200 Schüler(innen) informieren sich im Kieler Landtag über Israel

Erneut wurde Israel deutschen Schülern ein Stück näher gebracht. Diesmal trafen sich gut 200 Jugendliche im Landtag von Schleswig-Holstein, wo sie einen Tag „Israel – anders kennenlernen“ konnten.

BILD: Schüler während des Israel-Tages im Plenum des Landtages
Begrüßt wurden die Jugendlichen von Landtagspräsident Klaus Schlie, der in seinem Grußwort die Leistung Israels würdigte „seit seinem Bestehen eine enorme Entwicklung durchlaufen zu haben.“

Israel sei vom ersten Tag an von seinen Nachbarn angefeindet worden, umso erstaunlicher sei es, wie sich die Demokratie und moderne Gesellschaft über die Jahre entfaltet habe.

Nach der Begrüßung, auch durch den Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft Tal Gat, teilten sich die Schüler auf vier Workshops auf. Hier befassten sie sich mit der „Demokratie Israel“, „Journalismus in Israel“, „Vielfalt der Religionen in Israel“ sowie der Möglichkeit, einen Freiwilligendienst in Israel bzw. Deutschland zu absolvieren.

BILD: Workshop „Journalismus in Israel“ mit dem israelischen Korrespondenten Eldad Beck

Die Jugendlichen hatten viele Fragen mitgebracht. Insbesondere während der Podiumsdiskussion zwischen dem Landtagspräsidenten Klaus Schlie und dem israelischen Gesandten Emmanuel Nahshon interessierten sich die Schüler für Antworten aus der hohen Politik und Diplomatie.

Wie könne der Austausch zwischen deutschen und israelischen Städten gestärkt werden? Wie sieht die Zukunft der deutsch-israelischen Beziehungen aus und was würden sie gegenseitig an der anderen Regierung kritisieren?

BILD: Landtagspräsident Klaus Schlie (links) und der Gesandte Emmanuel Nahshon auf dem Podium

Die Vertreter des Landtages und der israelischen Botschaft beantworteten die Fragen offenherzig und charmant. „Wenn Sie den direkten Kontakt zu Israelis suchen – initiieren Sie selbst ein Projekt. Vielleicht im Sportbereich oder als Schulaustauschprojekt“, ermutigte der Landtagspräsident die Jugendlichen.

Die spannende Diskussion wurden mit gegenseitigen Einladungen nach Schleswig-Holstein und Israel beendet:

Klaus Schlie schlug für 2015 ein Jugendprojekt beim Wacken Open Air vor, wo sich jährlich zehntausende Heavy-Metal-Fans treffen. Der Gesandte wiederum sprach dem Landtagspräsidenten eine offizielle Einladung aus, Israel erstmalig zu besuchen.

Quelle (Text/Fotos): israelische Botschaft in Berlin


Causa Freiburg: Trierer Bischof widerspricht Glaubenspräfekt Gerhard L. Müller

Von Felizitas Küble

Am gestrigen Mittwoch, den 20. November 2013, veröffentlichte der „Trierische Volksfreund“ online einen Artikel von Rolf Seydewitz unter dem Titel „Trierer Bischof widerspricht Rom: Ackermann fordert Akzeptanz für Lebenswirklichkeit von Paaren und Familien“.

Es geht dabei um die Endlos-Debatte über geschieden-Wiederverheiratete. Kurien-Erzbischof Gerhard Ludwig Müller (siehe Fotos) hat im Namen des Papstes und unter Berufung auf die bewährte kirchliche Lehre unlängst bekräftigt, daß die Betreffenden nicht zum Tisch des HERRN eingeladen sind.

Da die sog. „Freiburger Handreichung“ insoweit der kirchlichen Verkündigung widerspricht, wurde Erzbischof Zollitsch vom Präfekten der Glaubenskongregation aufgefordert, das für Verwirrung sorgende Dokument zu entsorgen bzw. zurückzunehmen. Zollitsch unternimmt allerdings keinerlei Anstalten in diese Richtung.

Der erwähnte Zeitungsbericht aus Trier beginnt mit den Worten: 

„Die Diskussion über den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen in der katholischen Kirche spitzt sich zu. Nach dem Münchner Kardinal Reinhard Marx hat jetzt auch der Trierer Bischof Stephan Ackermann den „Maulkorberlass“ aus dem Vatikan kritisiert.“

Außerdem heißt es weiter:

„Der ehemalige Regensburger Bischof hat jüngst einen entsprechenden Vorstoß der Erzdiözese Freiburg mit deutlichen Worten zurückgewiesen und den Initiatoren vorgeworfen, sie hätten für Verwirrung gesorgt.

Die Reaktionen in einigen deutschen Bistümern fallen allerdings anders aus als von Rom erwartet. Selbst Bischöfe wehren sich gegen die Aufforderung des obersten Glaubenswächters, etwa der Trierer Bischof Stephan Ackermann.

„Der Präfekt der Glaubenskongregation kann die Diskussion nicht einfach mit einer autoritativen Stellungnahme beenden“, sagte Ackermann unserer Zeitung.AL-0005

Weder der Münchner Kardinal Reinhard Marx noch er wollten das katholische Eheverständnis infrage stellen, „aber wir müssen intensiver und ehrlicher die konkrete Wirklichkeit von vielen Paaren und Familien berücksichtigen“, fordert der Trierer Bischof.“

Der Oberhirte von Trier möge es unterlassen, den Eindruck erwecken, als habe er oder sein Amts- und Gesinnungskollege Reinhard Marx  das Rad neu erfunden.

Die „konkrete Wirklichkeit von vielen Paaren und Familien“ kennt die katholische Kirche seit Jahrtausenden; immer schon scheiterten Menschen an den göttlichen Geboten und an dem bei der Heirat abgelegten Versprechen ehelicher Treue.

Als die katholische Kirche ihre Botschaft in den ersten Jahrhunderten im Römischen Reich und in der ebenso heidnischen griechischen Welt verkündete, stieß sie mit ihrer auch damals „zeitgeistwidrigen“ Ehe-Lehre auf vielfachen Widerstand.

Also nichts Neues unter der Sonne, die Situation ist seit eh und je im wesentlichen dieselbe. Was sich ebenfalls nicht ändert, ist das göttliche Gebot: „Du sollst nicht ehebrechen!“  –  Christus hat diese Wegweisung vom Sinai bekräftigt und die Ehe sogar als Sakrament in seiner Kirche grundgelegt, wie der hl. Paulus erläuterte.

Es geht also um die Heilighaltung von Gottes Gebot und Christi Sakrament  –  und da die Kirche des HERRN keine Willkürherrschaft errichten kann und darf, sondern an den Willen des Ewigen gebunden ist, gibt es hier keinen „Spielraum“, auch nicht für kirchliche Würdenträger, ob sie nun in München oder in Trier oder wo auch immer residieren.

HINWEIS: Kritischer Einspruch zu einer weiteren Ackermann-Äußerung siehe dort: http://beiboot-petri.blogspot.de/2013/11/der-klerikale-witz-des-tages.html

Fotos: Bischöfliches Presseamt Regensburg


Causa Limburg: Andreas Püttmanns wohlfeiler Moralismus im Portal der Bischofskonferenz

Von Felizitas Küble

Der im konservativen Spektrum namhafte Publizist Dr. Andreas Püttmann gefällt sich in den letzten Monaten offenbar mit seiner scharfen Kritik am eigenen Lager.

Nun ist derlei Sachkritik an sich durchaus kein Problem, sondern mitunter lobenswert; es kann  –  je nachdem  –  Ausdruck von Courage und geistiger Unabhängigkeit sein, zuweilen aber auch von pubertär anmutendem Rebellentum zeugen. 

Im CHRISTLICHEN FORUM wurde Dr. Püttmanns Ausführungen zur Causa Limburg bereits vor vielen Wochen faktenorientiert widersprochen.Limburg-102 

Nun hat der katholische Buchautor erneut „losgelegt“   –  und zwar  bezeichnenderweise auf dem amtlichen Web-Portal der Deutschen Bischofskonferenz („Katholisch.de“): dort erschien gestern sein jüngster Rundumschlag zum Dauerbrenner namens Bischof Tebartz-van Elst.

Zunächst sei klargestellt:

Kein Vernünftiger im konservativen „Lager“ betreibt irgendeine „Anhimmelung“ des Limburger Oberhirten. Auch jene, die den Bischof gegen gehässige Medienjagd in Schutz nehmen, bestreiten damit keineswegs schwerwiegende Fehler, nehmen aber zur Kenntnis, daß sich Tebartz-van Elst mehrfach entschuldigte und erwarten keine zig-fache Wiederholung solch öffentlicher Bußübungen.

Unstrittig ist auch, daß sich der Limburger Bischof mit seiner Klage gegen das links agierende Wochenmagazin „Der Spiegel“ nicht mit Ruhm bekleckerte, weder moralisch noch intellektuell.

Hätte er gegenüber dem Reporter gesagt „Business-Class haben wir bezahlt“ statt „Business-Class sind wir geflogen“, hätte ihm niemand an den Karren fahren können, denn tätsächlich hat das „Upgrade“ auf die 1. Klasse dem Bistum keinen einzigen Cent gekostet.  –  Nun kann man sich in einer hektischen oder angenervten Stimmung schon mal unkorrekt ausdrücken, ohne daß man dem Betreffenden hierbei böse Absichten unterstellen muß.

Verheerender war freilich des Bischofs Fehlentscheidung, dem Drängen seines Anwalts nachzugeben und den „Spiegel“ zu verklagen, wobei TvE  –  um überhaupt eine einstweilige Verfügung zu erreichen  –  eine eidesstattliche Versicherung abzugeben hatte, was ihm womöglich zuvor nicht ausreichend klar war. 

Foto: PROWie dem auch sei: Als Quittung hierfür erhielt der Bischof eine teure Geldauflage, aber eben keinen Strafbefehl, keinen Prozeß, keine Vorbestrafung, obwohl viele offenbar damit gerechnet haben, nicht zuletzt in durchaus vorlauter Art bzw. Unart auch Erzbischof Zollitsch.

Somit hat das Hamburger Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft auf Erlaß eines Strafbefehls eben n i c h t  entsprochen, sondern das Verfahren angesichts des bischöflichen Eingeständnisses und quasi wegen Geringfügigkeit eingestellt.

Dieses „verhältnismäßige“ Vorgehen hat viele Bischofsgegner  –  vor allem innerhalb der Kirche  –  reichlich enttäuscht, denn die Hamburger Richter haben durchaus sachorientiert entschieden und sich weder von der öffentlichen Hysterie noch von der Staatsanwaltschaft zu einem Strafbefehl verleiten lassen.

Nach diesen Vorbemerkungen nun zum bereits erwähnten Artikel von Dr. Püttmann auf dem offiziellen Bischofskonferenz-Portal:

Der Verfasser beschwert sich eingangs über die Bischofs-Unterstützer, wobei er deren sog. „Entlastungsversuche“ kurios darstellt, so daß jene TvE-Fans als lächerlich präsentiert werden, was wohl wenig fair ist.

Kritik an Solidarität „bis in die hohe Kirchenhierarchie“…

Sodann kritisiert er „Solidaritätsadressen und Durchhalteparolen bis in die hohe Kirchenhierarchie hinein“, was er dramatisierend als „moralischen Supergau“ bezeichnet.

Scharfe Worte, die Dr. Püttman damit begründet: „Wahrheit, Wahrhaftigkeit und der richtige Umgang mit Schuld gehören zu ihrer Kernkompetenz.“

Besteht der „richtige Umgang mit Schuld“ im Christentum etwa darin, jemanden, der seit Monaten medienweit wüst attackiert wird, der gleichsam im Graben liegt, noch weiter mit Vorhaltungen zu traktieren?

Wünscht der Autor, daß die Kirche auch mit seiner eigenen Schuld derart umginge? Oder auf welch hohem Roß sitzt er eigentlich?

Von einem Bischof, der unter die Medienräuber fiel…

Erinnern wir uns an Christi Gleichnis:

Als der barmherzige Samariter dem verletzten Mann tatkräftig geholfen hat, erkundigte er sich nicht erst nach dessen moralisch „sauberer Weste“, sondern schritt spontan zur heilsamen Tat.

Auch der Limburger Bischof ist unter die (Medien-)Räuber gefallen   –  und wer ihm in dieser schweren Zeit beisteht „bis hinein in die hohe Kirchenhierarchie„, beweist couragierte Tapferkeit während einer geradezu haßerfüllten Hexenjagd.

Wo bleibt denn die Empörung des Autors über das verlogene öffentliche Kesseltreiben? – Erinnern wir uns zB. an die faustdicke Lüge hinsichtlich der 15.000-Euro-Badewannen-Story, die wochenlang die Runde machte und den Volkszorn hervorrief, obwohl sie komplett erfunden war.

Einseitiger Moralismus von der wenig tapferen Sorte

Warum blüht der wohlfeile Moralismus des Herrn Dr. Püttmann nur einseitig in Richtung des ohnehin am Boden liegenden Bischofs? Warum greift er nicht die herrschenden Medien wegen zahlreicher Verstöße gegen „Wahrheit und Wahrhaftigkeit“ an? – Das würde wirklich Mut beweisen, weiteres Drauftreten auf den attackierten Bischof ist hingegen kein Zeichen edelmütiger Gesinnung.

Der auf hohem moralischen Roß sitzende Verfasser fragt weiter, wo denn jetzt das „Rücktrittsangebot“ des Bischofs bleibe. Ist Püttmann etwa entgangen, daß der Papst TvE keineswegs als Oberhaupt des Bistums Limburg amtsenthoben, sondern ihm vielmehr eine wohltuende „Auszeit“ vergönnt hat?

Gerade Dr. Püttmann betont seit Jahren seine ausgeprägt „romtreue“ Haltung. Wo bleibt denn jetzt die Würdung der päpstlichen Entscheidung in der Limburger Causa?

Abschließend empört sich der Autor weiter über die Fraktion der Bischofs-Unterstützer, welche über eine „Medienkampagne lamentieren“ würden, wobei „so viel moralische Stumpfheit und Wahrheitswurstigkeit“ aus seiner Sicht „schwer zu ertragen“ sei.

Weiß er nicht, daß sich zB. auch der bekannte ZDF-Moderator und evangelische Theologe Peter Hahne scharf gegen dieses tatsächlich unfaire, ja teils hysterische Kesseltreiben im Blätterwald gewandt hat?

Der angesehene Fernsehjournalist erklärte dazu ohne Wenn und Aber: „Ich habe selten soviel Haß und Häme erlebt“. Will Püttmann dem evangelischen Schriftsteller und TV-Moderator nun etwa auch „moralische Stumpfheit“ unterstellen?

PS: Auch CICERO beschwert sich jetzt über Hetzjagd-Stimmung in den Medien: http://www.cicero.de/berliner-republik/heissgelaufen/56457

1. Foto: Dr. Bernd F. Pelz / 2. Foto: Medienmagazin PRO


Kritik an einseitigem FAZ-Artikel über unser Volk während der NS-Diktatur

Ideologisierte Betrachtungsweise führt zu falschen Schlüssen

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ veröffentlichte am 13. November unter dem Titel „Staunende Erinnerung“ den Standpunkt des Historikers Otto Dov Kulka über die Deutschen in der Nazi-Diktatur.

Der Auschwitz-Überlebende schreibt über die damalige Mentalität in unserem Land u.a. folgendes: 0022

„Die geheimen Stimmungsberichte zeigten, dass die Deutschen der Deportation der Juden in den Osten nicht nur gleichgültig gegenüberstanden, sondern diese ‚Abschiebung‘ befürwortet haben: ‚Obgleich die Mehrzahl wusste, was mit den ‚Abgeschobenen‘ im Osten passiert.‘“

Unter Berufung auf das Werk des Autors „Die Juden in den geheimen NS-Stimmungsberichten 1933-1945“ bestreite ich diese unzutreffende Behauptung. Die „Stimmungsberichte“ sind auf 894 Seiten präzise nummeriert von 1 bis 752. Keiner eignet sich aus meiner Sicht als Beweis für diese pauschale Anschuldigung.

Zwar gibt es welche, die dergleichen vermuten lassen, aber weitaus größer ist die Zahl derer, die die damaligen Deutschen mehr oder weniger entlasten. Für eine objektive Analyse darf man sich nicht auf einzelne Berichte fixieren oder diese überinterpretieren. So kann man zB. in Nr. 601 Folgendes lesen:

„601 Gendarmerie Forchheim… 27.11.1941… Die nach den Ostland zu evakuierenden Juden von hier… wurden heute um 9.00 Uhr mit einem Lastkraftwagen nach Bamberg abtransportiert… Beim Abtransport am hiesigen Paradeplatz hatte sich eine größere Anzahl der hiesigen Einwohnerschaft eingefunden, die den Abtransport mit Interesse und großer Befriedigung verfolgte.“

„Eine größere Anzahl“ – wie viele mögen das gewesen sein, absolut und prozentual? – Dass amtliche NS-Stellen dazu neigten, die Verfolgungsmaßnahmen quasi mit den Augen ihrer Vorgesetzten positiv zu kommentieren, liegt auf der Hand.

„Große Besorgnis bei vielen Deutschen“

Die SD-Außenstelle Minden gibt zum gleichen Thema einen anschaulichen Bericht, der freilich andere Schlüsse nahelegt. Dort heißt es unter dem Datum des 6.12.1941:

„Die inzwischen zur Tatsache gewordene Evakuierung der Juden aus dem hiesigen Bereich wird in einem großen Teil der Bevölkerung mit großer Besorgnis aufgenommen. Dabei sind zwei Gesichtspunkte, die den Leuten am meisten am Herzen liegen. Einmal vermuten sie, dass dadurch den vielen Deutschen im noch neutralen Ausland, besonders in Amerika, wieder neues Leid zugefügt werden könnte. Man weist dabei wieder auf den 9. Nov. 1938 hin, der uns auch im ganzen Auslande mehr geschadet hat, als er uns hier im Inland genutzt hat.

Der zweite Punkt ist der, dass es doch wohl sehr bedenklich sei, jetzt im Winter mit allen seinen Gefahren die Leute ausgerechnet nach dem Osten zu verfrachten. Es könnte doch damit gerechnet werden,  dass sehr viele Juden den Transport nicht überständen. Dabei wird darauf hingewiesen, dass die jetzt evakuierten Juden doch durchwegs Leute wären, die seit ewigen Jahren in hiesigen Gegenden gewohnt hätten.“

Zahlreiche andere Quellen, z.B. Erlebnisberichte von Juden und ähnlich unverdächtigen Zeitzeugen, lässt Kulka völlig außer Betracht. Mit welcher Logik und Berechtigung soll als Auswertungsgrundlage nur das Material aus dem amtlichen NS-Deutschland zählen?

 


Bring Gott als Opfer dein Lob!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 50 (49),1-2.5-6.14-15

Der Gott der Götter, der HERR, spricht,
er ruft der Erde zu
vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang.
Vom Zion her, der Krone der Schönheit,
geht Gott strahlend auf:

„Versammelt mir all meine Frommen,
die den Bund mit mir schlossen beim Opfer.“
Die Himmel sollen seine Gerechtigkeit künden;
Gott selbst wird Richter sein.

Bring Gott als Opfer dein Lob,
und erfülle dem Höchsten deine Gelübde!
Rufe mich an am Tag der Not;
dann rette ich dich und du wirst mich ehren.“