NSA-Abhörskandal: In Deutschland lebende US-Pastoren sind beschämt

Das massenhafte Ausspionieren von Telefondaten durch den US-Geheimdienst NSA (National Security Agency) in Deutschland erschüttert auch die hierzulande tätigen US-Missionare.

Die Vorfälle  –  darunter auch offenbar das Überwachen der Mobiltelefone von Bundeskanzlerin Angela Merkel  –  ist den US-Pastoren aber peinlich. Das ergab eine Umfrage der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. be2004_38_551

Der Generalsekretär der Internationalen Baptistengemeinden in Europa (IBC), James Martin, wurde bisher weder von den Pastoren noch von Gemeindemitgliedern auf die Abhöraffäre angesprochen. Er beurteilt die Tätigkeit des Geheimdienstes kritisch. In der IBC sind 70 englischsprachige Baptistengemeinden in 27 Ländern Europas zusammengeschlossen.

Ähnlich sieht es der IBC-Vize-Präsident, der in Berlin tätige Pastor Scott Corwin. Der Abhörskandal erfülle ihn mit Ekel. Doch hätten die Anschuldigungen gegen den US-Geheimdienst keine Auswirkungen auf seinen Dienst. Er selbst sei enttäuscht, „dass die amerikanische Regierung gegen die Prinzipien von Gerechtigkeit und Freiheit verstoßen hat“.

Ohne Vertrauen können es keine Gerechtigkeit geben, und ohne Verantwortung und Unabhängigkeit könne es auch keine Freiheit geben: „Die Spionagepraktiken der NSA höhlen alle diese Werte aus und verletzen den Anstand.“  

Pastor Myers erinnert an Abrahams Frau

Der an der evangelischen Marktkirche in Wiesbaden beschäftigte US-Theologe Jeffrey Myers will als Folge der Spionageaffäre verstärkt Brücken zwischen Deutschen und Amerikanern bauen. Auch aus seiner Sicht hat die NSA Grenzen überschritten. Zugleich sehe er seine Aufgabe auch darin, Verständnis für das Verhalten der Amerikaner zu wecken. Seit den Terrorangriffen vom 11. September 2001 seien sie bereit, „Lauschangriffe jeglicher Art zu rechtfertigen“.

Myers, der im Pfarramt für Stadtkirchenarbeit an der Marktkirche tätig ist, sieht das kritisch  –  auch als Theologe: Schon die Bibel zeige im 1. Buch Moses, dass Abhören „meist früher oder später nach hinten losgeht“. Dort wird geschildert, wie Gott dem greisen Abraham Nachwuchs verheißt. Seine ebenfalls hochbetagte Frau Sara lauscht im Nebenzimmer und lacht darüber. Doch tatsächlich wird sie später schwanger.

Quelle: http://www.idea.de


Israel: Warum körperliche und geistige Aktivität vor Alzheimer schützen kann

Forscher entdecken biologischen Mechanismus


Eine Studie israelischer Wissenschaftler zeigt, warum körperliche und geistige Aktivtät dem Ausbruch und dem Voranschreiten der Alzheimer-Krankheit vorbeugen kann. Zugleich lieferten die Forscher Ansätze für eine bessere Behandlung der Krankheit.

Die Untersuchung wurde von einer Gruppe israelischer Wissenschaftler unter der Leitung Dr. Boaz Baraks von der Universität Tel Aviv erstellt und in der Zeitschrift Translational Psychiatry, einer Abteilung des Magazins Nature, veröffenlicht.

Verschiedene Untersuchungen, so Dr. Barak, hätten bereits gezeigt, dass ein Lebensstil, der Körper und Geist fordert, die Entwicklung der Krankheit verlangsame. Gefehlt habe dafür bislang die biologische Erklärung auf zellulärer Ebene.

BILD: Vergleich eines gesunden und eines mit Alzheimer erkrankten Gehirns (Foto: wikicommons)

Die unheilbare Alzheimer-Krankheit befällt meist Menschen jenseits der 65 und geht mit Gedächtnisverlust und einem Absterben von Gehirnzellen einher.

Dabei spielt der nachlassende Austausch zwischen Nervenzellen und dem Gehirn aufgrund der dafür notwendigen, absterbenden Proteine die entscheidende Rolle. Die Produktion eben dieser Proteine wird durch intellektuelle Stimulation und körperliche Aktivtät angekurbelt.

Für ihre Untersuchung verglichen die Forscher nun die Mengen von Mikro-RNA, also der proteinproduzierenden Moleküle, bei gesunden und bei kranken sowie bei besonders aktiven und bei normalen Mäusen.

Dabei zeigte sich: die Molekülketten, die sich durch die Alzheimer-Krankheit oder durch eine anregende Umgebung veränderten, sind auch für die Regulierung der Proteine zuständig, die für die Kommunikation zwischen Nervenzellen und Gehirn sorgen.

Außerdem entdeckten die Forscher eine Reihe von Mikro-RNA-Ketten, die deutliche Veränderungen in der Frühphase des Kranheitsverlaufes aufwiesen. Mit diesen Informationen könnte eine noch frühere Diagnose der Kranheit durch einfache Bluttests möglich werden.

„Diese Ketten waren der Wissenschaft zuvor unbekannt“, erklärt Dr. Barkat, „und sie sind entscheidend für unser Verständnis der Frühphase der Krankheit auf einer zellulären Ebene.“

Es sei möglich, so Dr. Barkat weiter, dass diese Entdeckungen für eine patientenspezifische Behandlung genutzt werden könnten, die das Stadium im Kranheitsverlauf stärker berücksichtige.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin / israelische Zeitung „Haaretz“


Dr. Penners Post zur „Energiewende“

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER BRIEF an Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie


Sehr geehrter Herr Oettinger,

ein Defizit unserer Politiker sind deren unzureichende naturwissenschaftlich-technische Kenntnisse. Dieses Defizit ist auch in Ihrer Stellungnahme zur Bundestagswahl in „FOCUS“ (Nr. 39/2013) erkennbar. Ich stelle Ihre Aussagen zur Diskussion: 40323-90x80

1. „Strom muß bezahlbar bleiben“.  – Dieser Satz ist falsch, weil Strom für Reiche immer bezahlbar ist. Es kommt vielmehr darauf an, daß der Strompreis so niedrig wie möglich ist. Für jede Industrienation sind die Stromkosten von existentieller Bedeutung, weil sie entscheidend die Konkurrenzfähigkeit beeinflussen.

2. „Als Erstes gilt es, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) grundlegend zu reformieren.“  – Dieser Satz ist auch falsch. Das EEG muß abgeschafft werden, weil es vom Ansatz her falsch ist. Wind- und Solarenergie können sich in einer Marktwirtschaft niemals durchsetzen, weil Energiedichte und Stetigkeit viel zu gering sind.

3. Eine Reform des EEG bedeutet, dasselbe beizubehalten. Das EEG ist unvereinbar mit der Sozialen Marktwirtschaft. Eine Beibehaltung des EEG bedeutet Beibehaltung sozialistischer Planwirtschaft, deren „Erfolge“ die DDR vorgeführt hat.

4. „Zweitens müssen Netze ausgebaut … werden.“  –  Nein, das ist grundfalsch. Wir brauchen eine Stromversorgung, die mit möglichst wenig Netzen auskommt, weil Netze sehr teuer im Bau und in der Stabilisierung sind und weil die Stromleitung immer mit Verlusten verbunden ist.

5. Es ist der helle Wahnsinn, Bayern mit Strom aus der Nordsee zu versorgen.

6. „Zweitens müssen … Speichermöglichkeiten geschaffen werden.“   –  Das ist ebenfalls falsch, weil man Elektrizität in technischem Umfang überhaupt nicht speichern kann. Elektrische Energie kann man in potentielle oder chemische Energie umwandeln und diese speichern. Energieumwandlung ist immer mit Verlusten verbunden, deshalb muß man mit möglichst wenig Speicherung auskommen.

7. „…Rahmen für eine Klima-Politik.“  –  Dieser Unsinn ist total, weil CO2-Emissionen keinen erkennbaren Einfluß auf das Klima haben.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner


Zum 90. Jahrestag der türkischen „Republik“: Unterdrückung der Christen beenden!

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert die Regierung der Türkei anlässlich des 90. Jahrestages der Republikgründung am  29. Oktober 2013 auf, längst überfällige Schritte gegen die Benachteiligung der christlichen Minderheit einzuleiten und deren Religionsfreiheit sicherzustellen. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Auch die Rechte anderer religiöser Minderheiten, wie Aleviten und Jesiden müssen vom EU-Beitrittskandidaten Türkei gewährleistet  werden.

Zur Ermöglichung der Ausbildung für christliche Kleriker und Religionspädagogen gehört  die international seit langem geforderte Öffnung des griechisch-orthodoxen Seminars auf der Prinzeninsel Chalki im Marmarameer, so die IGFM.

Aramäisch-Verbot unverständlich

Ebenso haben die armenisch-christlichen Staatsbürger der Türkei das Anrecht auf eine theologische Universitätsfakultät. Die Türkei muss darüber hinaus legale Unterrichtsmöglichkeiten für aramäisch/assyrische Christen in den in die Antike zurückgehenden Klöstern des Tur Abdin ermöglichen. Das dort gepflegte Aramäisch entspricht der Sprache Jesu, deren offizielles Lehrverbot für eine moderne Türkei völlig unverständlich ist.

Die internationale Gemeinschaft erwartet ebenso ohne Abstriche die von Ministerpräsident Erdogan mit dem Reformpaket vom 30. September 2013 angekündigte Rücknahme der gerichtlich verfügten Landenteignungen des syrisch-orthodoxen Hauptklosters Mar Gabriel mit bisher nicht erfolgten Grundbucheintragungen. Ebenso ist es nicht tragbar, dass die syrisch-orthodoxe Gemeinschaft in Istanbul bis jetzt kein geeignetes Grundstück für eine gewünschte neue Kirche erhalten hat.

Der staatlich behinderte Gebrauch des Ökumenischen Patriarchentitels für das griechisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt Bartholomäus steht im Widerspruch zu Artikel 9 der von der Türkei anerkannten Europäischen Menschenrechtskonvention. Ministerpräsident Erdogan muss sich daran erinnern lassen, dass ein EU-Beitrittskandidat auch am Grad der im Land geltenden Religionsfreiheit für alle Religionen gemessen wird.

Malatya-Prozeß abschließen

Der Prozess um die Ermordung von drei evangelischen Christen in Malatya im Jahr 2007 ist immer noch nicht abgeschlossen. Eine im EU-Fortschrittsbericht von Mitte Oktober 2013 angemahnte Streichung der Religionszugehörigkeit in den Personalausweisen würde zur weiteren Gleichstellung der Christen, insbesondere von Konvertiten aus dem Islam, beitragen, so die IGFM.

Karl Hafen, geschäftsführender IGFM-Vorsitzender, erklärt:

„Religionsfreiheit gehört zu den elementaren menschlichen Rechten und ist bisher in der Türkei neben anderen bürgerlichen Freiheiten unzureichend realisiert. Deshalb soll bei der EU-Regierungskonferenz am 5. November in Brüssel nicht nur das EU-Beitrittskapitel 22 „Regionalpolitik“, sondern auch das Kapitel 23 „Justiz und Grundrechte“ für die Türkei begonnen werden!“

Weitere Infos zu Menschenrechten:
http://www.menschenrechte.de


Heute glauben, morgen sehen: Gott den Vater, Sohn und Geist

HERR,

Dein Wort ist unvergleichlich,

Menschenworte taugen nichts.

Deine Kraft wirkt immer reichlich,

wie Du redest, so geschieht’s.

Bricht der Himmel, dieses stehet,

tobt die Hölle, Dein Wort bleibt;

wenn dereinst die Welt vergehet,

fällt kein Jota, das Gott schreibt.

HERR,

wir danken Deiner Gnade,

die uns durch Dein Wort geschenkt,

welches auf dem Lebenspfade

uns das Herz zum Himmel lenkt.

Laß es Dir zum Lob geschehen,

daß wir, wie Dein Wort verheißt,

heute glauben, morgen sehen

Gott den Vater, Sohn und Geist.  

(Philipp Friedrich Hiller, 1762)


Frohe Nachricht: seit voriger Woche 1 Million „Klicks“ beim CHRISTLICHEN FORUM

Vielleicht haben Sie es schon gesehen?  –  Die erfreuliche Meldung ergibt sich aus dem automatisch laufenden Zählwerk ganz rechts unten auf unserer Startseite:

Bereits vor einigen Tagen hat unser Webmagazin CHRISTLICHES FORUM die 1-Million-Marke bei den Seitenaufrufen überschritten. Ich habe damit „eigentlich“ zum Ende des Jahres gerechnet und bin daher positiv überrascht. charismatismus

Unser gemeinnütziges Christoferuswerk eV betreibt dieses Webmagazin komplett ehrenamtlich seit Juni 2011. Nach nicht einmal zwei-einhalb Jahren ist dies für uns alle ein mutmachendes Ergebnis.

Unser Dank gilt allen, die durch Hinweise, Empfehlungen und Verlinkungen mit zu dieser guten Nachricht beigetragen haben, vor allem den Gastautoren und Leserkommentar-Verfassern (auch den kritischen), aber natürlich insgesamt allen interessierten Lesern.

Ergänzend hier ein weiteres Analyse-Info zum CHRISTLICHEN FORUM: http://urlm.de/www.charismatismus.wordpress.com

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


„Ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes!“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Eph 2,19-22:

Brüder! Ihr seid jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.

Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlußstein ist Jesus Christus selbst.

Durch IHN wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im HERRN. Durch IHN werdet auch ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut.