Israels Generalstabschef Benny Gantz auf dreitägigem Deutschlandbesuch

Am gestrigen Mittwoch landete der israelische Generalstabschef Benny Gantz für einen dreitägigen Besuch in Deutschland und wurde mit einer Ehrengarde der Bundeswehr empfangen.

Gestern und vorgestern traf sich Gantz zu Gesprächen mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, und mit Verteidigungsminister Thomas de Maizière.

BILD: Begrüßung durch General Volker Wieker (Foto: Boaz Arad)

Bei den Gesprächen im Verteidungsministerium wurden u.a. die strategischen Herausforderungen im Mittleren und Nahen Osten und die bestehende und weitere Zusammenarbeit der Bundeswehr mit den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (ZAHAL) diskutiert.

Beide Armeen stehen angesichts notwendiger Reformen vor ähnlichen Herausforderungen, was ebenfalls Anlass bot, Erfahrungen auszutauschen. Zudem lud Verteidigungsminister de Maizière bei dieser Gelegenheit Benny Gantz ein, an der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar kommenden Jahres teilzunehmen. 


BILD: Ehrengarde der Bundeswehr für Benny Gantz
(Foto: Boaz Arad)

Der Generalstabschef sprach der deutschen Seite seinen Dank für die vielfältigen Kooperationen und für die Unterstützung Israels durch Deutschland aus. Regelmäßig besuchen Delegationen beider Seiten einander, um sich auszutauschen.

Während seines Besuches wird er sich auch mit Soldaten der Bundeswehr aus verschiedenen Abteilungen und Spezialeinheiten unterhalten können und einer Militärübung beiwohnen.

Am Ehrenmal der Bundeswehr legte Generalstabschef Gantz einen Kranz nieder (siehe Foto).

Zum Gedenken an die Opfer der NS-Judenvernichtung findet am Freitag anläßlich des Besuches von Benny Gantz und zugleich am Vorabend des Jahrestages der Novemberpogrome eine Zeremonie am Mahnmal Gleis 17 in Berlin-Grunewald statt. Von dort wurden vom Oktober 1941 an bis zum Kriegsende tausende Berliner Juden in die Vernichtungslager in Osteuropa deportiert.

Darüber hinaus wird der Generalstabschef die Gedenkstätte und die Ausstellung im Haus der Wannseekonferenz in Berlin besuchen.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Israel: Freispruch für A. Lieberman

Ehem. israelischer Außenminister rehabilitiert

Der Knesset-Abgeordnete und frühere israelische Außenminister Avigdor Lieberman wurde am gestrigen Mittwoch durch das Amtsgericht in Jerusalem von allen Vorwürfen des Betruges und der Untreue freigesprochen.

Damit steht einer Rückkehr Liebermans in die Regierung und in das Amt des Außenministers, das Ministerpräsident Benjamin Netanyahu seit dem Rücktritt Liebermans am 14. Dezember 2012 übernommen hatte, nichts im Weg.

BILD:  Avigdor Lieberman und Ministerpräsident Netanyahu (Foto: MFA/Archiv)

Premier Netanyahu erklärte nach der Verkündung des Urteils:

„Ich gratuliere Avigdor Lieberman zu diesem einstimmigen Freispruch. Damit ist eine langwierige Affäre beendet, nicht nur für Avigdor Lieberman, sondern auch für seine Familie. Wir sind seit langem befreundet und haben in der Regierung über viele Jahre zusammengearbeitet. Darum freue ich mich, dass Avigdor zurückkehren wird, um mit mir am Kabinettstisch zu sitzen.“

Weiter sagte der Ministerpräsident, die Staatsanwaltschaft in Israel leiste hervorragende Arbeit. Letztlich seien es aber die Gerichte, die die Entscheidungen treffen müssten, die in einer demokratischen Gesellschaft von allen respektiert werden sollten.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Kardinal Reinhard Marx attackiert Glaubenspräfekt Gerhard L. Müller

Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, Chef der päpstlichen Glaubenskongregation, hat unlängst in der amtlichen Vatikanzeitung bekräftigt, daß das Sakrament der Ehe unauflöslich ist und geschieden-Wiederverheiratete daher nicht zum Tisch des HERRN zugelassen sind. AL-0007

Obwohl der römische Glaubenspräfekt und ehemalige Bischof von Regensburg mit diesen Klarstellungen die offizielle Position der katholischen Weltkirche vertritt, gibt es jetzt massiven Widerstand, allen voran von Erzbischof Reinhard Marx aus München.

Er widersprach Kurien-Erzbischof Müller (siehe Foto) zum Abschluß des Herbsttreffens der bayerischen Bischöfe in Prag und Freising in frontaler Weise: „Der Präfekt der Glaubenskongregation kann die Diskussion nicht beenden.“ 

Zudem erklärte der Kardinal: „Wir werden erleben, dass das Thema in der ganzen Breite diskutiert wird.“  –  Dafür will er offenbar nicht zuletzt selber sorgen, wie seine harsche Äußerung vermuten läßt.

Kardinal Marx sprach nicht namens der „bayerischen Bischöfe“

Geradezu unverfroren erscheint der Affront auch deshalb, weil der irreführende Eindruck entstand, als habe der Kardinal im Namen der bayerischen Bischöfe gesprochen, obwohl deren gemeinsame Presse-Erklärung davon keine Zeile enthält (siehe hier: http://www.bistum-regensburg.de/250-erklaerung-der-freisinger-bischofskonferenz-herbstvollversammlung-der-bayerischen-bischoefe-in-prag-und-freising-vom-5-bis-7-november-2013

Spiegel-Online schrieb am gestrigen Donnerstag (7.11.) unter dem Titel „Kardinal Marx legt sich mit dem Vatikan an“ Folgendes hierzu:

„Die bayerischen Bischöfe wollen eine breite Debatte über den Umgang der katholischen Kirche mit wiederverheirateten Geschiedenen. Sie gehen damit auf Distanz zum Präfekten der vatikanischen Glaubenskongregation, zum ehemaligen Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller.“ 

In Wirklichkeit hatten „die bayerischen Bischöfe“ hierzu keinerlei Stellung bezogen.

Merkwürdig ist überdies die Äußerung des Münchner Erzbischofs zur Causa Tebartz-van Elst: „Ich würde mir wünschen, dass einige jetzt einmal den Mund halten.“

Beobachter fragen sich, warum diese Bemerkung gerade jetzt fällt, nachdem sich immer mehr Fürsprecher des Limburger Bischofs zu Wort melden, darunter der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Dr. Albert Schmid.

Zudem war es der Münchner Erzbischof, der seinem Limburger Amtskollegen bereits vor vielen Wochen öffentlich in den Rücken fiel und sich in herabsetzender, denkbar unbrüderlicher Weise über ihn ausgelassen hat. Warum hat Kardinal Marx statt unfairer Vorverurteilungen nicht selbst „einmal den Mund gehalten“?!

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

BIBLISCHER HINWEIS zum Thema Unauflöslichkeit der Ehe:

Der Apostel Paulus schreibt in 1 Kor 7,10:
„Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der HERR, daß eine Frau sich nicht scheiden soll von ihrem Mann (wenn sie aber schon geschieden ist, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit ihrem Mann), und daß der Mann die Frau nicht entlassen soll.“

Foto: Bischöfl. Presseamt Regensburg


Japan: Erste Entzugscamps für internetsüchtige Kinder und Jugendliche

Die krankhafte Nutzung des Internets, vor allem bei Jugendlichen, ist ein zunehmendes Problem – auch in Japan. Deshalb plant jetzt das japanische Bildungsministerium die Einrichtung von sog.“Fasten-Camps“ für onlinesüchtige Kinder und Jugendliche an Schullandheimen und anderen öffentlichen Einrichtungen. c9bf956817

BILD: Lesen statt dauersurfen (Foto: HMK)

Die Kinder und Jugendlichen sollen wieder in die reale Welt zurückfinden. Sie sollen keinen Zugang zum Internet bekommen, an Aktivitäten in der Natur und an Mannschaftssportarten teilnehmen. Unterstützung erhalten sie durch Psychiater und Psychotherapeuten.

Der Sprecher des Ministeriums, Akifumi Sekine, sagte in einem Interview: “Wir wollen sie rausholen aus der virtuellen Welt und sie ermutigen echte Kommunikation mit anderen Kindern und Erwachsenen zu haben“.

Nach einer Umfrage, bei der 140.000 Kinder und Jugendliche über ihr Internetverhalten befragt wurden, schätzt das japanische Bildungsministerium mehr als eine halbe Million Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren als internetsüchtig ein.

Bei 8,1 Prozent der Kinder und Jugendlichen wurde eine potentielle Internetsucht festgestellt, dies ergab eine andere Umfrage von einer japanischen Expertengruppe. Die Forscher wollten herausfinden wie viele der Befragten mehr als fünf Stunden pro Tag online sind und welche Auswirkungen das auf die Betroffenen hat.

Die Symptome äußern sich z.B. durch Probleme beim Einschlafen, weniger als sechs Stunden Schlaf und ungesunder Ernährung.

Ähnliche Nachrichten aus Südkorea

Das Nachbarland Südkorea meldet Ähnliches: Jeder fünfte Schüler und Student sei dort abhängig von seinem oder ihrem Smartphone. Mehr als sieben Stunden tägliche Nutzung wird dort als Sucht definiert. Als Entzugssymptome werden Angstgefühle, Schlaflosigkeit und Depressionen beschrieben.

Deutsche Krankenkassen erkennen die Internetsucht bisher nicht als Krankheitsbild an und übernehmen deshalb auch keine Behandlungskosten. Betroffene können sich aber an telefonische Suchtberatungen und Selbsthilfegruppen wenden.

Quelle: Kultur und Medien online


Glaubenskongregation verlangt von US-Katholiken klare Distanz zu Medjugorje

Heutige Meldung von Radio Vatikan:

Der Vatikan hat von US-Katholiken eine Distanzierung von angeblichen Marien-erscheinungen in Medjugorje verlangt.

Laut einer Meldung des Pressedienstes CNA vom Mittwoch erinnerte der päpstliche Nuntius Carlo Viganò in einem Schreiben an die US-Bischofskonferenz daran, dass es sich nach dem Urteil der Glaubenskongregation bei den Erscheinungen in dem bosnischen Ort nicht um Erscheinungen oder übernatürliche Offenbarungen handle. 1_0_744292

„Daraus folgt, dass es Klerikern und Gläubigen nicht erlaubt ist, an Treffen, Konferenzen oder öffentlichen Feiern teilzunehmen, bei denen die Glaubwürdigkeit solcher ‚Erscheinungen‘ als gegeben vorausgesetzt wird“, zitiert der Pressedienst aus dem Brief.

Vigano erklärt, er schreibe auf Bitten von Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, des Präfekten der Glaubenskongregation.

Anlass sei eine angekündigte Vortragsreise eines der angeblichen Seher von Medjugorje, Ivan Dragicevic, durch mehrere Kirchengemeinden in den USA. Während seiner Auftritte sei mit weiteren Erscheinungserlebnissen zu rechnen.

1991 formulierte die damalige Jugoslawische Bischofskonferenz Leitlinien zu dem Phänomen. Darin heißt es, es stehe nicht fest, dass die Vorgänge übernatürlich seien. Daraus ergebe sich, dass offizielle Wallfahrten nach Medjugorje nicht möglich seien.

Zugleich wird jedoch die Notwendigkeit der seelsorgerischen Betreuung der Pilger unterstrichen. Die Römische Glaubenskongregation hat diese Leitlinien bestätigt.

Hintergrund
Medjugorje ist ein kirchlich nicht anerkannter Marienwallfahrtsort in Bosnien-Herzegowina. Dort soll es seit dem 24. Juni 1981 zu Marienerscheinungen gekommen sein. Sechs Kinder berichteten damals, die Gottesmutter habe sich ihnen gezeigt, während sie Schafe hüteten.

Die Erscheinungen dauern nach Angaben der inzwischen erwachsenen Seherinnen und Seher mit großer Häufigkeit weiter an. Sie sind verbunden mit präzisen Aussagen der „Gospa“ (Herrin) zu kirchlichen und sonstigen Themen. Jedes Jahr pilgern hunderttausende Menschen nach Medjugorje, unter ihnen viele Kranke und Heilsuchende.

Um die Pilgerseelsorge hat es immer wieder Kompetenzstreit zwischen Franziskanern, ehem. Franziskanern, charismatischen Gruppen und dem Ortsbischof gegeben. Der Franziskanerorden, der Ortsbischof und der Vatikan haben wiederholt versucht, mit Disziplinarmaßnahmen ordnend einzugreifen.

Meldung, Hintergrund-Text und Foto stammen von der Radio-Vatikan-Webseite: http://de.radiovaticana.va/news/2013/11/07/usa_vatikan:_auf_distanz_zu_medjugorje/ted-744292

Siehe zudem unser Bericht von gestern mit dem dokumentierten Nuntius-Schreiben: https://charismatismus.wordpress.com/2013/11/06/kritische-auserung-aus-der-romischen-glaubenskongregation-zu-medjugorje/

 

Medienexperten kritisieren Programm und Finanzgebaren des öffentlich-rechtlichen TVs

Anläßlich der Klage gegen den ZDF-Staatsvertrag vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe haben führende deutsche Medienwissenschaftler scharfe Kritik an Aufsichtswesen, Programmgestaltung und Finanzgebaren von ARD und ZDF geübt.

„An die heilige Kuh der Aufsicht öffentlich-rechtlicher Sendeanstalten wagt sich keiner heran, da haben zu viele die Finger drin“, sagte Gabriele Goderbauer-Marchner, Professorin für Print- und Internet-Journalismus an der Universität der Bundeswehr München, gegenüber der  Tageszeitung „Die Welt“. pc_pi

„Es würde einen Mut erfordern, den ich heute noch nicht sehe, die vorhandene Organisation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens in moderne Strukturen des 21. Jahrhundert zu überführen. Es fehlt zum Beispiel an dem Mut, kleinere Sender zu schließen bzw. in größere Einheiten zu integrieren“, so die langjähriges Jurorin beim Bayerischen Fernsehpreis.

Zur Kontroverse um die fortlaufende Programmvermehrung, speziell die Diskussion um einen weiteren Jugendkanal von ARD und ZDF, sagte die Medienexpertin:

„Warum brauchen wir den Kinderkanal? Ich meine angesichts der fragwürdigen Qualität des Programms, aber auch in Hinblick auf die Skandale um die Geschäftsführung des Senders, dass man ihn auch einfach schließen könnte.“

Henk Erik Meier, Professor der Sozialwissenschaft an der Uni Münster, kritisierte die veränderten Prioritäten von ARD und ZDF:

„Über die Jahre haben die öffentlichen-rechtlichen Sender in Deutschland ganz massiv Programmmittel umgeschichtet: Weg von Kultur- und Informationsprogrammbestandteilen hin zu Spielfilm- und Sportangeboten“, erklärte der langjährige Mitarbeiter der Kommission für die Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) der „Welt“.

Namentlich eines dieser Spartenprogramm, der Kinderkanal, erfülle sicherlich nicht in allen Programmanteilen den erhobenen, hohen Qualitätsanspruch. „Hier wird einfach kommerzielle Massenware gezeigt“, sagte Prof. Meier.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Skandalöser Plan: IWF will europaweite Sondersteuer von 10% auf alle Ersparnisse

Der Internationale Währungsfonds IWF schlägt eine Sondersteuer von zehn Prozent auf alle Ersparnisse und Rücklagen in Europa vor, um auf diese Weise die Eurokrise zu meistern. Zusätzlich soll der Spitzensteuersatz auf 70% angehoben werden. 40323-90x80

Geübt wurde die Zwangsenteignung im kleinen Zypern, jetzt soll dieses Verfahren auf alle europäischen Länder ausgedehnt werden.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die über dieses Vorhaben berichtet, schreibt in ihrem Kommentar:

„Jetzt weiß man auch, warum die Europäische Zentralbank unlängst die Vermögen privater Haushalte in der Eurozone ermittelt hat. Zum Ärger für deutsche Politiker waren die Ergebnisse politisch leider nicht korrekt, kam doch heraus, dass Haushalte große Vermögen dort besitzen, wo wenig Steuern bezahlt werden.

Doch nun wissen künftige Euro-Enteigner wenigstens, wo etwas zu holen sein könnte, auch wenn im Fall der Fälle wohl wieder nur dort die Abgabe brav bezahlt werden dürfte, wo jede Steuer verlässlich eingetrieben wird.“

Die Präsidentin des IWF, Lagarde, die früher Finanzministerin in Frankreich war, hatte bereits damals höhere Löhne für deutsche (!) Arbeitnehmer gefordert, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu schwächen. „Die Schwächung Deutschlands als vermeintlicher Dienst an Europa ist jedenfalls das Lieblingsthema des IWF“, stellt hierzu Holger Steltzner in der FAZ fest.

Quelle und vollständiger Text hier: Artikel des kath. Civitas-Instituts

Hinweis: Wir haben über dies politisch heiße Thema bereits Mitte Oktober berichtet: https://charismatismus.wordpress.com/2013/10/19/droht-eine-spar-steuer-von-10-in-der-eu/


Hoffe auf den HERRN und sei stark!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 27 (26),1.4.13-14:

Der HERR ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?

Nur eines erbitte ich vom HERRN, danach verlangt mich:
Im Haus des HERRN zu wohnen alle Tage meines Lebens,
die Freundlichkeit des HERRN zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.

Ich aber bin gewiß, zu schauen
die Güte des HERRN im Land der Lebenden.
Hoffe auf den HERRN und sei stark!
Hab festen Mut und hoffe auf den HERRN!


Rüstzentrum Krelingen: Evangelikale üben scharfe Kritik am EKD-(Anti-)Familien-Papier

Vernichtende Kritik an der umstrittenen „Orientierungshilfe“ der EKD zu Ehe und Familie üben Leitungspersonen des Geistlichen Rüstzentrums Krelingen bei Walsrode.

Das im Juni veröffentlichte Papier rückt von der traditionellen Ehe als alleiniger Norm ab und vertritt ein Familienbild, das auch andere dauerhafte Lebensgemeinschaften, etwa homosexuelle Partnerschaften oder sog. Patchwork- bzw. „Flickenteppich-Familien“ einschließt. IMG_1468 (2)

„Was eine Orientierungshilfe sein sollte, sorgt bei vielen für Verwirrung“, schreibt der Leiter dieser größten pietistischen Einrichtung Norddeutschlands, der evangelische Pastor Martin Westerheide, im Informationsblatt „Krelinger Briefe“. Anpassung an die Lebenswirklichkeit sei für eine Kirche keine angemessene Reaktion.

Pfr. Westerheide hierzu: „Christen erwarten von ihrer Kirchenleitung, dass sie theologisch begründet Position bezieht.“

Christus bestätigt Ehe als Stiftung Gottes

Gerade in dieser Hinsicht ist das EKD-Papier aus Sicht des Leiters des Krelinger Studienzentrums, Pastor Manfred Dreytza, so irreführend, dass er rät, das Werk einzustampfen.

Als ein Beispiel aus dem theologischen Abschnitt des Papiers führt er die Aussage an, dass „ein normatives Verständnis der Ehe als ‚göttliche Stiftung’ und eine Herleitung traditioneller Geschlechterrollen aus der Schöpfungsordnung“ nicht „der Breite des biblischen Zeugnisses“ entspreche.

Pfr. Dreytza hält dem die Aussage des biblischen Schöpfungsberichtes entgegen, dass Gott den Menschen in der Polarität von Mann und Frau und die Ehe als ihre Verbindung erschaffen habe. Diese „Norm“ bestätige auch Christus: „Der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau“ (Matthäus 19,4). Beim Apostel Paulus sei derselbe Ton zu hören, so Dreytza.

EKD-Familienpapier zündet „Nebelkerzen“

Ferner ist in der Orientierungshilfe zu lesen, dass die Ehe zwar „eine gute Gabe Gottes“ sei, aber  –  wie das Neue Testament angeblich zeige  –  „nicht als einzige Lebensform gelten kann“. An dieser Stelle zünde das Papier „Nebelkerzen“.

Pfr. Dreytza: „Denn mit der Begründung, Familie sei überall dort, wo Gemeinschaft in Fürsorge und Liebe gelebt wird, plädiert man für die Trauung oder Segnung auch homosexueller Partnerschaften.“   –  Dem könnten Christen in Bindung an Gottes Wort nicht zustimmen: „Wir können nicht segnen, was Gott nicht gesegnet hat.“

Eine Kirche, die das tue, werde an dieser Stelle „zum falschen Propheten“. Freilich stehe außer Frage, dass man homosexuell empfindenden Menschen vorurteilsfrei und offen begegne.

Quelle: http://www.idea.de


CHRISTUS ist HERR über Lebende und Tote!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Röm 14,7-12:

Brüder! Keiner von uns lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber: Leben wir, so leben wir im HERRN, sterben wir, so sterben wir im HERRN. Ob wir also leben oder sterben, wir gehören dem HERRN.

Denn Christus ist gestorben und lebendig geworden, um HERR zu sein über Tote und Lebende.

Wie kannst also du deinen Bruder richten? Und wie kannst du deinen Bruder verachten? Wir werden doch alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen.

Denn es heißt in der Schrift: So wahr ich lebe, spricht der HERR, vor mir wird jedes Knie sich beugen, und jede Zunge wird Gott preisen. Also wird jeder von uns vor Gott Rechenschaft über sich selbst ablegen.