USA: Charismatischer Starprediger Bob Fraser kommt nach Augsburg

Schwarmgeistige „Mehr-Konferenz“ Anfang Januar 2014

Der frühere Geschäftsmann und heutige Leiter der charismatischen Initiative „Joseph International“, Bob (Robert) Fraser, kommt Anfang Januar 2014 nach Augsburg:

Das dortige ökumenische „Gebetshaus“ lädt ihn wieder zur mehrtägigen „Mehr-Konferenz“ ein; Fraser war bereits bei der diesjährigen Mehr-Konferenz im Januar 2013 als umjubelter Gastredner präsent.  

Kirche in Augsburg

Augsburg: evang. und kath. Kirche

Das Gebetshaus ist eigenen Angaben zufolge aus der „Katholischen Charismatischen Erneuerung“ hervorgegangen.

Indessen sind dort ca. die Hälfte der festen Mitarbeiter evangelisch (meist freikirchlich-pfingstlerisch) bzw. sie erwähnen keine Konfession.

Der viel in der Welt herumreisende Prediger Fraser vertritt alles andere als katholische Standpunkte; seine Ausrichtung ist eindeutig protestantisch-pfingstlerisch.

Auf seiner hauseigenen Internetpräsenz findet sich in der Rubrik „Über uns“ (About us) natürlich auch einiges theologisch Richtige, was aber für fromm-christliche Verbände ohnehin selbstverständlich ist, etwa der Glaube an den dreieinigen Gott, die Gottheit Christi, die jungfräuliche Empfängnis des Erlösers, die Zuverlässigkeit der Heiligen Schrift usw. 

In diesen Punkten waren und sind sich ernsthafte Christen unterschiedlicher Konfession immer schon einig.

Typisch protestantisch heißt es dann aber, daß allein der Glaube selig mache, wobei ausdrücklich betont wird: „No ordinance, ritual, work or any other activity on the part of man is required or accepted in order to be saved.“  –  Das bedeutet demnach: Kein (moralisches) Gesetz, kein (religiöses) Ritual, kein (gutes) Werk oder andere Tätigkeiten sind seitens des Menschen nötig, um für das ewige Heil gerettet zu werden.

Also auch keine Taufe?  –  Dabei lehrt Christus eindeutig die Heilsnotwendigkeit der Taufe!  –  Überdies ist das Einhalten der göttlichen Gebote sehr wohl neben dem Glauben eine Voraussetzung für das ewige Heil, wie nicht allein der Jakobusbrief erwähnt, sondern auch Paulus, Johannes und vor allem der HERR selbst mehrfach und eindringlich.

In typisch schwarmgeistiger Mentalität wird die sakramentale Taufe abgestuft, während gleichzeitig eine sog. „Geist-Taufe“ gelehrt wird: „We believe that the Lord Jesus Christ baptizes believers in the Holy Spirit, in whom we are also sealed for the day of redemption.“   

Hier wird also eine Heilig-Geist-„Taufe“ samt einer „Versiegelung“ für den „Tag der Erlösung“ gelehrt, womit vermutlich das Jüngste Gericht gemeint ist.PAX

Sodann heißt es dort: „We also believe that signs and wonders, as well as all the gifts of the Spirit described in the New Testament, are operative today and are designed to testify to the presence of the kingdom and to empower and edify the Church to fulfill its calling and mission.“ 

Hier werden die in Charismatikerkreisen so hochgeschätzten „Zeichen und Wunder“ erwähnt, welche angeblich die Gegenwart des Gottesreiches bezeugen und die Kirche erbauen. 

Obwohl die Heilige Schrift anderes lehrt, verkündet Bob Fraser eine absolute Heilsgewißheit für alle Christen: „We believe that when Christians die, they pass immediately into the blessed presence of Christ.“

Es wird demnach behauptet, daß alle Christen nach ihrem Tod mit der Gegenwart Christi gesegnet werden, also in den Himmel kommen. Danach ist davon die Rede, daß die Ungläubigen in die Hölle kommen. (Für Gläubige, die massiv gegen göttliche Gebote verstoßen und unbußfertig sterben, gilt die ewige Verlorenheit also offenbar nicht, was jedoch unbiblisch ist.)

Weiter heißt es, Taufe und Abendmahl seien zwar als Anordnungen der Kirche „zu beachten“, aber sie seien kein Mittel des Heils„.  –  Somit wird ausdrücklich die Heilsnotwendigkeit der Taufe bestritten. 

Typisch schwarmgeistig ist die Erwartung glorreicher kommender Zeiten für die gläubige Schar. Die Kirche werde in der Endzeit „in großer Macht zum Sieg gelangen“.

Die Endzeit bringe eine große „Ernte von Seelen“ und die Ausbreitung einer „siegreichen“ Kirche; diese werde eine „beispiellose Einheit, Reinheit und Macht des Heiligen Geistes erleben“ etc. (Original-Zitate siehe dort.) Charismatische Großveranstaltung

Diese euphorische Vorstellung einer weltweiten Erweckung und triumphalistischen Christenheit vor der Wiederkunft des HERRN ist ein entscheidender Irrtum in der Charismatik.

In Wirklichkeit haben sowohl Christus wie Paulus für die Endzeit das genaue Gegenteil angekündet, nämlich einen allgemeinen Glaubensabfall bzw. vielfache Verwirrung und Verführung durch falsche Zeichen und Wunder innerhalb der Christenheit (wobei gerade gewisse Fehlentwicklungen in der Charismatik hierzu beitragen).

Bezeichnend für die Pfingstbewegung, in der Frauen eine große Rolle spielen und ohnehin die Mehrheit der Anhänger bildet, ist auch die folgende Aussage: „We believe that women, no less than men, are called and gifted to proclaim the gospel and do all the works of the kingdom.“  

Obwohl Christus in seinen Apostelkreis keine Frauen berufen hat, schreibt Fraser, daß Frauen nicht weniger als Männer dazu berufen seien, das Evangelium zu verkünden und in allen Tätigkeiten des Reiches Gottes zu wirken  –  in „allen“?

Natürlich sollen Frauen als „Laienmissionarinnen“ ebenso aktiv sein wie Männer, zumal Frauen zur Jüngerschar Jesu und zum Mitarbeiterkreis der Apostel gehörten. Doch das Apostelamt selbst bzw. die sakramentale Priesterweihe hat Christus den Männern vorbehalten. Es gab auch im Alten Bund keine Priesterinnen  –  aber sowohl im AT wie im NT mehr als genug Aufgaben für die Frau im Laienapostolat.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

ERGÄNZENDER ARTIKEL über die MEHR-Konferenz hier: https://charismatismus.wordpress.com/category/visionen-und-charismatik-kritik/elsen-arne-gebetsheiler/


Sri Lanka: Buddhisten-Gewalt gegen Christen nimmt seit Jahren massiv zu

Allein in den ersten zehn Monten des Jahres 2013 wurden in Sri Lanka 65 Fälle von buddhistischer Gewalt gegen Christen registriert. Dies teilt die “National Christian Evangelical Alliance of Sri Lanka” (NCEASL) mit.

Die steigende Tendenz zur religiösen Intoleranz bestätigte auch der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Navi Pillay, nach seinem jüngsten Besuch in Sri Lanka, der zudem fehlendes staatliches Vorgehen gegen die Verantwortlichen beklagte. c9bf956817

Sri Lanka wird mit seiner zu 70% buddhistischen, zu 12% hinduistischen, zu 10% muslimischen und zu 7,5% christlichen Bevölkerung oft als multireligiöses und tolerantes Land dargestellt. Die Regierung betont, daß Kirchen, Moscheen und Hindu-Tempel in den Städten problemlos nebeneinander stehen.

Unterdessen geht aus einem von der “National Christian Evangelical Alliance of Sri Lanka” (NCEASL) veröffentlichten Bericht zur Lage im Jahr 2012 hervor, dass es 52 Übergriffe gegen Christen gab und damit einen Anstieg um 100 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Tendenz blieb auch im Jahr 2013 steigend.

Allein im vergangenen Oktober kam es zu sieben Übergriffen auf christliche Gemeinden, darunter Zwangschließung von Kirchen, Vandalismus, Brandstiftung und Bedrohung sowie Mißhandlung von Gemeindeleitern. Dabei werden fanastische Massen oft von buddhistischen Mönchen angeführt, die das Christentum als eine “ausländische und für Sri Lanka fremde Religion” ansehen. Nach Angaben von NCEASL bleiben solche Übergriffe in den meisten Fällen unbestraft.

Quelle: Fidesdienst / Foto: HMK


Libanon: Einsatz für die – von syrischen Rebellen entführten – Ordensfrauen

Der Chef der libanesischen Sicherheitskräfte, General Abbas Ibrahim, bemüht sich im Auftrag des libanesischen Präsidenten Michel Sleiman am heutigen 7. Dezember in Katar um die Freilassung der aus ihrem Kloster in Maalula entführten Ordensschwestern, deren Aufenthaltsort derzeit nicht bekannt ist.

General Ibrahim soll auch mit dem Fernsehsender “Al-Jazeera” Kontakt aufgenommen haben, um zu erfahren, woher das Video stammt, das am gestrigen 6. Dezember ausgestrahlt wurde und das die Nonnen auf dem Sofa sitzend in einem großen Raum zeigt, während eine männliche Stimme sie auffordert, zu bestätigen, dass es ihnen gut geht und dass sie nicht entführt, sondern in „Sicherheit“ gebracht wurden, nachdem Maalula erneut von Rebellen erobert wurde.

Die einzig bislang bekannte Forderung stellte am 6. Dezember die Miliz “Free Qalamun“ (syrische Aufständische), deren Sprecher Mohannad Abu al-Fidaa erklärte, man werde die entführten Ordensfrauen nur gegen die Entlassung von 1000 Frauen aus syrischen Gefängnissen freilassen.

Quelle: vatikanischer Fidesdienst

HINWEIS unserer Redaktion: Auf dem erwähnten Video sieht man, daß den Ordensschwestern ihre Brustkreuze weggenommen wurden.


Der HERR heilt die gebrochenen Herzen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 147 (146),1-6:

Gut ist es, unser’m Gott zu singen;  
schön ist es, ihn zu loben.
Der HERR baut Jerusalem wieder auf,
ER sammelt die Versprengten Israels.

ER heilt die gebrochenen Herzen
und verbindet ihre schmerzenden Wunden.
ER bestimmt die Zahl der Sterne
und ruft sie alle mit Namen.

Groß ist unser HERR und gewaltig an Kraft,
unermeßlich ist seine Weisheit.
Der HERR hilft den Gebeugten auf
und erniedrigt die Frevler.


Moderne Gehirnforschung bestätigt die Unterschiedlichkeit von Mann und Frau

„Gott schuf sie als Mann und Frau“  –  so heißt es im 1. Buch Moses (1,27) am Anfang der Bibel. Doch die Anhänger des „Gender-Mainstreaming“ bestreiten grundsätzliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. BILD0230

Genderisten sind der Ansicht, dass die Verschiedenheit nur kulturell konstruiert ist. Gender steht aus ihrer Sicht für das „soziale“, angeblich von der Gesellschaft anerzogene Geschlecht. Was nur anerzogen sei, lasse sich auch umerziehen, so ihre These.

Und diese vermeintliche Erkenntnis soll zur Grundlage aller gesellschaftlichen Entscheidungen und Prozesse gemacht werden (daher der Ausdruck „Mainstreaming“). Das bedeutet aus der Sicht der Genderforscher: Geschlechtsunterschiede müssen bis auf die unvermeidbaren Äußerlichkeiten eingeebnet werden.

Studie aus USA widerspricht Gender-Thesen

Doch eine aktuelle Studie der US-amerikanischen Universität von Pennsylvania widerspricht den Theorien der Genderisten. Demnach „ticken“ Männer und Frauen im Gehirn unterschiedlich. Die Wissenschaftler in Philadelphia stellten fest, dass männliche Hirnhälften mehr Nervenbahnen aufweisen als weibliche. Dafür punktet das weibliche Denkorgan mit mehr Brücken zwischen den beiden Seiten. Dementsprechend verteilen sich Stärken und Schwächen der Geschlechter.

Die Studie der Gehirnforschern beruht auf der Untersuchung von 949 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Wissenschaftlerin Madhura Ingalhalikar und ihr Team nutzten ein Verfahren, dass die Bewegung von Wassermolekülen im menschlichen Denkorgan sichtbar macht und so Rückschlüsse auf Zahl, Verlauf und Länge der Nervenfasern ermöglicht.

Frauen sprachlich begabter, Männer räumlich

So stellten die Forscher fest, dass Männer-Hirne offenbar für eine Kommunikation innerhalb der Hirnhälften optimiert seien. Eine frühere reine Verhaltensstudie mit deutlich mehr Probanden hatte ergeben, dass sich Frauen besser Wörter und Gesichter merken können, generell aufmerksamer sind und ein besseres soziales Erkenntnisvermögen haben.  120505288_BV_July und Mike

Dafür konnten die Männer räumliche Informationen besser verarbeiten und Bewegungen besser koordinieren. Derartige Beobachtungen führten in Deutschland bereits zu Buchtiteln wie „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken.“

Für den Gehirnforscher und bekennenden Christen Prof. Manfred Spreng aus Erlangen kommen die Feststellungen der Universität in Philadelphia nicht überraschend. Die Verschiedenheit der Geschlechter liege in der „Optimierungsabsicht“ des „genialen Schöpfer-Gottes“ begründet, sagte er auf Anfrage der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

Leidtragende des Genderwahns sind die Kinder

Danach sollten sich Mann und Frau ergänzen. Wer sie gleichmachen wolle, „vergewaltige“ beide Geschöpfe. Die Leidtragenden seien die Kinder und Familien.

Der hohe Anteil depressiver kranker Mädchen und Frauen in Schweden sieht er als Folge der konsequenten Gender-Erziehung an, die insbesondere Frauen ihrer Identität beraube. Frausein werde damit häufig nur auf das Äußerliche reduziert.

Naturwissenschaftler in aller Welt sähen die Unterschiede der Geschlechter ähnlich wie er, so der emeritierte Professor, wollten sich aber nicht „politisch unkorrekt“ äußern. Er befürchtet, dass sich Gender-Anhänger von den empirischen Feststellungen der US-Studie nicht beeindrucken lassen: „Sie meinen, sie hätten die bessere Theorie.“

Dr. Spreng arbeitet gerade an der vierten Auflage eines Buches zum Unterschied der Geschlechter, das im Januar erscheinen soll (Titel: „Vergewaltigung der sexuellen Identität“). Darin beschreibt der Professor zahlreiche neurophysiologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern, die weder durch Erziehung, noch durch sozio-kulturelle Veränderungsbestrebungen überbrückbar seien.

Ferner geht er auf die Gefährdung der Gehirnentwicklung von Kindern durch Gender-Mainstream-Aktivitäten ein.

Quelle: http://www.idea.de

Gemälde: Evita Gründler


Hamas in Gaza: Todesurteil für Palästinenser wegen „Zusammenarbeit“ mit Israel

Ein Militärgericht in Gaza hat einen Mann zum Tod durch Erhängen verurteilt. Er soll angeblich mit Israel zusammengearbeitet haben, meldete die  palästinensische Nachrichtenagentur Ma’an. Was dem Mann, von dem nur die Initialen A.K. bekannt sind, im Detail vorgeworfen wird, ist nicht bekannt.

Gemälde: Evita Gründler

Gemälde: Evita Gründler

Erst am 22. Juni hatten die radikal-islamischen Hamas-Machthaber in Gaza zwei Männer hängen lassen, weil sie angebliche Kollaborateure waren. In den palästinensischen Gebieten ist für Mord, Drogenhandel und „Zusammenarbeit mit dem Feind“ die Todesstrafe vorgesehen.

Nach Angaben des palästinensischen Zentrums für Menschenrechte hat die Hamas seit ihrer Machtübernahme  im Jahr 2007 insgesamt 17 Menschen hinrichten lassen.

Menschenrechtsgruppen aus aller Welt hatten die Hinrichtungspraxis kritisiert. Auch die Vertreter der EU in Jerusalem und Ramallah verurteilten die Hinrichtungen. Das Regime in Gaza zeigt sich davon unbeeindruckt.

Auch palästinensische Christen haben im Gazastreifen unter zunehmender Verfolgung zu leiden.  

Quelle: http://www.israelheute.com