Nelson Mandela kämpfte für Abtreibung und führte die Homo-Ehe in Südafrika ein

Der Tod des ehem. südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela hat allenthalben große Trauer ausgelöst, auch in vielen kirchlichen Kreisen, katholischen und evangelischen, freilich zudem in der Kommunistischen Partei Südafrikas, die ihn in ihrem Nachruf als einstigen aktiven Mitkämpfer und als einen der ihren feiert.

Der Friedensnobelpreiträger starb am 5. Dezember im Alter von 95 Jahren in Johannesburg.

Mandela gehörte den Methodisten an; diese protestantische Konfession zählt zu den liberalen Freikirchen (wogegen die meisten anderen evang. Freikirchen theologisch eher konservativ ausgerichtet sind).

Der protestantisch geprägte Weltkirchenrat würdigte Mandela in den höchsten Tönen als „moralische Autorität“ und „Befreier der Afrikaner“; ähnlich reagierte der Lutherische Weltbund in Genf und EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider. nodstartbild_program_13_14

Ein Teil der mitunter überschwänglichen Anerkennung  für den weltbekannten Politiker mag berechtigt sein. Gleichwohl sollte nicht verschwiegen werden, daß Mandela sich vehement für die Einführung der Homo-Ehe und die Legalisierung der Abtreibung eingesetzt hat.

1996 unterzeichnete er eines der freizügigsten (tödlichsten) Abtreibungsgesetze der Welt  –  vorher war die Tötung ungeborener Kinder in Südafrika verboten.

Im gleichen Jahr sorgte er bereits dafür, daß die Grundlage für die später von ihm eingeführte Homo-Ehe gelegt wurde, indem Südafrika als erster Staat der Welt die „sexuelle Orientierung“ als Nicht-Diskriminierungsgrund ausdrücklich verfassungsrechtlich verankerte.

In einem seiner Bücher schrieb Mandela pro Abtreibung: „Frauen haben das Recht zu entscheiden, was sie mit ihrem Körper tun wollen.“  –  Schwangere haben aber nicht das Recht, über den Körper und das Lebensrecht des ungeborenen Babys zu entscheiden.

Außerdem ließ auch Mandelas Privatleben sehr zu wünschen übrig, denn der große Held war vor allem ein „Frauenheld“  –  er war dreimal verheiratet; seine erste Frau Evelyn Ntoko Mase, die er im Stich ließ, kann den euphorischen Personenkult um ihren Ex verständlicherweise nicht nachvollziehen: „Wie kann ein Mann, der Ehebruch begangen und seine Frau und Kinder verlassen hat, mit Christus verglichen werden? Die Welt betet Nelson zu sehr an.“

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Näheres über Mandelas Pro-Abtreibungs-Kampagne auf dieser US-amerikanischen Lebensrechts-Seite: http://www.lifesitenews.com/news/pro-life-leaders-urge-caution-while-pope-and-bishops-praise-controversial-n


Gibt es Perspektiven für den Lebensschutz angesichts des Koalitionsvertrags?

Benno Hofschulte zum Koalitionsvertrag und zu Lebensrechtsfragen

Unser Autor Mathias von Gersdorff (siehe Foto) führte ein Gespräch mit Benno Hofschulte, dem Leiter der Aktion SOS LEBEN in Frankfurt; dabei ging es vor allem um den Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD sowie um die Perspektiven für den Lebensschutz im nächsten Jahr.

Mathias von Gersdorff: Sind Sie glücklich über den Koalitionsvertrag zwischen der Union und der SPD?

M. von Gersdorff

Benno Hofschulte: Angesichts der Tatsache, dass von nun an die SPD bereit ist, mit der SED-Nachfolgepartei „Die Linke“ auf Bundesebene zu koalieren, wird man vielleicht in einigen Jahren diesen Koalitionsvertrag aus der Perspektive des Lebensrechts für gut halten, weil keine Erleichterung und keine großzügige finanzielle Förderung der Abtreibungen enthalten sind. Aus gegenwärtiger Perspektive ist das Papier natürlich jämmerlich.

MvG: Was hätte man denn erwarten können?

B.H.: Sehen Sie: Schon die Tatsache, dass kaum jemand Verbesserungen hinsichtlich des Lebensrechts in den Koalitionsverhandlungen erwartet hat, zeigt, was für eine Meinung über unsere Politiker in der Öffentlichkeit herrscht.  PICT0173

Man fragt sich, in welcher seelischen und geistigen Verfassung sich viele unserer Politiker befinden. Sie scheinen panische Angst vor den Reaktionen der Abtreibungsbefürworter zu haben. Diese Panik, diese Phobie, scheint sie in eine Starre zu versetzen hinsichtlich des § 218.

Das FOTO zeigt Hofschulte (links neben einem jungen Brasilianer) beim 1000-Kreuze-Marsch in Münster

MvG: Was ist also zu tun?

B.H.: Zuallererst darf man sich als Lebensrechtler nicht entmutigen lassen. Insbesondere darf man nicht glauben, das Thema würde niemand interessieren. Gegenwärtig haben wir die Situation, dass die Abtreibungslobby das Thema Abtreibung in der Öffentlichkeit am liebsten abwürgen würde. Wir als Lebensrechtler müssen dafür sorgen, dass das nicht geschieht, was nicht besonders einfach ist, denn von den großen Medien kommt kaum Unterstützung.

Dafür müssen wir unsere eigenen Medien schaffen, um das Thema an das große Publikum heranzutragen. Aus diesem Grund organisieren wir seit Jahren Massenbriefaussendungen. In den letzten Jahren wurde das Internet für die Öffentlichkeitsarbeit immer wichtiger. (…)

Behinderte: Abtreibung bis kurz vor der Geburt

Der jetzige Koalitionsvertrag widmet den Menschen mit Behinderungen tatsächlich relativ viel Raum. Unter anderem ist folgender Satz enthalten: „In allen Bereichen des Lebens sollen Menschen mit Behinderungen selbstverständlich dazugehören und zwar von Anfang an.“   –  „Von Anfang an“ bedeutet eigentlich, von der Zeugung an. So gesehen ist es sehr enttäuschend, dass man keine Silbe über die Tatsache verliert, dass die Menschen mit Behinderungen die einzigen sind, die noch unmittelbar vor der Geburt abgetrieben werden.

Das geschieht zwar rein juristisch gesehen nicht aufgrund der Behinderung des Kindes, aber in der Praxis ist das sehr wohl so. Man schätzt, dass beispielsweise etwa 95 Prozent der Kinder mit Down-Syndrom im Mutterleib getötet werden. Allerdings ist das öffentliche Bewusstsein für diese grausame Situation sehr stark in den letzten Jahren gewachsen, wozu auch der „Down-Syndrom-Tag“ beigetragen hat. Ich bin optimistisch, dass sich hier etwas machen lässt.

Quelle und vollständiges Interview hier: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2013/12/gesprach-mit-sos-leben-leiter-benno.html


Landgericht Bonn entlastet ehem. Oberst Georg Klein: kein schuldhaftes Versagen

Das Landgericht Bonn hat im Schadensersatzprozeß gegen die Bundesrepublik Deutschland die Klage der Opfer und Hinterbliebenen des NATO-Luftangriffs bei Kundus in Afghanistan im Jahre 2009 zurückgewiesen.

Dazu erklärt der stellv. verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Henning Otte:

„Das Landgericht Bonn hat mit seinem Urteil im Rechtsstreit um Schadensersatz nach der Bombardierung zweier durch Taliban entführte Tanklaster den damals kommandierenden Oberst Georg Klein entlastet. Ihm kann keine schuldhafte Verletzung seiner Sorgfaltspflichten vorgeworfen werden. be2004_38_551

Mit dieser Entscheidung hat das Gericht einen vorläufigen Schlussstrich unter die Bestrebungen gesetzt, die Zerstörung der gekaperten Tanklaster durch einen gezielten Bombenabwurf zur Grundlage für Schadensersatzansprüche der Angehörigen der getöteten oder verletzten Personen zu machen.

Die umfangreiche Beweisaufnahme ergab, dass der damalige Oberst Klein seine Mittel ausgeschöpft hatte, um die Personen, die sich bei den Tanklastzügen aufhielten, als Kämpfer oder Zivilisten zu identifizieren. Nach den ihm vorliegenden Meldungen durfte er davon ausgehen, dass sich am Ort des Geschehens und zu dieser Nachtzeit keine Zivilisten aufhielten.

Die Bundesregierung hat bereits ohne Anerkennung einer Rechtspflicht umfangreiche Entschädigungszahlungen an die Angehörigen der Opfer geleistet.“


Stellungnahme der CDU/CSU-Bundestags-fraktion zur Causa ESTRELA-Bericht

„Kein Tötungsrecht in einem rechtsstaatlichen Europa“

Das EU-Parlament hat den so genannten Estrela-Bericht über „sexuelle und reproduktive Rechte“ zurückgewiesen.

Dazu erklären die stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Ingrid Fischbach, und die Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Maria Flachsbarth: reichstag_flaggen_368s

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt die Zurückweisung des Estrela-Berichts durch das EU-Parlament. Denn dieser hatte unter dem Oberbegriff der ‚sexuellen und reproduktiven Gesundheit‘ ein Recht auf Abtreibung festgeschrieben und dieses als Handlungsziel europäischer Politik erklärt.

Besonders die Forderung, das Recht von Ärzten und Krankenpflegern in Frage zu stellen, aus Gewissensgründen nicht an einer Abtreibung mitzuwirken, lehnen wir entschieden ab. Nach unserer festen Überzeugung darf es in einem rechtsstaatlichen Europa kein Recht auf Tötung ungeborener Kindern geben.

Außerdem missachtet die im Bericht enthaltene Forderung nach Vorgaben für die 28 EU-Staaten zur Abtreibungsgesetzgebung und zum Sexualkundeunterricht die unterschiedlichen Traditionen der Staaten und ihr Recht, dies eigenverantwortlich zu regeln. Die Europäische Union besitzt für weite Teile der erhobenen Forderungen keine Gesetzgebungsbefugnis.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hatte sich entschieden gegen den Estrela-Bericht gewandt und dessen Zurückweisung durch das Europäische Parlament empfohlen.

Der von der EVP-Fraktion eingebrachte und beschlossene Entschließungsantrag, der die Festlegung der Gesundheitspolitik, die Organisation des Gesundheitswesens und der medizinischen Versorgung sowie die schulische Sexualerziehung in der alleinigen Zuständigkeit der EU-Mitgliedsstaaten belässt, ist ein großer Erfolg für die Menschenrechte in Europa.“

Hintergrund:

Im Zusammenhang mit dem umstrittenen sog. Estrela-Bericht – 2013?0(INI) – über sexuelle und reproduktive Gesundheit und damit verbundenen Rechten votierten die Abgeordneten des Europäischen Parlaments am 10. Dezember 2013 über einen alternativen Entschließungsantrag, der von der EVP-Fraktion eingebracht worden war. Er belässt sowohl die Festlegung der Gesundheitspolitik, die Organisation des Gesundheitswesens und der medizinischen Versorgung als auch die schulische Sexualerziehung in der alleinigen Zuständigkeit der EU-Mitgliedsstaaten.

Dieser Entschließungsantrag erhielt eine knappe Mehrheit: von 669 Abgeordneten stimmten 334 dafür und 327 dagegen, 35 enthielten sich. Der Estrela-Bericht wurde damit zurückgewiesen.

Der zurückgewiesene Estrela-Bericht war vom Ausschuss für die Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter vorbereitet worden. Zuständige Berichterstatterin ist die portugiesische Europaabgeordnete Edite Estrela.

Der Bericht befasste sich thematisch unter anderem mit Gesundheitsvorsorge, freiwilliger Familienplanung und Schwangerschaftsabbrüchen in der EU. Unter anderem sollte das Recht, die Mitwirkung an einer Abtreibung aus Gewissensgründen abzulehnen, generellen Einschränkungen und staatlicher Aufsicht unterzogen werden. Am 22. Oktober 2013 hatte das Parlament den Bericht bereits abgelehnt und an den Ausschuss zurücküberwiesen.

Auch Ingrid Fischbach und Maria Flachsbarth hatten sich im Vorfeld der Abstimmung schriftlich an den Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, gewandt, um ihre Besorgnis zum Ausdruck zu bringen.


Israel: Nach tagelangen Überschwemmungen Jerusalem in weiß – Schulen geschlossen

In Israel reden alle übers Wetter. Nach den extremen Regenfällen der letzten Tage in weiten Teilen des Landes, die zum Teil zu heftigen Überschwemmungen und Schäden führten, fiel in der Nacht auf Donnerstag der erste Schnee auf Jerusalem.

BILD: Schneetreiben in Jerusalem heute Morgen (Foto: Facebook-Seite von Präsident Peres)

Der Schnee sorgt nicht nur für schöne Fotomotive, sondern stellt auch die Stadtverwaltung und das öffentliche Leben vor Herausforderungen. Die Straßenbahn fährt weiter nach Plan, die Schulen blieben heute in Jerusalem ebenso wie in Haifa aber geschlossen. 


Soldaten im Schnee auf dem Hermon (Foto: ZAHAL)

Auf dem höchsten Punkt des Landes, dem Berg Hermon, liegt der Schnee schon etwas länger. Die Gebirgseinheit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte rechnet in den kommenden Tagen zudem mit heftigen Stürmen im Norden, was einen zusätzlichen logistischen Aufwand bei der Sicherung der Nordgrenze Israels bedeutet.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Genforschung: Wissenschafts-Kontroverse um Gen-Food und zur Wirkung der „Pille danach“

Von Dr. med. Edith Breburda

Wird Wissenschaft zunehmend abhängig von ihren Geldgebern?  – Man denke an Dr. Arpad Pusztai, eine Weltberühmtheit in Sachen Lebensmittel-Sicherheit. Er arbeitete im Rowett-Institut in England  –  die erste Adresse für Food-Safety.

Dr. Edith Breburda

Dr. E. Breburda

Er warnte vor dem Verzehr von genetisch manipulierten Lebensmitteln, sie seien zu wenig getestet. Pusztai behauptete immer, er berufe sich nur auf seine Wissenschaft, er  betreibe keine Reklame gegen diese Lebensmittel. Ideologische Gründe für die Ablehnung von GMO-Food seien nicht ausschlaggebend für seine Haltung.

Er finde es unfair, seine Mitmenschen als Versuchstiere zu benutzen. Er würde niemals genetisch manipulierte Lebensmittel essen, wenn er die Möglichkeit zu wählen hätte. Dr. Pusztai sagt, es sei seine Pflicht, vor diesen Lebensmitteln zu warnen. Es handle sich um eine irreversible Technologie.

Es würde auch nichts nützen, in 50 Jahren zu sagen: „Wir hätten das wissen sollen. Wir haben diese Methoden doch noch gar nicht getestet. Mit der Zeit werden auch die langsam wirkenden Schadstoffe ans Tageslicht kommen.“

Dr. Pusztai arbeitete mit Lezithin-Kartoffeln. Ratten, die mit diesen Kartoffeln gefüttert wurden, zeigten ein defektes Immunsystem. Auch das Wachstum der Tiere hörte auf.

Warnungen von Dr. Arpad Pusztai

Doch es hieß, der Wissenschaftler hätte sich mit seiner Warnung viel zu weit aus dem Fenster gelehnt. Seine Aussagen würden den teuren Werbekampagnen der Biotechnologie-Konzerne eminenten Schaden zufügen.

Nachdem der Forscher davon abriet, GMO-Techniken einseitig anzuwenden, wurde er sofort entlassen. Weiterhin wurde ihm im Augst 1998 verboten, mit den Medien zu sprechen, um sich zu verteidigen.

Das Rowett-Institut verkündete, Pusztai sei ein alter, seniler Mann. Damals war er 68 Jahre alt. 24 Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern bestätigten unabhängig voneinander Pusztai’s Aussagen. Ein Ärzte-Komitee bescheinigte, dass Pusztai keinerlei Demenz-Symptome oder sonst etwas dergleichen aufweise.

Mit diesem Urteil war der Biotechnologische Konzerne nicht zufrieden. Die Königliche Gesellschaft in England wurde beauftragt, ein zweites Untersuchungskomitee einzuberufen. Die Forschungsergebnisse von Pusztai’s wurden von diesem Komitee als nicht beweiskräftig und fehlerhaft eingestuft.

Lancet, eines der weltweit bekanntesten wissenschaftlichen Magazine, war empört über ein derartiges unverschämtes Urteil.

Das Rowett Research Institut in Aberdeen, Schottland, war früher einmal gemeinnützig und unabhängig. Margaret Thatcher und ihre Regierung kürzten die Mittel  – und so wurde die Forschungseinrichtung von der Industrie abhängig.

Diffamierung eines kritischen Wissenschaftlers

Nachdem Pusztai rausgeflogen war, hörte man Gerüchte, dass ein führendes Saatgutunternehmen dem Institut enorm viele US-Forschungsgelder bewilligt hatte. Deshalb zog man die Aussagen von Pusztai ins Lächerliche.

Weltweit wurde berichtet, der Wissenschaftler sei nicht mehr Herr seiner Sinne und seine Erklärungen über die Schädlichkeit von gentechnisch manipulierten Organismen seien nichts anderes als ein Hirngespinst. Sie würden jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehren.

Man fürchtet, ein Multimilliarden-Projekt zu verlieren  – und so musste man den „Whistleblower“ vernichten. Es wäre eher ungewöhnlich, wenn man gegen Pusztai nicht mit maximaler Schärfe vorgegangen wäre, erklärte die Gesellschaft der Ärzte und Wissenschaftler für Verantwortungsbewußte Forschung und Technologie im Jahr 2000. Man nennt sie „Physicians and Scientists for responsible application of science and technology“, abgekürzt PRSAST[1].

Kritischer Genforscher Prof. Gilles-Eric Séralini

2013 machte Professor Gilles-Eric Séralini Schlagzeilen. Der umstrittene französische Genforscher hatte 2012 in einem angesehenen wissenschaftlichen Journal Rattentumorfotos mit der dazugehörigen Schockstudie „Genmais verursacht Krebs“ publiziert.

Die Aussagen seiner Studie wurden von einigen Fachwissenschaftlern aufgrund „ungeeigneter Designs, unzureichender Auswertung, lückenhafter Darstellung der Ergebnisse und fehlender aussagekräftiger statistischer Tests“ angezweifelt.

Dieter Janey nahm die Publikation total auseinander. Alles sei falsch, die Qualität der Daten, die zu geringe Zahl der Versuchstiere, die Verwendung von Tieren, die ohnehin leicht Krebs bekommen, der Inhalt, Studiendesign und die Interpretation der Daten. Das Einzige, was er nicht anfechten konnte, war die Fülle der Daten, die Séralini in seiner Langzeitstudie gesammelt hatte.

Prof. Séralini wurde empfohlen, seine Forschungsergebnisse zu widerrufen. Er weigerte sich. Die Fachzeitschrift „Food and Chemical Toxicology“ hat daraufhin im November 2013 den Artikel zurückgezogen. Dabei gibt es keinerlei Belege für ein wissenschaftliches Fehlverhalten von Prof. Séralini.

Wissenschaftler, welche die Korrektheit der Studie bestätigten, wurden mundtot gemacht. Man argumentierte, Amerikaner konsumieren GMO-Produkte und es haben sich noch keine Hinweise auf gesundheitliche Wirkungen ergeben. GMO- Lebensmittel sind jedoch nicht in den USA ausgezeichnet. Die krankheitserregende Wirkung von gentechnisch veränderten Nahrungsmittelen kann somit lange Zeit unbemerkt bleiben.

Gesundheits-Sendung „Dr. OZ“ klärte auf

Die meistgesehenen Fernsehsendungen in den USA sind Talk-Shows über gesunde Ernährung, wie die Sendung von „Dr. OZ“. Sie berichtete über Séralini’s Ratten-Versuche. Die Studie wurde als bemerkenswert und ungemein wichtig bezeichnet.

Gleich zu Beginn erfuhr der Zuschauer über die Spargue-Dawley-Ratten und ihre spontane, mehr altersbedingte Krebsrate von 15-20%. Bei den Langzeit-Fütterungsversuchen mit GMO-Nahrungsmitteln erkrankten jedoch 80% der Tiere.  – Dr. OZ fragte seinen Gast Dr. Bernhoft, warum unter solchen Umständen derartige Versuche unter den Tisch gekehrt werden.

Dr. Bernhoft ist ehem. Präsident der Amerikanischen Akademie für Umweltmedizin. Bernhoft verbindet das Auftreten von Allergien, Asthma, Autoimmunkrankheiten, gastrointestinalen Erkrankungen, Diabetes vom Typ-2, einen hohen Cholesterinspiegel und vieles mehr mit dem Verzehr von genetisch modifizierten Nahrungsmitteln.

Es ist unter solchen Umständen unverständlich, dass nicht bereits vor 20 Jahren Sicherheitsstudien über genmanipulierte Lebensmittel begonnen haben. Aber wie war es damals?

Mitarbeiter der Amerikanischen „Food and Drug Administration“ bedrängten ihre Vorgesetzten, Langzeitstudien durchzuführen. Sie vermuteten, genmanipulierte Nahrungsmittel seien gefährlich, weil sie zu Vergiftungen und zum Ausbruch von neuen unbekannten Krankheiten führen könnten. Die FDA, so meinte Dr. Bernhoft, spielte die Befürchtungen herunter.

Die Warnungen der Wissenschaftler wurden ignoriert. Man bezeichnet in den USA Kurzzeitstudien, die die Leute beruhigen sollen, als Tabakwissenschaften [2].

Debatte um die „Pille danach“ in Deutschland

Derartige Kontroversen kann man auch auf anderen Gebieten beobachten. Weltweites Aufsehen erregte im Dezember 2012 eine Auseinandersetzung bezüglich der Abgabe der ‚Pille danach’ (PD) in Köln. Ein katholisches Krankenhaus erlaubte schließlich die Freigabe der Pille danach im Fall einer Vergewaltigung.

Kardinal Meisner wurde von Frauenärzten über ein neues verfügbares Präparat zur Notfallkontrazeption in Kenntnis gesetzt. Es handelt sich um die angeblich ausschließlich ovulationshemmende Pille ellaOne®, die Ulipristalacetat (UPA) als Wirkstoff enthält.

Dabei bestehen eindeutige Äußerungen der ellaOne® vertreibenden Firmen Watson- und HRA-Pharma, wonach Ulipristalacetat auch eine nidationshemmende (frühabtreibende) Wirkung aufweist. Nur wenige Wissenschaftler erwähnen diesen Zusammenhang.

Nachweis frühabtreibender Wirkung

Prof. Dr. Rudolf Ehmann hat  im November 2013 in einer langen Abhandlung mit dem Titel „Kontroverse um Wirkungsmechanismen von Postkoitalpillen“ die nidationshemmende Wirkung des UPA eindeutig bestätigt.

Es handelt sich um einen selektiven Progesteron-Rezeptor-Modulator (SPRM), der die Progesteronwirkung im inneren Genitale der Frau außer Kraft setzt, wodurch insbesondere die Tubenfunktion und das Endometrium so verändert werden, dass eine Einnistung des Embryos nicht erfolgen kann. Die agonistische Wirkung auf die Progesteronrezeptoren im Ovar bewirkt eine negative Rückkopplung. Damit wird die LH-Ausschüttung reduziert. bzw. der LH-Peak verhindert (Hypothalamus-Hypophysen-Achse).

Die Ovulationshemmung ist in diesem Fall der Hauptwirkmechanismus, jedoch nicht der alleinige Wirkmechanismus. Wird UPA während des LH-Anstiegs verabreicht, findet in 79% kein Eisprung statt. Damit hätte man in 21% „Durchbruchsovulationen“, bei denen dann ein nidationshemmender Effekt zum Tragen kommt, beschreibt Prof. Ehmann.

Angriff auf menschliches Leben

Die Wirkungsdauer von ellaOne® bis 120 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr beruht demnach nicht nur auf der Ovulationshemmung. Die angegebene hohe Sicherheit des UPA deutet auf eine Nidationshemmung hin. Diese übernimmt jetzt die Rolle der Hauptwirkung. Somit hat das Ulipristalacetat eine lebensvernichtende Wirkung aufgrund der Nidationshemmung«. Es handelt sich um einen indirekten Angriff auf entstandenes Leben, indem ihm die nötigen Voraussetzungen zu seinem Weiterleben entzogen werden.

EllaOne® beschleunigt des weiteren die Tubenpassage der Eizelle  –  und das Endometrium wird nicht auf eine Einnistung vorbereitet.

Aus der Tierzucht weiß man, dass Embryos, die am 3. Tag in den Uterus eingebracht werden, schlechtere Überlebenschancen haben, weil sie sich in einem zu frühen  Entwicklungsstadium befinden [3]. Bei Menschen und Primaten findet die Einnistung zwischen dem 7-9 Tag im Blastozystenstadium statt [4].

Die Schlussfolgerung zu der Prof. Ehmann in seiner Studie kommt ist, dass ellaOne® dem  medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs-Präparat Mifepriston (RU 486, Mifegyne®) ähnelt. Aus katholischer Sicht sollte somit auch ellaOne® abgelehnt werden.

Führenden Wissenschaftlern wie Dr. James Trussell, Direktor des Princeton’s Office of Population Research sowie Dr. Elizabeth G. Raymond bestätigen diese Ergebnisse.

Ganz klar heißt es in ihrem Statement vom Februar 2013: „Die Morning After Pill  (Pille danach) verhindert nicht immer den Eisprung – und der Embryo wird somit an einer Einnistung gehindert. Frauen, die solche Präparate einnehmen, müssen darauf hingewiesen werden, damit sie eine fundierte Entscheidung treffen können.“ [5]

HIER unser INFO zu Dr. Breburdas jüngstem Buch: https://charismatismus.wordpress.com/2013/12/01/unser-buch-tip-globale-chemisierung/


[1] Edith Breburda, Promises of New Biotechnologies, Scivias Veralg, September 2011, ISBN-10: 0615548288, ISBN-13: 978-0615548289
[2] Edith Breburda, Globale Chemisierung,vernichten wir uns selbst. Kindle E-book, Scivias Veralg, Nov. 2013
[3] Edith Breburda, Verheissungen der neuesten Biotechnologien, Christiana Verlag 2010
[4] Breburda EE, Dambaeva SV, Golos TG. Selective: Distribution and Pregnancy-Specific Expression of DC-SIGN at the Maternal-Fetal Interface in the Rhesus Macaque: DC-SIGN is a Putative Marker of the Recognition of Pregnancy. Placenta 2006, 27, 11-21
[5] Craine P. B.: World’s top authority on morning after pill says women must be told it may cause abortions. 22. Feb. 2013

Gaza: Hamas hat Milliarden-Euro-Spritze der EU größtenteils veruntreut

Die EU bezahlt das Gehalt für Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Gaza, die offensichtlich überhaupt nicht arbeiten.  

Der Skandal wurde am gestrigen Mittwoch bekannt, nachdem Rechnungsprüfer die Verwendung von rund einer Milliarde Euro an Hilfsgeldern für Palästinenser genau unter die Lupe genommen hatten.  40323-90x80

Nach Angaben des Prüfers Hans Gustav Wessberg ergaben Stichproben, daß vier von zehn angeblich im öffentlichen Dienst Gazas Beschäftigten überhaupt keiner Arbeit nachgehen. In einem Fall habe sich herausgestellt, dass von 125 Angestellten 90 nur auf dem Papier beschäftigt werden.

Die Prüfer haben nun empfohlen, dass die Europäische Union ihre Zuwendungen an die Gaza-Palästinenser stoppt und das Geld stattdessen der Regierung von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas in Ramallah zur Verfügung stellt.

Die Europäische Union übernimmt ein Fünftel der Gehaltszahlungen im öffentlichen Dienst der Palästinenser, sowohl im Gazastreifen als auch im sog. Westjordanland (Judäa und Samaria). Seit 1994 sind nach offiziellen Angaben 5,6 Milliarden Euro aus Europa an die Palästinenser geflossen.

Die Palästinensische Autonomiebehörde war zuletzt in die Kritik geraten, als bekannt wurde, dass sie von Israel freigelassenen Terroristen ein hohes Monatsgehalt als „Haftentschädigung“ bezahlt.

Quelle: http://www.israelheute.com