PLAKAT für ein Leben mit CHRISTUS

Nachdenkliches Ecclesia-POSTER aus dem KOMM-MIT-Verlag:

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DIESES POSTER erschien kürzlich im KOMM-MIT-Verlag in Münster im Rahmen des regelmäßigen ECCLESIA-Plakatdienstes. Das griechische ECCLESIA bedeutet „Kirche“.

Alle zwei Wochen gibt es ein neues Plakat im Großformat 60 x 40 cm  – vor allem für die Schaukästen der Pfarreien. (Jahresabo inkl. Porto 59 €).  – Es ist dies der einzige katholische Plakatdienst in Deutschland; die bunten Poster erscheinen bereits im 67. Jahrgang; es gibt insgesamt weit über 1500 verschiedenen Plakate.

Weitere Infos: KOMM-MIT-Verlag, Tel. 0251-615151 / Mail: felizitas.kueble@web.de


Birgit Kelle: Frauen wünschen mehr Zeit für ihre Kinder!

Daß immer mehr Frauen in Deutschland   –   vor allem Akademikerinnen  –  kinderlos bleiben zeigt, daß die Politik der Bundesregierung „kolossal gescheitert“ ist. Diese Ansicht vertritt die Vorsitzende der Initiative „Frau 2000plus“, die katholische Publizistin Birgit Kelle (siehe Foto).

Birgit KelleDas Statistische Bundesamt hatte am 7. November mitgeteilt, dass dem Mikrozensus 2012 zufolge 22 von 100 Frauen zwischen 40 und 44 Jahren kein Kind geboren haben. Im Vergleich zu 2008 stieg der Anteil der kinderlosen Frauen vor allem im Osten, nämlich von zehn auf 15 Prozent; im Westen beträgt er 23 Prozent.

Frauen mit Fachhochschul- bzw. Hochschulabschluß in den westlichen Bundesländern bleiben besonders häufig ohne Kind. Mit 30 Prozent erreichte 2012 die Kinderlosenquote bei westdeutschen Akademikerinnen zwischen 45 und 49 Jahren den bislang höchsten Wert.

Wie Kelle gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA sagte, zeigten die Zahlen, daß die Rechnung „Mehr Krippen gleich mehr Kinder“ ein Trugschluss sei.

Der Trend zur Kinderlosigkeit gerade bei gebildeten Frauen werde weiter steigen, solange die Entscheidung zu einem oder mehreren Kindern nach wie vor ein finanzielles Risiko, ein berufliches Aus, die gesellschaftliche Ächtung als „Heimchen am Herd“ und Altersarmut bedeuteten.

Birgit Kelle erklärt: „Wir brauchen nicht mehr staatliche Betreuung für Kinder, sondern eine Politik, die es Frauen ermöglicht, auch ohne finanzielle Risiken Kinder zu bekommen.

Frauen heute wollten beides: Familie und Beruf. Sie wollten es aber nicht zwangsläufig gleichzeitig. Die vielzitierte Vereinbarkeit von Familie und Beruf dürfe nicht bedeuten, „dass Frau sich zwischen Familie und Beruf bis zum Burn-out (Ausbrennen) aufreibt“.

Es müsse Zeit für Kinder geben und danach auch wieder Zeit für den Beruf: „Dann werden wir auch wieder mehr Kinder in diesem Land haben.“

Kelle ist Mutter von vier Kindern. 2012 hatten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 31 Prozent der Mütter ein Kind, 48 Prozent zwei Kinder, 15 Prozent drei Kinder und 6 Prozent vier oder mehr Kinder.

Quelle: http://www.idea.de


Medjugorje: „Wunder-Statue“ erweist sich als dreister Schwindel

Strahle-Madonna entstand durch Leuchtfarben

Bereits im September haben wir im CHRISTLICHEN FORUM kritisch über ein neues Mirakel aus der kirchlich nicht anerkannten „Erscheinungsstätte“ Medjugorje berichtet:

Wieder einmal machte dort ein „Wunderbild“ von sich reden; diesmal war es eine „strahlende Statue“, die tausende Erscheinungsfromme oder Neugierige (oder beides) offenbar „magisch“ anzog.

Näheres dazu in unserem damaligen Bericht: https://charismatismus.wordpress.com/2013/09/26/ubliche-monatsbotschaft-und-neues-mirakel-in-medjugorje-leuchtende-madonna/

Doch schon bald konnte das „Rätsel“ um die wundersame Statue gelüftet werden:

„Im September 2013 stellte sich heraus, dass eine im Dunklen leuchtende Marienstatue aus dem Besitz der Seherin Vicka Ivanković-Mijatović mit Leuchtfarbe bestrichen worden war. Der kroatische Chemiker Pavle Močilac identifizierte die Substanz als Farbe auf der Grundlage von Strontiumaluminat. In den Tagen zuvor hatte das vermeintliche Wunder mehr als 15.000 Gläubige angezogen.“

Nun  handelt es sich bei diesem entlarvten Betrug nicht um irgendeinen kuriosen Pilger (welche es überall geben könnte). Hier ist vielmehr die wohl bekannteste Medju-„Seherin“ involviert, nämlich Vicka, wodurch diese Causa erheblich an Bedeutung gewinnt.

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Me%C4%91ugorje#cite_note-8
http://www.abc.es/sociedad/20130926/abci-milagro-virgen-croacia-201309261314.html

Kuba: Tödlicher kommunistischer Angriff gegen Sacharow-Preisträger Oswaldo Payá

Rosa María Payá, Tochter des am 22. Juli 2012 an den Folgen eines angeblichen Autounfalls verstorbenen Bürgerrechtlers Oswaldo Payá, erhob in Frankfurt am Main schwere Vorwürfe gegen die kommunistische Diktatur in Kuba. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Das Castro-Regime habe ihren Vater vorsätzlich angegriffen, weil sich die kubanische Führung von den ambitionierten Projekten des Oppositionsführers bedroht gefühlt habe, so Rosa Payá.

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, hat die Regimekritikerin Beweise dafür, dass es sich nicht um einen Unfall handelte. Auch zahlreiche internationale Beobachter sind überzeugt, dass es sich um einen politischen Mord handelt. „Dies ist auch ein Anschlag gegen die kubanische Demokratiebewegung“, unterstrich die IGFM.

Von Spanien aus, haben Menschenrechtler nun eine Initiative gestartet, den Tod Payás und eines anderen kubanischen Bürgerrechtlers unabhängig untersuchen zu lassen. Nach der offiziellen Version der Regierung in Havanna, habe überhöhte Geschwindigkeit einen Unfall verursacht, bei dem die zwei Kubaner starben. Mit im Wagen saßen ein schwedischer und ein spanischer Staatsbürger. Beide und weitere Augenzeugen bestreiten die staatliche Version des Geschehens vehement.

Die IGFM und Rosa Maria Payá, die Sprecherin der „Christlichen Befreiungsbewegung” (Movimiento Cristiano Liberación, MCL), fordern daher eine unabhängige Untersuchung des Todes von Oswaldo Payá, dem Gründer der MCL, und Harold Cepero, dem Vorsitzenden der MCL-Jugend, durch internationale Experten. 

Hintergrund
Oswaldo Payá Sardiñas, Träger des Sacharow-Preises des Europäischen Parlaments, gehörte zu den bekanntesten Bürgerrechtlern auf Kuba. Der am 29. Februar 1952 geborene Oppositionsführer war dem Castro-Regime seit seiner Jugend ein Dorn im Auge. Bereits im Alter von 17 Jahren wurde er in ein Arbeitslager verschleppt, weil seine Forderungen nach Demokratie den Interessen des Regimes entgegenstanden.

Die 1988 von Oswaldo Payá Sardiñas begründete Christliche Befreiungsbewegung (Movimiento Cristiano Liberación, kurz MCL) setzt sich für einen gewaltfreien Übergang von der Einparteiendiktatur zu einer pluralistischen Demokratie auf Kuba ein. Seit ihrer Gründung werden die Mitglieder der Christlichen Befreiungsbewegung verfolgt, die Organisation selbst wurde vom Castro-Regime verboten – wie auch alle anderen Parteien und Bürgerrechtsorganisationen.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba:
http://www.igfm.de/laender/kuba/

Facebook-Seite der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte:
https://www.facebook.com/igfmdeutschland


Adalbert von Hanstein: Herbstgedicht

HERBST

Das Laub hat ausgegrünt in Gau und Hag,
Die Traube schwoll, die Ähren sind geschnitten —
Durch weichen Nebel, der am Himmel lag,
Kommt leuchtend uns zum letzten Sommertag
Der Sonne letzter Funkelstrahl geglitten.

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Nimm Abschied, Herz, von Farbe, Acht und Glut —
Noch einmal funkelt’s auf in Busch und Bäumen,
Wie Blumen bunt, getaucht in Gold und Blut —
Das ist des Sterbens trügerischer Mut,
Kurz vor dem Schlummer noch ein buntes Träumen!

Noch einmal denn hinaus, den Stab zur Hand —
Mit Frühlingsmut und sommerheißem Sehnen!
Weit, wie die fruchtbefreite Flur sich spannt —
Weit, wie des Himmels sonnig Wolkenband,
Soll Mut und Hoffen, Herz und Blut sich dehnen! —

Dann mag der Wirbelsturm im Überdruß
Das welke Laub von morschen Zweigen hämmern —
Und niederschmettern, was verderben muß!
Noch eines letzten Sommertag’s Genuß —
Dann mag die lange Nacht herniederdämmern!

Adalbert von Hanstein

Foto: Dr. Bernd F. Pelz