Wissenschafts-Autor Bernhard Albrecht erhält den Deutschen Reporterpreis

Dr. Esther von Bruchhausen

Der Wissenschaftsjournalist und Autor Bernhard Albrecht wird mit dem renommierten Deutschen Reporterpreis in der Kategorie “Freistil“ ausgezeichnet.978-3-426-27594-8.jpg.30568229

In der Reportage „Und Frieda lebt doch“ rekonstruiert Albrecht die Geschichte eines Mädchens, das in der 22. Schwangerschaftswoche geboren wurde, laut Lehrbuch nicht hätte überleben dürfen und heute zwei Jahre alt ist.

In der Begründung der Jury heißt es: „Es ist eine Geschichte, die dem Leser sehr nahe geht, weil Albrecht, selbst Arzt, die medizinischen Fakten meisterhaft mit den Emotionen der Beteiligten verknüpft.“

Die prämierte Reportage erschien als Vorabdruck im SZ-Magazin und ist ein Kapitel seines bei Droemer erschienenen Sachbuchs „Patient meines Lebens. Von Ärzten, die alles wagen“. 

Bernhard Albrecht erzählt darin von Patienten, deren Fälle aussichtslos erscheinen und von Ärzten, die alles daransetzen, die Krankheit gegen alle Wahrscheinlichkeit zu heilen und Leben zu retten. In imponierender Weise führt er vor Augen, was alles möglich ist, wenn Ärzte und Patienten alles geben – und ihrem „Bauchgefühl“ vertrauen.

Dr. med. Bernhard Albrecht arbeitete zunächst als Arzt und schrieb nebenher für Tageszeitungen und Zeitschriften. Seit 2000 arbeitete er als Journalist für verschiedene Fernsehanstalten und schrieb u.a. für „Spiegel“ und GEO. Mehrfach wurde er für seine Arbeiten ausgezeichnet.

Quelle: www.droemer-knaur.de

HINWEIS unserer Redaktion auf einen aufschlußreichen Artikel von Bernhard Albrecht über einen Jungen, der von einer „hirntoten“ Mutter geboren wurde – und dies schon vor dem bekannten „Fall von Erlangen“: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-79051538.html


Syrien: Aufständische entführten in Maalula zwölf Ordensfrauen

Gregorios III. Laham, melkitischer Patriarch von Antiochien und dem Ganzen Orient mit Sitz in Damaskus, erklärte in einem Schreiben an den Fidesdienst:

“Wir werden in diesem gesegneten Land bleiben, auch wenn es zum Martyrium führen wird. Dies war bereits für einige unsere Gemeindemitglieder der Fall: in Maalula, mussten die drei Christen Michael Taalab, Antonios Taalab und Sarkis Zakhem sterben. Sie sind wahre Märtyrer, denn sie wurden ermordet, weil sie ihren Glauben nicht verleugnen wollten.“ 

Foto: Radio Vatikan

 

Das Operhaupt der mit der römisch-katholischen Kirche unierten griechisch-kath. Glaubensgemeinschaft äußert seine Sorge über die erneute Belagerung des christlichen Dorfes Maalula durch islamistischen Gruppen, die dort bereits 12 Schwestern des orthodoxen Klosters der heiligen Tecla in Geiselhaft genommen haben.

Mit Freude erinnert sich der Patriarch an seine jüngste Begegnung mit Papst Franziskus:

“Wir haben mit dem Heiligen Vater für die Flamme der Hoffnung gebetet, damit diese in unseren Herzen nicht ausgelöscht wird. Mit Hilfe der Gebete des Papstes und seiner mutigen und dem Evangelium entsprechenden prophetischen Initiativen, werden wir in diesem gesegneten Land bleiben, denn Syrien ist die Wiege des Christentums”.

Nach Angaben von Gregorios III. Laham gibt es in Syrien 9 Millionen Binnenflüchtlinge. Über 1,2 Millionen Syrer haben im Libanon Zuflucht gesucht: darunter rund 42.000 Christen. Insgesamt leben 450.000 syrische Christen (aller Konfessionen) im Ausland.

Wie der Patriarch mitteilt, kamen insgesamt rund 1200 Zivilisten, Soldaten, Schwestern und Priester gewaltsam ums Leben. Mindestens 60 Kirchen wurden beschädigt.

Quelle: Fidesdienst / Foto: Radio Vatikan


Israel: Besucht der Papst im Mai nächsten Jahres Jordanien und das Heilige Land?

Papst Franziskus wird voraussichtlich im Mai kommenden Jahres Israel und Jordanien besuchen. Das wurde am Rande des Empfangs für Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu im Vatikan bekannt. .

Netanjahu hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche offiziell nach Israel eingeladen. Er schenkte dem Papst ein Buch über die Inquisition in Spanien, das sein Vater verfasst hat. Ben-Zion Netanjahu, der im vergangenen Jahr starb, war Geschichtswissenschaftler.

Außerdem erhielt der Papst einen Chanukka-Leuchter. Franziskus bedankte sich und überreichte dem israelischen Regierungschef eine Bronzeplakette, die den Apostel Paulus zeigt. Franziskus und Netanjahu unterhielten sich etwa 25 Minuten lang, ein Dolmetscher übersetzte.

Außer dem bevorstehenden Papstbesuch habe man sich über den israelisch-palästinensischen Friedensprozess ausgetauscht, hieß es anschließend.

Zuvor hatten bereits Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas und Israels Staatspräsident Shimon Peres den Papst ins Heilige Land eingeladen. Zuletzt hatte mit Papst Benedikt XVI. im Mai 2009 ein katholisches Kirchenoberhaupt Israel besucht.

Netanjahu, der bei seiner Italien-Reise von seiner Frau Sarah und fünf Ministern begleitet wurde, traf sich auch mit dem italienischen Regierungschef Enrico Letta. Im Mittelpunkt dieser Gespräche stand die Bedrohung durch den Iran.

Quelle (Text/Foto): http://www.israelheute.de

 


„ER errettet den Gebeugten“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Psalm 72 (71),2.7-8.12-13.17:

ER regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.              media-444757-2
Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
ER herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.
Denn ER rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit,
den Armen und den, der keinen Helfer hat.
ER erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen,
ER rettet das Leben der Armen.
Sein Name soll ewig bestehen;
solange die Sonne bleibt, sprosse sein Name.
Glücklich preisen sollen ihn alle Völker
und in ihm sich segnen.

Der Prophet Jesaja sieht die Gaben des Heiligen Geistes in Christus erfüllt

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Jesaja 11,1-10:

Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. Der Geist des HERRN läßt sich nieder auf ihm: kleines-rituale

Der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.

ER richtet nicht nach dem Augenschein, und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet ER, sondern ER richtet die Hilflosen gerecht und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist.

ER schlägt den Gewalttätigen mit dem Stock seines Wortes und tötet den Schuldigen mit dem Hauch seines Mundes. Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften, Treue der Gürtel um seinen Leib.

Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten. Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frißt Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.

Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des HERRN, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.

An jenem Tag wird es der Sproß aus der Wurzel Isais sein, der dasteht als Zeichen für die Nationen; die Völker suchen ihn auf; sein Wohnsitz ist prächtig.