Papst Benedikt XVI.: „Das kirchliche Lehramt schützt den Glauben der Einfachen“

„Nicht die Gelehrten bestimmen, was am Taufglauben wahr ist, sondern der Taufglaube bestimmt, was an den gelehrten Ausführungen gültig ist. Nicht die Intellektuellen messen die Einfachen, sondern die Einfachen messen die Intellektuellen… 

Foto: Radio Vatikan

Foto: Radio Vatikan

Das Taufbekenntnis in seiner naiven Wörtlichkeit ist das Maß aller Theologie.

Hier wird nun das ganz demokratische Element sichtbar, das in der Aufgabe des kirchlichen Lehramts liegt: diesem ist es aufgetragen, den Glauben der Einfachen gegen die Macht der Intellektuellen zu verteidigen.

Seine Aufgabe ist es, dort zur Stimme der Einfachen zu werden, wo die Theologie das Glaubensbekenntnis nicht mehr auslegt, sondern es in Besitz nimmt und über das einfache Wort des Bekenntnisses stellt.“

Benedikt XVI./Joseph Ratzinger in seinem Buch „Zeitfragen und christlicher Glaube“ (S. 21)


Der HERR hält ewig die Treue!

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche:

Psalm 146 (145),6-7.8-9ab.9cd-10

Der HERR hat Himmel und Erde geschaffen, das Meer und alle Geschöpfe;
ER hält ewig die Treue.

Recht verschafft ER den Unterdrückten, den Hungernden gibt ER Brot;
der HERR befreit die Gefangenen.

Der HERR öffnet den Blinden die Augen,
ER richtet die Gebeugten auf.

Der HERR beschützt die Fremden
und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.

Der HERR liebt die Gerechten,
doch die Schritte der Frevler leitet er in die Irre.

Der HERR ist König auf ewig,
dein Gott, Zion, herrscht von Geschlecht zu Geschlecht.


Die Ehe steht im Zentrum der Schöpfungsordnung Gottes

Ansprache von Papst Benedikt XVI. über die Bedeutung von Ehe und Familie beim Weihnachtsempfang für das Kardinalskollegium und die Mitglieder der Römischen Kurie am 21.12.2012:

„Da ist zunächst die Frage nach der Bindungsfähigkeit oder nach der Bindungslosigkeit des Menschen. Kann er sich lebenslang binden? Ist das seinem Wesen gemäß? Widerspricht es nicht seiner Freiheit und der Weite seiner Selbstverwirklichung? DSC05476 - Kopie (2)

Wird der Mensch er selber, indem er für sich bleibt und zum anderen nur Beziehungen eingeht, die er jederzeit wieder abbrechen kann? Ist Bindung für ein Leben lang Gegensatz zur Freiheit? Ist die Bindung auch des Leidens wert?

Die Absage an die menschliche Bindung, die sich von einem falschen Verständnis der Freiheit und der Selbstverwirklichung her wie in der Flucht vor der Geduld des Leidens immer mehr ausbreitet, bedeutet, daß der Mensch in sich bleibt und sein Ich letztlich für sich selbst behält, es nicht wirklich überschreitet.

Aber nur im Geben seiner Selbst kommt der Mensch zu sich selbst, und nur indem er sich dem anderen, den anderen, den Kindern, der Familie öffnet, nur indem er im Leiden sich selbst verändern läßt, entdeckt er die Weite des Menschseins.“

 


Israel: Junger Kommandant rettet einen Soldaten todesmutig aus der Feuergefahr

Die Untersuchung eines Übungsunfalls an der syrischen Grenze, bei dem vergangenen Dienstag vier israelische Soldaten verletzt worden waren, hat einen beeindruckenden Mut des verantwortlichen Panzer-Kommandanten offenbart: IMG_0672

Mit seinem raschen Eingreifen konnte Leutnant Eylon Tsarfati, der während des Unfalls selbst erheblich verletzt wurde, einen weitaus schlimmeren Ausgang des Unglücks verhindern. Der Kommandant rettete den Fahrer aus dem brennenden Panzer.

Tsarfati und zwei weitere Soldaten waren bereits aus ihrem brennenden Panzer befreit worden, in dem es zu einer Explosion gekommen war. Da bemerkte der Kommandeur, dass sich der Fahrer noch immer in dem brennenden Fahrzeug befand.

Der junge Offizier lief sofort zu dem Panzer zurück, um den Fahrer zu retten, was ihm auch gelang. Und das, obwohl er selbst erhebliche Verletzungen erlitten hatte; so sind seine Beine zu 30 Prozent verbrannt.

Ein Offizier der Armee kommentierte die Rettungsaktion so: „Das ist genau das, was wir von einem Kommandanten der israelischen Armee erwarten.“

Zu dem Vorfall auf den Golanhöhen war es gekommen, als eine Granate nicht abgefeuert werden konnte. Im Panzer wurde dadurch Schwarzpulver verteilt, das durch Mündungsfeuer in Brand gesetzt wurde.

Ohne Tsarfatis beherztes Eingreifen hätte der Unfall wohl ein Menschenleben gefordert, denn im Inneren des Merkava Mark IV-Panzers hatte sich starker Rauch entwickelt.

Ein weiterer Kommandant sagte nach der Rettungsaktion über Tsarfati: „Er hat allein seine Soldaten im Kopf gehabt. Den ganzen Morgen fragte er immer und immer wieder nach ihnen. Er hatte keine Angst davor, zu dem Panzer zurückzulaufen. Er hat sein eigenes Leben riskiert, um das seiner Soldaten zu retten.“ 

Quelle: http://www.israelheute.com / Foto: Konrad Ruprecht


In der Wüste brechen Quellen hervor

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 35,1-6.10:

Die Wüste und das trockene Land sollen sich freuen, die Steppe soll jubeln und blühen. Sie soll prächtig blühen wie eine Lilie, jubeln soll sie, jubeln und jauchzen. header_buch

Die Herrlichkeit des Libanon wird ihr geschenkt, die Pracht des Karmel und der Ebene Scharon. Man wird die Herrlichkeit des HERRN sehen, die Pracht unseres Gottes.

Macht die erschlafften Hände wieder stark und die wankenden Knie wieder fest! Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht! Seht, hier ist euer Gott! Die Rache Gottes wird kommen und seine Vergeltung; ER selbst wird kommen und euch erretten.

Dann werden die Augen der Blinden geöffnet, auch die Ohren der Tauben sind wieder offen. Dann springt der Lahme wie ein Hirsch, die Zunge des Stummen jauchzt auf. In der Wüste brechen Quellen hervor und Bäche fließen in der Steppe.

Die vom HERRN Befreiten kehren zurück und kommen voll Jubel nach Zion. Ewige Freude ruht auf ihren Häuptern. Wonne und Freude stellen sich ein, Kummer und Seufzen entfliehen.