10. Dezember, Tag der Menschenrechte: Die EU tritt das Lebensrecht mit Füßen

Von Günter Annen

Der 10. Dezember wird seit 1948 als „Internationaler Tag der Menschenrechte“ begangen. Seit Ende des 2. Weltkrieges und der Nazi-Diktatur haben 193 Staaten die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ (AEMR) der Vereinten Nationen (UN) anerkannt. images (2)

Man wollte die menschenverachtenden Verbrechen weltweit wirksam bekämpfen und ihnen nie wieder eine Entwicklungsmöglichkeit geben.

Doch der 10. Dezember 2013 könnte in der EU-Gemeinschaft ein Wendepunkt sein. 

Just am 65. Gedenktag der Menschenrechte soll im EU-Parlament im zweiten Anlauf über den „Estrela-Bericht“ abgestimmt werden. Bereits am 22. Oktober wurde dieser Bericht nach einem Eklat im Parlament  in den Ausschuß „Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter“  (FEMM) zur Überarbeitung zurückverwiesen.

Der Ausschuß hat es in einem „Hau-Ruck-Verfahren“ geschafft, das Papier ohne wesentliche Änderungen wieder zur Abstimmung ins Parlament zu bringen. Warum diese Eile? 

Die linken und grünen Genossen sind sich offenbar nicht sicher, ob sie nach der EU-Wahl im Mai 2014 noch über Mehrheiten im Parlament verfügen werden.

Stimmen die Parlamentarier diesem Dokument zu, wird quasi aus der Kindstötung im Mutterleib ein Menschenrecht der Frau. Jährlich würden somit etwa 1,2 Millionen Menschenrechtsverletzungen an Ungeborenen in der EU gerechtfertigt.  Der Massenmord an Ungeborenen stellt heute bereits zahlenmäßig alles Dagewesene in den Schatten   –  wohlgemerkt: „nur EU-weit“ gesehen.

Nach dem „Estrela-Bericht“ sollen Tötungseinrichtungen bzw. Abtreibungs-Organisationen in Zukunft nachhaltiger aus Steuermitteln unterstützt werden.

Ärzte und medizinisches Personal sollen zudem gezwungen werden können, vorgeburtliche Kindstötungen vorzunehmen. Eine Weigerung wäre nicht möglich, da die Tötung eines ungeborenen Kindes als medizinische Maßnahme umdefiniert würde. Eltern würde die Souveränität über die Erziehung und Aufklärung ihrer Kinder genommen.

Dies sind nur einige Punkte aus dem am kommenden Dienstag zur Abstimmung stehenden Papier. EU-Präsident Martin Schulz wünscht keine Diskussion und wird sich am 10.12.in Straßburg persönlich um ein Gelingen der Abstimmung bemühen.

68 Jahre nach Auschwitz hoffen wir, daß auch innerhalb des linken Lagers genügend weitsichtige und mutige Parlamentarier den Menschenrechtsverletzungen und auch den Vorboten einer EU-Diktatur über Parteigrenzen hinweg in jeder Form eine Absage erteilen.

HIER die Mailanschriften der EU-Abgeordneten für Pro-Lebensrechts-Schreiben (Protest gegen „Estrela“): http://www.nachrichten-lebensrecht.de/aktion/eu/m-estrela.htm

Initiative Nie Wieder!
Klaus Günter Annen
Cestarostraße 2, D-69469 Weinheim
Telefon: 06201/2909929  Fax: 06201/2909928
E-Mail: info@babycaust.de

2 Kommentare on “10. Dezember, Tag der Menschenrechte: Die EU tritt das Lebensrecht mit Füßen”

  1. […] Original: https://charismatismus.wordpress.com/2013/12/08/10-dezember-tag-der-menschenrechte-die-eu-tritt-das-l… […]

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  2. heureka47 sagt:

    Die zivilisierte Gesellschaft hat auch aus der letzten großen „Kollektiven Psychose (1933-1945) nicht gelernt; sie hat die Ursache, die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“ nicht – angemessen – erkannt und keine Maßnahmen zur grundlegenden Heilung durchgeführt.

    Folglich ist nach der „Dekompensation“ 1933-1945 die Kollektive Neurose wieder im üblichen Tempo des exponentiellen Wachstums weitergewachsen und droht nun mit einer weiteren „Kollektiven Psychose“.

    Wie der Brudermord des Kain an Abel symbolisch vor Augen führt, haben wir es seit dem Beginn der Kollektiven Neurose auch mit einem „Genozid-Programm“ zu tun, während es sich insgesamt um ein „Massen-Suizid-Programm“ handelt.

    „Menschenrechte“ stehen in der zivilisierten Gesellschaft weit überwiegend nur auf dem Papier und werden – glaube ich – weitaus mehr mißachtet denn ge-achtet. Generell wird das Leben mißachtet – außer das eigene; DAS ist den krankhaft egoistischen Kollektivneurotikern selbstredend überaus wichtig.

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