Daten und Fakten zur Wünschel-Rute

Die James Randi Foundation in den USA, GWUP in Deutschland und andere Skeptiker-Organisationen weltweit haben bislang hunderte Kandidaten geprüft, die behaupteten, „Strahlen“ fühlen zu können. Bislang konnte noch kein Rutengänger solche Fähigkeiten unter kontrollierten Bedingungen vorführen.

Die Prämien von bis zu einer Million US-Dollar warten noch immer auf ihre Auszahlung. (…) Das ist nicht verwunderlich, denn Rutengänger unterliegen einer Selbsttäuschung. 0022

Nicht umsonst heißt die Wünschelrute „Wünschel“-Rute. Denn sie schlägt dort aus, wo der Rutengänger unbewusst wünscht oder erwartet, dass sie ausschlägt – und nicht, weil sie auf „Erdstrahlen“ oder „Wasseradern“ reagiert. Beides sind nämlich reine Phantasieprodukte.

Verantwortlich für den Rutenausschlag ist der so genannte Kohnstamm-Effekt: Rutengänger halten ihr traditionell Y- oder V-förmiges Instrument aus Holz oder Leichtmetall nicht locker zwischen den Fingern, sondern in einem verkrampften Spannungszustand.

Diese angespannte Haltung der Hände und Arme löst nach kurzer Zeit ein krampfartiges Zittern der Armmuskeln aus und entlädt sich früher oder später in einer unwillkürlichen, heftigen Bewegung.

Tatsächlich existierende „Erdstrahlen“ irgendwelcher Art würden mit den heutigen Messinstrumenten kaum verborgen bleiben – zum Beispiel mit einem Torsionsmagnetometer oder einem Protonenpräzessionsmagnetometer

„Störfelder“, auf die Rutengänger wie eine Art menschliche „Antenne“ reagieren, entspringen dagegen der individuellen Phantasie des Muters und liefern Werte nach dem Münzwurf-Prinzip.

So habe auch ich selbst schon fünf verschiedene Rutengänger mit einer Begehung meines Schlafzimmers beauftragt. Jeder von ihnen fand unabhängig voneinander die „Störzone“ unter meinem Bett. Seltsam, denn vor jeder Begehung hatten wir das Bett in eine andere Ecke des Zimmers geschoben.

Quelle und vollständiger Artikel von Bernd Harder hier: http://blog.gwup.net/2013/10/25/wunschelruten-und-gwup-in-der-augsburger-allgemeinen-eine-richtigstellung/


4 Kommentare on “Daten und Fakten zur Wünschel-Rute”

  1. Anne sagt:

    Es ist sehr schade, dass unter dem „DECK-:Mantel“ des Christentums bzw. der KIRCHE solcher Kram verfasst wird. SEHR SCHADE, denn wenn das bei den Muslims passierne würde, hätten die genau so viel ABWANDERER, wie die „christlichen“ Kirchen. WAS hat denn eine BIBEL mit Gläubigkeit zu tun?

    Was, wenn DREI Wünschelrutengänger – die sich NICHT KENNEN – das GLEICHE FESTSTELLEN? BIN ICH DANN reif für die Psychiatrie?
    Ich kann das nicht, hab sie aber beobachtet und Zeichnungen angefertigt.
    WARUM WERDEN seit JAHRHUNDERTEN mit Wünscheruten oder einem Stück Draht WASSERADERN für Brunnen gefunden?

    Nee Leute, es wäre TOLL, wenn diese Seiten nicht in VERHETZUNG und Verdummung verfällt, also das Typische, was die Menschen von den Vorschriften einer Kirche erwarten.

    OHNE JEGLICHE SELBSTREFLEKTION, sondern einfach DRAUF hauen.
    SO, wie ich das leider auch mit meinen ERSTEN ZEILEN hier machen MUSS!

    LEIDER, denn ich hätte mir gewünscht, dass mir die HAND gereicht wird, dass ich SANFT AN DIE KIRCHE geführt werde, statt GEGEN alles zu sein.

    Warum ist die Seite hier gegen Homoöpathie?
    Weil sie nicht erklärbar ist. Hat denn jemand schonmal GOTT gesehen?
    Zum Glück hat KIRCHE NICHTS MIT GOTT zu tun und ich finde überall, was ich suche oder mir gewünscht hätte.

    Schade, ich hätte mir wirklich mehr als nur GELDVERSCHWENDUNG gesucht, dabei gibt es in den Testamenten (bin nicht im Detail drin, habe aber gute Lehrmeister gehabt, die mir viele Geschichten erzählt haben) SEHR VIELE Beispiele, Geschichten, die HOFFNUNG geben.
    Leider wurde MIR das NIEMALS in einer kath. Kirche gepredigt oder erzählt, auch nicht in Fürbitten.

    WELCHER VEREIN erklärt seinen Mitgliedern, dass sein CHEF nur MÜLL produziert? DIE KATHOLISCHE KIRCHE, denn sie behauptet, dass GOTT NUR SÜNDERN geschaffen hat. SEHR SCHADE, wenn Gott uns FÜHREN würde, hätte er diese Kirchen sicher nicht zugelassen. So müssen wir selbst unsere Fehler erkennen!
    Nein, kein Grund, weiter diese Zeilen zu lesen, auf dieser WEBSEITE, denn wenn ich rechts lese, Artikel-Headline „Homosexualität überwinden…“ wo doch die KIRCHE die meisten Homosexuellemitglieder hat… NEIN, das ist KEINE HILFE.
    WIR CHRISTEN (auch wenn ich seit 3 Wochen keiner KIRCHE mehr zugehöre, bin ich dennoch ein CHRIST) wünschen uns HILFE oder HALT oder POSITIVE WORTE, aber nicht ständige KRITIK, wie unfähig wir doch alle sind!
    DAZU trägt diese Seite noch mehr bei.
    NOCHMAL: PEINLICH, dieser DECKMANTEL.
    JEDER macht FEHLER, aber wie kann es sein, dass ein CHRISTLICHER ORDEN PLEITE gehen kann? Das betrifft zumindest den Franziskanerorden!
    BIN ICH FROH, dass ICH immer den rechten Zeitpunkt finde, denn es wurde EINEN TAG nach meinem Austritt bekannt.
    DANKE LIEBER GOTT, es gibt dich GARANTIERT!

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  2. Anne sagt:

    Ich hätte gerne meinen Kommentar veröffentlicht,
    aber er wurde ZENSIERT und es ist nicht möglich.
    SCHADE, aber es passt zu dieser Seite und dem Bild,
    welches die KIRCHE in Deutschland hat.
    Typisch.

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    • Guten Tag,
      Ihr Kommentar wurde weder zensiert noch „nicht veröffentlicht“, sondern sofort freigeschaltet, nachdem ich heute Abend – 22,18 Uhr – wieder online ging (übrigens läuft die gesamte Arbeit hierfür ehrenamtlich). Zwischendurch hatte ich für einige Stunden eine hochbetagte Dame besucht. Christlich oder nicht?
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  3. OStR Peter Rösch sagt:

    Die durch die GWUP propagierten “Entlarvungen” zielen in der Regel auf bloßen Publikumseffekt – “Aha, so ist das!” – ab, müssen dazu aber auf ein naives und oberflächliches Naturverständnis gegründet werden. Sehr gut erkennbar am “Bettenbeispiel” im Schlußabschnitt der obigen Ausführungen. Herr Harder folgt einem derartigen Argumentationsmuster: “Der Blitz hat in den Funkturm eingeschlagen. Seltsam – voriges Jahr war es der Kirchturm!” Der Empfindung einer “Seltsamkeit” liegt schlicht unzureichende fachliche Durchdringung vor.

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