als „diözesanes Zentrum“ bezeichnet werden dürfen, zumal sich neben der Bischofswohnung z.B. ein Sekretariats-Gebäude, ein separates Haus für Ordensfrauen, Konferenzräume und das Diözesan-Museum samt Domschatz befinden?

Hat Dr. Püttman zum Thema „Designer-Badewanne“ noch nicht mitbekommen, daß sich die 15.000 Wannen-Euros, die vielfach den Volkszorn erregten, in Wirklichkeit auf das gesamte Badezimmer beziehen  –  und daß die Summe dann keineswegs aus der Reihe fällt?

Sodann beanstandet er, daß „ein Beratergremium zum eigentlich verantwortlichen Aufsichtsrat“ erklärt werde. Dr. Püttmann möge sich doch mit seiner Beschwerde passend an die FAZ, an das ZDF und an Wikipedia wenden, welche den Vermögensverwaltungsrat des Bischofs ausdrücklich in dieser Weise (nämlich als Kontroll- und Aufsichtsgremium) dargestellt haben.

Ergänzender HINWEIS:

Zu den Falschmeldungen der FAZ und anderer Medien gehört neben der Badewannen-Lüge auch die Behauptung, der Limburger Oberhirte habe die Kosten des „Diözesanen Zentrums“ listig in diverse Teile unter 5 Mill. Euro aufgestückelt, um sie somit nicht dem Vatikan melden zu müssen.

Damit soll natürlich gerade derzeit ein Keil zwischen Rom und Bischof Tebartz-van Elst getrieben werden.

Allerdings ist dieser Vorwurf falsch, weil sich die erwähnte  Regelung nicht auf allgemeine Ausgaben, sondern nur auf Veräußerung von Vermögen bezieht, was in dieser Causa aber nicht zutrifft.

Näheres siehe hier: http://kikreukreu.blogspot.de/2013/10/5-millionen.html


Israel: Terror-Schmugglertunnel an der Grenze zum Gazastreifen entdeckt

Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben am 7. Oktober den Eingang eines Tunnels entdeckt, der von Terroristen im Gazastreifen in der Nähe israelischer Ortschaften gebaut wurde. Der Tunnel verläuft etwa 1,7 Kilometer in 18 Meter Tiefe.

Es ist der dritte derartige Tunnel, der im vergangenen Jahr am Sicherheitszaun zwischen Israel und dem Gazastreifen gefunden wurde.

BILD: Ein israelischer Soldat untersucht den Tunnel (Foto: MFA)

Schmugglertunnel wie dieser wurden in der Vergangenheit von Terroristen genutzt, um Anschläge gegen Zivilisten und Armeeangehörige zu verüben  –  wie im Jahr 2006, als Soldaten der ZAHAL bei einer Routinepatrouille angegriffen wurden. Zwei Soldaten wurden dabei ermordet – und ein dritter, Gilad Shalit, als Geisel genommen.

Der Befehlshaber der Gaza-Division, Brigadegeneral Mickey Edelstein, sagte: „ZAHAL geht davon aus, dass es weitere Tunnel in der Gegend gibt, die Zivilisten und Sicherheitspersonal gefährden.“

Für den Tunnel wurden etwa 500 Tonnen Zement und Beton verbaut. Terroristen von Hamas und anderen Organisationen im Gazastreifen investieren Millionen von Dollar und Ressourcen, um ein illegales Tunnelsystem zu unterhalten, das mit Israel verbunden ist.

Es gibt Hinweise darauf, dass die Terroristen dafür systematisch Baumaterial verwenden, das von Israel als humanitäre Hilfe in den Gazastreifen gebracht wird.

Brigadegeneral Mickey Edelstein hierzu: „ZAHAL macht die Hamas für alle terroristischen Aktivitäten verantwortlich, die vom Gazastreifen ausgehen. Wir werden weiterhin sowohl auf einer Aufklärungsebene als auch operativ daran arbeiten, Terroranschläge zu verhindern.“

Quellen: Israelisches Außenministerium / Botschaft des Staates Israel in Berlin


BVL warnt: Europa-Parlament darf sich nicht zum Handlanger des Todes machen!

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL), Martin Lohmann (siehe Foto), appelliert an das Europäische Parlament, beim Lebensschutz auch nicht durch die Hintertür zu tricksen und der Tötung von Menschen den Weg zu bereiten. 

 In einem Brief wendet er sich an alle Mitglieder des EU-Parlaments. Es wäre fatal, wenn sich die Abgeordneten blenden ließen von gefährlichen Pseudo-Argumenten, wie sie jetzt auf der EP-Tagesordnung für den 22. Oktober zu finden sind.  PICT0101

„Ich bin entsetzt, dass nun sogar versucht wird, europäische Rechtsprechung auszuhebeln. Europa hat sich gefälligst an EU-Recht zu halten“, sagte Lohmann in Bonn. Der Europäische Gerichtshof hatte festgestellt, dass der Mensch mit der Zeugung da ist und Lebensschutz verdiene (EUGH-Urteil C-34/10).

Inzwischen haben sich mehr als 1,3 Millionen Bürger in ganz Europa der Initiative „ONE OF US / Einer von uns“ angeschlossen und fordern den Stopp der EU-Finanzierung embryonentötender Maßnahmen.

Da sei es „geradezu perfide, jetzt den ungehinderten Zugang zu Abtreibung als Menschenrecht zu bezeichnen“. Es ist zudem „totalitär, die Gewissenfreiheit einzuschränken unter der Behauptung der ,ungeregelten Nutzung’ beziehungsweise ,missbräuchlichen Anwendung“.

Und es ist gegenüber allen Menschen mit Gewissen und Freiheitsverantwortung „regelrecht dreist, die dauerhafte Finanzierung von Abtreibungsorganisationen zu fordern“.

Lohmann: „Wer gar aus dem Recht auf Leben ein Recht auf Tötung machen will, missachtet sowohl die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die Europäische Menschenrechtskonvention wie auch das deutsche Grundgesetz.“

Der BVL fordert daher, den Entschließungsantrag A7-0306/2013 sofort von der Tagesordnung zu nehmen und andernfalls in namentlicher Abstimmung am 22. Oktober diesem „Tötungsdokument“ eine klare Abfuhr zu erteilen. Europa dürfe nicht zu einem „Gewissenskiller und Lebenstöter“ werden.


LIMBURG: „Die Welt“ knöpft sich jetzt den Vermögensverwaltungsrat vor

Tim Röhn zur Heuchelei der selbsternannten „Opfer“ des Bischofs

Unter dem Titel „Limburger Vermögensverwaltungsrat ist scheinheilig“ ist die Frage nach der Mitverantwortung dieses Gremiums inzwischen auch in der Mainstream-Presse angekommen  –  heute zB. in der Berliner Tageszeitung DIE WELT (online).

Bislang wurden die drei feinen Herren dieses Rätegremiums, vor allem Jochen Riebel, in den Medien gerne als bedauernswerte Opfer des „betrügerischen“ Limburger Oberhirten präsentiert, vor allem vom „Spiegel“ und der „Frankfurter Allgemeinen“.

Wir haben diesem Unsinn bereits in mehreren Beiträgen widersprochen, z.B. hier.

In einem aufklärenden Artikel befaßt sich Tim Röhn in der WELT nun kritisch mit dieser Legendenbildung. Der Kommentar beginnt mit den Worten:

„Alle drei Mitglieder des Gremiums gerieren sich heute als Opfer von Betrügereien des Bischofs. Dabei handelt es sich um Fachleute, die früher hätten sehen müssen, was sich dort anbahnte.“

Jetzt wird die Frage gestellt, ob sich diese Herren, nämlich Theodor-Michael Lucas, Carl-Friedrich Leuschner und Jochen Riebel, „zu Recht als Opfer gerieren“:

„Sind sie tatsächlich einem betrügerischen Bischof aufgesessen und konnten nichts dagegen tun?“

Dazu meint der WELT-Redakteur, vielleicht auch angesichts jüngster Fakten über den frühen Informationsstand des Gremiums: „Das erscheint eher wie eine weltfremde Vorstellung.“

Der Autor fügt hinzu:

„Diese honorigen Männer haben nicht geahnt, was da auf dem Limburger Domberg entsteht? Haben sie ratlos mit den Schultern gezuckt, als der Bischof ihnen keine Haushaltspläne vorlegte und nichts von seinen Bauplänen erzählte? Haben Sie zwei bis vier Mal jährlich bei einer Tasse Kaffee zusammengesessen und sind zu dem Schluss gekommen: Na, da kann man wohl nichts machen? Heute wollen sie den Anschein erwecken, in diesem Fall ganz unwichtig gewesen zu sein.“

HIER geht es zum zitierten Artikel in der WELT: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article120917465/Limburger-Vermoegensverwaltungsrat-ist-scheinheilig.html

HIER ein interessanter OFFENER BRIEF an den BISCHOF: http://www.freiewelt.net/offener-dankes-brief-an-bischof-tebartz-van-elst-10013070/


„Gott kann durch die Werke der Schöpfung mit der Vernunft erkannt werden“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Röm 1,16-25:

Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt, zuerst den Juden, aber ebenso den Griechen. Denn im Evangelium wird die Gerechtigkeit Gottes offenbart aus Glauben zum Glauben, wie es in der Schrift heißt: Der Gerechte lebt aus dem Glauben.

Der Zorn Gottes wird vom Himmel herab offenbart gegen alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten. Blick auf ERDE  NASA-Foto freigegeben

Denn was man von Gott erkennen kann, ist ihnen offenbar; Gott hat es ihnen geoffenbart:

Seit Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit. Daher sind sie unentschuldbar.

Denn sie haben Gott erkannt, ihn aber nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt. Sie verfielen in ihrem Denken der Nichtigkeit, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Sie behaupteten, weise zu sein, und wurden zu Toren. Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit Bildern, die einen vergänglichen Menschen und fliegende, vierfüßige und kriechende Tiere darstellen.

Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus, so daß sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten.

Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen ist er in Ewigkeit. Amen.

Foto: NASA


Europa-Parlament will Abtreibungen demnächst noch weiter legalisieren

PRESSEMELDUNG der Christdemokraten für das Leben (CDL):

Mit einer richtungsweisenden Entschließung über „sexuelle und reproduktive Gesundheit“ will das Europaparlament demnächst die Abtreibung europaweit legalisieren.

Dr. jur. Friederike Hoffmann-Klein, Europarechtsexpertin der Christdemokraten für das Leben, legt eine Stellungnahme der CDL vor:

Nicht nur die Christdemokraten für das Leben sind angesichts dieses unerhörten Vorgehens alarmiert. Der unter der Federführung des Komitees für Frauenrechte und Geschlechter-Gleichstellung der EU entstandene Berichtsentwurf, über den das EU-Parlament kurzfristig schon am 22. Oktober 2013 abstimmen soll, unternimmt zudem gezielt den Versuch, den großen Erfolg der Europäischen Bürgerinitiative „One of us“ (Einer von uns) zu neutralisieren. borMedia1802201

Vor dem Hintergrund, dass der Widerstand gegen Abtreibung in Europa und weltweit zugenommen hat und es nach wie vor Mitgliedstaaten gibt, in denen Abtreibung verboten ist (Irland, Malta und Polen), ergreift ausgerechnet das Europäische Parlament die Initiative, die Schutzpflicht der schwächsten Glieder der Gesellschaft durch ein sogenanntes „Frauenrecht“ auf Abtreibung auszuhebeln.

Was wird gefordert?

Auf der Grundlage eines 40-seitigen Berichts über sexuelle und reproduktive Gesundheit und die damit verbundenen Rechte (A7-0306/2013) werden die Mitgliedstaaten aufgefordert, den Zugang zu Abtreibung durch einen „rechtsbasierten Ansatz ohne Diskriminierung aus Gründen der ethnischen Zugehörigkeit, der Wohnsituation, des Migrationsstatus, des Alters, einer Behinderung, der sexuellen Orientierung, der Geschlechtsidentität, der Gesundheit oder des Familienstands“ sicherzustellen.

Hinter dieser diffusen Ansammlung verbirgt sich die Forderung nach EU-weiter Legalisierung von Abtreibung als neuerem Menschenrecht. Mit einer Annahme dieses Entwurfs würde das Europaparlament empfehlen, „dass aus Erwägungen der Menschenrechte und der öffentlichen Gesundheit hochwertige Dienste im Bereich des Schwangerschaftsabbruchs innerhalb der Systeme der öffentlichen Gesundheit der Mitgliedstaaten legal, sicher und für alle Menschen zugänglich gemacht werden sollen“. baby

Darüber hinaus fordert die Entschließungsvorlage eine Bestands- und Finanzierungsgarantie für Abtreibungsorganisationen. Massiv in Gefahr durch den Entschließungsantrag ist auch das Menschenrecht der Gewissensfreiheit, dessen „missbräuchliche Inanspruchnahme“ der Entwurf anprangert.

Der Bericht erhebt den Vorwurf, dass aufgrund „voreingenommener Beratung“ dem angenommenen „Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch“ Hindernisse in den Weg gestellt werden.

Der Entwurf stellt einen massiven Angriff auf die Menschenwürde und das Recht auf Leben ungeborener Kinder dar.

Die mit dem Entwurf verfolgten Ziele stellen auch die eindeutigen Aussagen des Europäischen Gerichtshofs in der Rechtssache Brüstle gegen Greenpeace (EuGH, Urteil v. 18.10.2011, Rs. C-34/10) auf den Kopf. Erstmals liegt mit diesem Urteil eine Definition des Embryo vor, die vom EuGH als „autonomes Konzept des Embryo“ bezeichnet wird, was bedeutet, dass sie europaweit Geltung hat.

Ein „Recht auf Abtreibung“ verstößt demgegenüber in eklatanter Weise gegen nationales, europäisches und internationales Recht. So steht bspw. auch das ungeborene Kind unter dem Schutz des Art. 2 der Europäischen Menschenrechtskonvention.

Die häufige Praxis,  dass Abtreibungen aus wirtschaftlichen und sozialen Zwängen erfolgen, steht darüber hinaus zu mehreren Bestimmungen der Europäischen Sozialcharta und des Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte in Widerspruch. images

Angesichts der Tatsache, dass 75 % der Abtreibungen in Europa aus wirtschaftlichen Zwängen heraus erfolgen, wäre es dringend geboten, die Mitgliedstaaten an ihre sozio-ökonomischen Verpflichtungen zu erinnern, die aus den genannten völkerrechtlichen Abkommen folgen.

Abtreibung ist kein Menschenrecht, während der Schutz des Lebens, der Würde und der körperlichen Unversehrtheit authentische Menschenrechte sind.

Gesundheit als „grundlegendes Menschenrecht“, wie der Entschließungsantrag formuliert, wird von niemandem in Frage gestellt. Hier geht es aber nicht um Gesundheit, sondern um ein „Recht auf Tötung ungeborener Kinder“. Unter dem irreführenden Begriff der sexuellen und reproduktiven Gesundheit wird jedoch seit langem versucht, Abtreibungen „durch die Hintertür“ zu legitimieren.

Das Europaparlament würde mit der Annahme der Resolution, entgegen der in Anspruch genommenen Absicht, Menschenrechtsverletzungen entgegenzutreten, den Weg zu einer Verletzung der Menschenwürde und des Rechts auf Leben ungeborener Menschen auf breiter Front ebnen.

Es ist in höchstem Maße bedenklich, wenn das Europarlament Menschenrechte umdefiniert. Menschenrechte als universale Rechte können per definitionem nicht einer bestimmten Gruppe von Menschen (hier den ungeborenen) abgesprochen werden.

Die CDL ist eine politische Lebensrechtsinitiative mit 5000 Mitgliedern, die auf Bundes- und Landesebene organisiert ist. Die CDL ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht.


Dieses Gleichnis Christi bleibt aktuell: Wenn einer unter die (Medien-)Räuber fällt…

Es war ein Mensch, der von Jerusalem hinab nach Jericho ging und unter die Räuber fiel; diese zogen ihn aus, schlugen ihn, machten sich davon und ließen ihn halbtot liegen. 

Es traf sich aber, daß ein Priester dieselbe Straße hinabzog; als er ihn sah, ging er vorüber.

Desgleichen auch ein Levit (Tempeldiener): Als er zu jener Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber.

Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, wurde er von Mitgefühl bewegt; er ging zu ihm, goß Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier, brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn.

PS: BARMHERZIGE SAMARITER gibt es gottlob auch heute, wenngleich nicht viele. borMedia1847901

Hier eine Auswahl:

Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer (siehe Foto): https://charismatismus.wordpress.com/2013/09/13/regensburg-bischof-voderholzer-kritisiert-riesenzirkus-um-den-limburger-bischof/  –  und hier ebenfalls: http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/tebartz-van-elst-lkd-oberpfalz-100.html

Glaubenspräfekt Gerhard L. Müller, Kurien-Erzbischof im Vatikan: https://charismatismus.wordpress.com/2013/10/12/glaubensprafekt-muller-kritisiert-medienkampagne-gegen-den-limburger-bischof/

Dr. Alexander Kissler, CICERO-Kulturchef: http://www.cicero.de/limburger-kirchenskandal-hatz-auf-tebartz/56117

Stephan Holthaus, evangelikaler Theologe: http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/fall-tebartz-van-elst-medien-inszenieren-spiessrutenlaufen-921.html

Hasso Mansfeld, Kommunikations-Profi, PR-Experte: https://charismatismus.wordpress.com/2013/10/14/evangelikaler-theologe-zur-causa-limburg-medien-betreiben-spiesrutenlaufen/

Dr. Albert Schmid, früherer SPD-Politiker, Chef des Landeskomitees der Katholiken in Bayern: http://www.kreisbote.de/news/bayern/bayerns-katholiken-komitee-verteidigt-limburger-bischof-lby-3164302.html

Dr. Eugen Drewermann, ex-katholischer Theologe und Publizist: https://charismatismus.wordpress.com/2013/10/13/causa-limburg-eugen-drewermann-kritisiert-scheinheiligkeit-der-kampagne/