Vortrag von Pfr. Carsten Rentzing in Berlin: „Wohin treibt die EKD?“

Pfarrer Dr. Carsten Rentzing hält am Mittwoch, den 11. Dezember 2013, ab 19 Uhr einen Vortrag mit Diskussion zum Thema: „Kirche in der Krise – Wohin treibt die EKD?4d24df5a85

Vier Jahre vor dem Reformationsjubiläum 2017 ist in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) eine institutionelle und theologische Krise ausgebrochen, die in der jüngeren Vergangenheit ihresgleichen sucht.

Die „Orientierungshilfe“ zur Familienpolitik des Rates der EKD unter dem Titel Zwischen Autonomie und Angewiesenheit markiert dabei einen Paradigmenwechsel, der einen Verlust der eigenen Wurzeln befürchten läßt. Wohin treibt die EKD? Ein Blick hinter die theologischen und kirchenpolitischen Vorgänge in der EKD und ihren Gliedkirchen.

Der Referent ist Vizepräsident der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und Mitglied der Synode der EKD.

Sämtliche Veranstaltungen finden in der Bibliothek des Konservatismus, Fasanenstraße 4 in 10623 Berlin (Charlottenburg) statt.

Anmeldung bitte per E-Mail an bibliothek@fkbf.de oder per Fax an 030-315 17 37 21

Quelle: http://www.fkbf.de/veranstaltungen.html


Koalition bekennt sich zu Aussiedlern, Vertriebenen und deutschen Minderheiten

Heute haben die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung vorläufig unterzeichnet. Dazu erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Brähmig: PICT0105

„Union und SPD bekennen sich  –  wie in der letzten Großen Koalition  –  ausdrücklich zu den Heimatvertriebenen, Aussiedlern und deutschen Minderheiten in Osteuropa und haben deshalb im Koalitionsvertrag zentrale Anliegen dieser wichtigen Bevölkerungsgruppen vereinbart.

Auf Initiative der Union einigten sich die Koalitionspartner darauf, die mahnende Erinnerung an Flucht und Vertreibung von über zwölf Millionen Deutschen durch einen Gedenktag lebendig zu halten, die Kulturförderung des Bundes nach § 96 Bundesvertriebenengesetz weiterzuentwickeln sowie das Konzept der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung umzusetzen.

Ferner hält die Koalition an den Möglichkeiten vertriebenenrechtlicher Aufnahme in Deutschland fest und setzt die Hilfen für die deutschen Minderheiten in den Herkunftsgebieten fort.

Die Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat daher erfolgreich dafür Sorge getragen, dass die Anliegen dieser Bevölkerungsgruppen, denen auf ihr Betreiben hin bereits im Unions-Regierungsprogramm erstmals ein eigenes Kapitel gewidmet war, nun im Koalitionsvertrag aufgenommen wurden.“


Koalitionsvertrag erwähnt erstmalig die Christenverfolgung weltweit

CDU, CSU und SPD haben heute den Koalitionsvertrag für die 18. Wahlperiode des Deutschen Bundestags vorgelegt. Zu den menschenrechtspolitischen Schwerpunkten erklärt die Menschenrechtsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto):

E. Steinbach„Kernanliegen unserer Menschenrechtspolitik ist die weltweite Anerkennung des elementaren Menschenrechts auf Religionsfreiheit. Erstmalig wird in einem Koalitionsvertrag die Lage der christlichen Minderheiten, die in vielen Ländern bedrängt, verfolgt und vertrieben werden, in eben dieser Dimension genannt. Das ist die Handschrift von CDU und CSU.

Die Solidarität mit anderen religiösen Minderheiten bleibt dabei selbstverständlich. Für dieses wichtige Anliegen wird sich die Koalition in den kommenden vier Jahren einsetzen.

Nationaler Gedenktag für Vertriebene

Vertreibungen sind Menschenrechtsverletzungen. Um dem Schicksal der Betroffenen zu gedenken, wird die Koalition sowohl einen nationalen Gedenktag zur mahnenden Erinnerung an Flucht und Vertreibung einrichten sowie sich auch bei den Vereinten Nationen für die weltweite Ächtung von Vertreibung und die Erweiterung des Weltflüchtlingstages um das Gedenken an die Opfer von Vertreibungen einsetzen.

Für diese wichtigen Menschenrechts-Anliegen haben sich die Verhandlungsführer von CDU und CSU stark gemacht.

Liberales Prostitutionsgesetz wird überarbeitet

Die Menschenrechte von Frauen und Kindern sind besonders gefährdet. Sie sind am häufigsten betroffen, Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution zu werden. Die Koalition wird nicht nur die Täter konsequenter bestrafen, die Menschen wie Waren verkaufen und sie zur Prostitution zwingen.

Auch gegen diejenigen, die wissentlich und willentlich die Zwangslage dieser Opfer, deren Menschenrechte und ihre Würde zutiefst verletzt sind, ausnutzen, wird vorgegangen werden. Endlich wird das Prostitutionsgesetz, das unser Land zu einem Eldorado für Menschenhändler und Zuhälter werden ließ, umfassend überarbeitet.“


Neue CD mit Glocken- und Orgelklängen aus dem Regensburger Dom

Der Regensburger Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber hat eine neue CD herausgebracht. Er übergab den Tonträger, auf der die Kunst der Orgelimprovisation des Regensburger Domorganisten zu erleben ist, am heutigen Tag an Dompropst Dr. W. Gegenfurtner.

Foto: Bistum Regensburg

 

Das Besondere dieser Aufnahme ist, dass die Orgelimprovisation in ihrer ureigensten Funktion zu erleben ist: in Vorspielen, Zwischenspielen und Nachspielen zu Gesängen des Gottesdienstes, so wie man die Orgel in der Messfeier im Regensburger Dom zu hören bekommt. 

In der würdigen und sensiblen Gestaltung des Gottesdienstes fallen die prinzipiellen Aufgaben der Orgel und des Organisten zusammen, darauf haben sich Orgel und Organist auszurichten. So ist diese Aufnahme auch als kleine Dokumentation des gottesdienstlichen Orgelspiels des derzeitigen Regensburger Domorganisten anzusehen.

Die Gesänge, die den Improvisationen zugrunde liegen, werden von einer Schola ehem. Domspatzen vorgetragen.

Zudem sind die Glocken des Doms zu hören. Diese wurde eigens für diese Produktion aufgenommen. So wurden auf dieser Aufnahme das volle Geläut der Domglocken sowie Einzelglocken aufgezeichnet; dazu gibt es im CD-Beiheft einen kurzen Abriss über die Geschichte der Domglocken und technische Angaben über den derzeitigen Glockenbestand                

Ausführende: Franz Josef Stoiber, Orgel; Schola ehemaliger Regensburger Domspatzen  (Christoph Friebe, Dominik Lindinger, Benedikt Heggemann, Michael Vogl, Simon Wagner) unter Leitung von Karl-Heinz Liebl

Verlag Motette, Gesamtspielzeit 79:04
Erhältlich im Regensburger Info-Zentrum DOMPLATZ 5 zum Preis von 17,90 Euro.
EAN 4008950509310

Quelle: Presseamt Bistum Regensburg


Thüringen/Hohenfelden: Ausstellung über Weihnachten, Geschenke, Brauchtum etc.

„Was der Weihnachtsmann bringt“ heißt die neue Sonderaustellung, die bis 26.1.2014 im „alten Pfarrhaus“ im Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden zu sehen ist.

Im Mittelpunkt stehen die Veränderungen, die das Weihnachtsfest in den letzten 200 Jahren durchlaufen hat:weihnachten0001

Aus einem der religiösen Hochfeste des Christentums ist mehr und mehr ein säkulares Familien- und Konsumfest geworden. Die weihnachtliche Stille ist weitgehend dem Trubel der Weihnachtsmärkte und dem Stress des Weihnachtseinkaufs gewichen.

In der Ausstellung wird ein Einblick in die Geschichte der weihnachtlichen Bräuche rund um die Adventszeit und das eigentliche Weihnachtsfest gegeben. Natürlich wird auch der Frage nachgegangen, wer dieser Weihnachtsmann überhaupt ist und warum er jedes Jahr Geschenke verteilt.

Im ersten Teil der Ausstellung geht es vor allem um die Adventszeit als Vorbereitungszeit des Festes. Hier gibt es vom Adventskalender über Backformen und Adventsdekorationen vieles zu sehen, dass das Bild der Weihnachtszeit geprägt hat.

Ein anderer Teil der Ausstellung widmet sich dann den Weihnachtsgeschenken und ihrer Entwicklung an sich. Hier gibt es vom Holzspielzeug über Puppen und Puppenhaus bis zur Spielekonsole vieles von den Gabentischen der letzten 150 Jahre zu sehen.

Die Ausstellung wird u.a. gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Quelle (Text/Foto): http://www.freilichtmuseum-hohenfelden.de


Berlin: CDU bekräftigt Ultimatum zum Flüchtlingscamp und kritisiert grüne Politikerin

„Monika Herrmann ist nicht mehr Herrin der Lage“

Zum Ultimatum von Innensenator Frank Henkel an die Friedrichshain-Kreuzberger Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann, das Flüchtlingscamp bis zum 16.Dezember 2013 aufzulösen, erklärt der innenpolitische Sprecher der Berliner CDU-Fraktion, Dr. Robbin Juhnke:

„Das Ultimatum von Innensenator Frank Henkel an Frau Bezirksbürgermeisterin Herrmann ist richtig. Nur konsequentes Handeln kann die Situation am Oranienplatz beenden, der Bezirk ist in der Verantwortung. Frau Herrmann ist aber leider schon lange nicht mehr Herrin der Lage.

Innensenator Frank Henkel hat den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gestern aufgefordert, das Camp bis zum 16. Dezember aufzulösen, da die Bezirksbürgermeisterin nun endlich auch offiziell die Duldung des Camps zurückgezogen hat. Sollte der Bezirk der Aufforderung des Senats nicht nachkommen, wird der Senat den Platz räumen lassen und dienstrechtliche Konsequenzen für Frau Herrmann prüfen.

„Grüne Verantwortungslosigkeit“

Nach langer Zeit der völligen Verantwortungslosigkeit des grünen Bezirksamtes hat dieses endlich die Duldung entzogen. Völlig inakzeptabel und widersprüchlich ist es jedoch, wenn es im gleichen Atemzug erklärt, es werde die Protestform des Camps weiterhin uneingeschränkt dulden.

Dieses inkonsequente Handeln hilft niemandem und ist darüber hinaus ein Schlag ins Gesicht der Anwohnerinnen und Anwohner. Ein Ende einer Duldung heißt im deutschen Rechtsstaat ganz einfach: Camp auflösen. Der Rechtsstaat gilt auch in Friedrichshain-Kreuzberg und gilt auch für Frau Herrmann, auch wenn sie das nicht wahrhaben möchte.

„Flüchtlinge werden politisch vereinnahmt“

Die Flüchtlinge werden von deutschen Aktivisten für ihre eigenen politischen Zwecke instrumentalisiert. Dass es diesen Aktivisten nicht wirklich um die Flüchtlinge persönlich geht, zeigt sich daran, dass die Flüchtlinge trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt aufgefordert werden, auf dem Oranienplatz zu bleiben und die Nächte in Zelten anstatt in den zur Verfügung gestellten Unterkünften zu verbringen.

Die einheimischen Aktivisten haben auch gar kein Interesse an einer Deeskalation. Aus diesem Grund muss konsequent gehandelt werden und der Rechtsstaat darf deshalb nicht einknicken, weil Gegenreaktionen angekündigt werden.

Wir fordern Frau Herrmann auf, das Ultimatum von Innensenator Frank Henkel ernst und die angebotene Amtshilfe der Berliner Polizei anzunehmen, um das Camp noch vor dem 16. Dezember aufzulösen.“

CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin
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„NetzwerkB“ kritisiert Abschaffung der Meldepflicht für Ärzte und Therapeuten

Pressemitteilung des Opferinteressenverbands „netzwerkB“:

Wir erwarten von der Politik, dass sie endlich auch die Organisationen in Haftung nimmt, in deren Zuständigkeits- und Wirtschaftsbereich Vergehen an Menschen verübt werden. Für Organisationen die im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind, verlangen wir die Einführung einer verbindlichen Haftpflichtversicherung. 

Gemälde: Evita Gründler

Gemälde: Evita Gründler

Auf Druck der am Runden Tisch beteiligten Organisationen hin wurde im Sommer 2013 von der Öffentlichkeit unbemerkt die Meldepflicht für Ärzte und Therapeuten abgeschafft, Hinweise auf drittverursachte Gesundheitsschäden, einschliesslich der Angaben der Ursachen und dem möglichen Verursacher, den Krankenkassen mitzuteilen (gemäß § 294a SGB V).

Die Täter bleiben nunmehr von Regressforderungen verschont. Die Kosten werden auf die Allgemeinheit umgelegt. Die Chance auf Beweissicherung wird auch hier unterlassen. Damit wurde der Täterschutz komplettiert.(…)

Wir verlangen eine klare Distanzierung gegenüber Forderungen der Grünen, Inzest zu legalisieren (namentlich unter anderem Christian Ströbele und Jerzy Montag). Das wäre ein Einstieg, innerfamiliäre sexuelle Gewalt zu enttabuisieren.

Oftmals kommen verschiedene Formen von Gewalt in Familien vor, die sich über psychische, physische und sexuelle Gewalt, aber auch Vernachlässigung erstrecken können. Die Betroffenen steuern der Katastrophe und der Trennung zu, die Kinder kommen dann oftmals in die Betreuung.

Wir brauchen im ganzen Land nicht nur mehr ortsnahe Frauenhäuser, sondern auch Schutzraum für hilfesuchende Männer. Insbesondere aber brauchen wir Schutzraum für gefährdete Familien, die gemeinsam eine Hilfe und geschulte Intervention suchen. Das wäre insbesondere eine Chance für die Kinder, dass sie Schlimmeres nicht erleben müssen und Auswege erleben.

Die etwa 600 Jugendämter in Deutschland brauchen einheitliche Richtlinien für ihre Arbeit. Die Nachrichten über das Heim-Unternehmen Haasenburg in Brandenburg und über die dort aktiven persönlichen Verbindungen sind ein Skandal.

Der Fall Haasenburg, der sich bis hin zu Todesfällen und schweren Verletzungen von Jugendlichen erstreckte  – über die derzeit noch Ermittlungen stattfinden  –  zeigt auch, dass Jugendämter das Wohl von Kindern und Jugendlichen nur marginal interessiert, denn physische, psychische und sexualisierte Gewalt gegen die Jugendlichen dort waren den Jugendämtern seit Jahren bekannt.

Vollständiger Text der Pressemitteilung HIER

netzwerkB  –  Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Telefon: 04503 892782 
presse@netzwerkb.org
http://www.netzwerkB.org 

Medjugorje: Maria spricht allmonatlich zur Welt durch die „Seherin“ Marija

Nachdem sich das aufsehenerregende Mirakel um Vickas „Leuchtmadonna“ als Betrug herausstellte (die „Seherin“ hatte zuvor von einem „Wunder“ gesprochen), meldet sich das Medjugorje-Zentrum mit einer neuen Monatsbotschaft der Muttergottes“ vom 25. November, die wiederum an die Visionärin „Marija“ erging. media-372515-2

Es heißt dazu erklärend, daß die „Gottesmutter seit dem 24.6.1981 täglich als Königin des Friedens erscheint“, also seit über 32 Jahren.

Sodann wird hinzugefügt: „An jedem 25. des Monats empfängt sie von Maria eine Botschaft, die in besonderer Weise an die ganze Welt gerichtet ist.“

Die jüngste weltbewegende Botschaft lautet wie folgt:

„Liebe Kinder! Heute rufe ich euch alle zum Gebet auf. Meine lieben Kinder, öffnet die Tür des Herzens tief dem Gebet, dem Herzensgebet, dann wird der Allmächtige auf eure Freiheit einwirken können und die Bekehrung beginnt. Der Glaube wird fest werden, so dass ihr mit ganzem Herzen sagen könnt: “Mein Gott, mein Alles!“  –  Meine lieben Kinder, ihr werdet begreifen, dass hier auf Erden alles vergänglich ist. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“

„Einwirken“ Gottes auf unsere „Freiheit“?

Aus unserer Sicht stellen sich hierzu folgende Fragen:

1. Was ist ein „Herzensgebet“ genau? Jedes Gebet, das „von Herzen“ kommt  –  oder ein spezielles charismatisches Medju-Gebet?

2. Unsinnig ist die Verheißung, nach solchem Herzensgebet „wird der Allmächtige auf eure Freiheit einwirken können und die Bekehrung beginnt“. Erstens respektiert der Allmächtige sehr wohl die menschliche Freiheit  –  natürlich auch die der Betenden; ER kommt ihnen zwar durch seine Hilfe und Gnade entgegen, doch schränkt der göttliche Beistand keineswegs die Willensfreiheit der Gläubigen ein.

Zweitens hätte man gern gewußt, warum die „Bekehrung“ bei den „lieben Kindern“ (also den „Sehern“ und wohl auch deren Anhängern) erst jetzt „beginnen“ kann. Haben jahrzehntelange „Erscheinungen“ bislang immer noch nicht dafür gesorgt?

3. Die „Festigkeit“ des Glaubens erweist sich keineswegs durch fromme Anrufungen („Mein Gott, mein Alles!“), sondern durch unsere Bewährung in der Nachfolge Christi, durch Nächstenliebe und Einhaltung der Gebote Gottes. Erinnern wir uns an Jesu Worte: „Nicht jeder, der HERR, HERR sagt, wird ins Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters erfüllt, der im Himmel ist.“

4. Lächerlich ist auch die Verheißung, nach dem „Herzensgebet“ und der „Bekehrung“ würden die „lieben Kinder“ dann „begreifen, dass hier auf Erden alles vergänglich ist“.  –  Diese Allerweltsweisheit, die selbst von Gottlosen nicht bestritten wird, bedarf sicherlich keiner besonderen Erleuchtung von oben!

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

 

 


Hat ein Islamistenprediger unberechtigte Sozialhilfe erschlichen?

Der radikal-islamische Salafistenprediger Ibrahim Abou Nagie steht im Verdacht, sich unberechtigterweise Sozialhilfe erschlichen zu haben.

Die Staatsanwaltschaft Köln wirft dem 49 Jahre alten Moslem vor, zwischen 2010 und 2012 knapp 54.000 Euro Hartz-IV-Bezüge erhalten zu haben, obwohl er über eigene Mittel verfügte.

Zudem soll Abou Nagie Spendengelder zweckentfremdet haben. Der gebürtige Palästinenser mit deutschem Paß gilt als Initiator der Verteilaktion kostenloser Korane, die im vergangenen Jahr für Schlagzeilen sorgte.

Wie die Wochenzeitschrift FOCUS berichtet, hat Abou Nagie über einen Mittelsmann 256.000 Euro Spenden gesammelt, von denen er etwa 59.000 Euro für Leasing-Raten seines Mercedes, sowie Friseurbesuche, Tank- und Restaurantrechnungen verwendet habe. Die Anwälte Nagies bestreiten die Vorwürfe.  

Der Islamistenprediger sammelt zudem auf Veranstaltungen Spenden für Syrien. Offiziell sollen die Gelder den dortigen Moslems zugute kommen. Sicherheitsbehörden vermuten jedoch, daß mit den Spenden vor allem islamistische Aufständische unterstützt werden sollen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


„NetzwerkB“-Verband kritisiert ersten Entwurf des Koalitionsvertrags

Pressemitteilung der Opfer-Interessenvertretung „netzwerkB“:

Uns liegt der erste Entwurf für den Koalitionsvertrag der kommenden Großen Koalition in der Fassung vom 24. November 2013 vor: http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2013/11/2013-11-24_Koalitionsvertrag_Gesamtentwurf.pdf

Bezüglich der Regelungen für die Situation der Opfer von interpersoneller Gewalt müssen wir feststellen, dass die Situation der Betroffenen in einem großen Dunkelfeld hängen bleibt – ebenso wie die Taten. Diese Situation ist ein Triumph für die Täter. 

Die Verjährungsfristen im zivilrechtlichen und strafrechtlichen Bereich für Opfer von interpersoneller Gewalt und für Opfer sonstiger fremdverschuldeter Gesundheitsschäden sind gründlich zu reformieren, denn die Opfer und ihre Angehörigen leiden unter den Folgen ihr Leben lang – verbunden mit gesundheitlichen, materiellen und sozialen Problemen und Schäden.

Wir halten aufgrund der erlebten und erlittenen Realität eine völlige Aufhebung der Verjährungsfristen für erforderlich. Dies geht nicht nur mit den Belangen eines Rechtsstaats konform, sondern ist sogar seine Pflicht.

Die Kompensation dieser Schäden muss endlich dem tatsächlichen Schaden entsprechen. Dieser erstreckt sich über Einbußen in der schulischen und beruflichen Entwicklung, berufliche Ausfälle, psychische und physische Spätfolgen, bis hin zu Todesfällen.

Als Interessenvertretung sind wir regelmässig mit der ganzen Bandbreite des Leids der Betroffenen konfrontiert. Die heute üblichen Sätze sind so niedrig, dass sogar die Richter selbst zum Ausdruck bringen, dass diese Summen beschämend seien.

Vollständiger Text der Pressemitteilung HIER

netzwerkB  –  Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Telefon: 04503 892782 
presse@netzwerkb.org
http://www.netzwerkB.org