„HERR, ich möchte wieder sehen können“

Heutige liturgische Evangelienlesung der kath. Kirche: Lk 18,35-43:

Als Jesus in die Nähe von Jericho kam, saß ein Blinder an der Straße und bettelte. Er hörte, daß viele Menschen vorbeigingen, und fragte: Was hat das zu bedeuten?  media-444757-2

Man sagte ihm: Jesus von Nazaret geht vorüber.  –  Da rief er: Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!

Die Leute, die vorausgingen, wurden ärgerlich und befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!

Jesus blieb stehen und ließ ihn zu sich herführen. Als der Mann vor ihm stand, fragte ihn Jesus: Was soll ich dir tun?  – Er antwortete: HERR, ich möchte wieder sehen können.

Da sprach Jesus zu ihm: Du sollst wieder sehen. Dein Glaube hat dir geholfen.

Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen. Da pries er Gott und folgte Jesus nach. Und alle Leute, die das gesehen hatten, lobten Gott.


OSZE-Bericht beklagt religionsfeindliche und antichristliche Übergriffe in Europa

Am 15. November wurde in Warschau der Bericht der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) über „Hass-Verbrechen gegen religiöse Minderheiten“ veröffentlicht.

Demnach haben die deutschen Behörden im vergangenen Jahr 414 Straftaten gemeldet, die sich gegen Christen und Mitglieder anderer Religionsgemeinschaften richteten. In 18 Fällen handelte es sich um Gewalt gegen Menschen. Aus den Angaben geht nicht gesondert hervor, wie hoch die Zahl der Übergriffe auf Christen waren. 40323-90x80

Die OSZE beruft sich auch auf Angaben des Vatikans. Demzufolge wurden in Deutschland vier Friedhöfe und 19 Kirchen geschändet  –  darunter zehn katholische, drei evangelische und eine orthodoxe. In 16 weiteren Fällen seien Kirche bzw. christliche Einrichtungen bestohlen oder mit Graffiti-Sprüchen beschmiert worden. Hinzu kommen die Zerstörung einer Ikone und Vandalismus in mehreren Fällen.

Dem OSZE-Bericht zufolge konnte die deutsche Polizei in keinem der genannten Fälle (anti-)religiösen Haß als Tatmotiv nachweisen. In Deutschland werden Straftaten gegen Christen nicht gesondert erfasst. Die Zahl der Übergriffe auf Juden und ihre Einrichtungen lag laut den deutschen Behörden im vergangenen Jahr bei 1374.

Die meisten Delikte in England

Nach dem OSZE-Bericht wurden 2012 in Großbritannien die meisten anti-religiösen Haßdelikte verzeichnet: 2230, davon 687 in Schottland. Von diesen waren mehr als 80 Prozent gegen die katholische Kirche gerichtet.

Das Wiener Beobachtungszentrum für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen zählte im vergangenen Jahr 67 Verbrechen gegen das Christentum in Europa: 46 Fälle gegen Geistliche und Kirchengebäude sowie 15 Gewaltdelikte gegen Christen, die gegen Abtreibung oder die gleichgeschlechtliche Ehe eintreten. In sechs Fällen handelte es um Übergriffe auf Kirchen durch extreme Muslime.

Quelle: http://www.idea.de


Bundesweiter jüdischer Mitzvah-Aktionstag: Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt

Mitzvah  –  das ist hebräisch und bedeutet „gute Werke“. Unter diesem Motto fanden gestern bundesweit Aktionen im Rahmen des „Mitzvah Days 2013“ statt, der vom Zentralrat der Juden in Deutschland koordiniert worden war.

In Berlin gingen bei einer der Aktionen israelische Diplomaten gemeinsam mit Familien der Björn-Schulz-Stiftung klettern.

Die Björn-Schulz-Stiftung betreibt in Berlin-Pankow ein Kinderhospiz. Ziel des Aktionstages war es, den Geschwisterkindern und Eltern der unheilbar kranken, kleinen Patienten wenigstens ein paar Stunden Unbeschwertheit und Freude zu schenken.

BILD: Kopfüber beim Mitzvah-Day 2013

So trafen sich viele Familien in der Boulderhalle Ostbloc, wo nicht nur sportliches Können gefragt war, sondern auch ganz viel Spaß und Abwechslung auf der Tagesordnung standen.

Glückliche Gesichter strahlten um die Wette, als das Mitzvah-Day-Grün in Form von T-Shirts, Aufklebern und Luftballons verteilt wurden und noch mehr, als das ALBA-BERLIN-Maskottchen, der Albatros, auftauchte.

Der Basketball-Bundesligist ALBA BERLIN beteiligte sich an der Aktion und brachte den israelischen Nationalspieler Bar Timor mit, der den Kindern fleißig Autogramme schrieb.

Gruppenbild mit Maskottchen: Albatros, Bar Timor, Britta Elm, Emmanuel Nahshon, Jürgen Schulz (oberste Reihe, von links)

„Unsere Mitzvah ist es, mit Ihnen, liebe Familien, heute einen Nachmittag zu verbringen und zu versuchen, Sie für ein paar Stunden Ihre Sorgen vergessen zu lassen“, sagte der israelische Gesandte Emmanuel Nahshon in seinem Grußwort. 

Eine Bildergalerie und weitere Infos zu anderen Projekten dieser Art finden Sie unter:
http://www.mitzvah-day.de/de/article/66.israelische-botschaft-berlin-björn-schulz-stiftung.html

Noch mehr Bilder finden Sie auf der Facebook-Seite der israelischen Botschaft: https://de-de.facebook.com/IsraelinGermany?sk=wall

Einen Bericht der Jüdischen Allgemeinen gibt es hier: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/17606

Quelle (Text/Fotos): israelische Botschaft in Berlin


Kuba: Castro schickt Ärzte in gefährliche Gebiete und verkauft ihre Arbeit

Das kommunistische Regime in Kuba plant, Ärzte in gefährliche Gebiete Mexikos zu entsenden, um die Staatsschulden zu begleichen.

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, hat diese Praxis in Kuba bereits traurige Tradition. Die Gesamtverschuldung Kubas beträgt rund 20 Milliarden US-Dollar. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Die Fachkräfte sollen im mexikanischen Bundesstaat Guerrero tätig werden, der für seine organisierte Bandenkriminalität bekannt ist. Als Gegenleistung versprach die mexikanische Führung am 1.11.2013, Kuba 70 Prozent nahezu 500 Millionen US-Dollar zu erlassen, die Kuba Mexiko schuldet.

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin bezeichnet diese Vorgehensweise als „unverantwortlich“: „Es ist kein Geheimnis, dass in Guerrero Erpressung, Kidnapping und sogar Mord an der Tagesordnung sind.“

„Dass die kubanischen Fachkräfte nun als medizinische Leiharbeiter für die staatliche Misswirtschaft büßen müssen und ausgerechnet in diese äußerst gefährliche Region entsendet werden sollen, ist schlicht und einfach unverantwortlich“, so Lessenthin. Es ist nicht das erste Mal, dass kubanische Experten ins Ausland entsandt werden; auch in Venezuela und Angola arbeiten bereits kubanische Ärzte und medizinisches Fachpersonal.

Im vergangenen Oktober waren 25 Dörfer in Guerrero aufgrund von Straßenschlachten zwischen Drogenkartellen und dem mexikanischen Militär dazu gezwungen, ihre Hauptverkehrsstraßen zu schließen. Im Mai 2013 zwang die organisierte Gewalt 800 Familien in der Stadt Tlacotepec ihre Häuser zu verlassen.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba:
http://www.igfm.de/kuba/


Oberstarzt Dr. Reinhard Erös über die ungewisse Zukunft Afghanistans

Von Michael Leh

Der Afghanistan-Experte Dr. Reinhard Erös rechnet eher nicht mit einem Bürgerkrieg in Afghanistan nach dem Abzug von Nato-Truppen. Doch sei alles möglich – vom Bürgerkrieg oder einem kriminellen „Narko-Staat“, der sich über Drogenhandel und Korruption finanziere, bis zu einem halbwegs stabilen, stark islamisch geprägten föderalen Staatsgebilde. 

FOTO: Dr. Reinhard Erös im Münchner Presseclub Leh - Foto Dr.Erös im Münchner Presseclub

Die Kampfhandlungen würden in jedem Falle weitergehen, erklärte Erös in  einem Vortrag in der Berliner Humboldt-Universität. Auch blieben die Amerikaner weiter präsent. Es werde stets nur vom Rückzug von „Kampftruppen“ gesprochen. Dazu rechneten die Militärs jedoch zum Beispiel weder Drohnen, Jagdbomber, Kampfhubschrauber oder Artillerie.

Oberstarzt a.D. Reinhard Erös ist einer der besten deutschen Afghanistan-Kenner. Bereits in den 80-iger Jahren hatte er als beurlaubter Bundeswehrarzt den afghanischen Mudschaheddin im Kampf gegen die sowjetischen Besatzer beigestanden.

Erklärungen zum Afghanistan-Abzug gleichen jenen der Sowjets 1989

Was die Bundesregierung jetzt zum Abzug der Bundeswehr verkünde, sagte Erös, erinnere ihn an die Parolen der Russen bei ihrem Abzug vom Hindukusch im Jahr 1989:

„Wir haben unsere sozialistische Bruderpflicht erfüllt und verlassen heute stolz ein stabiles Afghanistan mit einer von uns gut ausgebildeten Armee, die imstande ist, die Sicherheit des Landes zu gewährleisten.“

Die Realität sei anders gewesen, der Krieg unvermindert weitergegangen, nach ein paar Jahren hätten die Taliban die Macht übernommen.

Schon vor Jahren hatte Erös die Art des amerikanischen Militäreinsatzes in Afghanistan kritisiert: „Die Präsenz amerikanischer Truppen ist massiv kontraproduktiv. Sie ist nicht ein Teil des Problems, sie ist das Problem“, hatte er schon 2009 im Münchner Presseclub erklärt.

Foto Leh - Erös-Augstein-UlrichFOTO: Dr. Erös (links) in Berlin bei einem Streitgespräch mit Jakob Augstein (Mitte) und dem stellv. Chefredakteur der „Zeit“, Bernd Ulrich. Der frühere Fallschirmjägeroffizier Erös hielt Ulrich vor, früher selbst den Wehrdienst verweigert zu haben, während er nun bequem im Sessel sitzend Bücher schreibt wie „Wofür Deutschland Krieg führen darf. Und muss“.

Dabei hatte er besonders auf die hohe Zahl unschuldiger ziviler Opfer bei amerikanischen Militäraktionen gegen (nicht selten nur vermeintliche) Taliban verwiesen. Von ihrem Selbstverständnis her seien amerikanische Kampftruppen keine „Nation builder“, sondern „Warriors“. Für darüber hinausgehende Aufgaben seien sie nicht ausgebildet.

In seinem 2008 erschienenen Buch „Unter Taliban, Warlords und Drogenbaronen“ hatte Erös eine Begebenheit geschildert, die einem heute noch den Atem verschlägt:

Wenige Tage nach dem Terroranschlag vom  9. September 2011 in New York hatte ihn, so Erös, sein alter Freund Commander Zamon – ein Mudschaheddin-Kommandant – unter konspirativen Umständen in Bayern angerufen.

Afghanen wollten Osama bin Laden ausliefern

Zamon habe angeboten, Osama bin Laden, dessen Versteck in den afghanischen Höhlen von Tora Bora man kenne, festzunehmen und an die Deutschen auszuliefern. Und zwar nur an die Deutschen, denn zu den Amerikanern habe man kein Vertrauen mehr.

Diese hätten den Araber Osama bin Laden in den achtziger Jahren unterstützt und 1994 „im Bunde mit ihren wahhabitischen pakistanischen und arabischen Freunden die Taliban in unser Land gebracht“, wird Zamon von Erös zitiert. 

Zamon habe mit der Auslieferung bin Ladens die bereits drohenden amerikanischen Bombardements verhindern wollen. Erös sollte einen Kontakt zur Bundesregierung herstellen, was er seinen Angaben zufolge auch über einen Mittelsmann tat. Im Ergebnis habe die Bundesregierung jedoch gekniffen. Osama bin Laden in deutschen Händen – das sei für die Bundesregierung „too heavy“, zu brisant gewesen.

Am 5. Dezember 2001 begann das schwere Bombardement der Amerikaner. Wie Erös schreibt, erklärte ihm dazu ein alter Afghane:

„Was seid ihr Ausländer doch für Dummköpfe! Ihr wollt einen einzigen Mann in die Hände bekommen. Und dafür bombardiert ihr seid Tagen unsere Dörfer. Wie töricht! Hier in Afghanistan gibt es ein altes Sprichwort: Wenn du eine Maus fangen willst, dann nimm eine Katze und keine Reiterherde!“

Osama bin Laden entkam bekanntlich nach Pakistan, wo ihn 2011 Soldaten eines kleinen US-Kommandos erschossen.

Afghanen sind keine Bedrohung für Deutschland

Dr. Erös gründete die „Kinderhilfe Afghanistan“, nahm 2002 vorzeitig seinen Abschied aus der Bundeswehr und ging nach der Beseitigung des Taliban-Regimes mit seiner Familie in das Land am Hindukusch, wo er 29 Schulen für tausende Kinder baute. Dabei verzichtete er auf jeden militärischen Schutz, da die Präsenz ausländischen Militärs nur Gewalt anzöge.

Seine Vorhaben in Afghanistan bespricht er auf Paschtunisch mit den Afghanen. Da er ihr Vertrauen genießt, hat es noch nie einen Anschlag auf seine Schulen gegeben. Den Spruch des früheren Verteidigungsministers Peter Struck, Deutschland werde auch am Hindukusch verteidigt, nennt Erös „Humbug“.  Deutschland sei noch nie von Afghanen bedroht gewesen.

Übrigens hatten weder Struck noch der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder oder Ex-Außenminister Joschka Fischer selbst Wehrdienst geleistet; Fischer antwortet bis heute nicht einmal auf die Frage, ob er Zivildienst geleistet hat, er nennt dies eine „Privatsache“.

Dramatisch gestiegene Kriminalität

Reinhard Erös hebt hervor, im Unterschied zum radikalen saudiarabischen Wahhabismus und den Salafisten sei der traditionelle afghanische Volksislam „nie expansiv und nie missionarisch, sondern  unpolitisch und tolerant“. Afghanistan sei heute vor allem durch die dramatisch gestiegene  Gewaltkriminalität unsicherer denn je.

Die Bundeswehr bezeichnete Erös in seinem Vortrag an der Humboldt-Universität als Hilfstruppe der Amerikaner „wie die Auxiliartruppen der Römer“.

Auf die Frage, welchen Sinn es habe, wie von der Bundesregierung geplant auch über 2014 hinaus noch 600 bis 800 Bundeswehrsoldaten in dem Land zu belassen, erklärte Dr. Erös, militärisch sei die Anwesenheit der Bundeswehr bedeutungslos. Sie sei völlig auf die Amerikaner angewiesen, da sie nicht einmal über Rettungshubschrauber zur Bergung von Verwundeten verfüge.

Text und Fotos: Michael Leh (Journalist aus Berlin)

HINWEIS auf eine ARD-Sendung am 15. November über die von Dr. Erös gegründete Afghanistan-Kinderhilfe: http://www.ardmediathek.de/mdr-fernsehen/mdr-um-elf/was-wird-aus-afghanistan-nach-dem-truppenabzug?documentId=18125892


Wie das Christentum ins römische Weltreich eintrat – und schließlich siegte

Nachfolgend eine Radio-Vatikan-Besprechung von Stefan Kempis zum historischen Sachbuch „Die Welt zur Zeit Jesu“ von Werner Dahlheim:

Die Welt zur Zeit Jesu war vor allem eine römische Welt  –  und darin kennt sich Werner Dahlheim  –  Berliner Historiker für Alte Geschichte  –  aus, der zuletzt auch eine interessante Augustus-Biographie vorgelegt hat.

Spektakulär, wie er das entstehende Christentum in das Panorama des „Imperium Romanum“ einzeichnet, als ein ständig wachsendes Randphänomen. Dahlheim stellt anschaulich viele Einzelaspekte des Lebens um die Zeitenwende vor, etwa das Programm in Theatern und Stadien, die florierenden Mysterienkulte oder die Beziehungen zwischen Rom und den Provinzen.  1_0_747213

Besonders interessant wird es immer, wenn er auf die Synapsen zum Christentum hin deutet. Die frühchristliche Darstellung Jesu als Wundertäter etwa war, wie Dahlheim aufweist, unmittelbar anschlußfähig für die Menschen der Zeit, das wird an der Biographie des „berühmtesten Heilands der Heiden“, Apollonius von Tyana, exemplarisch durchdekliniert.

Nur dass, wie der Autor bemerkt, ganz anders als im Fall Jesu „niemand weiß, wo und wie der Wundermann aus Tyana starb“, dass ein Grab „nirgends belegt“ ist und „kein Schüler seine Lehren predigte“.

Einmal spricht Dahlheim von der „Sehnsucht“ vieler Städter „nach neuen sozialen Bindungen, die jede Regung des Lebens von der Wiege bis zur Bahre erfassten“; diese habe das gängige Vereinsleben nicht erfüllen können. An diesem Punkt nun zeigt er, wie die Christen in die Bresche sprangen:

Als die christlichen Gemeinden „den Widerwillen ihrer ersten Generation gegen den Staat“ überwanden, eröffneten sie auch den „Reichen und Mächtigen“ die Möglichkeit zu einem sozialreligiösen Rundum-Sinnpaket.

„Die alte Welt des Forums und der Kurie“ wurde dabei „gleichwertig ersetzt durch die Gemeinde, den Klerus und den Thron des Bischofs“, so Dahlheim: „Die Welt der Stadt mit ihren Aufgaben trat gegenüber dem Dienst an einem Gott zurück, der eine eigene Form des Ruhms und er Unsterblichkeit verhieß.“

Die Christen der ersten Jahrhunderte wirken in dieser Darstellung auf einmal nicht als Aliens, sondern als Menschen ihrer Zeit, die keineswegs gefeit waren vor dem verbreiteten Aberglauben und auch beim römischen Kaiserkult die eine oder andere Anleihe machten.

Ein umfassendes, gut lesbares und kenntnisreiches Panorama einer ganzen Epoche, die uns Abendländler bis heute prägt.

Quelle (Text/Foto): http://de.radiovaticana.va/news/2013/11/16/unser_buchtipp_der_woche:_die_welt_zur_zeit_jesu/ted-747213
 


„Fern bleibt den Frevlern das Heil“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 119 (118),53.61.134.150.155.158:

Zorn packt mich wegen der Frevler,
weil sie deine Weisung mißachten.
Auch wenn mich die Stricke der Frevler fesseln,
vergesse ich deine Gebote nicht.

Erlöse mich aus der Gewalt der Menschen;
dann will ich deine Befehle halten.
Mir nähern sich tückische Verfolger;
sie haben sich weit von deiner Weisung entfernt.

Fern bleibt den Frevlern das Heil;
denn sie fragen nicht nach deinen Gesetzen.
Wenn ich Abtrünnige sehe, empfinde ich Abscheu,
weil sie dein Wort nicht befolgen.