Ägypten: Christlicher Familienvater nach 14-jähriger Zwangsarbeit verstorben

Am 15. August 1998 wurden zwei koptische Christen aus dem Dorf el-Kosheh in der oberägyptischen Provinz Sohag ermordet aufgefunden. 13120240758

Die Dorfbewohner nannten der Polizei einen muslimischen Verdächtigen  –  diese nahm jedoch den 38-jährigen koptischen Christen Shaiboub W. Arsal (siehe Foto) fest; sie zwangen zwei koptische Armeeoffiziere unter Folter, schriftlich zu bestätigen, daß sie gesehen hätten, wie Arsal die beiden Christen ermordete.

Unter massivem Druck der Islamisten verurteilte das Strafgericht von Sohag den unschuldigen Arsal am 5. Juni 2000 zu 15-jähriger Zwangsarbeit.

Sein Anwalt legte Berufung ein, das Gericht schob eine Entscheidung jedoch auf die lange Bank. Im Juli 2010 hätte Arsal aufgrund eines Dekrets des damaligen Präsidenten Hosni Mubarak freigelassen werden sollen, die Sicherheitsbehörden von Sohag hielten ihn jedoch weiterhin gefangen.

Am 26. September 2013 wurde Arsal wegen Hepatitis und einer schweren Entzündung ins Gefängnisspital gebracht, wo er zwei Tage später verstarb.

Arsal hinterläßt seine Frau, zwei Söhne und eine Tochter.

Quelle: Max-Peter Stüssi in CSI/Schweiz


„Kommt, wir wollen unsere Wege gehen im Licht des HERRN“

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Jesaja 2,1-5:

Das Wort, das Jesaja, der Sohn des Amoz, in einer Vision über Juda und Jerusalem gehört hat. Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des HERRN steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. Zu ihm strömen alle Völker. pic_526a50cce0863

Viele Nationen machen sich auf den Weg. Sie sagen: Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des HERRN und zum Haus des Gottes Jakobs. ER zeige uns seine Wege, auf seinen Pfaden wollen wir gehen. Denn von Zion kommt die Weisung des HERRN, aus Jerusalem sein Wort.

ER spricht Recht im Streit der Völker, ER weist viele Nationen zurecht. Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg.

Ihr vom Haus Jakob, kommt, wir wollen unsere Wege gehen im Licht des HERRN.


Birgit Kelle für mehr Freiheit der Familien

Mathias von Gersdorff

Familien müssten finanziellen Spielraum wiedergewinnen, damit sie selber entscheiden, wie sie ihr Leben organisieren, erklärte Birgit Kelle am 27. November in Frankfurt am Main. DSC03214a

Die Autorin von „Dann mach doch die Bluse zu“ und Trägerin des „Gerhard-Löwenthal-Preis“ kritisierte scharf die in Deutschland übliche Besteuerung der Familien. Viele Familien würden dadurch zunächst unter dem Existenzminimum geraten, um später gnadenvoll vom Staat Leistungen zu erhalten.
 
Das deutsche Steuersystem geht davon aus, dass man den Familien nicht trauen darf. Sie seien nicht in der Lage, sinnvoll ihr eigenes Geld auszugeben und die Erziehung ihrer Kinder zu organisieren. Der Staat müsse das deshalb in die Hand nehmen. So entstünde einer immer größere Anzahl von „Familienersatzstrukturen“ wie Kitas, Kindergärten, Leihgroßmütter usw.

Birgit Kelle kämpft für die herkömmliche Familie und das klassische Mutterbild. Dennoch sieht sie sich keineswegs als eine Frau, die gegen den Strom schwimmt. Ganz im Gegenteil, sie ernte ständig Zustimmung: die Mehrheit der Deutschen favorisiert die traditionelle Familie.

Doch in Deutschland werde eine Politik betrieben, die sich an der Lebenswirklichkeit und den Problemen von Minderheiten orientiert. Birgit Kelle plädiert für einen Abbau der familienpolitischen Instrumente bei gleichzeitiger Reduzierung der Steuerbelastung, also mehr Freiheit für die Familien.

Ob es in Deutschland gleichsam eine Verschwörung gegen die Familie gibt, will Birgit Kelle nicht beantworten. Dennoch ist auffällig, mit welcher Verbissenheit man versucht, die Familie zu schwächen und die Kinder dem Elternhaus zu entreißen

Um das zu erreichen, wird sogar die Sprache verbogen. So waren Kindergärten und Kindertagesstätten noch bis vor kurzem „Betreuungseinrichtungen“. Nun wurden sie in „Bildungseinrichtungen“ umgetauft.Demzufolge fördert eine Mutter, die das Betreuungsgeld in Empfang nimmt und dafür ihr Kind nicht in die Kita schickt, die „Bildungsferne“ ihres eigenen Sprösslings. Mit dieser Umdeutung der Begriffe soll offensichtlich das Betreuungsgeld dämonisiert werden.

Was soll man machen? Die Frauen seien tief vom Feminismus beeinflusst und verunsichert worden. Sie fühlten sich im Zwang, sich nach Rollenmustern zu orientieren, mit denen sie sich eigentlich gar nicht richtig identifizieren.

Die Frauen müssten sich von diesen feministischen Rollenbildern befreien und leben, wie sie es wirklich wünschen.

Die demographische Krise wird möglicherweise so große Zwangslagen schaffen, dass eine familienfreundlichere Politik gar nicht zu vermeiden sein wird. Hoffentlich.


Laßt uns anlegen die Waffen des Lichts!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Röm 13,11-14a:

Brüder! Bedenkt die gegenwärtige Zeit: Die Stunde ist gekommen, vom Schlafe aufzustehen. Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der Zeit, als wir gläubig wurden. Bittprozession Auftakt Katholikentagskreuz

Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe. Darum laßt uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts.

Laßt uns ehrenhaft leben wie am Tag, ohne maßloses Essen und Trinken, ohne Unzucht und Ausschweifung, ohne Streit und Eifersucht. Legt als neues Gewand den HERRN Jesus Christus an.

Foto: Bischöfl. Presseamt Regensburg


Die UNO übt sich weiter in anti-israelischer Agitation und Einseitigkeit

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) hat eine Sondersitzung zum „Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk“ abgehalten. accumulator_default_img

Dabei wurde einmal mehr eine ganze Reihe von anti-israelischen Beschlüssen gefasst. Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Ron Prosor, hat die UN für dieses Verhalten scharf kritisiert: „Die anti-israelische Haltung der Vereinten Nationen zieht sich durch ihr ganzes System und spiegelt sich das ganze Jahr über in ihren Entscheidungen wider“, erklärte der Diplomat.

„Allein im Jahr 2012 hat die UN-Generalversammlung 22 Beschlüsse verabschiedet, die Israel in irgendeiner Form degradieren oder aburteilen. Zum Vergleich: Es gab lediglich vier Beschlüsse, die andere Nationen kritisieren.“

Die schlimmsten Menschenrechtsverletzer erhielten nur einen Bruchteil der Verurteilungen, die Israel (dem einzigen demokratischen Rechtsstaat im Nahen Osten) zugedacht werden, so der Botschafter.

Quelle: Webseite „Israel heute“


Europawahl 2014: AUF-Partei startet mit Christa Meves und Prinz von Preußen

Zur Europawahl am 25. Mai tritt die christliche Partei für Arbeit, Umwelt und Familie (AUF) mit bekannten Persönlichkeiten an.

Auf ihrem Parteitag in Fulda wählten die Mitglieder am Samstag die bekannte katholische Autorin Christa Meves (siehe Foto) zur Spitzenkandidatin. Auf den Plätzen zwei und drei kandidieren der kath. Journalist Michael Ragg sowie der evangelische Pfarrer  und Ururenkel des letzten deutschen Kaisers, Philip Kiril Prinz von Preußen (siehe Foto). untitled

Die AUF-Liste zur Europawahl sei ein Angebot an alle Bürger, die bei dieser Wahl ein Zeichen für mehr christliche Werte in der deutschen und europäischen Politik setzen wollen, sagte der Parteivorsitzende Dieter Burr, der ebenfalls zu den Kandidaten gehört.

Die Nominierung von Christa Meves, die am Wahltag neunzig Jahre alt sein wird, biete die Chance, daß sie als mögliche Alterspräsidentin schon zu Beginn der neuen Sitzungsperiode die zentralen Zukunftsfragen Europas ansprechen könne: die Wertschätzung der Mutterschaft und der Familie, die Achtung des menschlichen Lebens und die Erneuerung Europas aus seinen christlichen Wurzeln.

Philip Kiril Preussen

Christa Meves gehört mit etwa sechs Millionen verkauften Büchern zu den meistgelesenen christlichen Autoren im deutschen Sprachraum. Mit ihren Büchern und Vorträgen hat sie zwei Generationen christlicher Familien geprägt.

Die AUF-Partei schätze die ursprüngliche europäische Idee und bejahe ein Europa, das dem Frieden, der Völkerverständigung und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit dient.

Gegen die „schleichende Entmachtung der Nationalstaaten“ und die zunehmende Bürokratie und Überwachung der Bürger setzt die AUF nach Burrs Worten das Subsidiaritätsprinzip der christlichen Soziallehre.

Demnach hätten der Einzelne und die Familie Vorrang vor Kollektiven und dem Staat, der Nationalstaat Vorrang vor europäischen Organen. Die kulturellen Eigenarten der europäischen Regionen sollen nicht gleichgeschaltet, sondern entfaltet werden.

Die AUF-Partei hat  – vertreten durch Rechtsanwältin Martina Döbrich  –  Klage beim Bundesverfassungsgericht gegen die vom Dt. Bundestag beschlossene Drei-Prozent-Hürde zur Europawahl eingereicht und hofft, wie einige andere Parteien, daß das Gericht diese Hürde für rechtswidrig erklärt.   

HINWEIS: Prinz Philipp haben wir vor fast zwei Jahren als Bundespräsidenten vorgeschlagen: https://charismatismus.wordpress.com/2012/02/18/unser-vorschlag-philipp-prinz-von-preusen-for-president/


Unser Buch-Tip: GLOBALE CHEMISIERUNG

Dr. med. Edith Breburda  –  sie arbeitet seit längerem in den USA  – hat ein neues, wiederum sehr solides und faktenstarkes E-Book herausgebracht: „GLOBALE CHEMISIERUNG – Vernichten wir uns selbst?“ GC vernichten wir uns

Das Buch unserer Autorin  –  sie ist Lesern des CHRISTLICHEN FORUM durch zahlreiche (meist bioethische) Beiträge bereits bekannt  – erscheint demnächst auch im gedruckter Form. 

Die Autorin (siehe Foto) berichtet in einer Art Interview-Stil über komplexe Fachthemen der industriellen Biotechnologie (Weiße Biotechnologie), der medizinischen Biotechnologie (Rote Biotechnologie) und der Pflanzenbiotechnologie (Grüne Biotechnologie, Agro-Gentechnik). 

Das Buch beinhaltet ein weites Themenspektrum. Behandelt werden menschliche Eingriffe in die Natur: Die Schädigung der Umwelt, der Verlust an natürlichen Ressourcen, ökologischen Systemen und der Artenvielfalt; Eingriffe in die Landwirtschaft, genveränderte Pflanzen und Tiere, Bioethanolproduktion und weltweite Nahrungsnot. Dr. Edith Breburda

Zudem die Umweltbelastung durch Plastikmüll, Chemikalien, Antibiotika, Hormone, Östrogen, Testosteron, Schimmelpilze, Insektizide, Bienenverluste, Herbizide, Nitrate, Phosphate, Versauerung der Meere durch CO2 und ihre Folgen.

Auch Gentechnik und Bioethik sind wesentliche Aspekte des fundierten Sachbuchs:

Eingriffe in das Erbgut der Menschen, Künstliche Befruchtung, Klonen, Stammzellen, Besamung von Tieren, Eizellenspenden, Feminisierung, Kontrazeptiva, Alzheimer, Prionen, Chronic Wasting Disease, TSE, u.v.a.m.

Die bioethischen Grenzen werden ausführlich diskutiert. Die vielschichtigen Themen werden unkompliziert und allgemein verständlich, anschaulich und interessant erklärt.

Ein präzises, solides Nachschlagewerk, das zum kritischen Nachdenken über Grenzen und Gefahren der Biotechnologien anregt.

Bestellmöglichkeit für das E-Book siehe HIER