Vatikan: Glaubenspräfekt Müller fordert Rücknahme der „Freiburger Handreichung“

Kirche hält fest an der Unauflöslichkeit der Ehe

Wie die Mittelbayerische Zeitung am heutigen Dienstag online berichtet, hat Kurien-Erzbischof Gerhard L. Müller (siehe Foto) die sog. Freiburger „Handreichung“ scharf kritisiert; jenes Dokument also, das unter bestimmten Bedingungen die Zulassung wiederverheiratet-Geschiedener zum Tisch des HERRN befürwortet. Müller

Zudem plädiert dieses innerkirchlich umstrittene Papier für eine kirchlich-rituelle Feier hinsichtlich einer Zivil-Ehe nach Scheidung.

Kein Wunder, daß diese „Handreichung“ weltweit Erstaunen und zudem scharfe Kritik rom-treuer Vereinigungen hervorrief.

In einem jetzt bekanntgewordenen Brief an den Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch erklärt der Präfekt der Glaubenskongregation, der Entwurf der „Handreichung“ müsse zurückgenommen und überarbeitet werden.

Das erwähnte Schreiben an Zollitsch, der zugleich Vorsitzender der Dt. Bischofskonferenz ist, erscheint in der katholischen Zeitung „Tagespost“ aus Würzburg in der heutigen Dienstagsausgabe.

Der bereits vor einigen Wochen verfaßte Brief ging offenbar in Kopie an alle deutschen Diöesanbischöfe; er diente als Begleitschreiben zu einem Grundsatzartikel, den Erzbischof Müller am 23. Oktober in der Vatikanzeitung „L’Osservatore Romano“ veröffentlichte.

Glaubenspräfekt und Papst sind sich einig

Erzbischof Müller führt in seinem Schreiben an Zollitsch aus, dass er persönlich Papst Franziskus über den Vorgang informiert habe, „weil der Text nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Teilen der Welt Fragen aufgeworfen und in einer pastoral delikaten Problematik zu Verunsicherungen geführt hat“.

In Abstimmung mit dem Papst habe er dann am 23. Oktober die Lehre der Kirche zur Ehe, zur Scheidung und zu den Sakramenten im „Osservatore Romano“ zusammengefasst.

Der vatikanische Glaubenspräfekt stellt fest, daß der Freiburger Text durchaus auch „richtige und wichtige pastorale Hinweise“ enthalte. Er sei jedoch sprachlich „unklar“ und stimme „in zwei Punkten nicht mit der kirchlichen Lehre überein“: 120505416_B_Judy und Mike in der Kirche

Erzbischof Müller widerspricht in zwei Punkten

Der erste Punkt sei die Annahme, dass die in einer neuen Verbindung Lebenden sich nach einem Seelsorgegespräch entscheiden dürften, doch die Sakramente zu empfangen, und dass diese Entscheidung vom Pfarrer und von der Gemeinde zu respektieren sei.

Dazu erklärt Erzbischof Müller:

„Im Gegensatz zu dieser Auffassung betont das Lehramt der Kirche, dass die Hirten die verschiedenen Situationen gut unterscheiden und die betroffenen Gläubigen zur Teilnahme am Leben der Kirche einladen sollen, bekräftigt jedoch ihre auf die Heilige Schrift gestützte Praxis, wiederverheiratete Geschiedene nicht zum eucharistischen Mahl zuzulassen.“

Ebenso klar verurteilt der Präfekt die Anregung in der Freiburger Handreichung, für eine solche Verbindung ein kirchliches Gebet mit liturgischen Elementen abzuhalten. Feiern dieser Art seien von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. ausdrücklich untersagt worden.

Keine Segensfeiern bzw. liturgischen Handlungen

Erzbischof Müller verweist auf das Schreiben „Familiaris consortio“ von 1981, in dem der Papst nach einer Bischofssynode zum Thema Familie formulierte:

„Die erforderliche Achtung vor dem Sakrament der Ehe, vor den Eheleuten selbst und deren Angehörigen wie auch gegenüber der Gemeinschaft der Gläubigen verbietet es jedem Geistlichen, aus welchem Grund oder Vorwand auch immer, sei er auch pastoraler Natur, für Geschiedene, die sich wiederverheiraten, irgendwelche liturgischen Handlungen vorzunehmen.

Sie würden ja den Eindruck einer neuen sakramental gültigen Eheschließung erwecken und daher zu Irrtümern hinsichtlich der Unauflöslichkeit der gültig geschlossenen Ehe führen.“

Auch Benedikt XVI. habe 2007 in seinem Lehrschreiben „Sacramentum caritatis“ erklärt, dass es „in jedem Fall zu vermeiden ist, diese Verbindungen zu segnen, damit unter den Gläubigen keine Verwirrungen in Bezug auf den Wert der Ehe aufkommen“.

Der Chef der Glaubenskongregation schließt mit dem Hinweis, er hoffe, „dass wir in dieser delikaten Frage pastorale Wege gehen, die ganz mit der Glaubenslehre der Kirche übereinstimmen“. 

Quelle für die Zitate: http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/politik/politik/artikel/mueller-kritisiert-zollitsch/982879/mueller-kritisiert-zollitsch.html


Dt. Israelkongreß in Berlin: „Deutsch-israelische Beziehungen fit für die Zukunft!“

Am Sonntag, den 10. November, sammelten sich ab 9.30 Uhr Menschentrauben vor dem Berliner Congreß-Center: Aus ganz Deutschland waren Akteure der bilateralen Beziehungen angereist, darunter Israel-Interessierte, Israelis, Programmgäste, sowie Israelkongress-Unterstützer der ersten Stunde wie Frankfurts Stadtkämmerer Uwe Becker.

Sie alle wollten um 11 Uhr bei der Eröffnung des 3. Deutschen Israelkongresses dabei sein. Drinnen erwarteten die Teilnehmer dutzende Infostände von den Kongress unterstützenden Institutionen, Organisationen und Firmen, die sich und ihre Arbeit für und mit Israel präsentierten. 

Der israelische Botschafter Hadas-Handelsman sagte: 

„Gestern haben wir an die Pogromnacht vor 75 Jahren, am 9. November 1938, erinnert. Und heute sind wir hier beim Israelkongress mit dem Motto: ‚Connecting for tomorrow‘. Das macht noch einmal deutlich:

Die deutsch-israelischen Beziehungen sind einzigartig. Sie basieren auf der Vergangenheit und auf der Verpflichtung, daran zu erinnern. Und gleichzeitig sind sie auf die Zukunft, auf das morgen, ausgerichtet.

Ein großes Ereignis im Jahr 2015 wirft schon seine Schatten voraus: Wir begehen 50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. 

Schauen wir also, was wir bisher erreicht haben – und das kann sich sehen lassen! – und überlegen wir dann gemeinsam, wie es weitergehen soll. Machen wir die deutsch-israelischen Beziehungen fit für die Zukunft.“

Das neue Konzept des Kongresses fand viel Zustimmung. Die Teilnehmer konnten hochkarätige Redner bei der Eröffnung erleben und sich dann in mit internationalen Experten besetzten „Labs“ zu den Themen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Jugend und Religion informieren. Vor allem hatten sie die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen.

Musikalischen Ausdruck fand die Veranstaltung durch das Duett der israelischen Sängerin Kathleen Reiter und des deutschen Sängers Mic Donet. Der Abend klang aus mit der Musik Dirk Zöllners und seiner Band.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

Fotos: Mannhöfer/ILI –  Twitterfeed Deutscher Israelkongress


Rußland: Wie der Staat das Fernsehen und die Medien steuert

Von Michael Leh

Wie der russische Staat das Fernsehen lenkt, darüber hat die von Journalisten gegründete Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) eine informative Analyse vorgelegt.

Michael Leh

Michael Leh

Autorin ist die Journalistin und ROG-Pressereferentin Ulrike Gruska. „Der Kreml auf allen Kanälen“ hat sie ihren Bericht überschrieben.

ROG stuft auf einer „Rangliste der Pressefreiheit 2013“ Russland auf Platz 148 ein, hinter u.a. mehreren afrikanischen Staaten. Den russischen Staatspräsidenten und früheren KGB-Offizier Wladimir Putin führt ROG seit Jahren auf einer Liste der „Feinde der Pressefreiheit“.

Gleichschaltung staatlicher Fernsehsender

Wie Frau Gruska erläutert, ist das Fernsehen in Russland nach einer kurzen Periode der Freiheit Anfang der 1990er Jahre erneut zum zentralen Pfeiler für die staatliche Machtausübung geworden.

Die drei größten Kanäle Perwiy Kanal (Erster Kanal), Rossija und NTV würden landesweit kostenlos ausgestrahlt und gehörten entweder direkt dem Staat oder kremlnahen Oligarchen und Konzernen.

Die Monopolstellung der staatlichen Sender stütze sich auf ein noch aus sowjetischer Zeit stammendes Übertragungssystem, das fast alle Haushalte des riesigen Landes erreiche. Fast 90 Prozent der Bevölkerung bezögen politische Nachrichten in erster Linie aus dem Fernsehen.

Gezielte Personalpolitik des Präsidenten

Putin habe gleich nach seinem ersten Amtsantritt im Jahr 2000 die Konzerne privater Medienmogule zerschlagen und sich deren Sender angeeignet. Zugleich habe die Staatsführung über Jahre hinweg eine gezielte Personalpolitik betrieben und leitende Redaktionsposten mit Kremlanhängern besetzt.

Infolge der systematischen Gleichschaltung hätten viele Journalisten ihren Beruf aufgegeben oder seien ins Ausland gegangen.

Der Perwiy Kanal gehöre zu 51 Prozent dem Staat, die restlichen Aktien teilten sich die kremlnahen Oligarchen Juri Kowaltschuk und Roman Abramowitsch. Der zweitgrößte Sender Rossija ist Teil einer staatlichen Medienholding. Der Sender NTV werde seit 2007 völlig von Gasprom-Media kontrolliert, einer Tochterfirma des staatlichen Energiekonzerns.

Selbstzensur durch Druck des Kreml

Der kleine populäre Sender Ren-TV gehöre ebenfalls Kowaltschuk. Regionale Sender, die sich bisweilen etwas Kritik an den Machthabern in Moskau erlaubten, stünden fast alle unter strenger Kontrolle der Gebietsgouverneure. Selbstzensur sei unter russischen Journalisten weit verbreitet.

„Der Kreml muss überhaupt nicht mehr eingreifen“, zitiert Frau Gruska Alexej Simonow von der „Stiftung zum Schutz der Glasnost“, denn „die Chefs der großen Sender sind schon so lange auf ihren Posten, dass sie ganz genau wissen, was sie senden dürfen und was nicht“.

Die ROG-Autorin hebt hervor, dass es eine einzige Ausnahme auf dem staatlich kontrollierten Fernsehmarkt gebe, nämlich den Privatsender TV Doschd („Regen“). Dieser sei der einzige Fernsehsender, der sich in seinen Berichten häufig offen gegen das Regime stelle.

Privatsender TV Doschd fällt aus der Reihe

TV Doschd ist im Besitz der Medienmanagerin Natalja Sindejewa, Chefredakteur ist Michail Zygar. Der Sender sei jedoch nur über einige Kabelnetze und Satelliten sowie über das Internet zu empfangen. Im Jahr 2012 habe sich TV Doschd vergeblich darum bemüht, in das landesweite Übertragungssystem aufgenommen zu werden.

Der Sender unterscheide sich vor allem auch dadurch von den staatlichen Fernsehkanälen, dass zwei Drittel seines Programms live gesendet würden.

„Bei NTV, Rossija und dem Perwyi Kanal “, schreibt Frau Gruska, „werden selbst Sendungen, die ,live´ im Titel tragen, oft vorher aufgezeichnet. Und wenn doch einmal etwas Unvorhergesehenes ins Programm gerät, ist nach der ersten Ausstrahlung im sieben Zeitzonen von Moskau entfernten Wladiwostok immer noch genügend Gelegenheit, nicht genehme Stellen oder Beiträge zu streichen, bevor das Programm im Westen des Landes über den Bildschirm läuft.“

Kritische Medien mit geringer Reichweite

Zwar gebe es auch in Russland jenseits des Staatsfernsehens sehr kritische Medien, die auch den Kreml scharf angriffen  –   wie etwa Blogportale im Internet. Doch hätten diese nur eine sehr geringe Reichweite. Die kritischen Internetzeitungen lenta.ru und gazeta.ru etwa erreichten weniger als ein Prozent der Bevölkerung.

Auch die im Ausland bekannte kremlkritische Zeitung Nowaja Gaseta erreiche selbst in Moskau nur ein Prozent aller Einwohner.

Seit Beginn der dritten Amtszeit Putins als Präsident im Mai 2012 seien mehrere weit auslegbare Gesetze verabschiedet worden, die die Freiheit von Journalisten weiter einschränkten. Wegen angeblicher Verleumdung seien zwischen 2009 und 2011 rund 800 Menschen verurteilt worden, vor allem regionale Journalisten und Blogger. Verklagt worden seien sie dabei meistens durch Staatsdiener. (…)

Erstveröffentlichung des Artikels in der „Preußischen Allgemeinen Zeitung“ vom 19.10.2013


KUBA: Gezielte Gewalt gegen Frauen und Minderjährige nimmt zu

Christliche „Damen in weiß“ mißhandelt

Am vergangenen Donnerstag, den 7. November, wurden 17 Mitglieder der Bürgerrechtsorganisation „Damen in Weiß“, unter ihnen die 15-jährige Marta Beatriz Ferrer Cantillo, nach einem Schweigemarsch in Santiago de Cuba verhaftet und auf einer Polizeistation misshandelt.

„Die Gewalt des Castro-Regimes gegen Bürgerrechtlerinnen und ihre minderjährigen Angehörigen nimmt zu“, so die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Die kommunistische Gewalt richtet sich dabei immer häufiger vor allem gegen weibliche Oppositionelle: in Matanzas wurden am gestrigen Sonntag, dem 10. November, erneut zahlreiche Mitglieder der „Damen in Weiß“ geschlagen und verhaftet.

Am Nachmittag des 7. Novembers hatten die „Damen in Weiß“ in Santiago de Cuba, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, einen Schweigemarsch organisiert. Sie forderten auf Plakaten die Freilassung von drei politischen Gefangenen im Hungerstreik: Roilán Rensoler, Rubislandy González und Ángel Arzuaga „El Crítico“.

Nach Angabe von Belkis Cantillo, Mitglied der Bürgerrechtsorganisation, wurden die 17 Bürgerrechtlerinnen zur Polizeistation von Santiago de Cuba gebracht. Dort wurden sie von Polizisten in Zivilkleidung und von Gefangenen geschlagen und misshandelt.

Eine der Verhafteten war die erst 15-jährige Marta Beatriz Ferrer Cantillo, Tochter der „Dame in Weiß“ Belkis Cantillo und von José Daniel Ferrer, dem Sprecher der oppositionellen „Patriotischen Union Kubas“ (UNPACU).

„Alle Angreifer waren Männer“, so Belkis Cantillo. „Sie schlugen uns, versetzten uns Fußtritte und schleiften uns über den Boden“. –  „Wir versuchten, Marta Beatriz zu schützen, aber wir konnten nicht verhindern, dass sie misshandelt wurde“, erklärte Ana Celia Rodríguez, die ebenfalls unter den Verhafteten war.

„Damen in weiß“ nach Sonntagsmesse verhaftet

Am gestrigen Sonntag wurde in Matanzas, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, erneut eine Gruppe von „Damen in Weiß“ festgenommen, nachdem sie wie gewohnt nach der Sonntagsmesse mit ihrem üblichen Schweigemarsch die Freilassung aller politischen Gefangenen forderten.

Nach Angabe von Leticia Ramos Herrería, der Sprecherin der „Damen in Weiß“ in Matanzas, wurden die Bürgerrechtlerinnen von Staatssicherheitsbeamten misshandelt und in Autobusse gezerrt, als sie „Freiheit, Freiheit“ skandierten. Nach etwa zwei Stunden ließen Beamte die Bürgerrechtlerinnen weit entfernt von ihrer Heimatstadt wieder frei.

„Die von der Regierung organisierten Angriffe gegen Bürgerrechtlerinnen und ihre teilweise minderjährigen Angehörigen sind leider auf dem Vormarsch“, zeigt sich IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin besorgt. „Neu ist vor allem die Taktik der Regierung, Häftlinge zu brutalen Angriffen auf die Regimekritiker anzustiften“, so Lessenthin weiter.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba:
http://www.igfm.de/laender/kuba/


PARODIE: Liedersalat nach der Melodie „Nun ade, du mein lieb Heimatland“

LUSTIGER SINGSANG

1. Nun ade, du mein lieb Heimatland

Zu Straßburg auf der Schanz

Was fang ich armer Teufel an

Im Krug zum grünen Kranz

Es braust ein Ruf wie Donnerhall

Wie schön singt uns die Nachtigall

Am Brunnen vor dem Tore

 

2. Stimmt an mit hellem, hohem Klang

O Täler weit, o Höhen

Trara, es klingt wie Jagdgesang

In der Heimat ist es schön

Ein Jäger jagt ein wildes Schwein

Wo mag denn nur mein Christian sein

Mein teures Vaterland

 

3. Steh ich in finstrer Mitternacht

An der Saale hellem Strand

Was frag ich viel nach Geld und Gut,

Mein teures Vaterland

Zum Abschied reich ich dir die Hand

Ein Mann, der sich Kolumbus nannt´

Am grünen Strand der Spree

 

4. Im schönsten Wiesengrunde

Sah ein Knab´ein Röslein steh´n

Brüder, reicht die Hand zum Bunde

Wir sind jung, und das ist schön

Schier dreißig Jahre bist du alt

O du wunderschöner Westerwald

Es blühn drei  Röselein

 

5. Auf, auf zum fröhlichen Jagen

Auf, du junger Wandersmann

Im Wald und auf der Heide

Lobet mir mein Schätzelein

Der Mai tritt ein mit Freuden

Kühler Wein, der soll es sein

Insbruck, ich muß dich lassen

 

8. Wenn ich den Wand´rer frage

Horch, was kommt von draußen rein?

O Täler weit, o Höhen

Ach mich ergreifts, ich weiß nicht wie

Hoch auf dem gelben Wagen

Schön ist die Lieb´ im Hafen

Leb wohl, du altes Haus


„In eine Seele, die auf Böses sinnt, kehrt die Weisheit nicht ein“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Weisheit 1,1-7:

Liebt Gerechtigkeit, ihr Herrscher der Erde, denkt in Frömmigkeit an den HERRN, sucht ihn mit reinem Herzen! Denn ER läßt sich finden von denen, die ihn nicht versuchen, und zeigt sich denen, die ihm nicht mißtrauen. PAX

Verkehrte Gedanken trennen von Gott; wird seine Macht herausgefordert, dann weist sie die Unverständigen zurück. In eine Seele, die auf Böses sinnt, kehrt die Weisheit nicht ein, noch wohnt sie in einem Leib, der sich der Sünde hingibt.

Denn der Heilige Geist, der Lehrmeister, flieht vor der Falschheit, er entfernt sich von unverständigen Gedanken und wird verscheucht, wenn Unrecht naht.

Die Weisheit ist ein menschenfreundlicher Geist, doch läßt sie die Reden des Lästerers nicht straflos; denn Gott ist Zeuge seiner heimlichen Gedanken, untrüglich durchschaut er sein Herz und hört seine Worte.

Der Geist des HERRN erfüllt den Erdkreis, und ER, der alles zusammenhält, kennt jeden Laut.