Israel: B.R.A.I.N-Preis für Hirnforschung zugunsten gelähmter Menschen

Israels Staatspräsident Shimon Peres verlieh am vergangenen Dienstag den mit einer Million Dollar dotierten israelischen Forschungspreis B.R.A.I.N.

Die Auszeichnung wurde im Rahmen einer zweitägigen Konferenz in Tel Aviv zum ersten Mal verliehen und geht auf die Initiative Shimon Peres zurück, der Israels Rolle in der Hirnforschung stärken will.

Der Name des Preises B.R.A.I.N steht dabei für „Breakthrough Research And Innovation in Neurotechnology“ und wird an Forscher vergeben, die auf neurowissenschaftlichem Feld bahnbrechende Erfolge erzielen konnten.

Zehn Kandidaten waren ausgewählt worden, von denen sich das Team der Brown University um den Neurowissenschaftler John Donoghue durchsetzen konnte. Das Team entwickelte ein Hirnimplantat, mit dessen Hilfe gelähmte Patienten durch Hirnaktivität Prothesen und einen Roboterarm steuern können.

Auf seiner Webseite erklärt Professor Donoghue:

„In unserem Labor erforschen wir, wie das Gehirn Gedanken in Willensakte verwandelt und wie dieses Wissen dazu verwendet werden kann, gelähmten Patienten zu helfen. Unsere Erkenntnisse haben wir in eine klinische Anwendung übersetzt, mithilfe derer Gelähmte ihre Neuronen dafür benutzen können, um direkt Geräte zu steuern.“

Der Preis wird von privaten Spendern in Israel und im Ausland gestiftet und ist für Forscher aus der ganzen Welt offen.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin / Israelische Tageszeitung „Haaretz“
 


Familien sind Garanten der Zukunft!

Pressemitteilung des Verbands Familienarbeit:

Der ifo-Schnelldienst 18/2013 bewertet die „Gesamtevaluation familienbezogener Leistungen“, die drei Wirtschaftsforschungsinstitute (ifo, DIW und ZEW) im Rahmen eines bereits 2009 erfolgten Auftrags des Bundesfamilien- und des Bundesfinanzministeriums erstellt haben.

Schon lange im Vorfeld hatten z.B. Familienverbände vielen bekannt gewordenen Zuordnungen von Teilbeträgen der zur Debatte stehenden 200 Milliarden „Familienförderung“ widersprochen und vorgerechnet, dass tatsächlich nur wenige der genannten Maßnahmen direkt den Familien zugute kommen. P1000834

Davon völlig unbeeindruckt beziehen sich die Gutachter in ihrem Schlussbericht erneut auf die 200 Milliarden.

Dazu nimmt die Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V., Gertrud Martin, wie folgt Stellung:

„Schon die Tatsache, dass mit der Evaluierung familienpolitischen Tuns ein Netzwerk von Wirtschaftsinstituten beauftragt wird, muss irritieren. Offensichtlich ging es der damaligen Familienministerin von der Leyen nicht darum, herauszufinden, welche familienpolitischen Maßnahmen geeignet wären, etwa den Zusammenhalt von Familien und die Erziehungs­kompetenz der Eltern zu fördern oder wie dem Geburtendefizit abgeholfen werden könnte. Sondern es ging ihr allein um die Wirtschaftstauglichkeit der Familien.

Tatsächlich wurden also dem Gutachtenauftrag nicht Kriterien wie Kindeswohl, Wünsche und Rechte der Eltern zu Grunde gelegt, sondern die Frage, was zu tun sei, um möglichst beide Eltern – am besten in Vollzeit – den Wirtschaftsprozessen als Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen.“

Zudem sei von den Gutachtern die sachliche Sorgfaltspflicht bei der Zuordnung der Einzelleistungen missachtet worden. Als besonders krasses Beispiel nennt Frau Martin die Kritik am Kindergeld, das im wesentlichen eine Auswirkung des steuerlichen Kinderfreibetrages ist:

„Mit demselben Recht, wie Erwachsene ihr Existenzminimum nicht versteuern müssen, hat das auch für Kinder zu gelten. Eine Definition des Kinderfreibetrags als Familienförderung ist bewusste Irreführung oder Ignoranz gegenüber verfassungsrechtlich garantierten Grundrechten.“

Die Verbandsvorsitzende ergänzt:

„Neben den Ausgaben für die Familien hätte auch eine sachgerechte Berücksichtigung der von den Eltern erbrachten Gegenleistungen erfolgen müssen. In einer früheren Untersuchung des Ifo-Instituts wurde errechnet, dass der Staat im Schnitt pro Kind 77.000 € mehr profitiert, als er für ein Kind ausgibt. Allein die Eltern garantieren die Zukunftsfähigkeit des Staates. Die 13 Mio € für das Gutachten wurden fehlinvestiert.“


Droht eine Spar-Steuer von 10% in der EU?

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim Hochstetten 

OFFENER BRIEF an Dr. Frank-Walter Steinmeier (MdB-SPD)

Sehr geehrter Herr Dr. Steinmeier,

nachdem Sie vermutlich das Finanzministerium übernehmen werden (siehe SPIEGEL-online v. 17.10.), darf ich mich an Sie wenden.

Wie „Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten“ am 17.10.2013 mitteilten, fordert der IWF (Intern. Währungs-Fonds) in der Euro-Zone eine „Schulden-Steuer“ von 10% auf alle Sparguthaben: „Damit sollen die Forderungen der Banken befriedigt und das Schulden-System gerettet werden.“

Diese Forderung ist wahrscheinlich die zwangsläufige Folge der verhängnisvollen Euro-Politik von Frau Dr. Merkel. Frau Merkel hatte gesetzwidrig die No-Bail-Out-Klausel der europäischen Verträge außer Kraft gesetzt.

Ich bitte Sie um Mitteilung, ob die Meldung der „Deutsche Wirtschafts-Nachrichten“ zutrifft. In diesem Falle müßten die Bürger gewarnt werden.

Ihre geschätzte Antwort möchte ich in www.fachinfo.eu/steinmeier.pdf veröffentlichen. Sollte ich keine Antwort erhalten, nehme ich die Korrektheit der genannten Meldung an.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner


Oberster kath. Laienvertreter Bayerns will Tebartz-v. Elst bei Günter Jauch verteidigen

Dr. Albert Schmid spricht am Sonntag in der ARD

Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Dr. Albert Schmid (siehe Foto), wird am kommenden Sonntag, den 20. Oktober, ab 21,45 Uhr bei Günther Jauch in der ARD über Bischof Tebartz-van Elst sprechen. Schmid_Wuerzburg_2013_2

Wie das Regensburger „Wochenblatt“ berichtete, hat Bischof Tebartz-van Elst den Laienvertreter Schmid um Rat gefragt. (…) Vieles von dem, was Schmid als Verteidigung des Bischofs in den Raum gestellt hatte, bestätigt sich nun:

Beispielsweise, dass die Protokolle der Sitzungen des Vermögensverwaltungsrates bestätigen, dass die Steigerungen der Baukosten für den Limburger Bischofssitz bekannt waren. (…)

Schmid sagte, Tebartz-van Elst leide sehr unter der Situation: „Die Unterredung von Erzbischof Zollitsch mit dem Papst war ja sehr kurz“, so Schmid.

Er rechne damit, dass der Papst die Sache nicht selbst entscheiden, sondern den Weg der Instanzen einhalten wolle. „Zuständig ist die Bischofs- und die Glaubenskongregation“, erläuterte der Laienvertreter und frühere Fraktionsvorsitzende der SPD im bayerischen Landtag.

Quelle und vollständiger Bericht von Christian Eck hier: http://mobil.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/art1172,205909

Sachlich-differenzierter Beitrag zum Limburger Diözesanzentrum im Kunstmagazin ART: http://www.art-magazin.de/architektur/66468/bischofsresidenz_limburg

 Foto: http://www.landeskomitee.de/index.php/landeskomitee/geschaeftsleitung.html


Ungarn klagt kommunistischen Verbrecher an

Die Justiz in Ungarn arbeitet die Verbrechen rund um die Niederschlagung des demokratischen Aufstandes von 1956 auf. Der damalige kommunistische Aktivist Bela Biszku wurde nun von der Budapester Staatsanwaltschaft unter Anklage gestellt.

Der heute 92-Jährige soll damals aktiv an zwei Schießereien beteiligt gewesen sein, bei denen 51 Zivilisten ermordeet wurden. Laut Anklageschrift hat Biszku zum „inneren Parteiführungszirkel“ gehört und sich an Vergeltungsmaßnahmen gegen Demokraten beteiligt.

Der ehem. Spitzenfunktionär wurde in 1957 und 1961 Innenminister der kommunistischen Diktatur. Im Herbst 2012 wurde er nach einer Anzeige in Haft genommen.

Quelle und vollständigen Artikel hier: http://www.unzensuriert.at/content/0014229-Ungarn-stellt-kommunistischen-Kriegsverbrecher-vor-Gericht


Berliner Medien-Anwalt kritisiert Kampagne gegen Limburger Bischof als „Hexenjagd“

„Persönlichkeitsrechte des Bischofs verletzt“

Der Fachbuch-Autor und Medienanwalt Dr. Torsten Walter aus Berlin sieht in dem monatelangen Kesseltreiben gegen den Limburger Bischof eine Medienkampagne, die er als völlig unangemessen und mit einer Hexenjagd vergleichbar bezeichnet.

„Hier werden ständig die Persönlichkeitsrechte des Bischofs verletzt. Jedes Detail wird skandalisiert und so versucht, den Bischof aus dem Amt zu schreiben, bevor es zu einer gründlichen Untersuchung der erhobenen Vorwürfe kommt“, erklärte der 52-jährige Presserechtler gegenüber dem Internetportal katholisch.de.

Seiner Ansicht nach werde in der derzeitigen Berichterstattung „laufend gegen die Unschuldsvermutung der Europäischen Menschenrechtskonvention verstoßen“.

Für Dr. Walter steht außer Zweifel, daß sich der Limburger Bischof bislang nicht angemessen verteidigen konnte.

Der folgende aufschlußreicher Artikel erschien jetzt in der Berliner Tageszeitung DIE WELT: http://www.welt.de/kultur/article121036225/Ich-bin-Bischof-Herr-hol-mich-hier-raus.html

Nachdenkenswert ist auch dieser kritische Beitrag der Politikwissenschaftlerin Petra Sorge im Kulturjournal CICERO: http://www.cicero.de/berliner-republik/franz-peter-tebartz-van-elst-die-erregungsmaschine-skandale-medien/56140


Christliche EVP will im Europa-Parlament gegen Abtreibungs-Entschließung stimmen

„Blitzkrieg gegen das Lebensrecht“

Das Europäische Parlament in Straßburg wird am 21. und 22. Oktober dieses Jahres über einen fatalen Entschließungsantrag gegen das Lebensrecht ungeborenen Kinder entscheiden.

Diese Initiative von Abtreibungsbefürwortern kam völlig überraschend. Kritiker sprechen hinsichtlich dieses sog.“Estrela-Berichts“ (A7-0306/2013) von einem „Blitzkrieg gegen das Leben“.

Eine sorgenvolle Befürchtung steht dabei im Raum: Wird Protest gegen Abtreibung von der EU-Administration bald schon als angebliche „Diskriminierung von Frauenrechten“ untersagt?

Der Entschließungsantrag von linkspolitischer Seite plädiert unter dem Slogan „sexueller und reproduktiver Rechte“ für ein sog.  „Grundrecht auf Abtreibung“. Die Folge wäre u.a. eine EU-weite Diskriminierung der Lebensrechtler.  borMedia1802201

Man muß nicht einmal Christ sein, um zu verstehen: Das Recht auf Leben ist das entscheidende Fundament a l l e r weiteren Menschenrechte. Daher sollten alle Menschen guten Willens sich entschieden zum Lebensrecht eines jeden Menschen bekennen, ob geboren oder ungeboren, behindert oder gesund, erwünscht oder unerwünscht usw.

Mit dieser geplanten EU-Initiative wollen lebensfeindliche Kreise den großen Überraschungs-Erfolg der europaweiten Bürgerinitiative „ONE OF US / Einer von uns“ bereits offenbar schon im Vorfeld weiterer Entscheidungen neutralisieren bzw. ausbremsen.

Überdies wird in dem Entschließungsantrag ein europaweiter Sexualkunde-Zwang in den Schulen gefordert.

Reaktion auf Günter Annens Eilbrief

Der katholische Lebensrechtler Günter Annen aus Weinheim wandte sich am 17. Oktober 2013 an hunderte Parlamentarier in Europa und forderte sie auf, sich bei dieser Abstimmung klar zu Lebensrecht und Menschenwürde zu bekennen. 

Die Europa-Abgeordnete Elisabeth Köstinger von der ÖVP (Österreichischen Volkspartei) hat dem deutschen Lebensrechts-Aktivisten in ebenso erfreulicher wie aufschlußreicher Weise geanwortet. images (2)

Die österreichische Politikerin ist Sprecherin für Gleichstellung und Geschlechterfragen der ÖVP-Delegation im Europäischen Parlament und damit zuständig für diese Causa.

Sie schreibt eingangs:

„Ich kann Ihnen versichern, dass ich Ihre Bedenken zu dem vorliegenden Bericht teile. Der sogenannte „Estrela-Bericht“ zu sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte ist ein für die ÖVP-Delegation sowie EVP-Fraktion im Europäischen Parlament sensibler Bericht, der gleich in mehreren Bereichen über das Ziel hinausschießt.“

Sodann kritisiert sie die „Bagatellisierung“  – also Verharmlosung –  von Abtreibung „unter dem Deckmantel der sexuellen und reproduktiven Rechte“.

Diese würde als „ein generelles Recht für Frauen dargestellt und auf dieselbe Stufe wie Aufklärungs- und Informationsangebote gehoben“. –  Dies sei, so die ÖVP-Vertreterin, „eine Verzerrung der Realität“.

Gewissensfreiheit EU-weit in Gefahr!https://i2.wp.com/elisabeth-koestinger.eu/uploads/pics/head_02.jpg

Außerdem sieht sie zu Recht die Gewissensfreiheit der Bürger gefährdet:

„Ein weiterer Bereich ist die Darstellung der Gewissensfreiheit in dem vorliegenden Bericht. Die Inanspruchnahme der Verweigerung zu Schwangerschaftsabbrüchen aus Gewissensgründen wird als Missbrauch definiert.

Darüber hinaus wird zu einer staatlichen Kontrolle der Gewissensfreiheit aufgerufen und medizinischem Personal die Fähigkeit von freien Gewissensentscheidungen abgesprochen. Dies ist für uns inakzeptabel.“

Elisabeth Köstinger plädiert zudem für den Grundwert der Subsidiarität, was bedeutet, daß die jeweils kleinste gesellschaftliche Einheit das erledigt, was ihr möglich ist, so daß ungebührlicher Zentralismus verhindert wird:

„Die Familienplanung sowie die damit verbundenen Fragen fallen nicht in die Zuständigkeit der Europäischen Union, sondern sind Zuständigkeit der jeweiligen Mitgliedsstaaten. Dies soll für uns auch künftig so bleiben.

Aus diesen Kritikpunkten zieht die Europa-Parlamentariern einen klaren Schluß:

„Vor diesem Hintergrund hat sich die Europäische Volkspartei, in der auch die Österreichische Volkspartei vertreten ist, dazu entschlossen, gegen den Bericht zu stimmen.“

FOTO: www.elisabeth-koestinger.eu