SPD-Vorstandsbrief propagiert Fremdbestimmung gegen ungeborene Babys!

Ein engagierter Lebensrechtler aus Münster wandte sich mit einer Postkarte gegen Abtreibung an SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles; daraufhin erhielt der Münsteraner diesen Brief vom 21.8.2013 aus der Berliner SPD-Zentrale, unterzeichnet von Achim Schreier aus dem SPD-Parteivorstand.

Das aufschlußreiche Antwortschreiben lautet wie folgt:

POSTER des ECCLESIA-Plakatdienstes in Münster

POSTER des ECCLESIA-Plakatdienstes in Münster

„Vielen Dank für die Forderungen, die uns durch eine von Ihnen versandte Postkarte erreicht haben.

Sicherlich haben Sie Verständnis, dass die SPD-Generalsekretärin, Frau Andrea Nahles, nicht alle an sie gerichteten Zuschriften persönlich beantworten kann. Sie hat mich gebeten, auf Ihre Nachricht zu antworten.

Leider kann ich Ihnen bezüglich Ihrer Forderungen keine großen Hoffnungen machen. Für uns als SPD ist das Selbstbestimmungsrecht der Frau ein ganz zentraler Punkt unserer politischen Agenda.

Dies schließt auch alle Fragen nach einem selbstbestimmten Umgang mit dem eigenen Körper ein. Diese Position war und ist und wird immer elementar für die SPD sein.

Mag sein, dass einige Hardliner in der CSU das anders sehen, aber meine Einschätzung ist: Sie werden in der deutschen Politik keine ernstzunehmende Partei finden, die ein Abtreibungsverbot befürwortet.

Dessen ungeachtet hat man als Abgeordneter die Freiheit, bei Fragen, die den Lebensschutz oder sonstige Gewissensfragen betreffen, eine von der Fraktionsmeinung abweichende Stimme abzugeben. Das hat Andreas Nahles in der Debatte um Spätabtreibungen getan, wie Sie ihrer Rede im Anhang entnehmen können.

Eine Bitte: Gehen Sie am 22. September wählen und für diesen Tag werbe ich um Ihre Stimme für die SPD.

Mit freundlichen Grüßen!
Achim Schreiber
SPD-Parteivorstand

3 Kommentare on “SPD-Vorstandsbrief propagiert Fremdbestimmung gegen ungeborene Babys!”

  1. profschieser sagt:

    WAS war da anderes zu erwarten? Von der CDU wäre auch kaum eine andere Antwort (wenn überhaupt) gekommen…

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  2. Lucia sagt:

    Auch ich hatte diesen Brief in meinem Briefkasten in Berlin und warf ihn an Ort und Stelle in den bereitstehenden Papierkorb: Die Dummdreistigkeit, mit der dieser Brief Abtreibungsgegner als „nicht ernstzunehmend“ hinstellt, stößt mir auch in der vorliegenden Veröffentlichung als Beleidigung wieder auf.

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  3. Christoph Rebner sagt:

    Junges Leben im Mutterleib zu quälen, bis es tot ist, wird immer „elementar“ für die SPD sein, sehr geehrter Herr Schreiber?

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