Recklinghausen: Sonder-Ausstellung über den hl. Nikolaus im Ikonen-Museum

In Europa gilt er als bekanntester Heiliger aller Zeiten, aber auch auf anderen Konti­nenten wird er verehrt. Kaum einer weiß, daß Nikolaus im 4. Jahrhundert Bischof von Myra an der Südküste der heutigen Türkei war. nikolaus

Kinder lieben ihn für die Ge­schenke, die er am 6. Dezember mit weißem Bart und rotem Gewand aus seinem Sack verteilt, ein Brauch, der durch den niederländischen „Sinterklaas“ populär wurde und nur im westlichen Christentum existiert.

Im christlichen Osten ist Nikolaus seit über tausend Jahren ein beliebter Volksheiliger, dem viele Kirchen geweiht sind. So soll er in Rußland die Stadt Možajsk vor dem Angriff der Tartaren bewahrt haben.

Legenden schildern sein stets hilfsbereites und menschenfreundliches Wesen und schreiben ihm zahlreiche Wunder zu. Als „Heiliger für alle Fälle“ gilt Nikolaus u.a. als Patron der Seefahrer und aller Reisenden.

Vom 19. Oktober 2013 bis zum 23. Februar 2014 stellt das Ikonen-Museum in seinen neu gestalteten Räumen 114 Nikolaus-Ikonen aus der haus­eigenen Sammlung vor.

Dazu zählen griechische und russische Ikonen, die mit Eitempera auf Holz gemalt sind und ins 15. bis 19. Jahrhundert datieren, rumäni­sche Hinterglasikonen, Buchmalereien, ein byzantinisches Relief aus Steatit und unzählige Varianten russischer Metallikonen, die häufig kunstvoll emailliert und wegen ihrer Robustheit bei Reisenden sehr beliebt sind.

Begleitend erscheint ein Katalog mit Abbildungen und ausführlichen Beschreibungen aller ausgestellten Stücke.

Öffnungszeiten: täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr

Quelle: http://www.kunst-in-recklinghausen.de/02imausstellunge.html


HERR, bleib mit deiner Gnade…

Bleib du mit deiner Gnade
bei uns, HERR Jesus Christ,                                  media-444757-2
daß uns hinfort nicht schade
des bösen Feindes List.
 
Bleib du mit deinem Glanze
bei uns, du wertes Licht;
die Wahrheit uns umschanze,
so daß wir irren nicht.
 
Bleib du mit deiner Treue
bei uns, mein HERR und Gott;
Beständigkeit verleihe,
hilf uns aus jeder Not.
 
Josua Stegmann (1588 – 1632)

Der Estrela-Bericht pro Abtreibung ist am 10. Dezember erneut im Europaparlament

Die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr (siehe Foto), kritisiert in einer Stellungnahme den Bericht und das Vorgehen des Parlamentsausschusses und die Verletzung von Verfahrensregeln: _DSC4662

„Bereits am 22. Oktober 2013 wurde der sogenannte „Estrela-Bericht“ im Europäischen Parlament nach einer ungewöhnlich turbulenten kurzen Debatte wegen erheblicher und grundsätzlicher Kritik und Ablehnung sowohl der Inhalte als auch der damit verbundenen Verletzung des Subsidiaritätsprinzips an den zuständigen FEMM-Ausschuß zurückverwiesen.

Eine offene und faire parlamentarische Kultur sowie die Reichweite der Themen und die starke Kritik daran hätten zumindest eine ausführliche Debatte über diesen gravierenden Bericht erwarten lassen.

Wie sehr es hier um Umsetzung einer einseitigen Agenda einer spezifischen Interessenlobby geht, zeigt die respektlose Reaktion des verantwortlichen Ausschusses. Dort wurde der Bericht bereits am 26. November mit nur geringfügigen, sprachkosmetischen Modifikationen, ohne Zulassung von weiteren Änderungsanträgen und ohne Diskussion des alternativen Entschließungsantrags erneut beschlossen.

All dies hat zu heftigen Debatten und viel Mißstimmung unter Abgeordneten geführt, die sich um die Rechtmäßigkeit des Vorgehens sorgen. Tatsächlich hat der Juristische Dienst des Europäischen Parlaments festgestellt, daß die Vorgehensweise einen Verstoß gegen die Geschäftsordnung darstellt. Diese Bewertung wurde dem Frauenausschuß am 26. November mündlich mitgeteilt. 40323-90x80

Neben der völligen Mißachtung des europäischen Subsidiaritätsgrundsatzes, der bisher jedem europäischen Land die Freiheit der Gestaltung einer kultur- und sozialpolitisch akzeptierten Sexualerziehung und Reproduktionsgesundheit ermöglicht, und des Grundrechtes auf Leben auch der ungeborenen Menschen seien hier einige weitere Kritikpunkte aufgelistet:
 
Der Inhalt des „neuen“ Estrela-Berichts (3. Dezember 2013) bleibt in wesentlichen Punkten unverändert. Entgegen der politischen Vorgaben der Parlamentarier zur Überarbeitung kaum etwas verändert.

Der Entschließungsantrag fordert weiterhin, daß…
…..Abtreibung als Menschenrecht in den Mitgliedstaaten, der Union und in den Außenbeziehungen politisch anerkannt und durchgesetzt wird (§§ 1, 6, 7, 14, 15, 17, 19, 33);paragraph_300x3001
…..Mütter und Vater im Bereich der Sexualerziehung nur noch Erziehungsberechtigte zweiter Klasse („other Stakeholders“) neben anderen staatlichen Institutionen sind (§ 40);

…..Eltern nicht konsultiert werden müssen, wenn ihre minderjährigen Töchter eine Abtreibung vornehmen wollen (§ 41);
…..die staatliche Sexualerziehung in der Schule eine ausdrücklich positive Ansicht über Homosexualität vermitteln muß (§ 51);
…..die Gewissensfreiheit für medizinisches Personal abgeschafft werden soll (§ 34);
…..Abtreibungsorganisationen und -Einrichtungen eine politische Bestandsgarantie und eine nachhaltige Finanzierung aus Steuermitteln erhalten (§§ 18, 21, 71);
…..der Auswärtige Dienst der EU gegen den Willen und die nationalen Vorschriften von Drittstaaten Abreibung im Rahmen der Entwicklungshilfe durchsetzen soll (§§ 71, 76-79, 81-83, 87).

Das Anliegen des Estrela-Berichts geht unmißverständlich aus § 84 hervor: Abtreibung und Geburtenkontrolle stellen die neue Priorität der Entwicklungspolitik nach dem Jahr 2015 dar. Um das politisch zu erreichen, soll Abtreibung zum Menschenrecht erklärt werden. iStock_000014086034XSmall

Wenn die Estrela-Entschließung im Amtsblatt der EU veröffentlicht ist, dann dient dieser Text weltweit als wichtige politische Legitimierung von Abtreibungsorganisationen und der EU-Kommission als Vorwand zur nachhaltigen Förderung und Finanzierung von Abtreibung.

Und die Absicht des engen Terminplanes scheint klar: Der Estrela-Bericht (und damit seine Forderungen an die EU-Innen- und -Außenpolitik sowie an die EU-Mitgliedsstaaten) soll möglichst ohne Änderungen noch im allgemeinen Vorweihnachtstrubel vom Parlament durchgewunken werden.

Daher war erstaunlicherweise bereits nach der Zurückweisung in den Ausschuß, also vor Kenntnis der weiteren Diskussion und vor der Entscheidung des Ausschusses, der Bericht bereits „in Rekordzeit“ wieder für den 10.12.2013 auf die Tagesordnung der Dezember-Plenarsitzung des Europäischen Parlaments gesetzt worden und dies inzwischen sogar ohne Zulassung jeder Debatte.

Mit diesem engen Zeitplan und der Beschneidung sämtlicher Möglichkeiten für eine angemessene Debatte, soll offensichtlich jegliche Auseinandersetzung über die vielen umstrittenen Punkte des Berichts verhindert werden. Baby (2)

Die Fraktion der EVP (Europäischen Volkspartei) hat ihrerseits einen sehr kurzen und durchaus vernünftigen Alternativentwurf vorgelegt.

Will man so kurz vor der Europawahl im Mai einerseits neue Fakten schaffen, weil man Sorge um neue Kräfteverhältnisse hat, wie es die Wahlforscher (lt. FAZ-Meldung vom 5. Dez.) bereits berichten?

Kann man etwa den Bürgern Europas mit diesen Methoden und Inhalten das EU-Parlament positiv vermitteln? Hat nicht gerade die bisher erfolgreichste Europäische Bürgerinitiative „One of us“ ohne Mühe rd. 1,9 Mio Unterschriften gesammelt, die sich für verbesserten Lebens- und Embryonenschutz in Europa aussprechen und gerade nicht, wie im Estrela-Bericht gefordert, für eine Ausweitung der europäischen Förderungen für Abtreibungen?

Während in der Familien- und Sozialpolitik der einzelnen Länder vieles versucht wird, um die Interessen der Familien zusichern und die extrem gesunkenen Geburtenzahlen in Europa aufzuhalten und junge Familien zu stärken und zu ermutigen, will der Estrela-Bericht die Signale in die gegenteilige Richtung drehen.

Dies gilt es durch einen breiten Protest jetzt deutlich zu machen, damit die europäischen Bürger erfahren, wie hier über ihre Köpfe hinweg in ihr Familien- und Sexualleben hinein entschieden und dirigiert werden soll.“

Der „Estrela-Bericht“ liegt erst seit gestern auch in deutscher Sprache vor:
http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A7-2013-0426+0+DOC+XML+V0//DE

Christdemokraten für das Leben e.V.
Schlesienstr. 20 / 48167 Münster
Tel.: 0251 – 6 28 51 60  /  Fax: 0251 – 6 28 51 63
E-Mail: info@cdl-online.de
Internet: www.cdl-online.de


Ehe und Familie: Ist die Bibel keine „Orientierungshilfe“ mehr für die EKD?

Scharfe Kritik an der „Orientierungshilfe“ des Rates der EKD zu Ehe und Familie übt die evangelische Michaelsgemeinde in Bensheim (Südhessen).120505184_B_July und Mike draussen

Das Papier rückt von der traditionellen Ehe als alleiniger Norm ab und schließt auch eingetragene gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften ein.

In einer Stellungnahme schreibt der Kirchenvorstand, das EKD-Papier schaffe ein schwerwiegendes theologisches Problem: „Sie gibt die grundlegende reformatorische Ansicht auf, dass die biblische Botschaft Maßstab kirchlichen Handelns ist.“

Das Gremium unter Leitung von Pfarrer Christoph Bergner sieht ferner „ein logisches Problem“: Für die EKD sei entscheidend, dass die Lebensgemeinschaften verlässlich, fürsorglich und respektvoll seien. Aber dann könnte die Kirche auch Beziehungen mit mehreren Partnern oder in einer Familie gutheißen.

Nach Ansicht des Kirchenvorstands sind Verlässlichkeit und Treue keine ausreichenden Kategorien für ethische Wertungen: „Auch bei der Mafia herrschen Treue und Verlässlichkeit. Dennoch wird auch die EKD weder sämtliche sexuelle Beziehungen noch mafiöse Vereinigungen unterstützen wollen.“

Zudem habe sich die christliche Verkündigung immer schon an der gesellschaftlichen Wirklichkeit gerieben: „Die Christenheit hat diese Spannung als höchst produktiv und hilfreich erlebt.“ 

Quelle: http://www.idea.de


Argentinien: Weihbischof beklagt Gewalt und Plünderungen in Cordoba

Zur Welle der Gewalt in der Provinz Cordoba äußerte sich der am 16. November 2013 ernannte neue Weihbischof Pedro Javier Torres; er erklärt in einer Verlautbarung: “Dies alles geschieht nicht, weil Menschen Hunger haben, sondern ist Kriminalität, die in der Provinz weit verbreitet ist“.

Infolge von Gehaltsforderungen der Polizeibeamten und deren Rückzug in die Kasernen kam es in Cordoba zu einem Anstieg der Gewalt und vielfacher Plünderungen von Geschäften. 

Bischof Torres beklagte in einem Interview, daß die Behörden „die Provinz völlig im Stich lassen”.  –  Er bejahte die Forderungen der Polizei, betonte jedoch, daß die jetzige Anarchie, die durch den Rückzug der Polizei entstand, sofort beendet werden muß.

Die Argentinische Bischofskonferenz brachte in einer Botschaft an den Erzbischof von Córdoba ihre Verbundenheit und Solidarität zum Ausdruck. Der Ständige Rat der Bischofskonferenz schrieb: “Wir beten zum HERRN, dass er während der Adventszeit Harmonie und Ruhe schenken und dass Maria, die Friedenskönigin, alle Einwohner von Cordoba beschützen möge“.

Quelle: Fidesdienst


Handwerksverband kritisiert Koalitionsvertrag

Das Handwerk übt massive Kritik an den Vereinbarungen zur Renten- und Arbeitsmarktpolitik im Koalitionsvertrag von Union und SPD.

„Der Mittelstand, das Handwerk und unsere Beschäftigten zahlen die Zeche dafür, dass Union und SPD Wahlgeschenke verteilen können“, sagte der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke, der „Rheinischen Post“.  42252-3x2-teaser190x127

„Wenn die Rentenkasse Mehrausgaben in zweistelliger Milliardenhöhe verkraften muss, ist das negativ für Wachstum und Beschäftigung, weil jetzige und künftige Beitragszahler belastet werden“, warnte Schwannecke.

Der ZDH-Generalsekretär kritisierte auch die geplante Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde.

„Auch der flächendeckende Mindestlohn kann im Handwerk Arbeitsplätze kosten, weil wir eine Reihe von Tarifverträgen haben, die auch nach 2016 voraussichtlich noch für manche Gruppen Löhne von unter 8,50 Euro vorsehen werden, gerade in Ostdeutschland“, mahnte Schwannecke.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


„Der HERR ist mein Licht und mein Heil“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 27 (26),1.4.13-14:

Der HERR ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?

Nur eines erbitte ich vom HERRN, danach verlangt mich:
Im Haus des HERRN zu wohnen alle Tage meines Lebens,
die Freundlichkeit des HERRN zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.

Ich aber bin gewiß, zu schauen
die Güte des HERRN im Land der Lebenden.
Hoffe auf den HERRN und sei stark!
Hab festen Mut, und hoffe auf den HERRN!