Linke Herrschaft bestimmt Wikipedia

Wissen ist Macht: Das Internet-Lexikon „Wikipedia“ gehört zu den am meisten aufgerufenen Seiten des Netzes weltweit.

Das dort gespeicherte Wissen ist gigantisch: Über 4 Millionen Einträge hat die englischsprachige Version des Lexikons, etwa 1,5 Millionen das deutsche „Wiki“, die zweitstärkste Ausgabe.  pc_pi

Wer sich über irgendein Thema kundig machen will, schlägt heute meist bei Wikipedia nach.

Das Lexikon sieht sich selbst als riesiges globales und demokratisch organisiertes Online-Projekt, bei dem jeder mitmachen kann, der will. Tatsächlich beherrscht eine kleine, mächtige „Oligarchie“ das gesamte Netzwerk, so der Frankfurter Soziologie-Professor Christian Stegbauer.

Auch Soziologe und Wikipedia-Kenner Thomas König weiß: „Das sind Leute, die viel Zeit haben: Studenten, Rentner, Arbeitslose, Beamte.“ Diese seien „mehrheitlich links eingestellt“, so die Züricher Wochenzeitung Weltwoche in ihrer neuesten Ausgabe.

Eine winzige Gruppe von Administratoren, die sich untereinander kennen, bestimmt die Inhalte. Wer politisch andere Ansichten vertritt, wird schnell ausgeschlossen. Das trifft laut Experten sogar auf viele ausgewiesene Kenner der Materie zu.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://www.unzensuriert.at/content/0014444-Linke-Netzwerke-beherrschen-Internet-Lexikon-Wikipedia


5 Kommentare on “Linke Herrschaft bestimmt Wikipedia”

  1. Dominik sagt:

    Die meisten Wikipedia Artikel sind jedoch um Sachlichkeit und Seriosität bemüht. Ich hatte noch nie das Gefühl, dass dort etwaige politische / religiöse Ansichten geäußert werden. Von daher würde ich auch nicht von „linker Herrschaft“ schreiben.

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    • „Die meisten“ – das mag stimmen, nämlich dann, wenn es sich um naturwissenschaftliche, mathematische oder andere Beiträge handelt, deren Aussage keinerlei parteiisches Interesse berührt. Aber überall dort, wo Wikipedia die linke Herrschaft der politischen Korrektheit bedroht sieht, ist die Unzuverlässigkeit von Wikipedia bekannt und offensichtlich.

      Ich erinnere an das von mir schon vor fünf Jahren gegebene Beispiel: Wikipedia ging damals so weit in dem Eintrag „Felsendom“ auf http://de.wikipedia.org/wiki/Felsendom, daß die Berichtigung der falschen Wiedergabe der Inschrift im Innern des Felsendomes, die klar im Widerspruch zur längst wissenschaftlich publizierten Inschrift steht, nicht nur nicht übernommen, sondern auch die Diskussion darüber gelöscht worden ist.

      Der Grund war einfach: Man wollte keinen Hinweis darauf, daß der Koran- und Frühislamforscher Christoph Luxenberg dadurch bestätigt wird, der eine der (späteren) islamischen Historiographie widersprechende, aber eben sowohl philologisch überzeugende als auch von der Inschrift selbst gestützte neue Lesung der Inschrift vorgeschlagen hat.

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  2. […] Original: https://charismatismus.wordpress.com/2013/11/29/linke-herrschaft-bestimmt-wikipedia/ […]

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  3. Bernd Ulrich sagt:

    95% der Wikipedia-Einträge sind rein sachlicher Natur. Da ist Wiki eine hervorragende Informationsquelle. Kritisch wird es bei Einträgen mit weltanschaulichem oder politischen Hintergrund. Da empfiehlt es sich, auch auf die Diskussionsseite zum jeweiligen Artikel zu gehen. Köstlich, wie sich da einzelne Wiki-Autoren gelegentlich gegenseitig beschimpfen. Auch empfehlenswert: Das Archiv zu den jeweiligen Artikeleinträgen. Aktuelles Beispiel: Der Artikel über die AfD.

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  4. Die Unzuverlässigkeit von Wikipedia überall, wo seine linke Herrschaft die politische Korrektheit bedroht sieht, ist bekannt und offensichtlich.
    Sie geht zum Beispiel in dem Eintrag „Felsendom“ auf http://de.wikipedia.org/wiki/Felsendom so weit, daß die Berichtigung der falschen Wiedergabe der Inschrift im Innern des Felsendomes, die klar im Widerspruch zur längst wissenschaftlich publizierten Inschrift steht, nicht nur nicht übernommen, sondern auch die Diskussion darüber gelöscht worden ist.
    Der Grund war einfach: Man wollte keinen Hinweis darauf, daß Christoph Luxenberg dadurch bestätigt wird, der eine der (späteren) islamischen Historiographie widersprechende, aber eben sowohl philologisch überzeugende als auch von der Inschrift selbst gestützte neue Lesung der Inschrift vorgeschlagen hat.

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