Syrien: Islamische „Rebellen“ verwüsteten Sadad und hinterließen Massengräber

In zwei Massengräbern wurden 30 christliche Zivilisten, darunter Frauen und Kinder gefunden, die von radikal-islamischen „Rebellen“ in Sadad ermordet wurden. Insgesamt wurden in der zwischen Homs und Damaskus gelegenen Stadt kürzlich 45 ermordete Christen entdeckt. Dies teilte das syrisch-orthodoxe Partiarchat in Damakus mit.

Die vorwiegend von Christen bewohnte Stadt Sadad wurde am 21. Oktober von Islamisten eingenommen und in den vergangenen Tagen von der syrischen Armee wieder zurückerobert. Die Beisetzungsfeier für die ermordeten Christen leitete der syrisch-orthodoxe Patriarch  Alnemeh.

Wie Augenzeugen berichten, wurden viele flüchtende Zivilisten von de “Al-Nusra”- und “Daash”-Aufständischen am Tag der Invasion ermordet. Die Milizen hinterließen eine verwüstete und ausgeplünderte Stadt. Die Rebellen verschanzten sich u.a. in der orthodoxen St.-Theodor-Kirche.

Die Ursprünge der alten Stadt Sadad mit ihren Kirchen, Tempeln und archäologischen Ausgrabungsstätten gehen auf das Jahr 2000 vor Christus zurück.

Quelle: Fidesdienst

Nigeria: Islamische Terrorbanden ermorden tausende Christen und gemäßigte Muslime

Im Norden Nigerias sind in den vergangenen sechs Monaten 1100 Menschen bei Überfällen durch die islamische Terrororganisation Boko Haram ermordet worden.

Der jüngste Angriff ereignete sich nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am 29. Oktober im Bundesstaat Borno. 18 Bewohner starben im Dorf Goniri durch Schüsse und Brandsätze, zwölf Personen wurden verletzt.

Christen auf der Flucht

Christen auf der Flucht

An den beiden vorhergehenden Tagen ermordeten die Terrorkommandos in zwei weiteren Dörfern 30 Zivilisten. Die nigerianische Zentralregierung hatte im Mai den Ausnahmezustand über Borno und andere überwiegend muslimische Bundesstaaten verhängt, um Boko Haram wirksamer zu bekämpfen. So können die Sicherheitskräfte Ausgangssperren verhängen und Verdächtige ohne Gerichtsbeschluss verhaften.

Während sich die Gewalt der Terrorgruppe bis zum Frühjahr vor allem gegen Christen richtete, greifen die Kämpfer jetzt auch gemäßigte Muslime an.

Nach Einschätzung des Afrikareferenten der GfbV, Ulrich Delius, geht es Boko Haram darum, das von Präsident Goodluck Jonathan  –  einem Christen  –  regierte westafrikanische Land zu diskreditieren. Boko Haram will einen islamischen „Gottesstaat“ errichten.

Von den 165 Millionen Einwohnern Nigerias bekennt sich mehr als die Hälfte zum Islam. Der Anteil der Christen wird auf 40 bis 48 Prozent geschätzt.

Quelle: http://www.idea.de


Die israelische Botschaft wünscht gute Nachbarschaft in Berlin und erinnert an deutschen Judenretter

Die israelische Botschaft öffnete ihre Türen für Gäste: am Dienstag tagte der Stadtrat des Berliner Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf in den Räumen der Botschaft des Staates Israel in der Auguste-Viktoria-Straße.

Eingeladen hatten der Botschafter Yakov Hadas-Handelsman und der Gesandte Emmanuel Nahshon – nicht nur um die gute Nachbarschaft zu pflegen, sondern auch, um die vielseitige Zusammenarbeit und die Verbundenheit des Bezirkes mit dem Staat Israel zu würdigen.

FOTO: Botschafter Hadas-Handelsman, Berliner Bezirks-Bürgermeister Naumann und Gesandter Nahshon

„Wir wollen damit zeigen, dass wir Teil des Bezirks und Berlins sind“, sagte Botschafter Hadas-Handelsman. „Es war das erste Treffen und das sollten wir öfter machen.“

Der israelische Gesandte Nahshon betonte: „Wir sind keine Diplomaten im Elfenbeinturm, sondern Teil des Bezirkes“.

Nach dem regulären wöchentlichen Sitzungsteil des Bezirksamtes gab es einen deutsch-israelischen Teil, bei dem es an Themen für einen angeregten Austausch nicht mangelte.

Im Jahr 2015, dem Jahr des 60-jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland, werden auch im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zwei Jubiläen gefeiert: die Städepartnerschaft mit der Stadt Karmiel in Galiläa wird 30 Jahre, die zu Or Yehuda (bei Tel Aviv) sogar schon 60 Jahre bestehen.

„Zu den Jubiläen der Partnerschaften 2015 wollen wir mit der Botschaft gemeinsame Aktionen überlegen“, sagte Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann, der Israel jedes Jahr anlässlich des Tanzfestivals in Karmiel im Sommer besucht.

Aber auch sonst gibt es einen regen Austausch: je 15 israelische und deutsche Jugendliche besuchen jedes Jahr die Partnerstädte und auch Kommunalangestellte und Fachkräfte beider Seiten besuchen jeweils die andere Seite – zuletzt waren vier israelische Sozialarbeiter bei ihren Kollegen in Berlin.

BILD: Judenretter Otto Jogmin im Jahr 1984 (Foto: Marion Neiss)

Ein neues Projekt ist dem Andenken des aufrechten Charlottenburger Hausmeisters Otto Jogmin (1894-1989) gewidmet, der in den Jahren der nationalsozialistischen Verfolgung Juden in einem geheimen Zimmer versteckte und so vor der Ermordung rettete.

Er wurde von der Gedenkstätte Yad Vashem posthum als „Gerechter unter den Völkern“ ausgezeichnet. Nun sollen Schüler der Charlottenburger Sophie-Charlotte-Oberschule in einem Schulprojekt seine Geschichte erforschen und die Erinnerung weiter bewahren.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Der Limburger Bischof lebt derzeit im niederbayerischen Kloster Metten

Die niederbayerische Benediktinerabtei Metten hat Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst aufgenommen. Seit Mittwoch sei der 53-jährige Oberhirte von Limburg Gast des Klosters, teilte Abt Wolfgang M. Hagl (siehe Foto) am heutigen Donnerstag, den 31. Okober,  in seiner folgenden Presse-Erklärung mit: 

„Seit gestern ist der Bischof von Limburg, Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst, Gast der Benediktinerabtei Metten. Der Bischof nimmt am Gebets- und Gemeinschaftsleben der Abtei teil.

Seit seiner Lehrtätigkeit an der Universität Passau und auch während seines Dienstes als Weihbischof in Münster und dann als Bischof von Limburg hat er immer wieder geistliche Zeiten in diesem Kloster verbracht.

Die Benediktiner freuen sich, dass der Bischof von Limburg in Metten eine geistliche Zeit der Erholung verbringt. Wir bitten um Verständnis, dass keine weiteren Erklärungen abgegeben werden und bitten, das Kloster als besonderen Ort der Stille zu respektieren.“

Quelle und Foto:  Abtei Metten

Erklärung des Bistums Regensburg hierzu:

„Bischof Rudolf Voderholzer begrüßt die Entscheidung der Abtei und dankt dem Abt und den Mitbrüdern. Er sieht die Entscheidung als Zeugnis der großen Tradition benediktinischer Gastfreundschaft.

Bischof Voderholzer bittet weiter, nun das Ergebnis der Untersuchungskommission in Limburg abzuwarten. Auf der Grundlage der festgestellten Fakten wird Papst Franziskus  –  und nur er –  über die weiteren Schritte entscheiden.“

INFO-Hinweis: Ein nicht geringer Teil der Jouirnaille nörgelt weiter und beanstandet, daß Bischof TvE nicht in ein „bescheidenes“ Franziskanerkloster gezogen sei, stattdessen in eine barocke „Prunk-Abtei“ etc. 

Welch ein Unsinn  –  siehe hier: http://beiboot-petri.blogspot.de/2013/10/prunk-und-protz-gerade-auch-am.html


Der 100. Katholikentag 2016 wird in Leipzig stattfinden

Der Jubiläums-Katholikentag 2016 wird in Leipzig stattfinden. Bischof Dr. Heiner Koch hat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) eingeladen, den 100. Deutschen Katholikentag vom 4. bis 8. Mai 2016 in seiner Diözese Dresden-Meißen durchzuführen. S_83d002ba98

Während nun also bereits die Planungen für Leipzig starten, kommen parallel die Vorbereitungen für den Katholikentag in Regensburg im Mai-Juni 2014 immer mehr ins Rollen.

Passend dazu fährt seit Oktober ein Bus im eigenen Design durch die Lande und bettreibt Werbung für das größte katholische deutsche Laientreffen im nächsten Jahr. Viele Zehntausend Teilnehmende werden in Regensburg erwartet.

Quelle (Text/Foto): 99. Katholikentag Regensburg eV


Es gab auch wohlmeinende Pharisäer, die Christus vor Herodes warnten

Heutige liturgische Evangelienlesung der kath. Kirche: Lk 13,31-35:

Zu jener Zeit kamen einige Pharisäer zu Jesus und sagten: Geh weg von hier, verlaß dieses Gebiet, denn Herodes will dich ermorden.  header_buch

ER antwortete ihnen: Geht und sagt diesem Fuchs: Ich treibe Dämonen aus und heile Kranke, heute, morgen und am dritten Tag werde ich mein Werk vollenden.
Doch heute und morgen und am folgenden Tag muß ich weiterwandern; denn ein Prophet darf nirgendwo anders als in Jerusalem umkommen.

Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt.

Darum wird euer Haus (von Gott) verlassen. Ich sage euch: Ihr werdet mich nicht mehr sehen, bis die Zeit kommt, in der ihr ruft: Gesegnet sei, der da kommt im Namen des HERRN!


Berlin: Nur halbherziger Einsatz gegen Drogenhändler, denen keine Abschiebung droht

In diesem Jahr ist die Berliner Polizei am Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg mit 113 Einsätzen gegen Drogendealer vorgegangen. Dabei wurden 948 Personen überprüft. Dies hat die Berliner Innenverwaltung am vergangenen Dienstag mitgeteilt.

Die Beamten haben nach Angaben der Verwaltung 561 Verfahren eingeleitet und 402 Platzverweise erteilt. 229 Personen wurden festgenommen. Die Zahl der Arbeitsstunden der Polizisten summiert sich auf 7.749.

Dennoch ist die Bilanz des Polizeiaufgebots ernüchternd. Die meist schwarzafrikanischen Drogenhändler sind zwar etwas vorsichtiger geworden, warten aber nach wie vor auf Kundschaft. 

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) sagte: „Nur mit Razzien wird sich die Szene nicht verdrängen lassen. Um den Park langfristig zu stabilisieren, braucht es weitaus mehr als Polizei.“

Als problematisch wird die Tatsache bewertet, daß die Händler nur selten Konsequenzen zu befürchten haben. Aus Henkel nahestehenden Parlamentskreisen ist zu erfahren, daß Personen aus dem Dealermilieu „so gut wie nie“ abgeschoben würden.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de